DE911341C - Elektrische Ausloesevorrichtung fuer Selbstkassierer - Google Patents

Elektrische Ausloesevorrichtung fuer Selbstkassierer

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DE911341C
DE911341C DEF7861A DEF0007861A DE911341C DE 911341 C DE911341 C DE 911341C DE F7861 A DEF7861 A DE F7861A DE F0007861 A DEF0007861 A DE F0007861A DE 911341 C DE911341 C DE 911341C
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POUL JOACHIM FOLTMAR
SIGFRED HOLLER
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POUL JOACHIM FOLTMAR
SIGFRED HOLLER
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/24Coin-actuated mechanisms; Interlocks with change-giving
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/26Interlocks, e.g. for locking the doors of compartments other than that to be used

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Description

  • Elektrische Auslösevorrichtung für Selbstkassierer Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Auslösevorrichtung für Selbstkassierer mit Verriegelungseinrichtungen für die Warenausgeber, um diese gegen gleichzeitiges Öffnen zu sichern, und elektromagnetischer Steuerung der Nerriegelungseinrichtungen.
  • Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorichtung der erwähnten Art von betriebssicherer und von einfacher Konstruktion, bei welcher die Änderung des Verkaufspreises der einzelnen, die verkäufliche Ware enthaltenden Abteile in einfacher und rascher Weise möglich ist.
  • Gemäß der Erfindung wird dies mit Hilfe eines elektrischen Stromkreises erreicht, der durch ein Relais mit Haltewicklung geschlossen wird. Dieser Stromkreis enthält einen Elektromagneten, der mit einer im Münzenweg angeordneten Klappe zusammenarbeitet, eine Kontaktstelle, die unter der Einwirkung des Steuerhebels für die Münzenrückgabe steht, sowie eine weitere Kontaktstelle für jeden Warenausgeber, die unterbrochen wird, wenn der Warenausgeber für das völlige Öffnen freigegeben wird. Zur Erreichung des vorerwähnten Zieles der Erfindung ist ferner ein Wählarm vorgesehen, der so lange nicht zurückgestellt werden kann, als der vorerwähnte elektrische Stromkreis geschlossen ist, und der durch die eingeworfene N-Iünze oder die eingeworfenen Münzen gesteuert wird. In jedem der Wählkreise dieses Wählarmes befindet sich ein Elektromagnet, der die Verriegelungseinrichtung eines oder mehrerer Warenausgeber steuert, und ein Kontakt, der bei Beginn der Öffnungsbewegung des Warenausgebers oder der Warenausgeber geschlossen wird, bevor der vorerwähnte elektrische Stromkreis unterbrochen wird.
  • Der elektrische Stromkreis, der durch das Halterelais geschlossen wird, wird daher unmittelbar nach dem Einwerfen der ersten Münze geschlossen und nicht eher geöffnet, bis die Verriegelung der Warenausgeber endgültig für das Öffnen aufgehoben tvorden ist. Gleichzeitig mit dem Schließen des elektrischen Stromkreises wird der Wählarm in die Lage gebracht, falls gewünscht, erst nach dem Einwerfen einer weiteren Münze oder mehrerer weiterer :Münzen, in der die Freigabe des entsprechenden Warenausgebers durch seine elektromagnetisch gesteuerte Verriegelungseinrichtung erfolgt, so daß dieser Warenausgebcr in seine voll geöffnete- Stellung gebracht werden kann, wenn der Käufer das Öffnen desselben vornehmen will. Während der Öffnungsbewegung eines Warenausgebers können bei einer Ausführungsfarm der Erfindung die vorerwähnten Kontakte der Wirkung einer längs des Warenausgebers vorgesehenen Führung oder eines hinter dem Warenausgeber angeordneten und durch diesen selbsttätig bewegten Gliedes ausgesetzt werden.
  • Gleichzeitig mit dem Öffnen des Warenausgehers gibt die vorerwähnte, im Münzenweg befindliche Klappe die Münzen frei. Bei einer sehr einfachen Ausführungsform der Erfindung kann diese Klappe so angeordnet werden, daß sie aus der Stellung, in welcher sie sich beim Einwerfen der Münzen befindet, in zwei Stellungen gekippt werden kann, was durch einen hierfür vorgesehenen Elektromagneten geschieht, der sich in dem auch das Halterelais enthaltenden Stromkreis befindet, wobei das Kippen der Klappe nach abwärts entweder in die zum Münzbehälter des Selbstkassierers mündende Fallrinne oder in den zur Münzenrückgabestelle führenden Münzenweg erfolgt.
  • Ein weiteres :Merkmal der Klappe kann gemäß der Erfindung darin bestehen, daß die Klappe, auf einer Seite schwerer ist, so daß sie das Bestreben hat, sich in die in den Münzbehälter mündende Fallrinne zu öffnen, wobei der Elektromagnet der Klappe in seinem erregten Zustand die Klappe in einer solchen Lage hält, daß sie den Münzenweg völlig abschließt. Durch Betätigung des Münzenrückgabesteuerhebels kann die Klappe ferner über diese Lage hinaus oder nach derjenigen Seite gekippt werden, auf der der zur Münzenrückgabestelle, führende Münzenweg beginnt.
  • Die Klappe kann durch den Münzenrückgabesteuerhebel entweder auf mechanischem oder auf elektromagnetischem Wege betätigt werden.
