DE910202C - Russblaeserventil - Google Patents

Russblaeserventil

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Publication number
DE910202C
DE910202C DED5404A DED0005404A DE910202C DE 910202 C DE910202 C DE 910202C DE D5404 A DED5404 A DE D5404A DE D0005404 A DED0005404 A DE D0005404A DE 910202 C DE910202 C DE 910202C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
piston
cylinder
valve according
soot blower
Prior art date
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Expired
Application number
DED5404A
Other languages
English (en)
Inventor
Edmund George Weeks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG filed Critical Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Application granted granted Critical
Publication of DE910202C publication Critical patent/DE910202C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G3/00Rotary appliances
    • F28G3/16Rotary appliances using jets of fluid for removing debris
    • F28G3/166Rotary appliances using jets of fluid for removing debris from external surfaces of heat exchange conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Rußbläserventil Die Erfindung betrifft ein vom Dampfdruck mittels eines Arbeitskolbens angehobenes Zuführungsventil für Rußbläser und besteht darin, daß der Kolben den Zylinder nicht dicht abschließt und daß oberhalb des Kolbens eine absperrbare Verbindung in Freie besteht, welche in Abhängigkeit vom Vorschub des Blasrohres geschlossen bzw. geöffnet wird.
  • Es sind Rußbläser bekannt, bei denen das Ventil mit Hilfe eines Kolbens geöffnet wird, auf welchen der Dampfdruck des Blasmittels wirkt. .Solche Ventile arbeiten besonders hart, weil sie nur in den Endstellungen wirken.
  • Die Zeichnung stellt den Gegenstand der Erfindung dar, und zwar zeigt Abb T einen Längsschnitt durch das Ventilgehäuse mit dem Blasrohr, Abb. a eine Draufsicht auf das Ventilgehäuse, Abb. 3 und q. Darstellungen des Hilfsventils und des Kolbens in verschiedener Lage.
  • Der Rußbläser besteht aus einem Druckgehäuse t mit einer Öffnung a, durch welche das Blasrohr 3 sich erstreckt und zwischen Stopfbüchsen q. und 5 axial vor- und zurückgesetzt werden kann. Das Ventilgehäuse ist zu diesem Zweck durch ein Rohrstück 6 verlängert, welches die Stopfbüchse trägt.
  • Das Druckgehäuse t enthält die Ventilkammer 7, deren Achse senkrecht steht zu der des Blasrohres a. Das Reinigungsmittel, etwa Wasserdampf, wird durch eine seitliche Öffnung 8 in- die Kammer 7 eingeführt. Diese wird abgeschlossen durch einen Zylinder 9 und einen Deckel io. Das untere Ende des Zylinders 9 liegt in einer ringförmigen Ausnehmung i i des Druckgehäuses. Das obere Ende legt sich gegen eine ringförmige Ausnehmung 12 in dein Deckel io. Der Deckel io ist gegenüber dem Zylinder 9 durch ringförmigen Vorsprung an dem Zylinder und die äußere Seite des ringförmigen Rücksprunges zentriert. Der Zylinder 9 ist zwischen dem Druckteil i und dem Deckel io durch Schrauben und Muttern 16 eingespannt. Das untere Ende des Zylinders 9 hat eine Verlängerung, welche eine `Wulst 17 einschließt und ist mit Öffnungen 18 für den Durchfluß des Blasmittels versehen. Die Wulst 17 hat Büchsen i9, 2o, innerhalb welcher eine Kolbenstange 21- gleitet. Die Kolbenstange 21 -ist mit dem Kolben 22, der sich in dem Zylinder 9 bewegt, aus einem Stück gefertigt. Zwischen Kolben und Zylinderwand ist etwas Spiel, so daß das Blasmittel auch auf die andere Seite des Zylinders gelangen kann. In das Ventilgehäuse ist ein Ventilsitz 25 in eine- Öffnung 26 eingeschraubt, welche sich zwischen der Ventilkammer 7 und der Öffnung 2 befindet. Der Ventilteller 24 wird von dem Kolben getragen. Ein Bolzen 27 reicht in den Ventilteller hinein und wird durch eine Muffe 28 gehalten, welche in dem Ventilteller eingeschraubt ist und den Kopf 29 des Bolzens umfaßt. Der Bolzen 27 geht durch die hohle Kolbenstange, 21 hindurch, und der Absatz 3o des Bolzens legt sich gegen das Ende der Kolbenstange und wird mittels Schrauben 31, 32 angezogen, die sich in dem Rücksprung 33 der Kolbenstange befinden.
  • Der Ventilteller 24 wird in Schließstellung gebracht durch das Eigengewicht und durch eine Druckfeder 34, welche zwischen dem Ventilteller und dem unteren Ende des Zylinders 9 eingespannt ist. Die obere Fläche des Kolbens 22 und die gegenüberliegende Oberfläche des Deckels io sind eben, und der Deckel hat eine Öffnung 35 mit kegeligem Übergang 36, welche gleichachsig mit der Kolbenstange 2i und dem Bolzen 27 ist. Das obere Ende dieses Bolzens 27 reicht über die Oberfläche des Kolbens 22 hinaus und bildet einen Kegel 37, der die Öffnung 35 allmählich verschließt, wenn sich der Kolben nach oben bewegt.
  • Ein Hilfsventil 38 besteht aus einer Spindel 39, deren Achse parallel zur Achse des Blasrohres liegt. Eine Kurvenscheibe 4o auf dem Blasrohr überträgt die Steuerbewegung auf die Spindel 39 mit Hilfe eines Winkelstückes 42 und eines Druckstückes. 41.
