DE616142C - Verstellbare Stuetzvorrichtung fuer Fachbretter, Tragarme u. dgl. - Google Patents

Verstellbare Stuetzvorrichtung fuer Fachbretter, Tragarme u. dgl.

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DE616142C
DE616142C DEC48533D DEC0048533D DE616142C DE 616142 C DE616142 C DE 616142C DE C48533 D DEC48533 D DE C48533D DE C0048533 D DEC0048533 D DE C0048533D DE 616142 C DE616142 C DE 616142C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B57/00Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions
    • A47B57/06Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions with means for adjusting the height of the shelves

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  • Assembled Shelves (AREA)

Description

Die Erfindung· betrifft eine verstellbare Stützvorrichtung· für Fachbretter, Tragarme, Aufhängehaken, Arbeitsplattformen u. dgl., mittels welcher es möglich, ist, die Fachbretter usw. in der jeweils gewünschten Höhe anzubringen, ohne daß dabei Sperrfedern oder ähnliche, die Höhenlage bestimmende Mittel verstellt zu werden brauchen.
Es sind bereits derartige Stützvorrichtungen bekanntgeworden, welche aus 'einem Ständer mit in verschiedener Höhe vorgesehenen Zähnen oder Ausnehmungen bestehen und bei welchen die sich berührenden Teile der Stütze und des Ständers mittels großer, U-förmig gebogener Längsränder ineinander verschiebbar sind. Diese Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß die Verzahnungen sowohl der Stütze als auch des Ständers vollkommen frei stehen und daher leicht Beschädigungen ausgesetzt sind. Überdies ist hier die Stütze zwar gegen Biegung in Richtung der Schenkel des U sehr widerstandsfähig, dagegen ist die Widerstandsfähigkeit gegen Verbiegung in der Querrichtung sehr gering, so daß bei größerer Belastung der Fachbretter leicht eine Verbiegung der Stütze oder des Ständers eintreten kann.
Diese Nachteile sind nun gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Längsränder der sich berührenden Teile der Stütze und des Ständers im wesentlichen spirallinienförmig eingerollt sind, so daß sie annähernd geschlossene, ineinander verschiebbare Hülsen bilden. Diese Hülsen umschließen hier völlig den verzahnten Teil der beiden Bleche, so daß eine Beschädigung der Verzahnung ausgeschlossen ist. Außerdem weist diese Anordnung eine gleichmäßig hohe Widerstandsfähigkeit gegen Biegung in allen Richtungen auf, da es sich, ja um annähernd rohrförmige Querschnitte handelt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführumgsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt zwei zur Herstellung der Hülsen entsprechend ausgebildete Bleche und Fig. 2 die Art des Eingriffs zwischen den beiden Blechen. Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die beiden ineinandergeschobenen Hülsen, und Fig. 4 zeigt eine veränderte Ausführungsform der Hülsen, ebenfalls im Querschnitt.
Nach, dem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel wird die Hülse für den die Stütze tragenden Ständer aus dem in Fig. ι mit 1 bezeichneten Blechstreifen hergestellt, welcher an seiner einen Längskante 4 mit in gleichen Abständen angebrachten Aussparungen 3 versehen ist. Die für die Verbindung der Stütze mit dem Ständer erforderliche Stützenhülse wird aus dem in Fig. 1 mit 2 bezeichneten rechteckigen Blechstück hergestellt, welches an seiner oberen und unteren Kante mit zwei in entgegengesetzter
