DE91123C - - Google Patents

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DE91123C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B31/00Charging devices
    • C10B31/06Charging devices for charging horizontally

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung, welche durch die beiliegende Zeichnung näher erläutert wird, bezweckt die Bereitung von Leuchtgas aus dem bisher üblichen Kohlenmaterial in folgender neuen Weise:
Die Retorte u, welche in bekannter Weise eingemauert und beheizt wird, besteht aus dem Retortenleib U1 und dem Retortenhals u von kleinerem Querschnitt als U1. Fig. 4 zeigt eine derartige Retorte mit rundem und Fig. 5 eine solche mit rechteckigem Querschnitt. Die Retorte ist ari beiden Seiten wie bisher durch dichte Verschlüsse s und s1 abgeschlossen, während in den Retortenhals das Steigrohr ο einmündet. Als Ladevorrichtung für die Retorte ist in den Retortenhals der Zufübrungstrichterp eingedichtet, welcher durch beliebige mechanische Transportvorrichtungen das zu entgasende Kohlenmaterial empfängt. Der Trichter findet seine untere Begrenzung durch eine Wurfvorrichtung k beliebiger Construction. In Fig. ι und 2 ist die Wurfvorrichtung dargestellt durch einen Teller k, welcher mittels der Welle h und des Triebes e in schnelle · Drehung versetzt wird und durch Centrifugalkraft die auf ihm ruhenden Kohlenstücke durch eine entsprechende Oeffnung m im Trichter (s. Fig. i, 2 und 3) in die Retorte wirft. Die Stärke der Wurfvorrichtung ist so geregelt, dafs die Kohlenstücke durch den engen Retortenhals u hindurchfliegen und erst in dem erweiterten Retortentheil U1 niederfallen. Dieses mechanische Laden der Retorte geschieht während des vollen Ganges der Retorte, also ohne die Beheizung derselben zu unterbrechen.
Die durch den engen Retortenhals u fliegenden Kohlenstücke sind hier einer besonders hohen Temperatur ausgesetzt, sie entgasen theilweise und erhalten durch die sich hierbei bildenden Destillationsproducte eine klebrige Beschaffenheit, so dafs sie, auf die Kohlenstücke in dem erweiterten Retortentheil U1 niederfallend, an diesen haften bleiben und mit denselben Hohlräume bilden, ein Vortheil, der sich durch eine äufserst schnelle Beendigung des Entgasungsprocesses bemerkbar macht. Die Destillationsproducte entweichen durch das Steigrohr ο aus der Retorte. Ist der Entgasungsprocefs beendet, so wird der Retortenverschlufs S1 geöffnet und der in dem erweiterten Retortentheil. U1 lagernde Koks abgezogen, ein Vorgang, der wegen der geringen Länge dieses Retortentheiles sich sehr bequem ausführen läfst. In dem Vorstehenden ist eine Retorte in horizontaler Anordnung vorgeführt; dieselbe Anordnung ist auch ohne Weiteres auf schräg oder senkrecht stehende Retorten anwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur .Leuchtgasbereitung, darin bestehend, dafs die Kohle während des Betriebes der Retorte mittels einer an einem Ende derselben angebrachten Wurfvorrichtung in den hinteren Theil (U1) behufs völligen Gasaustreibens geworfen wird, so dafs sie vorher einen stärk geheizten, eventuell engeren Retortentheil (u) passirt, ohne auf dessen Grundfläche aufzuruhen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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