DE910999C - Dessinstift fuer Holzkarten zur Steuerung von Schaftmaschinen und Werkzeug zum Entfernen desselben aus der Karte - Google Patents

Dessinstift fuer Holzkarten zur Steuerung von Schaftmaschinen und Werkzeug zum Entfernen desselben aus der Karte

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Publication number
DE910999C
DE910999C DEF9226A DEF0009226A DE910999C DE 910999 C DE910999 C DE 910999C DE F9226 A DEF9226 A DE F9226A DE F0009226 A DEF0009226 A DE F0009226A DE 910999 C DE910999 C DE 910999C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
card
design
pen
tool
wooden
Prior art date
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Expired
Application number
DEF9226A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Fass
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HANS FASS
Original Assignee
HANS FASS
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C15/00Pattern cards or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Dessinstift für Holzkarten zur Steuerung von Schaftmaschinen und Werkzeug zum Entfernen desselben aus der Karte Die Erfindung betrifft die Ausgestaltung eines Dessinstiftes für Holzkarten zur Steuerung von Schaftmaschinen und eines Werkzeuges zum Eintreiben und Lösen des Stiftes.
  • Zur Steuerung von Webstühlen sind Dessinstifte aus hartem Holz oder ?Metall mit abgerundetem Kopf und einem schwach kegeligen Schaft bekannt.
  • Diese Dessinstifte werden in dafür vorgesehene enge Löcher der Holzkarten von Hand stramm eingesetzt und mittels eines Dornes von der Rückseite her beim Ausbüchsen zurückgeschlagen.
  • Die Erfindung bezweckt, insbesondere das Herauslösen des Dessinstiftes von der Vorderseite her zu vereinfachen und zu erleichtern. Dies wird dadurch erreicht, daß der Kopf des Stiftes erfindungsgemäß zwei einander gegenüberliegende Aussparungen oder Vertiefungen aufweist für den Angriff von federnd ausgebildeten Hakenenden eines Werkzeuges zum Herausziehen des Stiftes an der Karte.
  • Werden die Aussparungen an den Schmalseiten des Dessinstiftes angebracht, so weisen sie eine sägezahnförmige Gestalt auf und sind kurz oberhalb des flach kegeligen oder zylindrischen Schaftes angeordnet.
  • Die Aussparungen des Dessinstiftes können aber ebenfalls als Vertiefungen der Seitenflächen in deren oberen Teil angeordnet sein.
  • Das zum Herausziehen des Stiftes dienende Werkzeug weist erfindungsgemäß zwei zueinander zangenartig bewegliche Arme auf, von .denen der eine mit einer aus Flachstahl gebogenen Doppel- Schenkelfeder mit einwärts gerichteten Haken versehen ist, die beim Aufsetzten auf den zu entfernenden Dessinstift von oben her auseinander federn und in die dafür vorgesehenenAussparungen des Dessinstiftes eingreifen; der andere Arm liegt dabei mit einem geschlitzten Maul zu beiden Seiten des Dessinstiftes auf der Holzkarte auf. Durch einfaches Zusammendrücken der die beiden Arme bewegenden Zangengriffe wird der Dessinstift aus der Holzkarte herausgehoben.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung kann auf dem oberen Schenkel der Zange ein aus Gummi od. dgl. bestehender Hammer zum Eintreiben des Dessinstiftes in die Holzkarte vorgesehen sein.
  • Durch die Erfindung ist das Entfernen der Dessinstifte mit dem dazu passenden Werkzeug außerordentlich einfach. Beim Herausnehmen der Stifte aus der Karte zur Veränderung des Dessins kann der herauszuziehende Dessinstift von oben her sicher erkannt werden; das Loch auf der Rückseite der Karte zum Ansetzen des Dornes braucht nicht erst gesucht zu werde, und die Anwendung eines Hammers ist in dem engen zur Verfügung stehenden Raum unterhalb der Holzkarte nicht mehr erforderlich. Vielmehr braucht das Werkzeug mit seiner Feder nur auf den zu entfernenden Dessinstift aufgedrückt zu werden. Das Herausziehen erfolgt mühelos von oben her durch Zusammendrücken der die Arme bewegenden Griffe.
