DE910596C - Ortungstachygraph - Google Patents

Ortungstachygraph

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DE910596C
DE910596C DEP6177A DEP0006177A DE910596C DE 910596 C DE910596 C DE 910596C DE P6177 A DEP6177 A DE P6177A DE P0006177 A DEP0006177 A DE P0006177A DE 910596 C DE910596 C DE 910596C
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DE
Germany
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tachygraph
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telescope
slider
cam
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Expired
Application number
DEP6177A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Pichl
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KARL PICHL DIPL ING
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KARL PICHL DIPL ING
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/26Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with fixed angles and a base of variable length, at, near, or formed by the object
    • G01C3/28Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with fixed angles and a base of variable length, at, near, or formed by the object with provision for reduction of the distance into the horizontal plane
    • G01C3/30Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with fixed angles and a base of variable length, at, near, or formed by the object with provision for reduction of the distance into the horizontal plane with adaptation to the measurement of the height of an object, e.g. tacheometers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Ortungstachygraph Die Erfindung betrifft einen Ortungstachygraphen, mit welchem es ermöglicht wird, in Verbindung mit einem Peilgerät sowohl die Tiefenverhältnisse in fließenden, schiffbaren Gewässern zu ermitteln als auch tachygraphische Landmessungen durchzuführen.
  • Die bisher angewandten Meßmethoden zur Feststellung der Tiefen- und Sohlengestaltung in schiffbaren, fließenden Gewässern weisen erhebliche Mängel auf, da hierbei die an vielen Stellen noch übliche Aufnahme von Querprofilen mittels einer über den Fluß gespannten Leine sehr zeitraubend ist und sich die Behinderung durch den Schiffsverkehr sehr nachteilig auswirkt.
  • Bei der Verwendung von optischen Distanzmessern wird diese Behinderung zwar wesentlich verringert, doch läßt sich bei diesen Meßverfahren die Lage der Peilstellen nicht eindeutig festlegen, well hierbei zwar der Abstand vom Ufer, nicht aber die unvermeidliche und oft beträchtliche Abweichung des Peilbootes von der ausgesteckten Profilachse gemessen wird. Die gleichen Schwierigkeiten ergeben sich naturgemäß auch bei Verwendung von Echolotgeräten.
  • Auch kommt der bekannte Sondiertachygraph nicht allen Anforderungen, die an ein derartiges Gerät gestellt werden, nach. Dieser bekannte Sondiertachygraph ermöglicht zwar eine exakte Lagebestimmung der gepeilten Stellen, doch ist seine Verwendung nur beschränkt moglich, nämlich bei verhältnismäßig hohen Ufern, da der Instrumeuteuhorizont mindestens 3,50 bis 4,00 m über dem Wasserspiegel liegen muß, wodurch seine Verwendung für tachygraphische Messungen im Flachland zumindest erschwert bzw. nicht möglich ist.
  • Nach der Erfindung kann der neue Ortungstachygraph unabhängig von der Höhenlage des Aufstellungspunktes eingesetzt werden, d. h. daß er sowohl an flachuferigen als auch an hochbordigen Gewässern verwendet werden kann und darüber hinaus durch seine besondere konstruktive Ausbildung eine größere Meßgenauigkeit erzielt sowie die Verwendbarkeit für Landaufnahmen ermöglicht wird.
  • Erfindungsgemäß werden diese Vorteile dadurch erreicht, daß bei diesen Ortungstachygraphen das Fernrohr sich in zwei parallelen Gleitbahnen verschieben läßt, wobei der Abstand der Gleitbahnen die Meßbasis des Gerätes darstellt, so daß durch diese Verschiebbarkeit das Gerät auch in geneigtem Gelände verwandt werden kann. Weiterhin können beide Meßvisuren (zu den beiden Zielmarken) gleichzeitig geneigt sein und somit sich dem Gelände anpassen. Ebenso ist der das Fernrohr tragende Instrumententeil mit einem Ende drehbar gelagert und bewegt sich mit dem anderen Ende auf einer horizontierbaren Gleitbahn, wobei das Fernrohr aus einer geneigten Lage durch Drehen eines Fernrohfhebers unmittelbar und exakt in die horizontale Lage gebracht werden kann.
