DE680797C - Gleitschutzvorrichtung fuer Anlegeleitern - Google Patents
Gleitschutzvorrichtung fuer AnlegeleiternInfo
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- DE680797C DE680797C DEST57306D DEST057306D DE680797C DE 680797 C DE680797 C DE 680797C DE ST57306 D DEST57306 D DE ST57306D DE ST057306 D DEST057306 D DE ST057306D DE 680797 C DE680797 C DE 680797C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06C—LADDERS
- E06C7/00—Component parts, supporting parts, or accessories
- E06C7/48—Ladder heads; Supports for heads of ladders for resting against objects
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ladders (AREA)
Description
- Gleitschutzvorrichtung für Anlegeleitern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schutze gegen das Abgleiten von Anlegeleitern, und zwar eine Schutzvorrichtung, die am obren Teil der Anlegeleiter vorgesehen wird in Form 'von Bandeisenschienen, die sich an der Anlegeseite der Leiterholme durch Nagelung oder Verschraubung befestigen lassen, wobei die Schienen durch Abbiegen entstandene Stufen aufweisen, _ die gegen den Gegenstand hin, an den die Leiter angelegt ist, offene Kerben bilden in der Gestalt von Zahnlücken, die durch eine kurze und eine lange Kathete eines rechtwinkligen D-r eiecks begrenzt sind.
- Die Erfindung ist nun im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Schiene an :der kerbenlosen Holmanlegeseite angeschlossen wird, so daß diese die Basisebene bildet für die Zähne, die aus der Holmebene herausragen, wobei ,die Zähne in der Längsrichtung des Holms und damit auch die Zahnlücken unmittelbar aufeinander folgen. Die Anbringung von Schutzschienen aus Bandeisen an .der Holmunters:eite von Anlegeleitern ist an sich bekannt. Bei den bekannten Vorschlägen weist jedoch der einzelne Holm .der Leiter auf seiner Unterseite Kerben auf, die den Holm schwächen und die zudem nicht unmittelbar aufeinanderfolgen, während die den Kerben entsprechende Stufen aufweisende Band@eisenschieine im wesentlichen nur ein Futter für die Kerbenausschnitte im Leiterholm darstellt und eine Verstärkung des Leiterholms bildet über die mit den Kerben besetzten Strecke hinweg. Während also auf diese Weise die Schienenzähne in den Leiterholmquerschnitt hinein vordringen, stehen gemäß der Erfindung die Zähne von der Holmunterseite ab. und ragen vor gegen die Wand bzw. die Kante des Gegenstands, an,den die Leiter angelegt ist. Weil aber insbesondere bei .dem bekannten Vorschlag von Zahnlücke zu Zahnlücke eine verhältnismäßig lange, geradlinige, zum Hohn parallele Verbindungsstrecke eingeschaltet ist, zieht dieselbe eine Gleitkante oder eine streifenförmige Gleitfläche nach sich, die das Abgleiten der Leiter nach unten sowohl als auch nach den Seiten hin nicht nur zu.l.äßt, sondern auch fördert. Infolge der verhältnismäßig großen Länge dieser Gleitkante l,äßt sich die einmal ins Rutschen gekommene Leiter in ihrer Abgleitbewegung wegen der schon zu ,großen Beschleunigung auch nicht mehr dadurch aufhalten, daß sich eine der herben schließlich in die Kante des Gegenstands einsetzt, an dem die Leiter anliegt.
- Dadurch, daß gemäß der Erfindung die vorstehenden Zähne unmittelbar aufeinanderfolgen, wird eine das Abgleiten der Leiter unterstützende, die Zahnlücken verbindende, geradlinige und zum Holm parallele Gleitkante oder Gleitfläche als solche sowohl als auch in ihrer Wirkung ausgeschaltet. Dazu kommt noch, daß, wenn die Leiter zur Seite hin abgleiten will, sich jeweils sofort eine Zahnbasis z. B. auf den Rand eines Schrankes aufsetzt und hierdurch die Abgleitbewegung von Anfang an verhindert wird.
- Schließlich lassen die von der Holmunterseite gegen die Wand, einen Schrank usw. hin abstehenden Zähne der Schiene erhabene Randlinien entstehen, die den Längskanten der Schienen an den Leiteraußenseiten .entg,prechen und; die mit dazu beitragen, ein seitliches Abgleiten der Leiter zu verhindern.
