DE910361C - Butterfertiger - Google Patents
ButterfertigerInfo
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- DE910361C DE910361C DET6479A DET0006479A DE910361C DE 910361 C DE910361 C DE 910361C DE T6479 A DET6479 A DE T6479A DE T0006479 A DET0006479 A DE T0006479A DE 910361 C DE910361 C DE 910361C
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- butter
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J15/00—Manufacturing butter
- A01J15/04—Rotating or oscillating churns
- A01J15/06—Rotating or oscillating churns with beating equipment which is movable in respect of the churn wall
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Butterfertiger und bezweckt, den Gebrauch desselben sowohl
zum Schlagen und Waschen als auch zum Kneten der Butter einfach durch Änderung des
Drehsinnes und der Umdrehungsgeschwindigkeit des Schlägers zu ermöglichen.
Dieser Butterfertiger ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem senkrecht
stehenden Faß besteht, über dessen Boden
ίο ein in beiden Drehrichtungen drehbarer Schläger
angeordnet ist, dessen Flügel je eine als Schlagfläche dienende, zur Einwirkung auf die Flüssigkeit
und die Sahne zur Butterbildung bestimmte ebene Fläche und eine geneigte, bei entgegengesetztem
Drehsinn des Schlägers zum Kneten bestimmte Fläche aufweist, und dadurch, daß über
dem Schläger eine Prallwand vorgesehen ist, die diametral im Faß angeordnet und an diesem befestigt
ist und deren Aufgabe es ist, einesteils der Kreisbewegung der Sahne während des Schiagens
einen starken Widerstand zu bieten und ein vollständigeres Butterschlagen zu erlauben und andererseits
in Verbindung mit den Flügeln des Schlägers während des Waschens der Butter eine
Art Schere zu bilden, welche die Buttermasse teilt. Der Schläger besteht zweckmäßig aus zwei
Flügeln, wobei die geneigten Flächen dieser Flügel parallel liegen und an einer scharfen Kante endigen,
die bei dem einen Flügel knapp über dem Faßboden liegt, um als Schaber zu wirken, und bei
dem anderen Flügel in einer gewissen Höhe über dem Boden liegt, so daß bei entsprechender
Drehung des Schlägers eine dar geneigten Flächen die Butter aufrührt, und die andere auf dieselbe
eine Pressung ausübt.
In der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, ist
Fig. ι eine Ansicht des Butterfertigers schematisch
im Schnitt,
Fig. ι A eine Draufsicht auf das Faß,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Schlägers,
ίο Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Schlägers von gekrümmter Form mit einem Ausschnitt in einem der Flügel,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Schlägers,
ίο Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Schlägers von gekrümmter Form mit einem Ausschnitt in einem der Flügel,
Fig. 4 eine Fig. 3 entsprechende Ansicht eines Schlägers gerader Form.
Wie Fig. ι zeigt, besteht der Butterfertiger gemäß der Erfindung im -wesentlichen aus einem
senkrecht angeordneten Faß, über dessen Boden sich ein im einzelnen nachfolgend beschriebener,
in den Fig. 2S 3 und 4 dargestellter Schläger befindet,
und aus einer Prallwand 11 (Fig. 1 und ι A), die im Faß über dem Schläger befestigt
ist und der durch die schnelle Umdrehung des Schlägers beim Schlagen der Butter hervorgerufenen
Kreisbewegung der Sahne einen starken Widerstand entgegensetzt.
Diese Prallwand ist diametral im Faß angeordnet, und die Befestigung erfolgt beispielsweise
durch Schrauben 12.
Während des Waschens der Butter erlaubt diese Prallwand dem Schläger, Schnitte in die Buttermasse zu schneiden und sie so in die innigste Verbindung
mit dem Waschwasser zu bringen.