  • Die Erfindung ist an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt Fig. I eine Seitenansicht des Ortungstachygraphen in schematischer Darstellung, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. I, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 1, Fig. 4 eine Draufsicht und Fig. 5 ein Aufnahmebeispiel eines bestimmten Strompunktes mit den zu messenden Größen in schematischer Darstellung.
  • Wie aus der Fig. I zu ersehen ist, ist der drehbare und klemmbare Unterbau des Gerätes, welcher den Zeichentisch 4 und die Laufkreisplatte 5 aufnimmt, mit drei Fußschrauben I, 2 auf ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Stativ aufgesetzt. Die Laufkreisplatte 5 ist mit zwei Scharnieren 6 (Fig. 2) am Zeichentisch 4 befestigt, so daß zwischen Laufkreisplatte 5 und Zeichentisch 4 der Lageplan des Flusses bzw. des aufzunehmenden Geländes eingespannt werden kann. Auf die Laufkreisplatte 5 wird das eigentliche Meßinstrument aufgesetzt. Es ruht einerseits drehbar mit einer Büchse 7 (Fig. 1, 2) auf dem hochstehenden Bolzen 8 der Laufkreisplatte und andererseits mit zwei Laufrollen 9 auf der Laufbahn 10 der Laufkreisplatte 5.
  • Das Gerippe des Instrumentes besteht aus dem Längsrahmen II-. dem Okularrahmen 12 und dem Objektivrahmen I3. Im Okularrahmen 12 ist in einem Gleitstück I das Okularende des Fernrohres I6 kippbar gelagert. Das Gleitstück kann im Okularrahmen vertikal verschoben und in jeder Stellung festgeklemmt werden. Kleinere genaue Verschiebungen können mit einer nicht dargestellten Feinschraube erfolgen. wobei die durch die Xrerschiebung erzielte Neigung der Visierlinie an einer Skala in Prozenten abgelesen werden kann.
  • Im Objektivrahmen I3 ist das Objektivende des Fernrohres I6 in einem vertikal verschiebbaren Gleitstück 15 derart gelagert, daß das Fernrohr den Vertikalbewegungen des Gleitstückes leicht folgen kann. Das Fernrohr I6 ist mit einer Doppellibelle und einem Fadenkreuz ausgerüstet und in Wälzlagern gelagert. Am rechtsseitig auskragenden Teil I7 des Gleitstückes 15 (Fig. I, 3, ) befindet sich der schlüsseilförmig ausgebildete. mit Baryt 18 versehen Schleifkontaktstift I9, mittels welchem das Gleitstück 15 einschließlich Fernrohr I6 auf der Kurvenscheibe 20 aufsitzt. Der Schleifstift ist verschiebbar und leicht herausnehmbar angeordnet. und sein Berührungspunkt mit dem Gleitstück 15 ist durch ein Justierschräubchen 21 in der Hölaenlage einstellbar. Die Kurvenscheibe 20 sitzt auf einer im Objektivrahmen I3 gelagerten Achse 22, welche auch die Treibräder 23 beiderseits des Objektivrahmens sowie das Zählrad 24 und das Zahnrad 25 fest aufnimmt. Bei Betätigung des Treibrades 23 drehen sich Kurvenscheibe, Zahnrad und Zählrad mit, wodurch der auf der Kurvenscheibe zo schleifende Kontaktstift Ig in seiner Höhenlage verändert und diese Bewegung sich über das Gleitstück 15 auf das Obieküvende des Fernrohres überträgt, während durch das Zahnrad die im Grundrahmen eingelassene Zahnstange 26 bewegt wird wodurch die Lage des an einem auskragenden Arm 28 der Zahnstange 26 angeordneten und entlang des Zeichenblattes gleitenden Pikierstiftes 27 verändert wird. Das Zählrad 24 läßt an der nicht dargestellten Noniusmarke die jeweilige Stellung des Pikierstiftes ablesen. An der Achse 22 ist der Fernrohrheber 29 angeordnet, welcher in den Lagen gehoben und gesenkt einrastet. In gehobener Stellung ruht das Gleitstück mit dem Fernrohr derart auf dem Heber, daß die Fernrohrachse horizontal ist.