  • Die Kontaktstelle, über welche der die Wicklung des Haltestromrelais enthaltende Stromkreis geschlossen wird, kann gemäß der Erfindung aus einem feststehenden und einem drehbaren Kontaktelement bestehen, wobei das letztere mit dem Anker der Wicklung in der Weise verbunden ist, daß es in seine den Stromkreis unterbrechende Stellung so lange nicht zurückgebracht werden kann, als der elektrische Stromkreis geschlossen ist.
  • Der hierdurch erzielte Vorteil besteht darin, daß das drehbare Kontaktelement mit dem vorerwähnten Wählarm gekuppelt werden kann. Wenn gewünscht, können das Kontaktelement und der Wählarm so kombiniert werden, daß ein einziger drehbarer Kontaktarm vorhanden ist, der mit einem Zeiger verbunden ist, welcher sich über eine auf der Vorderseite des Selbstkassierers angebrachte Münzenwertanzeigescheibe bewegt.
  • Ferner kann der- Anker des Halterelais gemäß der Erfindung mit einer Klinke verbunden sein, die mit einem mit dem drehbaren Kontaktelement verbundenen Sperrad zusammenarbeitet.
  • Für die Bewegung des Sperrades können gemäß der Erfindung Klinken verwendet werden, die durch den Anker des jeweils zugeordneten Elektromagneten gesteuert werden, dessen Spule mit einem münzenbetätigten Schaltmechanismus, beispielsweise mit einem Quecksilberkippschalter, in Reihe geschaltet ist.
  • Damit der Käufer nach dem Einwerfen einer bestimmten Anzahl von Münzen den .zugehörigen Warenausgeber leicht erkennen kann, ist gemäß der Erfindung auf der Frontseite des Selbstkassierers neben dem jeweiligen Warenausgeber ein Lämpchen angeordnet, das zum Wählstromkreis dieses Warenausgebers parallel geschaltet ist.
  • Gemäß der Erfindung kann jeder Wählstromkreis mit dem Wählarm durch einen Stöpsel verbunden werden, der in diejenige Klinke eingeführt wird, welche mit dem Wählkontaktstück verbunden ist, mit dem der Wählarm nach dem Einwerfen einer bestimmten Zahl von Münzen einen Kontakt bildet, wobei die Zahl der Münzen jeweils im Gesamtbetrag dem Preis der Ware in dem zugeordneten Warenausgeber entspricht. Durch Einführen des Stöpsels in eine andere Klinke kann der Preis, bei welchem der Warenausgeber geöffnet werden kann, in einfacher Weise geändert werden.
  • In den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen einer elektrischen Auslösevorrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt in perspektivischer Darstellung und teilweise im Schnitt die den. Gegenstand der Erfindung bildenden Teile eines Selbstkassierers; Fig. 2 zeigt diejenigen Teile, die durch das Einwerfen einer Münze betätigt werden; Fig. 3 zeigt einige der gleichen Teile beim Einwerfen einer weiteren Münze; Fig. ¢ zeigt einen Warenausgeber als Warenschieber, der gerade geöffnet wird; Fig. 5 zeigt die Teile des Selbstkassierers nach dem vollen Öffnen eines Warenschiebers; Fig. 6 zeigt die Münzenrückgabeeinrichtung des Selbstkassierers, wenn nicht der volle Münzenbetrag eingeworfen worden ist; Fig.7 zeigt eine andere Ausführungsform der Münzenrückgabeeinrichtung; Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform der Münzenrückgabeeinrichtung; Fig.9 zeigt eine Seitenansicht des Klinkengesperres für die Steuerung des Wählarmes und des in den vorangehenden Figuren dargestellten drehbaren Kontaktgliedes; Fig. io zeigt das gleiche Klinkengesperre in vergrößertem Maßstab und im Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 9; Fig. ii zeigt eine perspektivische Ansicht eines Selbstkassierers, dessen Warenausgeber aus schwenkbaren Klappen bestehen.
  • Die Frontplatte i des Selbstkassierers ist mit zwei Schlitzen 2 und 3 für das Einwerfen von Münzen versehen. Hinter diesen Schlitzen führen zwei Münzenwege oder Fallrinnen nach unten in eine Sammelkammer 6, die durch eine um einen feststehenden Zapfen 8 verschwenkbare Klappe 7 abgeschlossen werden kann. Da das eine Ende der Klappe 7 ein Gewicht 9 trägt, nimmt sie die in Fig. i gezeigte Stellung ein, in welcher sie nach unten in eine Fallrinne io geschwenkt ist, welche in einen Münzbehälter i i für die Aufnahme der Münzen führt.
  • Die Quecksilberkippschalter 12, 13 und 14 arbeiten mit den Münzenwegen 4 und 5 in der Weise zusammen, daß beim Einwerfen einer Münze elektrische Stromkreise geschlossen werden. Durch das Schließen dieser Stromkreise wird mittels Elektromagneten ein Sperrad 15 schrittweise bewegt. Dies hat zur Folge, daß ein auf der Achse 18 des Sperrrades 1,5 angeordneter Kontaktarm i9 elektrische Stromkreise schließt, in denen sich die Lämpchen 2o bzw. 21 und entsprechende durch Elektromagneten gesteuerte Verriegelungseinrichtungen für die jeweiligen Warenausgeber 22 oder 23 befinden. Diese Elektromagneten dienen zum Entsperren der Verriegelungseinrichtungen, wenn der erforderliche Betrag an Münzen in den Selbstkassierer eingeworfen worden ist, wobei es unwesentlich ist, ob der geforderte Betrag aus einer größeren Zahl von Münzen von geringem Nennwert oder aus einer kleinen Zahl von Münzen mit höherem Nennwert besteht. Die Warenausgeber sind in der Zeichnung als Warenschieber dargestellt, können jedoch jede beliebige andere Form haben, beispielsweise die Form von schwenkbaren Klappen.