- Man hat aber auch schon vorgeschlagen, die oberen Enden der Leiterholme mit Seilen zu umschlingen und die Seile außerdem noch mit eingeschlungenen Knoten zu versehen. Seile als Gleitschutzvorrichtungen für Anlegeleitern haben jedoch den Nachteil, daß sie auf die Dauer ihre ortsfeste Lage nicht beibehalten, auch wenn sie befestigt werden, und daß sie in verhältnismäßig kurzer Zeit durch Abnutzung zerstört werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Schutzvorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt eine mit den Gleitschutzschienen versehene Leiter schaubildlich, während Abb. a mit der Schutzvorrichtung versehene Leitern im Gebrauch darstellt.
- Die Schutzschienen b sind zahnstangenartig ausgebildet, und zwar sind aus Bandeisen Stufen c durch Abbiegen hergestellt. jede Stufe bildet einen rechtwinkligen Zahn, wobei also Zahn auf Zahn unmittelbar aufeinanderfolgt. An den Stoßstellen der au,feinanderfolgenden Zähne sind Bohrlöcher vorhanden, die eine Befestigung der Schiene an,der Anlegeseite der Holme a durch Nagelung oder Verschraubung gestatten.
- Wesentlich ist, daß die Zähne die Holmanlegeseite überragen und gegen den Gegenstand vorstoßen, an den die Leiter angelegt ist. Es wird dadurch die Schutzschiene gewissermaßen zu einer Greifschiene. Da von Zahn zu Zahn eine lange, geradlinige, parallel zum Holm verlaufende Gleitkante oder -fläche entfällt und nur kurze Kanten vorhanden sind, die senkrecht oder schräg zur Längsrichtung des Holmes a verlaufen, kann .es zur Einleitung eileer Abgleitbeivegung mit größeier Beschleunigung gar nicht mehr kommen. Es setzt sich die Leiter sofort mit einem Zahnabsatz, d. h. mit einer Zahnbasis, oder mit der Scheitellinie des Zahns irgendwo auf, gleichgültig ob die Leiter nach unten oder zu einer Seite hin Neigung zum Abgleiten zeigt.
Claims (1)
- PATEN TANSPRUCII: Am oberen Teil von Anlegeleitern anbringbare Gleitschutzvorrichtung, gekennzeichnet .durch zwei an der Einlegeseite der Leiterholme (a) zu befestigende zahnstangenartige Schienen (b), die vorzugsweise aus Bandeisen mit durch Abbiegen gebildeten Stufen (c) bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST57306D DE680797C (de) | 1938-04-05 | 1938-04-05 | Gleitschutzvorrichtung fuer Anlegeleitern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST57306D DE680797C (de) | 1938-04-05 | 1938-04-05 | Gleitschutzvorrichtung fuer Anlegeleitern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE680797C true DE680797C (de) | 1939-09-07 |
Family
ID=7467681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST57306D Expired DE680797C (de) | 1938-04-05 | 1938-04-05 | Gleitschutzvorrichtung fuer Anlegeleitern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE680797C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2963104A (en) * | 1958-07-14 | 1960-12-06 | William F Roth | Conductor spreaders and ladder hangers |
| US3001603A (en) * | 1958-07-14 | 1961-09-26 | Jr Eugene S Kraus | Conductor spreaders and ladder hangers |
| US3948353A (en) * | 1974-03-20 | 1976-04-06 | Lane John G | Extension ladder |
| WO1989011579A1 (en) * | 1988-05-27 | 1989-11-30 | Altrone Innovations Pty. Ltd. | Ladder accessories |
-
1938
- 1938-04-05 DE DEST57306D patent/DE680797C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2963104A (en) * | 1958-07-14 | 1960-12-06 | William F Roth | Conductor spreaders and ladder hangers |
| US3001603A (en) * | 1958-07-14 | 1961-09-26 | Jr Eugene S Kraus | Conductor spreaders and ladder hangers |
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| WO1989011579A1 (en) * | 1988-05-27 | 1989-11-30 | Altrone Innovations Pty. Ltd. | Ladder accessories |
| US5121813A (en) * | 1988-05-27 | 1992-06-16 | Altrone Innovations Pty. Ltd. | Ladder accessories |
| AU628828B2 (en) * | 1988-05-27 | 1992-09-24 | Altrone Innovations Pty. Ltd. | Ladder accessories |
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