DE910762C - Backband mit Waermeschutz-Randleisten - Google Patents

Backband mit Waermeschutz-Randleisten

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Publication number
DE910762C
DE910762C DEW5806A DEW0005806A DE910762C DE 910762 C DE910762 C DE 910762C DE W5806 A DEW5806 A DE W5806A DE W0005806 A DEW0005806 A DE W0005806A DE 910762 C DE910762 C DE 910762C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
plug
strips
coupling parts
baking
Prior art date
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Expired
Application number
DEW5806A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Poehler
Dr-Ing Oskar Wolfsried
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Werner and Pfleiderer GmbH
Original Assignee
Werner and Pfleiderer GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Werner and Pfleiderer GmbH filed Critical Werner and Pfleiderer GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE910762C publication Critical patent/DE910762C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B1/00Bakers' ovens
    • A21B1/42Bakers' ovens characterised by the baking surfaces moving during the baking
    • A21B1/48Bakers' ovens characterised by the baking surfaces moving during the baking with surfaces in the form of an endless band

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Backband mit Wärmeschutz-Randleisten Die Erfindung bezieht sich auf Backbänder mit Wärmeschutz-Randleisten, die am Ofeneinlaß aufzusetzen und am Ofenauslaß wieder abzunehmen sind.
  • Die übung des Aufsetzens von Wärmeschutz-Randleisten auf Backbänder findet sich allgemein beim Backen angeschobenen Brotes. Der Zweck der Leisten ist, wie schon der Name sagt, einen Wärmeschutz zu liefern, und zwar speziell für die nächst den Bandrändern sitzenden Randbrote, deren Außenflanken es vor unerwünschten Anbräunen und Krustigwerden zu bewahren gilt.
  • Bekannt ist die Maßnahme, dem Band aufgesetzte, paarweise einander gegenüber befindliche Leisten zwecks ihrer Stellungssicherung mit Haltebügeln gegeneinander abzusteifen, die, weil sie das Band auf ganzer Breite überbrücken müssen, aber mancherlei Nachteile mit sich bringen, sowohl im Hinblick auf das Aufsetzen und Wiederabnehmen der Leisten als auch im Hinblick auf das Beschicken und Entleeren des Ofens. Bekannt ist des weiteren der Vorschlag, an den Bandrändern hochstehende Seitenstützen für die Leisten vorzusehen. So können zwar die Nachteile, die sich bei der Verwendung von Haltebügeln ergaben, überwunden werden, doch erfordert ein Band mit an den Rändern hochstehenden Stützmitteln besondere Rücksichten in bezug auf die Gestaltung und Anordnung der Mittel zum Halten, Führen und Spannen des Bandes im Ofen.
  • Das erfindungsgemäß Neue eines Backbandes mit Wärmeschutz-Randleisten, die am Ofeneinlaß aufzusetzen und am Ofenauslaß wieder abzunehmen sind, kennzeichnet sich demgegenüber nun grundsätzlich dadurch, daß die Wärmeschutz-Randleisten mittels Steckkupplungsteilen und am Band vorgesehenen Gegenkupplungsteilen auf das Band aufsetzbar sind. Damit sind alle Mängel und Nachteile der vorbekannten Ausführungen vermieden.
  • Wie die Steckverbindungen zwischen Band und Leisten gestaltet werden, ist an sich gleichgültig. Die allgemein bevorzugte Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist gekennzeichnet durch Leisten, die mit an ihrer Unterseite vorgesehenen Stiften in entsprechende Lochungen des Backbandes einsteckbar sind. Was diese Ausführung ganz besonders vorteilhaft macht, ist nicht nur Einfachheit, Billigkeit, Stabilität und praktisch so gut wie völlig bedingungslose Verwendbarkeit bei Bandöfen aller möglichen Konstruktionen, sondern vor allem auch die :Möglichkeit, die Leisten einfach durch Druck von unten her ausheben zu können, so beispielsweise lediglich durch Auflaufenlassen auf eine Schrägfläche, eine Führungskurve oder einen Nocken am Auslaufende des Ofens.
  • Eine Vereinfachung und Verbilligung der Konstruktion wie auch eine praktisch bedeutsame Erleichterung des Aufsetzens und Festlegens der Leisten auf dem Backband bringt eine weitere erfindungsgemäße Ausführung, bei der. jede der Leisten mittels nur einer an oder nahe ihrem einen Ende vorgesehenen Steckkupplung auf das Band aufsetzbar ist und das andere Ende gegen unerwünschtes Schwenken in der Bandebene durch das mittels der Steckkupplung am Band befestigte Ende der nächstfolgenden Leiste gesichert ist, zweckmäßig durch Ausbildung der Leisten mit Schrägstoß.
  • Weitere Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß bei Backbändern aus Drahtgeflecht (sogenannte Netzbänder) für den Eingriff der zu den Leisten gehörigen Kupplungsteile gelochte Steckkupplungsteile vorgesehen sind, die im Band selbst gelenkig verankert sind und eine im wesentlichen der Bandstärke entsprechende Dicke haben, und schließlich auch noch darin, daß bei Netzbändern mit untereinander durch Querstäbe verbundenen Drahtwicklungen die gelochten Steckkupplungsteile H-förmig mit quer durchlochten Schenkeln ausgebildet sind, an denen die Querstäbe verankert sind. Dadurch wird erreicht, daß sich das Band im Betrieb genau wie jedes andere Gitter- oder Netzband zu verhalten vermag, sich nicht buckelt und sich insbesondere auch nicht längs seiner Ränder verzieht.