  • Die Arbeitsweise und Handhabung des Gerätes ist folgende: In Fig. 5 ist H der feste Abstand zweier Meßmarken auf einer Ziellatte. deren eine bei horizontaler Visur im Fadenkreuz des Fernrohres 16 erscheint, während die andere (untere) mit dem Treibrad 23 eingestellt wird. Hierbei ist das Gleitstück 15 um das Stück h gegenüber seiner Lage bei horizontaler Visur verschoben. Bedeuten lo den festen Abstand des Objektivrabmens vom Okularrahmen und L den Abstand zwischen dem Gerät und der Ziellatte, so gilt die Beziehung H h = . l0 .
  • L Bei der Betätigung des Treibrades 23 wird der Pikierstift 27 um einen zu L verhältnisgleichen, im jeweiligen Kartenmaßstab reduzierten Wert verschoben. Die Kurvenscheibe 20 ist derart geformt. daß gleichzeitig die sich aus der vorstehenden Gleichung ergebende Verschiebung h des Gleitstückes I5 entsteht.
  • Die Aufstellung des Tachygraphen erfolgt über einen auch im Plan leicht zu ermittelnden Uferpunkt, von dem aus die aufzunehmende Stromstrecke gut überblickt werden kann. Nach ungefährer Horizontierung des Unterbaues 3 mittels der nicht dargestellten Kreuzlibellen der Laufkreisplatte 5 wird die Stromkarte im Maßstab 1 : n zwischen Zeichentilsch 4 und Laufkreisplatte 5 derart befestigt, daß der in der Karte eingezeichnete Instrumentenstandpunkt in die vertikale Schwenkachse des Gerätes fällt.
  • Sodann wird das eigentliche Meßinstrument so auf die Laufkreisplatte aufgesetzt, daß die Büchse 7 des Instrumentes in den Bolzen 8 der Laufkreisplatte sich einsetzt und der Pikierstift 27 sich durch Schwenken des Instrumentes und Betätigung des Treibrades 23 auf einen markanten Punkt des Lageplanes einstellt. Nun wird der Zeichentisch mit dem Instrument so lange mit dem drehbaren Teil des Unterbaues 3 verschwenkt, bis im Fadenkreuz des Fernrohres jener mit einem Fluchtstah markierte Punkt erscheint, welcher dem Planpunkt entspricht, auf welchem der Pikierstift steht, so daß nun das Gerät orientiert ist und die Aufnahme erfolgen kann.
  • Soll die Messung bei tief gelegenem Instrumentenstandpunkt durchgeführt werden, wobei der Instrumentenhorizont verhältnismäßig wenig über dem Wasserspiegel liegt, so wird mit Visur nach oben gemessen. Dabei ist die in dem für die Meßfahrt dienenden Boot aufgestellte Ziellatte mit einer oberen und einer unteren Zielmarke versehen.
  • Zunächst wird die untere Zielmarke in die Ebene des Instrumentenhorizontes eingestellt und während der Meßfahrt die obere Zielmarke anvisiert.
  • Jede Zielmarke weist eine Nullinie und eine in 5 cm unterteilte Skala auf. Die Einstellung der Ziellatte erfolgt zweckmäßig beim Instrumentenstandpunkt, während die erste Meßfahrt aber in einiger Entfernung vom Instrumenten standpunkt beginnen wird. Infolge des Wasserspiegelgefälles wird nun bei horizontaler Visur die Lesung an der unteren Zielmarke einen etwas anderen Wert ergeben als in der Nähe des Instrumentenstandpunktes.
  • Bei Einstellung des Instrumentes wird nunmehr die Visierlinie durch Betätigung des Treibrades so lange gehoben, bis sich auf der oberen Zielmarke die gleiche Lesung zeigt wie bei horizontaler Visur auf der unteren. Hierbei ruht der Schleifkontaktstift 19 auf der Kurvenscheibe 20. Während der Meßfahrt wird mit dem Fadenkreuz diese Lesung an der oberen Zielmarke verfolgt und eingehalten.
  • Vertikale Abweichungen werden hierbei durch Drehen des Treibrades 23 beseitigt, die horizontale Verschiebung wird durch Schwenkung des Instrumentes verfolgt. Da sich während der Meßfahrt die Höhenlage der Zielmarke ändert (Wasserspiegelgefälle, ungleichmäßiges Einsinken des Bootes), ist von Zeit zu Zeit eine Überprüfung der Höhenlage nötig. Zu diesem Zweck wird das Objektivende des Fernrohres etwas angehoben, der Schleifkontaktstift 19 nach der Art eines Schlüssels gedreht und von der Kurvenscheibe 20 abgehoben.