  • Falls ein Käufer während des Einwurfs der Münzen seinen Kauf rückgängig machen will, kann er sein Geld durch Drücken des Geldrückgabeknopfes 98 zurückerhalten, durch dessen Betätigung die Klappe 7 nach unten in den Münzenrücklaufweg 25 geschwenkt wird, von dessen Boden der Käufer durch eine öffnung 27 in der Frontplatte des Selbstkassierers, die durch eine schwenkbare Klappe 26 abgeschlossen ist, sein Geld entnehmen kann.
  • Das vordere Ende der Achse i8 trägt einen (in der Zeichnung nicht gezeigten) Zeiger, der auf der Vorderseite des Selbstkassierers sichtbar ist und jeweils den Wert anzeigt, den die eingeworfenen Münzen darstellen, wobei sich der Zeiger über eine Preisskala bewegt.
  • Im nachstehenden folgt nun eine ins einzelne gehende Beschreibung der verschiedenen Teile des Selbstkassierers und ihrer Arbeitsweise.
  • Die den schrägen Münzenweg 4 nach abwärts rollende Münze 28 drückt einen Stift 29, der auf einem schwenkbar gelagerten Arm 3o angeordnet ist, nach unten. Der Arm 3o bewirkt dadurch eine Drehung der Achse 31, auf der er befestigt ist und die auch den Quecksilberkippschalter 12 trägt, um einen solchen Betrag, daß der Kippschalter einen über einen Elektromagneten 16 führenden elektrischen Stromkreis schließt. Der Anker 33 .dieses Elektromagneten (Fig. 9) ist mittels eines Gliedes 34 mit einem Arm 36 verbunden, der bei 35 schwenkbar gelagert ist und eine Klinke 37 trägt. Eine zwischen einem feststehenden Stift 39 und einem sich nach oben erstreckenden Arm 4o der Klinke 37 befestigte Zugfeder 38 hat das Bestreben, die Klinke 37 nach unten in Eingriff mit dem Sperrrad 15 zu bewegen. Die Klinke 37 liegt normalerweise an einem Anschlag 139 und an einer Schrägfläche 4i einer feststehenden Platte 42 an. Wenn jedoch der vorerwähnte über den Elektromagneten 16 geführte Stromkreis geschlossen wird, wird die Klinke 37 zum Sperrad nach unten gezogen, welch letzteres um eine bestimmte Zähnezahl in der durch den Pfeil 43 angegebenen Richtung gedreht wird, bis der Arm 40 am Ende der verstellbaren Schraube 44 zur Anlage kommt. Da sich die Münze rasch über den Stift 29 hinbewegt, wird der Schalter 12 nur für einen kurzen Augenblick geschlossen, worauf er wieder in seine in Fig. i gezeigte Ausschaltstellung zurückfällt. Wenn der Strom abgeschaltet ist, werden die Klinke 37 und die diese tragenden Teile durch die Zugfeder 38 in die in Fig. 9 gezeigte Stellung zurückbewegt. An der Achse 18 des Sperrades ist ein schmales Stahlband 45 befestigt, das sich bis zu dem um 46 schwenkbaren Arm 47 erstreckt und an diesem ebenfalls festgemacht ist. Der Arm 47 steht ständig unter der Wirkung der Zugfeder 48. Infolge dieser Anordnung hat das Stahlband 45 ständig das Bestreben, das Sperrad in seine ur= sprüngliche Stellung zurückzubringen, was jedoch durch eine weitere Klinke 49 verhindert wird, die inzwischen in die mit So bezeichnete Lage bewegt worden ist, in welcher sie, wie nachstehend beschrieben, ständig elastisch gegen das Sperrad angedrückt wird.
  • Der Kontaktarm i9 wird durch das Sperrad 15 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gedreht, so daß sowohl mit einem Kontaktstück 51 als auch mit einer Kontaktführung 52 eine elektrisch leitende Verbindung hergestellt wird. Über diese Kontaktführung 52 wird ein elektrischer Stromkreis geschlossen, in dem zwei Elektromagneten 53 und 54 und ein geschlossener Kontakt 55 liegen, welch letzterer durch Betätigung des Druckknopfes 98 unterbrochen werden kann, sowie eine Anzahl geschlossener Kontakte 56 und 57, die hintereinandergeschaltet und an den ihnen jeweils zugeordneten Warenausgebern angeordnet sind. Durch das Schließen dieses elektrischen Stromkreises wirkt der Elektromagnet 53 durch seinen Anker 58 (Fig. 9 und io) auf ein Glied 6o, das unter der Wirkung einer Zugfeder 59 steht und an dem ein auf einem beweglichen Arm 62 befestigtes Band 61 angreift. Dies hat zur Folge, daß der Arm 62 die Zugfeder 63 spannt, wodurch ein Zug auf die segmentförmige Klinke 49 ausgeübt wird, die um die gleiche Achse 64 wie der Arm 62 schwenkbar ist, so daß die Klinke 49 in Richtung zum Sperrad i5 in die mit 5o bezeichnete Lage bewegt wird, wie oben beschrieben. Da, wenn weitere Münzen eingeworfen werden, das Sperrad an einer Drehung entgegengesetzt der Richtung des Pfeiles .43 nach jedem Münzeneinwurf gehindert werden muß, muß die Klinke 4.9 im Eingriff mit dem Sperrad gehalten werden, bis der Warenschieber freigegeben worden ist. Der über die Elektromagneten. 53 und 5.1. führende Stromkreis wird daher während dieses Vorgangs geschlossen gehalten, .wobei der Elektromagnet 53 und der Kontaktarm ig für diesen Stromkreis als Halterelais wirken.