  • Es sei nunmehr auf die Zeichnung Bezug genommen; darin stellt dar Abb. z ein Stück eines Backbandes in der Ausführung als Gitter- oder Netzband, längs des linken Randes ohne und längs des rechten Randes mit aufgesteckten Wärmeschutz-Randleisten nach der Erfindung, Abb. 2 ein Stück einer Leiste mit einem im Querschnitt runden Steckstift, Abb. 3 ein Stück einer Leiste mit im Querschnitt dreieckig gestaltetem Steckstift, Abb. q. ein Beispiel einer Vorrichtung zum Abdrücken bzw. Abheben der Leisten vom Backband am Auslaufende des Ofens.
  • Das Backband r, das hier beispielsweise aus Drahtgeflecht besteht (sogenanntes Gitter- oder Netzband), enthält längs seiner beiden Ränder zentral durchlochte und in der Umrißform H-förmige Steckkupplungsteile 2, die sich mit ihrer Ober- und Unterseite in die Ebenen der Bandober- und Unterfläche im wesentlichen einpassen, also das Band gleich jedem gewöhnlichen Netzband verwenden lassen. Die Schenkel der H-förmigen Steckkupplungsteile 2 sind quer durchlocht und auf entsprechenden Querstäben 3 des Netzbandes verankert. Kann die Wicklung q. zwischen den Querstäben 3, auf denen die Steckkupplungsteile 2 verankert sind, nur bis an diese Teile herangeführt werden, so ermöglicht die H-Form jedoch, daß sich die ummittelbar angrenzenden Wicklungen bis in die Räume zwischen den H-Schenkeln der Steckkupplungsteile 2 fortsetzen und Zugbeanspruchungen längs der Bandränder in gerader Linie sich auswirken, also Verzerrungen, Verbucklungen und Verkrümmungen des Bandes nicht eintreten lassen.
  • An ihrer Unterkante sind die aus der rechten Hälfte der Abb. t ersichtlichen Wärmeschutz-Randleisten 5 mit zu den Steckkupplungsteilen 2 passenden Steckstiften 6 versehen, und zwar vorzugsweise an oder nahe einem der beiden Leistenenden. Die Leistenenden selbst sind schräg aneinanderstoßend bzw. einander dermaßen überdeckend vorgesehen, daß jedes Steckkupplungsende 5' einer jeden Leiste das dagegenstoßende Ende 5" der jeweils nächsten Leiste gegen etwaiges Verstellen bzw. Verschwenken in Richtung bandauswärts zu sichern vermag.
  • Sind die Steckkupplungen wie in der vorliegenden, praktisch bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes vorgesehen, d. h. als Stiftkupplungen, so ist damit zugleich auch die Möglichkeit geschaffen, die Leisten am Auslaufende des Ofens auf sehr einfache Art und Weise vollautomatisch abnehmen und ablegen zu lassen. Ein Beispiel hierfür ergibt sich aus der Abb. .I. Im Bereich der Bandtrommel am Auslaufende des Ofens erreichen die Leisten eine Kurve oder eine mit einer Leitfläche versehene Schiene 7, die die Leisten aus ihren Steckverbindungen heraus- und damit zugleich auch vom Band abhebt. Um weiterhin auch gleich Gewähr für ein seitlich bestimmtes Umlegen der Leisten zu haben, werden vorzugsweise Anlaufschienen bzw. Kurven verwendet, die außer einer Schräge zum Ausheben auch noch eine solche zum seitlichen Umlegen der Leisten erhalten haben.
  • Die Steckkupplungen müssen nicht unbedingt Stiftkupplungen sein. Gegebenenfalls könnten die Leisten dem Band auch mit Steckkupplungsteilen aus Haken und Osen aufgesteckt werden: Des weiteren muß bei den Steckstiften die Ouerschnittsform nicht unbedingt rund sein, denn ebensogut könnte sie, wie z. B. in Abb. 3, auch dreieckig gestaltet sein. Solche gegeneinander unverdrehbaren Kupplungsteile vermögen die Wärmeschutz-Randleisten auf der Bandoberfläche genau hintereinander auszurichten bzw. unverschwenkbar in ihrer Stellung zu halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRt?CHE: r. Backband mit Wärmeschutz-Randleisten, die am Ofeneinlaß aufzusetzen und am Ofenauslaß wieder abzunehmen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeschutz-Randleisten (5) mittels Steckkupplungsteilen (6) und am Band vorgesehenen Gegenkupplungsteilen (2) auf das Band aufsetzbar sind. z. Backband nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (5) mit an ihrer Unterseite vorgesehenen Stiften (6) in entsprechende Lochungen des Backbandes einsteckbar sind. 3. Backband nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Leisten mittels nur einer an oder nahe ihrem einen Ende (5') vorgesehenen Steckkupplung auf das Band aufsetzbar ist und das andere Ende (5") gegen unerwünschtes Verschwenken in der Bandebene durch das mittels der Steckkupplung am Band befestigte Ende (5') der nächstfolgenden Leiste gesichert ist, zweckmäßig durch Ausbilden der Leistenenden mit Schrägstoß. q.. Backband nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Backbändern aus Drahtgeflecht (sogenannte Netzbänder) für den Eingriff der zu den Leisten gehörigen Kupplungsteile (Stifte 6) gelochte Steckkupplungsteile vorgesehen sind, die im Band gelenkig verankert sind und eine im wesentlichen der Bandstärke entsprechende Dicke haben. 5. Backband nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß bei Netzbändern mit untereinander durch Querstäbe verbundenen Drahtwicklungen (q., q.') die gelochten Steckkupplungsteile (2) H-förmig mit quer durchbohrten Schenkeln ausgebildet sind, mittels deren sie an den Querstäben (3) des Bandes im selben Sinne wie die Drahtwicklungen (q., q.') drehbeweglich verankert sind.
DEW5806A 1951-05-16 1951-05-16 Backband mit Waermeschutz-Randleisten Expired DE910762C (de)

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