DE910394C - Fluessigkeitsabfuellapparat mit Pumpe - Google Patents

Fluessigkeitsabfuellapparat mit Pumpe

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DE910394C
DE910394C DESCH7267A DESC007267A DE910394C DE 910394 C DE910394 C DE 910394C DE SCH7267 A DESCH7267 A DE SCH7267A DE SC007267 A DESC007267 A DE SC007267A DE 910394 C DE910394 C DE 910394C
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Germany
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piston
valve
liquid filling
filling apparatus
pump
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/02Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F11/021Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement of the piston type
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
    • G01F3/14Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body
    • G01F3/16Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
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Description

  • FIüssigkeits abfüllapparat mit Pumpe Es sind Abfüllapparate bekannt, deren Füllgut von einem Pumpenhub angesaugt und vom anderen Pumpenhub herausgepreßt wird, d. h. daß jeder zweite Hub ein wirksamer ist. Durch diese Hinundherbewegung des Füllgutes im Pumpenzylinder wird eine unerwünschte Schaumhildung begünstigt.
  • Dazu haben die erforderlichen Ventile die Nachteile aller automatischen Ventile, d. h. sie stellen eine genaue Dosierung in Frage.
  • Diesen bekannten Apparaten gegenüber zeigt der Gegenstand der Erfindung eine Verbesserung durch die doppelt wirkende Arbeitsweise der Pumpe und durch ein zwangsgesteuertes Ansaugventil.
  • Die Erfindung ist in drei Abbildungen dargestellt.
  • Abb. I zeigt einen Querschnitt der Gesamtanordnung, Abb. 2 die Ansicht eines ähnlichen Aufbaues und Abb. 3 die Gesamtansicht mit der Einstelleinrichtung.
  • Zur einfacheren Erläuterung der Wirkungsweise sind in der Abb. I die beweglichen Bauteile in ihren Mittelstellungen dargestellt.
  • Das zu jedem Abfüllapparat gehörende Untergestell ist nicht dargestellt, da es kein Bestandteil der Erfindung ist. Die Wirkungsweise der Pumpe ist folgende: Ein mit einer Kurbel I (Abb. 3) über Welle I6 verbundenes Zahnrad oder Zahnsegment 2 steht im Eingriff mit der Zahnstange 3, welche in der Hohlwelle 4 um einige Millimeter längs verschiebbar ist. Die Hohlwelle 4 ist ein verbindender Bestandteil des Doppelkolbens 5, ga. Sobald durch Betätigung der Kurbel I das Zahnrad 2 die Zahnstange3 beispielsweise nach links bewegt, stützt sich das linke Ende der Zahnstange 3 mit seinem Ventilteller 6 auf dem Boden der Kolbenhälfte 5 ab, verschließt dadurch die im Kolbenboden befindliche Ansaugöffnung 7 und treibt von jetzt ab den Kolben 5 vor. Das im Kompressionsraum befind- liche Füllgut verläßt diesen durch das federbelastete Auslaßventil 8 und den Auslaßstutzen g.
  • Durch Richtungswechsel der Kurbel I wird nun auf der linken Seite der Ansaughub eingeleitet. Zunächst macht die Zahnstange 3 durch das sich links drehende Zahnrad 2 bei stillstehendem Kolben 5 eine Rechtsverschiebung, öffnet hierbei die Ansaugöffnung 7 und stützt sich schließlich mit dem Ventilteller 6a an dem Boden des Kolbens 5a ab. Jetzt beginnt die Rechtsbewegung des Kolbens und somit der Ansaughub des Kolbens 5. Das Auslaßventil 8 schließt automatisch. Die Füllung des Kompressionsraumes erfolgt durch die nun offene Ansaugöffnung 7 und die Kolbenkammer I0, die durch Durchtrittsöffnungen II mit der Pumpenmitte und dem Vorratsbehälter I2 in Verbindung steht.
  • Wird der Apparat nur einfach wirkend, also beispielsweise unter Fortlassung des rechten Kolbens, gebaut, dann erfolgt die Mitnahme des Kolbens 5 durch den Anschlag des Ventiltellers 6 an der rechten Wandung der Kolbenkammer 10.
  • Durch den Zufluß des Füllgutes in der Mitte der Anordnung und Weiterleitung durch den Kolben 5 bzw. 5a wird das Füllgut keiner Änderung der Bewegungsrichtung unterworfen; durch diesen Gleichstrom wird eine Schaumbildung weitestgehend verhütet.
  • Bei bekannten Kolben- und Ventilanordnungen findet eine Idealfüllung nicht statt, da sich das Ventil erst während des ersten Kolbenweges nach und nach öffnet. Beim Gegenstand der Erfindung wird jedoch die Kolbenbewegung erst nach vollzogenem Ventilöffnen eingeleitet.