  • Beim Schließen des elektrischen Stromkreises zieht der Anker 65 des Elektromagneten 5.4 die Klappe 7 in. ihre in Fig. 2 gezeigte waagerechte Lage, in welcher die Kammer 6 an ihrem unteren Ende abgeschlossen ist. Am oberen Ende des Ankers 65 befindet sich eine Kugel 66, die mit einem Schlitz 67 in einem Querarm 68 der Klappe 7 zusammenarbeitet, Wenn beispielsweise: die in den Selbstkassierer eingeworfene Münze 28 ein Zehnpfennigstück ist und anschließend ein Markstück in den Münzenweg 5 eingeworfen wird, muß durch diesen Vorgang eine Bewegung des Kontaktarmes ig bewirkt werden, die zehnmal so groß ist als vorher, d. h. der Kontaktarm ig muß vom ersten Kontakt 51 zum elften Kontakt 69 bewegt werden. Da es schwierig ist, das Sperrad mit einer einzigen Bewegung um einen so großen Winkel zu drehen, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das Sperrad in zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Abschnitten zu bewegen. Für diesen Zweck sind zwei uecksilberkippschalter 13 und 14 vorgesehen, die- mit ihren Kipphebeln 70 und 71 in den Münzenweg 5 hineinragen. Das :Markstück 72 wirkt daher, wie in Fig. 3 gezeigt, zunächst auf den Kipphebel 70, so daß ein den Elektromagneten 17 enthaltender Stromkreis durch den Schalter 13 geschlossen, wird, wodurch der Kontaktarm i9 in. die mit 73 bezeichnete Stellung bewegt wird. Kurz hernach drückt die Münze auf den Kipphebel 71, wodurch der Schalter 14 den Stromkreis des Elektro- , magneten 17 schließt, so daß der letztere eine Bewegung des Armes ig aus der Stellung 73 zum Kontakt 69 bewirkt.
  • Wie in Fig. 9 und io gezeigt, ist der Anker 7.4 des Elektromagneten 17 über ein Gestänge 75 mit einem Arm 76 verbunden, welch letzterer schwenkbar um die Achse i8 gelagert ist. Der Arm 76 trägt eine Klinke 78, die um einen Zapfen 77 beweglich' ist. Da das an einem Ende des Armes 76 befestigte Gewicht 141 das Bestreben hat, den Arm 76 in seine senkrechte Lage zu bringen, wird die Klinke 78 in Anlage an einem Anschlag 140 gehalten, wobei eine Zugfeder 79 zwischen der Klinke 78 und dem Arm 76 gleichzeitig die Klinke in Anlage an einer ständig in Schräglage befindlichen Fläche 8o hält. Durch das Erregen des Elektromagneten 17 wird die Klinke 78 aus ihrer Anlage am Anschlag i4.o und an der Schrägfläche 8o bewegt und nach oben zum Sperrad gezogen, welches in. Richtung des Pfeiles 43 uni einen Winkel bewegt wird, der fünfmal so groß ist wie der Winkel, um den das Sperrrad durch die, Klinke 73 bewegt worden ist.