  • Das Hilfsventil ist in einer Bohrung des Deckels io untergebracht. Die Spindel 39 gleitet durch einen Einsatz 44, dessen inneres Ende gegen eine Schulter 45 der Bohrung gedrückt wird mit Hilfe einer eingeschraubten Büchse 46, welche ihrerseits wieder gegen eine Schulter 47 des Gleitstückes 4:1. drückt. Der innere Teil des Einsatzes 44 hat Öffnungen 48 und am Außenumfang eine ringförmige Ausnehmung. Die Ventilfläche 49 nahe dem inneren Ende- der- Spindel legt sich gegen einen Sitz 5o des Einsatzes und schließt dadurch den Raum über dem Kolben von dem Ringraum ab. Wird das Hilfsventil geöffnet, so kann der Dampf in den Ringraum 51 abströmen und durch die Öffnungen 48 in den Ringraum 52 und dann durch eine Bohrung 53 in dem Deckel io. Die Spindel 39 wird durch eine Feder 54 geschlossen gehalten, welche sich zwischen die Büchse 46 und die Gegenscheibe 55 legt. Das Druckstück 41 ist verlängerbar und gleitet in einem Lager 56, dessen Gehäuse durch Schrauben und Muttern 57 an dem Druckteil i befestigt ist. Ein Stift 58, der in einenLängsschlitz eingreift, sichert das Druckstück 41 gegen Drehung und hält dadurch die Rolle 59 in der richtigen Lage.
  • Die Bohrung 53 ist durch ein Rohr 61 mit einer Öffnung 62 verbunden, welche in das Innere des Mauerkastens 63 führt, der durch Schrauben 64 an der Wand des Druckteiles i befestigt ist.
  • Das Blasrohr 3 hat Öffnungen 66 und trägt eine Blasdüse 67. Es besteht mit der Spindel 68 aus einem Stück. Die Öffnungen 66 liegen in jeder Stellung innerhalb des Raumes, der durch die Stopfbüchsen 4, 5 begrenzt ist. Wenn der Ventilteller 24 angehoben wird, kann daher das Blasmittel aus der Ventilkammer 7 durch die Öffnung 26 in den Ringraum 69 und durch die Öffnung 66 in das Blasrohr 3 und die Blasdüse 67 strömen. Die Spindel 68 trägt die Kurvenscheibe 40, «-elche das Druckstück 41 bewegt, wenn das Blasrohr vorgeschoben ist.
  • Wenn ein Blasmittel unter Überdruck in die Ventilkammer 7 geleitet wird, ist das Blasrohr 3 in der Ruhelage und das Hilfsventil38 geschlossen. Der Druck dringt an dem Kolben 2z vorbei und erhöht den Druck in dem Raum 71 zwischen dem Kolben 22 und dem Deckel io. Der Differenzdruck zwischen den beiden Kolbenflächen ist datier zu gering, um das Ventil zu öffnen, und der Ventilteller 24 wird durch sein Gewicht und die Kraft der Feder 34 auf den Sitz 25 gedrückt. Wenn dagegen das Blasrohr vorgeschoben ist, erreicht die Kurvenscheibe 4o die Rolle 59 und hebt das Druckstück 41 an. Dieses überträgt durch den Winkelhebel 42 den Druck auf die Spindel 39 und öffnet das Hilfsventil 38. Dadurch kann der über dem Kolben befindliche Dampf aus dem Raum 71 durch die Öffnung 35 und die Leitungen 53 und 61 abströmen. Der Druck unterhalb des Kolbens hebt nun den Kolben mit dem Ventilteller 2.1. schnell in die Höhe und läßt dadurch den Dampf durch die Öffnung :2 und die Öffnungen 66 in das Blasrohr eintreten. Wenn der Kolben 22 sich seiner oberen Grenzlage nähert, tritt der Kegel 37 des Bolzens 27 in die Öffnung 35 ein und drosselt den Abfluß des Sickerdampfes. Der Dampf wird daher in dem Raum 71 zusammengepreßt und dient als elastisches Polster für den Kolben. Trotz der schnellen Öffnung des Ventils erfolgt diese daher ohne Schlag.
  • Sobald die Kurvenscheibe 4o das Schließen des Ventils 38 wieder zuläßt, steigt der Dampfdruck in dem Raum 71, und das Ventil schließt sich wieder, ohne daß der Ventilteller 24 hart auf den Sitz auffällt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vom Dampfdruck mittels eines Arbeitskolbens angehobenes Zuführungsventil für Rußbläser, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben den Zylinder nicht dicht abschließt und daß oberhalb des Kolbens eine absperrbare Verbindung ins Freie besteht, welche in Abhängigkeit vom Vorschub des Blasrohres geschlossen bzw. geöffnet wird.
  2. 2. Rußbläserventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskolben mit einer Vorrichtung versehen ist, welche bei Öffnen des Blasventils den Abfluß des Sickerdampfes drosselt.
  3. 3. Rußbläserventil nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben mit einem einstellbaren Drosselventilkegel versehen und die Deckelöffnung des Zylinders mit der entsprechenden Sitzfläche versehen ist.
  4. 4. Rußbläserventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen in einem Gehäuse angeordnet sind.
  5. 5. Rußbläserventil nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß das Abströmventil im Zylinderdeckel angeordnet ist.
  6. 6. Rußbläserventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller mit dem Kolben und dem Drosselventilkegel eine Einheit bildet, welche nachAbnehmen desZylinderdeckels entfernt werden kann.
DED5404A 1939-10-25 1950-08-25 Russblaeserventil Expired DE910202C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB910202X 1939-10-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE910202C true DE910202C (de) 1954-04-29

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ID=10689251

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED5404A Expired DE910202C (de) 1939-10-25 1950-08-25 Russblaeserventil

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DE (1) DE910202C (de)

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