DE91095C - - Google Patents

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DE91095C
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05B—SEWING
    • D05B15/00—Machines for sewing leather goods
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05B—SEWING
    • D05B73/00—Casings
    • D05B73/04—Lower casings
    • D05B73/12—Slides; Needle plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vc? . PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
EDWIN LORING SPRAGUE in BOSTON. Wirtellagerung für Sohlen-Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom il. Februar 1896 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Lagerung des Wirteis ist mit Rücksicht darauf ausgeführt, dafs die Antriebszä'hne desselben geschützt sind und dafs derselbe aus seinem Lager am Hörnende schnell und leicht herausnehmbar ist, ohne das Hörnende selbst wegnehmen zu müssen, so dafs die Lagerungstheile nach Abnutzung durch neue leicht ersetzt werden können. Dem Wirtel wird nebenbei ringsum Lagerfläche sowohl ober- als unterhalb seiner Zähne gegeben,, um seine Abnutzung zu verringern.
Zu diesem Zweck wird das wegnehmbare Hörnende in einem Stück ausgeführt, das ein ringförmiges Lagerauge zur Aufnahme des Wirteis hat, welcher an seinem unteren Ende zweckmäfsig von einem nach Abnutzung leicht ersetzbaren Stahlfutter umschlossen wird, während ein fest eingetriebener ringförmiger Stöpsel dem Wirtel nach oben Führung und gleichzeitig Schutz für seine Aritriebszähne gewährt.
Die Zeichnung stellt einen Längsschnitt durch das Hörnende und das Lager des Wirteis dar.
Am Hörnende α befindet sich wie gewöhnlich ein längerer Ansatz a'2, der in eine obere Aussparung des Haupttheils A pafst und durch eine Kopfschraube a3 mit dem Haupttheil verbunden ist, und eine Lagerhülse α4, die in einer Ausfräsung mittelst einer Kopfschraube a5 festgehalten wird.
Die durch die Lagerhülse α4 hindurchgehende Welle b ist in bekannter Weise mit Zähnen versehen, welche in die Zähne c2 des Wirteis c eingreifen.
Der Wirtel c hat einen Grundkörper von wesentlich cylindrischer Form, der behufs Bildung eines oberen und unteren Lagerhalses über und unter die Zähne c2 hinausragt. Im Lagerauge a6 des Hörnendes ist sein unterer Theil in einer aus hartem Stahl bestehenden Hülse a% gelagert, welche mit einem oberen Rande a9 auf einem Absatz aufliegt und den Wirtelzähnen c2 Auflage gewährt.
Um den Wirtel c noch oben in Stellung zu halten, ist in das Lagerauge ab ein ringförmiger Stöpsel d eingetrieben, dessen obere Fläche zur Auflage des Schuhwerkes passend abgerundet ist und dessen unterer Rand d3 den Schrägungen der Zähne c2 entsprechend gestaltet ist. Seine mittlere Oeffhung d'2 dient für den Durchgang der Nadel. Ein Theil dieses Stöpsels ist ausgespart, um den Zähnen am Ende der Welle b den Eingriff mit den Zähnen c2 des Wirteis zu ermöglichen.
Bei dieser Ausführung sind die Antriebszähne für den Wirtel gegen Beschädigungen gesichert, da man an die Zähne c2 mit keinem fremden Gegenstand durch die Oeffnung d'2 des Stöpsels herangelangen kann.
Der Stöpsel d wird in das Lagerauge α6 so weit eingetrieben, bis seih Rand d5 oben auf das Lagerauge trifft; der Druck des zu nähenden Schuhwerkes hält ihn im Sitz.
Zur Herausnahme des Wirteis zieht man zunächst die Welle b so weit zurück, dafs
deren Zähne nicht beschädigt werden können, und dann treibt man den Wirtel von unten sammt dem Stöpsel aus dem Lagerauge heraus, worauf die erforderlichen Auswechselungen stattfinden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wirtellagerung für Sohlen - Nähmaschinen, welche einen Schutz für die Zähne des Wirteis bei gleichzeitiger leichter Auswechselbarkeit des letzteren dadurch gewährt, dafs in einem Lagerauge (a6) des wegnehmbaren Hörnendes (a) der im Wesentlichen cylindrisch gestaltete Körper sich auf einen Absatz (a9) stützt, indem seine Zähne (c1) Auflage darauf finden, während ein ringförmiger, von oben in das Lagerauge (a6) eingetriebener Stöpsel (d) den Wirtel von oben schützt und festhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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