  • Das Gleitstück 15 wird dann auf den in gehobener Lage eingerasteten Fernrohrheber 29 aufgesetzt, womit die horizontale Visur hergestellt ist und die maßgebende Lesung an der unteren Zielmarke abgenommen werden kann. Ist dies erfolgt, dann wird das Fernrohr wieder auf den Schleifkontaktstift 19 und die Kurvenscheibe 20 aufgesetzt und mittels Treibrad 23 die neue Lesung auf der oberen Zielmarke eingestellt.
  • Bei der beschriebenen Verfolgung der Zielmarke beschreibt der Pikierstift 19 auf dem Zeichenblatt eine Bahn, welcher der Bewegung des Meßbootes bzw. der Ziellatte in der Natur entspricht. An den abgepeilten Punkten gibt das Peilboot ein optisches Zeichen, worauf mit dem Pikierstift diese Stelle im Plan gelocht wird, so daß durch einfache Identifizierung dieser pikierten Punkte mit den Aufzeichnungen des Peilbootes die Tiefenzahlen in den Plan übertragen werden können.
  • Für die Messung bei hochgelegenem Instrumentenstandpunkt wird mit abwärts gerichteter Visierlinie gearbeitet, wobei die Arbeitsweise und Handhabung des Instrumentes derjenigen bei tiefgelegenem Instrumentenstandpunkt entspricht. Die tfberprüfung der Höhenfolge erfolgt in der Weise, daß der Fernrohrheber 29, welcher bei diesem Meßvorgang in gesenkter Lage eingerastet ist, in gehobene Lage gedrückt wird, wobei das Gleitstück 15 mit dem Fernrohr I6 mitgenommen wird. Beim Einrasten in die gehobene Lage ist die horizontale Visur hergestellt, und die Überprüfung kann erfolgen.
  • Wird der Ortungstachygraph für Vermessungen an Land eingesetzt, dann wird statt der Zielscheibe eine gewöhnliche Nivellierplatte verwendet Nach Ablesung der Latte bei horizontaler Visur wird die um die Höhendifferenz zwischen horizontaler und geneigter Visur velrschiedene Lesung eingestellt. Der Pikierstift markiert dann den entsprechenden Punkt im Plan. Da die anvisierten Geländepunkte ihrer Lage nach unmittelbar im Plan festgelegt und aufgetragen werden und die Höhen im gleichen Meßvorgang ermittelt werden, geht die Aufnahme sehr schnell vonstatten.
  • Der Tachygraph eignet sich fur Gelände aufnahmen und Flächennivellements, zu Trassierungen von Straßen und Kanälen, zu Aufnahmen als Grundlage für Massenvermittlungen bei Erdbewegungen u. dgl.
  • Da sowohl mit Visur nach oben als auch mit Visur nach unten gearbeitet werden kann, ist es auch im hügeligen Gelände möglich, von einem Standpunkt aus einen ziemlich breiten Geländestreifen aufzunehmen. Der Maßstab der Landvermessungen kann in weitesten Grenzen gewählt werden, wozu es nur jeweils der entsprechenden Kurvenscheibe 20 bedarf.
  • Bei Einsatz einer Speziallatte, der sogenannten Tachymetrischen Nivellierlatte, kann nach Ermittlung der absoluten Höhe des Instrumentenhorizontes für jeden anvisierten Punkt unmittelbar die Höhe über NN abgelesen werden, so aß die Errechnung der absoluten Höhenkote der vermessenen Punkte in Fortfall kommt.
  • Bei stärker geneigtem Gelände oder bei Verwendung kurzer Nivellierlatten kann nach Verschiebung des Okulargleitstückes 14 und mit geneigter Visur als Basis gemessen werden.
  • Die metallene Kurvenscheibe 20 kann auch durch eine Scheibe aus Glas mit eingesetzter Kurven- linie in das Instrument eingesetzt werden, wobei dann der Kontaktstift 19 entfälIt Die Einzeich nung der Kurve muß bei der Glasscheibe mit der gleichen Genauigkeit wie die Schleifung der die tallkurven erfolgen, jedoch werden die Herstellungskosten niedriger als bei Metallscheiben.