  • Unmittelbar nachdem der Schalter 13 in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt und der Elektromagnet 17 stromlos geworden ist, werden der Arm 76 und die Klinke 78 durch eine (nicht gezeigte) Feder in die in Fig. 9 gezeigte Ausgangsstellung zurückgebracht: Wenn nun die Münze 72 (Fig. 3) auf den Kipphebel 71 auftrifft und den zweiten Schalter 14 schließt, wird das Sperrad 1s wieder um einen entsprechenden Winkelbetrag gedreht, wodurch der Kontaktarm ig zum Kontakt 69 (Fig. 3) bewegt wird. In dieser Stellung hält der Kontaktarm ig den elektrischen Stromkreis, in dem die Elektromagneten 53 und 54 liegen, geschlossen und scha,Itet ferner einen Stromkreis ein;, der über das Lämpchen 2o führt, welch letzteres zum Warenschieber 22 gehört, wie in Fig. 3 ersichtlich, da die vom Lämpchen ausgehende Leitung 8i in eine Klinke 83 eingestöpselt ist, die mit dem Kontakt 69 elektrische Verbindung hat. Nachdem der Käufer den Betrag von DM i,io für den Kauf der im Warenschieber 22 befindlichen Ware in den Selbstkassierer eingeworfen. hat, zieht er am Warenschieber 22, welcher mittels einer Seitenführung 84 (Fig. .4) einen Druck auf einen auf einer Feder 85 angeordneten Klotz 86 ausübt, wodurch der unter diesem Klotz befindliche Kontakt 87 geschlossen wird. Hierdurch wird ein Stromkreis geschlossen, der den Elektromagneten 88 enthält, dessen Anker eine elastische Klinke 89 außer Eingriff mit der Auskehlung go des Warenschiebers bringt, bevor der Letztere so. weit herausgezogen worden ist, daß die Feder 89 an der Hinterkante, der Auskehlung 9o zur Anlage kommt. Ohne dieses Anheben der Klinke 89 kann der Warenschieber 22 nicht geöffnet werden. Durch das Anheben der Klinke kann der Warenschieber jedoch völlig für die Entnahme der Wäre geöffnet werden, wie in Fig. 5 gezeigt. Während des Öffnens trifft die Führung 84 auf einen Klotz 92 auf, der um einen Zapfen, gi schwenkbar ist, wodurch der Kontakt 56 geöffnet wird. Hierdurch wird der die Elektromagneten 53 und 54 enthaltende Stromkreis unterbrochen, was zur Folge hat, daß die Klinke 4.9 in die in Fig. 9 gezeigte Lage zurückgebracht wird, so daß die Feder 48 über das Band 45 das Sperrad 1s in seine Ausgangsstellung zurückbringen, kann, in welcher das Rad 15 durch einen (nicht gezeigten) Anschlag zum Stillstand gesperrt wird. Dies hat zur Folge, daß der Arm ig in seine in Fig. 5 gezeigte Ausganggsstellung zurückgeschwenkt wird, wodurch auch die Stromkreise, in denen der Elektromagnet 88 und das Lämpchen 2o liegen, unterbrochen werden. Das Lämpchen kommt daher zum Verlöschen und, sobald der Warenschieber in seine. ge:-schlossene, Stellung zurückgebracht worden ist, wird er wieder durch die Klinke 89, wie in Fig. i gezeigt, gesperrt. Der Warenschieber ist ferner mit (nicht gezeigten) Mitteln versehen, durch die ",erhindert wird, daß der Warenschieber wieder herausgezogen werden kann, wenn einmal der Schließvorgang eingeleitet worden ist. Außerdem ist zwisehen den Warenschiebern ein (nicht gezeigtes) Schaltgestänge* vorgesehen, durch das die Gewähr geschaffen wird, da13 immer nur ein Warenschieber offen ist.
  • Das Stromloswerden des Elektromagneten 54 hat zur Folge, daß die Klappe 7 in ihre in Fig. 5 gezeigte Ausgangsstellung zurückgeschwenkt wird, wobei die auf der Klappe liegenden Münzen 28 und 72 durch den Münzenweg io in den Münzbehälter i i fallen.
  • Falls der Käufer die im Warenschieber 23 befindliche Ware zu erwerben wünscht, wirft er ein weiteres Zehnpfennigstück durch den Münzenschlitz :2 ein, wodurch der Kontaktarm i9 bis zum nächsten. Kontakt 93 bewegt wird, so daß die das Lämpchen 21, das dem Warenschieber 23 zugeordnet ist, und den Elektromagneten 94 (Fig. 5) enthaltenden Stromkreise geschlossen werden.
  • Falls der Preis der Ware auf DM 1,30 geändert werden muß, braucht der Stöpsel 95 nur aus der mit dem Kontaktstück 93 verbundenen Klinke 94 herausgezogen und in die Klinke 96 eingeführt zu werden, welch letztere mit dem nächsten Kontakt 97, wie in Fig. i gezeigt, elektrisch verbunden ist.
  • Falls der Käufer seinen Kauf rückgängig machen will, bevor er versucht hat, an irgendeinem der Warenschieber 22 und 23 zu ziehen, kann er, wie oben erwähnt, den Geldrückgabeknopf 98 drücken. Hierdurch wird, wie bereits beschrieben, der Kontakt 55 der in Fig. i bis 6 dargestellten Ausführungsform geöffnet, was eine Rückführung des Kontaktarmes i9 in seine Ausgangsstellung (Fig. 5) und eine Unterbrechung der verschiedenen Stromkreise des Selbstkassierers und damit eine Sperrung aller Warenschieber zur Folge hat.
  • Der Geldrückgabeknopf muß bis zur vollen Berührung mit der Frontplatte eingedrückt werden. Hierdurch wird der mit diesem Druckknopf starr verbundene Arm 99 mit seinem Fortsatz ioo quer unter dem Querarm 68 der Klappe 7 bewegt, so daß diese an einer Schwenkbewegung nach unten in den Münzenweg io gehindert wird. Andererseits hat ein weiterer Druck auf den Druckknopf 98, bis dieser die in Fig.6 gezeigte Lage einnimmt, zur Folge, daß die am Arm 99 vorgesehene Schrägfläche ioi an den Querarm 68 angedrückt wird, so daß die Klappe 7 eine Schwenkbewegung nach unten in den Geldrückgabeweg 25, wie in Fig. 6 gezeigt, ausführt. Die auf der Klappe 7 liegende Münze bzw. liegenden Münzen gleiten dabei in den Münzenweg 25, aus welchem sie der Käufer mit seinem Finger io2 herausnehmen kann.