  • Die Konstruktion der Dessinstifte erfordert keine Verteuerung gegenüber der bisher bekannten Form. Der Aufbau des Werkzeuges ist außerordentlich einfach.
  • Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand beispielsweise dar. Es zeigt Abb. i den Dessinstift in einer Holzkarte und das Werkzeug zum Herausziehen desselben in Ansicht, Abb. a das Werkzeug von unten, Abb. 3 die Stirnseite des Werkzeuges, Abb. 4 einen Dessinstift mit an den Schmalseiten angeordneten Ausnehmungen in Ansicht, Abb. 5 die Seitenansicht des Dessinstiftes nach Abb. 4, Abb.6 einen Dessinstift mit in der Flachseite angeordneter Ausnehmung, Abb. 7 einen Längsschnitt durch den Dessinstift nach Abb. 6.
  • Am oben abgerundeten flachen Kopf a des Dessinstiftes ist in bekannter Weise ein schwach kegeliger Schaft b angeformt. Nach den Abb. 4 und 5 sind an den Schmalseiten des Kopfes a einander gegenüberliegende Aussparungen c von sägezahnförmiger Gestalt ausgeschnitten. Die Aussparungen c können nach den Abb. 6 und 7 auch im oberen Teil des Kopfes a vorgesehen sein. In diese Aussparungen c kann zum Herausziehen des Stiftes aus der Karte eine aus Flachstahl gebogene doppelschenkelige Feder d mit ihren umgebogenen Hakenenden e eingreifen. Der kreisbogenförmig gestaltete mittlere Teil f der Doppelchenkelfeder d liegt in einer Ausnehmung g eines oberen Armes lt eines zangenartig ausgebildeten Werkzeuges. Der untere Arm i dieses Werkzeuges weist ein geschlitztes Maul h auf, so daß es sich zu beiden Seiten des Stiftes auf die Karte s legen kann. Durch einen Bolzen L sind beide Arme i und lt gelenkig miteinander verbunden. Die Arme lt und i .sind jenseits des Bolzens L zu Griffen in und n verlängert. Zwischen diesen Griffen ist in bekannter Weise eine Druckfeder o angeordnet, welche die Arme lz und i mit ihren Anschlägen und q fest aufeinanderdrückt. Auf der Rückseite des oberen Armes lt ist ein aus Gummi bestehender Hammer r eingelassen.
  • Die Dessinstifte können aus Metall, Kunststoff od. dgl. durch Kalt- oder Warmverformung hergestellt «-erden. An Stelle des geraden unteren Schenkels des Werkzeuges kann ein gebogener treten, so daß beide Schenkel nach oben gebogen verlaufen.
  • Das Werkzeug kann ebenfalls mit am Ende liegendem Drehpunkt ausgestaltet und durch Auseinanderdrücken der Griffe zum Herausziehen des Stiftes betätigt werden.
  • An Stelle der Feder d kann eine Klammervorrichtung vorgesehen werden, mittels derer die Spitzen e mechanisch in die Ausnehmungen c der Dessinstifte eingerastet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dessinstift für Holzkarten zur Steuerung von Schaftmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Stiftkopf (a) zwei einander gegenüberliegende Aussparungen oder Vertiefungen (c) für den Angriff von federnd ausgebildteten Hakenenden (e) eines Werkzeuges zum Herausziehen des Stiftes aus -der Karte aufweist.
  2. 2. Werkzeug zum Herausziehen des Stiftes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es zwei zueinander zangenartig bewegliche Arme (7a und i) aufweist, von denen der eine (h) mit einer aus Flachstahl gebogenen Doppelschenkelfeder (d) mit angebogenen Hakenenden (e) versehen ist und der andere (i) ein geschlitztes Maul (h) zur Abstützung auf der Holzkarte (s) neben dem Stift aufweist.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arm (lt) auf seiner Rückseite mit einem aus Gummi od. dgl. bestehenden Hammer versehen ist.
DEF9226A 1952-06-11 1952-06-11 Dessinstift fuer Holzkarten zur Steuerung von Schaftmaschinen und Werkzeug zum Entfernen desselben aus der Karte Expired DE910999C (de)

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