  • Bei der Verwendung von Glaskurven wird durch Schlitze im Rahmen, Gleitstück und Fernrohrmantel mit Hilfe eines Prismenspiegeis (in der Zeichnung nicht dargestellt) das durchleuchtete Bild der Kurvenlinie in die Fadenkreuzplatte gespiegelt, wobei ein geeignetes Linsensystem für Bildschärfe in der Fadenkreuzebene sorgt. Im Fadenkreuz des Fernrohres ist zusätzlich noch ein sekundäres Fadenkreuz eingeritzt, in dessen Bereich das Bild der Kurvenlinie zu liegen kommt.
  • Zweckmäßig wird man bei Stromgrundaufnahmen die Metallscheibe beibehalten, weil die Bedienung des Instrumentes infolge der automatischen Anpressung des Kontaktstiftes an die Metallkurve hierbei einfacher ist als bei einer eingesetzten Glasscheibe, wo die Einstellung des Fernrohres auf die Höhe der Kurvenlinie durch Betätigung einer Feinschraube (in der Zeichnung nicht dargestellt) am Ohjektivrahmen zusätzliche Handgriffe erfordert.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. Ortungstachygraph, gekennzeichnet durch einen dreh- und klemmbaren Unterbau (3), einen von ihm aufgenommenen Zeichentisch (4) und eine Laufkreisplatte (5), welche um einen Zapfen (S) drehbar in einer Büchse (7) des Rahmens (I2) das mit zwei Laufrollen (g) auf der Laufbahn (Io) der Laufkreisplatte (5) ruhende Instrument aufnimmt.
  2. 2. Ortungstachygraph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Instrument aus einem Längsrahmen ( , einem Olçularrahmen (I2), einem Objektivrahmen (I3) mit im Okular- und Objektivrahmen verseh iebharem Fernrohr (I6) besteht.
  3. 3. Ortungstachygraph nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch die von dem Objektivrahmen (13) aufgenommene Treibachse (22), welche die Kurvenscheibe (20), das Zahnrad (25), die Reibräder (23), das Zählrad (24; und den Fernrohrheber (29) trägt.
  4. 4. Ortungstachygraph nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Obj ektivende des Fernrohres (I6) in dem vertikal verschiebbaren Gleitstück (15) derart gelagert ist, daß es den Vertikalbewegungen des Gleitstückes folgen kann.
  5. 5. Ortungstachygraph nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen am rechtsseitig auskragenden Teil (I7) des Gleitstückes (I5) angeordneten, auf der Kurvenscheibe aufsitzenden und die Bewegung derselben auf das Gleitstück bzw. Fernrohr übertragenden Schleifkontaktstift (I9).
  6. 6. Ortungstachygraph nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifkontaktstift (19) mittels einer Justierscheibe (2I) in seiner Höhenlage gegenüber dem Gleitstück einstellbar ist.
  7. 7. Ortungstachygraph nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des Treibrades (23) die Kurvenscheibe (20), das Zahnrad (25) und das Zählrad (24) in Drehung versetzt.
  8. 8. Ortungstachygraph nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des Zahnrades (25) auf die Zahnstange (26) übertragen wird und die Lage des auf der Zahnstange angeordneten und auf dem Zeichenblatt gleitenden Pikierstiftes (27) verändert wird.
  9. 9. Ortungstachygraph nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählrad (24) die jeweilige Stellung des Pikierstiftes (27) angibt.
  10. 10. Ortungstachygraph nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei in gehobener Stellung eingerastetem Fernrohrheber (29) das Gleitstück (I5) mit dem Fernrohr (I6) auf dem Heber ruht tmd die Fernrohrachse horizontal gerichtet ist.
  11. II. Ortungstachygraph nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die um die Scharniere (6) schwenkbare Laufkreisplatte (5) den Plan an dem Zeichentisch (4) hält und als Laufbahn für die Rollen (g) dient.
  12. 12. Ortungstacbygraph nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (20) aus Metall hergestellt ist.
  13. 13. Ortungstachygraph nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe z. B. aus Glas mit eingezeichneter Linienkurve besteht.
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