Der Schläger ist auf das obere Ende einer senkrechten Welle 3, die durch einen Elektromotor 4
unter Zwischenschaltung eines Übersetzungsgetriebes 5 angetrieben wird, aufgesetzt. Außerdem
ist ein nicht dargestellter Dr ehr ichtungs wandler vorgesehen, der bewirkt, daß die Welle 3 und damit
der Schläger 2 im einen oder anderen Drehsinn ♦o angetrieben werden kann. Die Flügel des Schlägers
weisen eine ebene, senkrecht oder im wesentlichen senkrecht angeordnete Fläche 6 auf und
dienen a) als Schlagfläche zur Einwirkung auf die Sahne zur Butterbildung, b) in Verbindung mit
der Prallwand 11 zur Zerteilung der Buttermasse bei deren Waschung.
Diese beiden Arbeitsgänge werden ausgeführt
a) mit großer Geschwindigkeit und b) mit kleiner
Geschwindigkeit, wenn der Schläger sich in dem
durch den Pfeil F gekennzeichneten Drehsinn dreht.
Jeder Schläger besteht außerdem aus einer bei seiner Drehung mit kleiner Geschwindigkeit in
dem durch den Pfeil F1 gekennzeichneten Drehsinn
zum Kneten bestimmten geneigten Fläche 7.
Wie die Zeichnung zeigt, liegen die geneigten Flächen 7 jedes dieser Flügel parallel zueinander.
Die eine endigt am unteren, die andere am oberen Rand der senkrechten Fläche 6. Die geneigten
Flächen 7 bilden mit den waagerechten Flächen 9 Schneiden 8. Die senkrechte Welle 3 ist in einer
Nabe 10 befestigt, deren obere Fläche in gleicher Höhe mit der waagerechten oberen Fläche 9 des
einen Flügels liegt, während die untere Fläche dieser Nabe in gleicher Höhe mit der unteren
waagerechten Fläche des anderen Flügels liegt. Man kann also den Schläger auf Grund seiner
Form durch einfache Änderung des Drehsinnes und der Drehgeschwindigkeit der Welle sowohl
zum Schlagen' und Waschen der Butter als auch zum Kneten benutzen. Je nachdem, wie der Schlagrührer
mit der einen oder anderen unteren Fläche angeordnet ist, kann man eine mehr oder weniger
große Pressung ausüben oder eine mehr oder weniger große Menge Butter auf einmal bearbeiten.
Während des Schiagens wirken die Flächen 6 wie Schlagflächen, wie dies oben erläutert ist. Zum
Kneten hebt eine der geneigten Flächen 7 die Butter an und erleichtert das Austreten des Wassers,
während die andere auf sie eine dem Ausdrücken des Wassers dienende Pressung ausübt.
Die Flügel des Schlägers können eine gerade oder entsprechend der Fig. 3 gekrümmte Form haben.
Diese letztere Form hat den Vorteil, daß sie die Butter zur Mitte des Fasses führt und das oder die
mit einem Ablauf versehenen Wasserablaßlöcher
13 besser frei läßt.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι Stehender Butterfertiger, gekennzeichnet durch einen um eine senkrechte Welle (3) in beiden Richtungen drehbaren zweiflügeligen Schläger (2) mit einem annähernd rechtwinklig-dreieckigen Querschnitt und eine über dem Schläger diametral angeordnete senkrechte Prallwand (11).
- 2. Butterfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fläche (6) der Schlagerflügel senkrecht, die zweite Fläche (9) waagerecht steht und die schrägen Flächen (7) parallel oder annähernd parallel liegen, derart, daß die durch sie und die waagerechten Flächen (9) gebildeten Schneiden (8) bei dem einen Flügel knapp über dem Boden des Butterfertigers und bei dem anderen Flügel in einer gewissen Höhe darüberliegen.
- 3. Butterfertiger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Mitte des Schlägers (2) angeordnete Nabe (10) oben und unten mit den waagerechten Flächen (9) des Schlägers bündig ist.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenI 9S15 4.54
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE910361X | 1952-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE910361C true DE910361C (de) | 1954-05-03 |
Family
ID=3885872
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET6479A Expired DE910361C (de) | 1952-04-23 | 1952-07-19 | Butterfertiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910361C (de) |
-
1952
- 1952-07-19 DE DET6479A patent/DE910361C/de not_active Expired
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