  • Wie in Fig. 7 gezeigt, ist es auch möglich, statt den Geldrückgabeknopf 98 mit einem Seitenarm 99 und einer, an diesem befindlichen Schrägfläche ioi zu versehen, die Klappe 7 durch elektromagnetische Mittel zu verschwenken. Dies kann dadurch geschehen, daß ein Elektromagnet 103 unmittelbar unter dem Elektromagneten 54 angeordnet wird und der Elektromagnet 103 unmittelbar nach dem S tromloswerden des Elektromagneten 54 eingeschaltet wird. Wie aus Fig. 7 ersichtlich, hat die Bedienung des Druckknopfes 98 zuerst zur Folge, daß der Kontakt 55 unterbrochen und dann ein weiterer Kontakt 104 geschlossen wird, so daß der Elektromagnet 103 erregt wird, der dann mit Hilfe seines Ankers, den er gemeinsam mit dem Elektromagneten 54 hat, die Klappe 7 nach unten in den Münzenweg 25 kippt. Anstatt eine Kippbewegung der Klappe 7 in zwei entgegengesetzten Drehrichtungen zu bewirken, kann die Klappe so angeordnet werden, daß sie um zwei zueinander senkrecht stehende Achsen kippbar ist. Dies ist in Fig. 8 gezeigt, bei welcher die Klappe 7 nach unten in den Münzenweg io gekippt ist, solange der Elektromagnet 54 stromlos ist. In diesem Fall nimmt die Klappe 7 die in Fig. 8 gezeigte Lage ein. Der Elektromagnet 54 ist auf einem Bügel 105 angeordnet, der um zwei Drehzapfen io6 und 107 beweglich ist. Auch der Drehzapfen 8 der Klappe 7 ist in dem Bügel io5 gelagert. Wenn bei dieser Ausführungsform der Kontakt 55 unterbrochen und der Kontakt io4 geschlossen wird, wird ein Elektromagnet io8 eingeschaltet und der Bügel 105 angehoben, was zur Folge hat, daß die Klappe 7 hochgekantet wird, so daß die auf ihr liegenden Münzen durch einen in der Seitenwand der Kammer 6 vorgesehenen und in den Münzenweg 25 mündenden waagerechten Schlitz iog fallen.
  • Die Münzenwege 4 und 5 sind ferner mit (nicht gezeigten) an sich bekannten Münzenprüfern versehen, die in der üblichen Weise ungeeignete Münzen bei Bedienung des Druckknopfes 98 in dem Geldrückgabeweg 25 zurückgeben. Fig. i i zeigt Teile eines Selbstkassierers, der mit Ausgabeklappen i io versehen ist, welch letztere längs ihrer Unterkante um Drehzapfen i i i schwenkbar angeordnet sind. An der Innenseite jeder dieser Klappen des Selbstkassierers befindet sich ein Fach, in welchem die verkäufliche Ware gestapelt ist. Jede Klappe kann mit einer Schauscheibe aus Glas 112 versehen sein, die dem Käufer die Sicht auf die Ware ermöglicht. Beim Öffnen einer solchen Klappe bewegt sich eine durch einen Schlitz 113 in der Frontplatte des Selbstkassierers geführte Verbindungsstange 114 teilweise aus diesem Schlitz heraus, wodurch gleichzeitig eine Segmentplatte 116, die um einen Drehzapfen 115 schwenkbar ist, bewegt wird. Kurz nach dem Beginn ihrer Bewegung trifft die Segmentplatte 116 auf einem an einem Steuerhebel iig vorgesehenen Stift 117 auf. Dieser Steuerhebel i i9 ist beweglich in an der Querwand 118 befestigten Halterungen 24 angeordnet. Der Steuerhebel iig wird jedoch an einer Aufwärtsbewegung durch eine Sperrklinke i2o gehindert, auf die eine Zugfeder 121 einwirkt und die in einer Halterung i22 an der Wand i 18 waagerecht beweglich angeordnet ist, solange nicht der dem Preis der Ware entsprechende Betrag eingeworfen worden ist.
  • Im letzteren Fall ist ein Anheben des Steuerhebels iig in der angegebenen Weise möglich, da die Sperrklinke i2o dann außer Eingriff mit den Zähnen i23 des Steuerhebels iig gebracht worden ist, was mit Hilfe eines an einem feststehenden Drehzapfen i24 beweglichen Armes 125 geschieht, dessen oberes Ende die Klinke i2o durch Anlage am Stift i26 der Klinke nach links bewegt. Durch das Einwerfen von Münzen werden daher folgende Arbeitsvorgänge ausgeführt.