  • Das Auslaßventil 8 mit seinem angeschrägten Schaftende kann so lang bemessen sein, daß bei beginnendem Hubwechsel der Kolbenboden 5 den Schluß des Auslaßventils erst nach einigen Millimetern Kolbenweg zuläßt. Hierdurch wird erreicht, daß die erste Saugwirkung des zurückgehenden Kolbens sich auf den Restinhalt des Auslaßstutzens g auswirkt und dadurch ein Nachtropfen vermieden wird. Genau derselbe Lade- und Entladevorgang, jedoch mit Verschiebung um eine Schaltperiode, spielt sich auf der rechten Pumpenseite ab, wobei gleichzeitig die Zahnstange 3 eine Ansaugöffnung 7 schließt und die andere, 7a, öffnet, und umgekehrt.
  • Gemäß Abb. 2 befindet sich die Pumpe nicht im Innern eines Vorratsbehälters, sondern sie ist frei stehend unter einem Behälter montiert. Statt des Behälters kann ihr bei dieser . Konstruktion das Füllgut auch durch eine Rohrleitung ohne Gefälle zugeführt werden.
  • Die Fördermenge hängt naturgemäß vom Kolbenhub ab. Zwecks Beeinflussung der Fördermenge wird der Kolbenhub durch Begrenzung des Kurbelausschlags verändert. Die Begrenzung. besteht aus zwei Anschlägen I4, I4a, welche in Längsschlitzen 15, I5a einer Schloßplatte I7 verschiebbar und feststellbar angeordnet sind. Die Anschläge sind an der Außenseite zeigerartig gestaltet. Parallel zu den Schlitzen 15 läuft eine Skala mit den Werten der jeweils gewünschten Abfüllmenge. Zwecks Veränderung der Abfüllmenge von einem Skalenwert zum anderen müssen beide Anschläge I4, I4a verstellt werden. Eine weitere Differenzierung ist jedoch möglich, wenn nur ein Anschlag verstellt wird, wodurch nur die Hälfte der auf der Skala angegebenen Werte verändert wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Flüssigkeitsabfüllapparat mit Pumpe, gekennzeichnet durch zwei durch eine zwischengesetzte Hohlwelle (4) verbundene Kolben (5, 5a), deren Kolbenböden je ein zwangsgesteuertes Ansaugventil (6, 7 bzw. 6a, 7a) tragen.
  2. 2. Flüssigkeitsabfüllapparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Auslaßventil (8), welches automatisch öffnet und bei Beendigung des Druckhubes und einsetzendem Ansaughub durch Berührung mit dem Kolben von diesem zwangsweise für kurze Zeit offen gehalten wird.
  3. 3. Flüssigkeitsabfüllapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines Gleichstromes des Füllgutes die Kolben mit Ventilkammern (IO) ausgestattet sind und letztere Ventilöffnungen (7) an der dem Zylindervolumen zugekehrten Seite und Durchtrittsöffnungen (11) an der dem Zylindervolumen abgekehrten Seite enthalten.
  4. 4. Flüssigkeitsabfüllapparat nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckhub erst nach vollendetem Ventilschluß und der Saughub erst nach vollendeter Ventilöffnung beginnt.
  5. 5. Flüssigkeitsabfüllapparat nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine angetriebene Ventilstange (3), welche sich in der die Kolbenböden (5, 5a) verbindenden Hohlwelle (4) bewegt und an ihren Enden je ein sich im Kolben abstützendes Kegel- oder Plattenventil (6) trägt.
  6. 6. Flüssigkeitsabfüllapparat nach den Ansprüchen I bis 5, gekennzeichnet durch einen waagerecht angeordneten Zylinder (i 8) mit einem Kompressionsraum an jedem Zylinderende.
  7. 7. Flüssigkeitsabfüllapparat nach den Ansprüchen I bis 6, gekennzeichnet durch verstellbare Anschläge (14, I4a), die den Winkelweg der Antriebswelle (I6) für die Kolbenbewegung bzw. den der Antriebskurbel (I) begrenzen.
DESCH7267A 1951-08-08 1951-08-08 Fluessigkeitsabfuellapparat mit Pumpe Expired DE910394C (de)

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ID=7425274

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DE (1) DE910394C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073888B (de) * 1960-01-21 Hermann Seyb, Stutigart-Sillenbuch und Max Siebert, Stuttgart-Untertürkheim Vorrichtung zum Abfüllen von Milch, Sahne od. dgl. aus einem Vorratsbehälter in für den Verkauf bestimmte Kleingefäße, z. B. Flaschen oder Kannen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073888B (de) * 1960-01-21 Hermann Seyb, Stutigart-Sillenbuch und Max Siebert, Stuttgart-Untertürkheim Vorrichtung zum Abfüllen von Milch, Sahne od. dgl. aus einem Vorratsbehälter in für den Verkauf bestimmte Kleingefäße, z. B. Flaschen oder Kannen

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