DE321658C - Vorrichtung zur Behandlung von Koks nach dem Ausstossen aus Kammeroefen - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung von Koks nach dem Ausstossen aus Kammeroefen

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DE321658C
DE321658C DE1916321658D DE321658DD DE321658C DE 321658 C DE321658 C DE 321658C DE 1916321658 D DE1916321658 D DE 1916321658D DE 321658D D DE321658D D DE 321658DD DE 321658 C DE321658 C DE 321658C
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coke
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cake
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DE1916321658D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/04Wet quenching

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Behandlung von Koks nach dem Ausstoßen aus Kammeröfen. Gemäß dem Verfahren nach dein Patent 320322 wird- der Feinkoks (Koksasche) noch im glühenden Zustande von dem Grobkoks, der nachträglich in üblicher Weise abgelöscht wird, abgesondert und in einer seiner geringeren Stückgröße entsprechenden Weise weiter behandelt, und zwar entweder unmittelbar im glühenden Zustande zur Verbrennung bzw. Vergasung gebracht oder unter Luftabschluß abgekühlt, um einen völlig wasserfreien Brennstoff zu erhalten. Es werden damit die besten Bedingungen geschaffen, um einmal die Ablöschung des Grobkokses in der zweckmäßigsten Weise durchführen zu können und auf der anderen Seite den Feinkoks in einer Form zu erhalten, die eine nachträgliche wirtschaftliche Verwendung desselben ermöglicht.
  • Die, Erfindung betrifft eine zur Durchführung eines derartigen Verfahrens besonders geeignete Vorrichtung und kennzeichnet sich durch einen vor den Öfen verfahrbaren, mechanisch angetriebenen Rost, dessen Fördergesch-,vindigkeit so groß ist, daß er den aus den Kammern kommenden und auf ihn gedrückten glühenden Kokskuchen auseinanderreißt und in entsprechend dünner Schicht über den Rost verteilt. Der Kokskochen besitzt nämlich infolge seines eigentümlichen Gefüges einen gewissen Zusammenhalt, der erst gelockert werden muß, um eine Absiebung der feineren Teile zu ermöglichen; dies wird dadurch bewirkt, daß die Fördergeschwindigkeit des mechanisch angetriebenen Rostes größer ist als die der Koksausdrückstange, so daß auf diese Weise ein Auseinanderziehen des Kokskuchens bewirkt wird.
  • Zn der Zeichnung ist eine Ausführungsform der gekennzeichneten Erfindung im Schnitt durch einen Koksofen wiedergegeben.
  • Vor den Ofen A läuft der Wagen B, der den mechanisch angetriebenen Rost C, zweckmäßig einen Rollenrost, enthält und seitliche Führungsschilde D für den Kokskuchen besitzt. Der Rollenrost C wird nun mit einer derartigen Geschwindigkeit angetrieben, daß er den aus dem Ofen gedrückten Kokskuchen abbaut, so daß die für die Absiebung erforderlichen -günstigen Verhältnisse erzielt werden. Der abgesiebte Kleinkoks fällt dabei in den Behälter F, während der Grobkoks in einen Kokslöschwagen G oder eine sonstige mechanische Kokslöschvorrichtung abgegeben wird. An Stelle des Löschwagens G kann natürlich auch ein schräger Koksplatz treten, auf dem das Ablöschen in der üblichen Weise vorgenommen wird.
  • Eine zwischen den Führungsschilden D frei pendelnd aufgehängte schwere Klappe H, die sich gegen den oberen Teil des Kokses legt, sorgt dafür, daß der Koks nicht über die Siebvorrichtung hinausfällt, sondern allinählich über dieselbe hinweggeht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Behandlung von Koks nach dem Ausstoßen aus Kammeröfen durch Trennen des Feinkokses von dem grobstückigen Koks in glühendem Zustand nach Patent 32o322, gekennzeichnet durch eine vor den Ofen verfahrbare, mechanisch angetriebene Siebvorrichtung, deren Fördergeschwindigkeit im Verhältnis zur Austrittsgeschwindigkeit des glühenden Kokskuchens so groß ist, daß der Zusammenhalt des Kokskuchens zerstört wird, um eine wirkungsvolle Absiebung zu ermöglichen. z. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine frei pendelnd aufgehängte Klappe (H), die sich gegen den oberen Teil des Kokskuchens legt, um sein Überkippen zu verhindern.
DE1916321658D 1916-10-24 1916-10-24 Vorrichtung zur Behandlung von Koks nach dem Ausstossen aus Kammeroefen Expired DE321658C (de)

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