  • Nachdem der dem Preis der zu verkaufenden `'Ware entsprechende Betrag in den Selbstkassierer eingeworfen worden ist, leuchtet das Lämpchen 127 auf, das dem Lämpchen 2o bei den im vorangehenden beschriebenen Ausführungsformen entspricht. Wenn der Käufer dann einen der Fingergriffe 128 der Ausgabeklappen iio erfaßt und diese um einen geringen Betrag nach außen bewegt, wird der in den beiden Halterungen 24 an der Wand i z8 bewegliche Steuerhebel iig um einen solchen Betrag angehoben, daß eine am Hebel i ig im Winkel zu diesem gebogene Lasche 129 gegen die Wirkung einer Feder 138 gegen einen um einen festen Drehzapfen 130 schwenkbaren Kontaktarm 131 nach oben bewegt wird. Hierdurch wird ein Kontakt 87 geschlossen, wodurch ein Elektromagnet 88 eingeschaltet wird, was zur Folge hat, daß dessen Anker 132 mittels eines Verbindungsbügels 133 den Arm i25 in der beschriebenen Weise schwenkt. Durch das weitere Anheben des Steuerhebels i ig gleitet die Klinke 12o auf einer Schrägfläche 134 des Steuerhebels und dieser gleichzeitig längs des Endes des Kontaktarmes 131, wobei die Lasche 129 des Steuerhebels iig einen weiteren Kontaktarm 135 gegen die Wirkung einer Feder 137 anhebt. Der Kontaktarm 135 ist um einen Drehzapfen 136 schwenkbar, so daß der Kontakt 56 geöffnet und damit der Haltekreis unterbrochen werden kann, wodurch alle Stromkreise des Selbstkassierers ; unterbrochen werden. Dies hat zur Folge, daß der Kontaktarm i9 in seine Ausgangsstellung zurückbewegt wird wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5. Die Segmentscheiben 116 tragen nicht gezeigte Glieder. die ein erneutes öffnen der Ausgabeklappen verhindern, wenn einmal die Schließbewegung eingeleitet worden ist, wobei ferner Glieder vorgesehen sind, die verhindern, daß mehr als ein Warenausgeber gleichzeitig geöffnet werden kann.
  • Nachdem der Warenausgeber wieder geschlossen worden ist, fällt der Steuerhebel iig infolge seines Eigengewichtes wieder in seine in der Zeichnung gezeigte Lage zurück, in welcher er durch einen Ansatz 32 an der obersten Halterung 2q. zur Anlage kommt. Durch die Feder 121 wird ferner die Klinke i2o bis zu einer Stelle des Steuerhebels i i9 oberhalb der Zähne 123 bewegt.
  • Die elektrische Auslösevorrichtung gemäß der Erfindung kann auch von den im vorangehenden j beschriebenen Ausführungsformen abweichend ausgeführt werden. Statt zwei Münzenwege q. und 5 können drei oder mehrere vorgesehen sein, und statt der Anordnung der Kontakte 51, 69, 93, 97 in Form eines einzigen Kreises können mehrere solcher Kontaktgruppen jeweils in kreisförmiger Anordnung vorgesehen sein. Hierbei ist natürlich darauf zu achten, daß der Kontaktarm ig niemals gleichzeitig mit mehr als einem Kontakt elektrische Verbindung hat. Wenn mehrere Stöpsel 9,5 mit einer einzigen Klinke 94 (Fig. i) in elektrische Verbindung gebracht werden, ist es möglich, Stückwaren zum gleichen Preis aus zwei oder mehreren Warenausgebern 22, 23 oder i io zu verkaufen. Wenn der erforderliche Betrag an '.Münzen in den Selbstkassierer eingeworfen worden ist, kommt das dem jeweiligen Warenausgabeorgan zugeordnete Lämpchen 20, 21 oder 127 zum Aufleuchten, jedoch kann der Käufer infolge der Anordnung der vorerwähnten Steuerorgane, durch die gewährleistet wird, daß gleichzeitig nur immer ein Warenausgabeorgan geöffnet werden kann, jeweils immer nur eine einzige Stückware entnehmen.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Auslösevorrichtung für Selbstkassierer mit Verriegelungseinrichtungen für die Warenausgeber, die gegen gleichzeitiges öffnen gesichert sind, wobei die Verriegelungseinrichtungen elektromagnetisch gesteuert werden, gekennzeichnet durch einen elektrischen Stromkreis, der mittels eines Relais mit Haltewicklung (19, 53) durch das Einwerfen von Münzen geschlossen wird und einen Elektromagneten (5q.) enthält, der mit der Klappe (7) im Münzenweg zusammenarbeitet, sowie eine Kontaktstelle (55), die unter der Einwirkung des Steuerhebels (98) für die Münzenrückgabe steht, und eine weitere Kontaktstelle (56 oder 57) für jeden Warenausgeber (22 oder 23), die unterbrochen wird, wenn der Warenausgeber für das völlige öffnen freigegeben wird, ferner gekennzeichnet durch einen Wählarm (ig), der so lange nicht zurückgestellt werden kann, als der vorerwähnte elektrische Stromkreis geschlossen ist und durch die eingeworfene Münze oder die eingeworfenen Münzen gesteuert wird, wobei jeder der Wählkreise des Wählarmes (ig) einen Elektromagneten (88) enthält, der zur Steuerung der Verriegelungseinrichtungen (89, go oder 120 und 126) eines oder mehrerer Warenausgeber dient, und eine Kontaktstelle (87), die bei Beginn der Öffnungsbewegung des Warenausgebers oder der Warenausgeber geschlossen wird, bevor der vorerwähnte elektrische Stromkreis unterbrochen wird.
  2. 2. Elektrische Auslösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Öffnungsbewegung eines Warenausgebers betätigten Kontaktstellen (56 und 87) neben dem jeweiligen Warenausgeber angeordnet sind und durch ein geeignetes, durch den Warenausgeber bewegtes Organ, beispielsweise eine Führung (8q.), die in Längsrichtung des Warenausgebers angeordnet ist, oder ein Glied (129), das hinter dem Warenausgeber angeordnet ist und durch diesen bewegt wird, betätigt wird.