Richtung sperrenden Zähnen 5 und 6 versehen ist, damit die Hülse sowohl für Rechts- als auch für Linksständer verwendet werden kann In Fig. 2 ist die Art des Eingriffes zwischen dem Blechstück 2 und dem Blech 1, aus dem die Ständerhülse angefertigt ist, veranschaulicht, wobei das Stützenblech die der belasteten Stütze entsprechende Lage eininimmt. Das Blechstück 1 wird an der mit den Aussparungen versehenen Kante, wie beispielsweise aus Fig. 3 ersichtlich, spiralförmig eingebogen oder eingerollt, wobei die mit den Aussparungen versehene Kante 4 um eine ganze Windung gebogen ist. Das Blechstück 2 wird gleichfalls spiralförmig eingerollt, und zwar derart, daß die mit den Zähnen 5 und 6 versehene Kante in dieselbe Ebene zu liegen kommt wie der nicht gebogene Teil des genannten Blechstückes. Die hülsenförmigen Teile der Bleche 1 und 2 sind einander so angepaßt, daß die Stützenhülse 2 in die Ständerhülse ι !eingeschoben und in ihr frei auf- und abwärts verschoben werden kann. Bei Belastung der Stütze stellt sich die Stützenhülse 2 schief in der Ständerhülse, so daß der Zahn. 6 in eine der Aussparungen 3 der Ständerhülse eingreift.
Sowohl das Stegblech der Ständerhülse als auch der Auslegerteil der Stützenhülse kann in irgendeiner für den jeweiligen Verwendungszweck geeigneten Weise ausgebildet werden. So kann z. B. die Ständerhülse 'einen Teil eines frei stehenden Ständers bilden oder mit Befestigungsösen zum Festschrauben an eine Wand o. dgl. versehen sein. Die,Stützemhülse kann auf beliebige Weise mit einem fnei ausladenden Arm oder Haken, oder beispielsweise mit einem auf gewöhnliche Weise ausgeführten Fachbrett, einer Plattform o. dgl. versehen sein.
Um in solchen Fällen, wo nur eine einzige Ständerhülse verwendet wird, die Stützenhülse gegen seitliche Drehung zu sichern, ist es vorteilhaft, sowohl die Ständer- als auch die Stützenhülse mit ebenen Seitenwänden auszubilden, welche sich gegenseitig führen, wie in Fig. 4 dargestellt. Für den genannten Zweck kann jedoch auch eine dreieckige Querschnittsform der Hülsen vollständig ausreichend sein. Bei der in Fig. 4 veranschaulichten Ausführungsform ist der ebene Teil des Bleches 2 in derselben Ebene wie die äußerste Seite der Ständerhülse angeordnet, was besonders vorteilhaft für Schaufenstergestelle, Bücherregale oder ähnliche Vorrichtungen ist.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist besonders für Gestelle jener Art geeignet, bei welchen eine Arbeitsplattform o. dgl. während der Ausführung einer Arbeit bequem auf erforderlicher Höhe ohne zeitraubende Verstellungsarbeit angebracht werden soll.
Es ist eine Mehrzahl verschiedener Ausführungsformen der Erfindung möglich. Die Hülsen können z. B. mit U-förmigem Querschnitt oder röhrenförmig ausgeführt werden, wobei 'die eine Hülse mit 'einer Längsnut versehen wird. Die Stützenhülse braucht nicht unbedingt mit vorstehenden Zahnen versehen zu sein, vielmehr kann der Eingriff der Stützenhülse in eine der Aussparungen der Ständerhülse auch mittels der unteren Kante der. Stützerihülse erfolgen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Verstellbare Stützvorrichtung für Fachbretter, Tragarme u.dgl. mit einem Ständer mit in verschiedener Höhe vorgesehenen Zähnen oder Ausnehmungen, bei welcher die aus Blech bestehenden, sich berührenden Teile der Stütze und des Ständers mittels ihrer umgebogenen Längs ränder ineinander verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsränder der sich berührenden Teile der Stütze und des Ständers im wesentlichen spirallinienförmig eingerollt sind, so daß sie annähernd geschlossene, ineinander verschiebbare Hülsen, bilden.
  2. 2. Stützvorrichtung nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Ständer- und der Stützenhülsen (1, 2) im wesentlichen dreieckig oder rechteckig ist.
  3. 3. Stützvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständerhülse (1) mit in gleichen Abständen vorgesehenen Aussparungen (3) oder Haken (4) versehen ist, während die Stützenhülse (2.) zwei in entgegengesetzter Richtung sperrende Zähne (5, 6) aufweist, deren Abstand voneinander vorteilhaft größer ist als der Abstand der Aussparungen der Haken der Ständerhiüsan voneinander.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC48533D 1932-11-22 1933-11-24 Verstellbare Stuetzvorrichtung fuer Fachbretter, Tragarme u. dgl. Expired DE616142C (de)

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