  3. 3. Elektrische Auslösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (7) so angeordnet ist, daß sie aus der Stellung, in welcher sie durch den hierfür vorgesehenen Elektromagneten in dem auch das Halterelais (53) enthaltenden Stromkreis gehalten wird, während des Einwurfs der Münzen in zwei Richtungen gekippt werden kann, und zwar entweder nach unten zum Münzenweg (io), der in den Münzbehälter (i i) des Selbstkassierers führt, oder nach unten in den zur Geldrückgabestelle führenden Münzenweg (25).
  4. 4. Elektrische Auslösevorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (7) auf einer Seite schwerer ist, so daß diese das Bestreben hat, sich in den zum Münzbehälter (i i) führenden Münzeiiweg(io) zu öffnen, wobei der Elektromagnet (54) der Klappe in erregtem Zustand die Klappe in einer Lage hält, in welcher sie den Münzenweg völlig abschließt und wobei die Klappe unter der Einwirkung des Geldrückgabesteuerhebels (98) über die vorerwähnte Lage hinaus oder seitwärts nach unten in den zur Geldrückgabestelle führenden Münzenweg (25) gekippt werden kann.
  5. 5. Elektrische Auslösevorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein Druckübertragungselement (99, ioo, ioi), das mit dem Geldrückgabesteuerhebel(98) starr oder kraftschlüssig verbunden ist, durch dessen Betätigung das Druckübertragungselement so auf die Klappe einwirkt, daß diese in den zur Geldrückgabestelle führenden Münzenweg (25) gekippt wird.
  6. 6. Elektrische Auslösevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckübertragungselement (99) mit einer Schrägfläche (ioi) zur Zusammenarbeit mit einer Kante der Klappe (7) oder einem an dieser Klappe befindlichen Arm (68) versehen ist.
  7. 7. Elektrische Auslösevorrichtung nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß dieKippbewegung der Klappe (7) in den zur Geldrückgabestelle führenden Münzenweg (25) durch einen Elektromagneten (1o3 oder 108) gesteuert wird, dessen Erregung durch die Betätigung des Geldrückgabesteuerhebels (98) erfolgt. B.
  8. Elektrische Auslösevorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 3, 5, 6 oder 7, gekennzeichnet durch eine Kontaktstelle, die für das Schließen des die Wicklung (53) des Halterelais enthaltenden elektrischen Stromkreises dient und aus einem feststehenden (52) und einem beweglichen (i9) Kontaktelement besteht, wobei das letztere (ig) mit dem Anker (58) der Wicklung (53) in der Weise verbunden ist, daß es an der Rückführung in seine Ausschaltstellung verhindert wird, solange der elektrische Stromkreis geschlossen ist. g.
  9. Elektrische Auslösevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Kontaktelement (ig) und der Wählarm (ig) miteinander gekuppelt sind. io.
  10. Elektrische Auslösevorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Kontaktelement und der Wählarm zu einem einzigen drehbaren Kontaktarm (ig) vereinigt sind, der sich sowohl über eine ununterbrochene Kontaktführung (52) als auch über eine Mehrzahl von Kontakten (51, 69, 93 und 97) in kreisförmiger Anordnung bewegt. i i.
  11. Elektrische Auslösevorrichtung nach den Ansprüchen 8, 9 oder io, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (58) des Halterelais (53) mit einer Klinke (49) verbunden ist, die mit einem mit dem drehbaren Kontaktarm (ig) verbundenen Sperrad (15) in Eingriff gebracht werden kann.
  12. 12. Elektrische Auslösevorrichtung nach den Ansprüchen i bis 12, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Klinken (37, 78), die zur Bewegung des Sperrades (15) dienen und durch den Anker (33, 74) des zugeordneten Elektromagneten (16; 17) gesteuert werden, dessen Wicklung mit einer münzenbetätigten Schalteinrichtung, beispielsweise mit einem Quecksilberkippschalter (12, 13; 14) in Reihe geschaltet ist.
  13. 13. Elektrische Auslösevorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Münzenweg (4, 5) mindestens zwei Schalteinrichtungen (13, 14) vorgesehen sind, die in Aufeinanderfolge eine entsprechende Zahl von Bewegungsschritten des Sperrades (15) bei jeder in den Selbstkassierer eingeworfenen Münze bewirken.
  14. 14. Elektrische Auslösevorrichtung nach den Ansprüchen i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Warenausgeber (22, 23) ein Lämpchen (20, 21) auf der Frontplatte (i) des Selbstkassierers vorgesehen ist, das zum Wählkreis des jeweiligen Warenausgebers parallel geschaltet ist.
  15. 15. Elektrische Auslösevorrichtung nach den Ansprüchen i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wählkreis mit dem Wählarm (ig) durch einen Stöpsel (82, 95) verbunden ist, der in eine Klinke (83, 94) eingeführt ist, die mit dem Wählkontakt (69, 93), bis zu dem der Wählarm (ig) nach dem Einwerfen einer Anzahl Münzen (28, 72) im Gesamtbetrag des Preises der auf dem entsprechenden Warenausgeber (22) gestapelten verkäuflichen Ware bewegt worden ist, verbunden wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4437557A (en) 1980-10-08 1984-03-20 Sielaff Gmbh & Co. Coin collection for vending machines

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