DE90776C - - Google Patents

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DE90776C
DE90776C DENDAT90776D DE90776DA DE90776C DE 90776 C DE90776 C DE 90776C DE NDAT90776 D DENDAT90776 D DE NDAT90776D DE 90776D A DE90776D A DE 90776DA DE 90776 C DE90776 C DE 90776C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L21/00Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
    • F01L21/04Valves arranged in or on piston or piston-rod
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L23/00Valves controlled by impact by piston, e.g. in free-piston machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Zwillingsdampfpumpe.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Abänderung der durch D. R. P. Nr. 74567 geschützten Zwillingsdampfpumpe, dahin gehend, dafs man die durch die schräge Führungsleiste gesteuerten Schieber nicht im Cylinderinneren, sondern aufserhalb des Cylinders anordnet; man erreicht damit nach Angabe des Erfinders verschiedene Vortheile: es kann nämlich dann der im.Patent Nr. 74567 beschriebene Doppelkolben durch einen einfachen, verhältnifsmäfsig langen Kolben ersetzt werden, welcher gleichzeitig als Ausgleicher in der Weise wirkt, dafs er die während der Volldruckperiode überschüssige Arbeit aufnimmt und diese während der Expansionsperiode abgiebt; weiter aber ist man bei der neuen Anordnung nicht mehr an eine bestimmte Schieberform gebunden, sondern man kann Steuerungen aller Art, namentlich auch Doppelschiebersteuerungen (Expansions^ Steuerungen) mit Leichtigkeit antreiben.
Zu letzterem Zwecke sind die Expansionsschieber auf dem Rücken der Grundschieber angeordnet, und zwar so, dafs die Expansionsschieber auf je einem Grundschieber befestigt sind und mit ihrem Schiebergesicht je auf dem gegenüberliegenden Grundschieber arbeiten. Da nun jeder Grundschieber, wie im Haupt-Patent, den Dampf für den gegenüberliegenden Cylinder steuert, so steuern die Expansionsschieber den Dampf für ihren eigenen Cylinder. Es ändert natürlich am Wesen der Sache nichts, ob Nuth und Führungsstück im Kolben und Schieber vertauscht werden, oder ob man Flachschieber oder Kolbenschieber u. s. w. anwendet.
Auf beiliegender Zeichnung ist Fig. ι ein Horizontalschnitt durch die Dampfcylin der, Fig. 2 ein Querschnitt durch dieselben; Fig. 3 und 4 zeigen die Schieber in Draufsicht bezw. Längsschnitt und Fig. 5 ist eine Draufsicht auf den Schieberkasten, sofern Deckel und Schieber abgenommen sind.
.Jeder Kolben a, welcher durch seine verhältnifsmäfsig grofse Masse die Wirkung eines Schwungrades vertritt, wird einerseits durch seine durch die Stopfbüchsen hindurchgehende Kolbenstange a3 und andererseits durch im hinteren Cylinderdeckel befestigte und in den Cylinder hineinragende Stangen a* getragen, so dafs ein Unrundlaufen der Cylinder vermieden ist; damit sich die Kolben in den Cylindern nicht drehen können, sind die Stangen al excentrisch zu den Cylindern angeordnet.
Jeder Kolben, welcher unter Vermittelung der zugehörigen Kolbenstange a3 einen Kolben der Pumpe antreibt, ist mit einer entsprechend geneigten Nuth e versehen. In diese Nuthen greifen Führungsstücke e1, welche unter Vermittelung ihrer Bolzen e2 mit den Grundschiebern/'1 und/2 verbunden sind (Fig. 2, 3 und 4). Diese Grundschieber schleifen aufserhalb der Cylinder auf besonderen Schieberspiegeln F und müssen sich genau wie die Schieber im Haupt-Patente, jedoch aufserhalb der Cylinder bei der Bewegung der Kolben hin- und her-
bewegen und die Dampfvertheilung bewirken; dafs die Nuth auch durch eine Leiste, welche in eine entsprechende Nuth der Schieber eingreift, ersetzt werden könnte, ist selbstverständlich.
Will man aufser den Schiebern fl und f2 auch noch Expansionsschieber anwenden, wie dies durchweg in den Zeichnungen angeordnet ist, so bildet man sie in bekannter Weise als Grundschieber aus und ordnet auf dem Rücken die Expansionsschieber h1 und h2 an. Letztere könnten nun durch besondere Nuthen der Kolben α bewegt werden; es ist jedoch möglich, sie direct durch die Bolzen e2 anzutreiben, und zwar derartig, dafs der zu dem Cylinder A gehörende Bolzen e2 auf den Expansionsschieber dieses Cylinders^, einwirkt. Die Schieber functioniren nun wie folgt:
Der Grundschieber f2 öffnet und schliefst die Kanäle für den Cylinder A und wird von dem Kolben des Cylinders B bewegt. Grundschieber fl öffnet und schliefst die Kanäle für den Cylinder B und wird vom Kolben des Cylinders ^l bewegt. Der Expansionsschieber h1 hat seinen Festpunkt auf Grundschiebery1, während sein Schiebergesicht auf Grundschieber f2 arbeitet. Expansionsschieber h1 wird also vom Kolben des Cylinders A bewegt und steuert auch dessen Dampf.
Der Expansionsschieber h2 hat seinen Festpunkt auf Grund'schieber f'2 und arbeitet auf dem Grundschieber f1, wird also von dem Kolben des Cylinders B bewegt und schneidet auch dessen Dampf ab.
Während also die Grundschieber stets den Dampf für den Nachbarcylinder steuern, schneiden die Expansionsschieber den Dampf für den eigenen Cylinder ab und lassen denselben expandiren.
Es soll noch erwähnt werden, dafs die neue Steuerung sich auch auf Compounddampfpumpen anwenden läfst.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Zwillingsdampfpumpe der durch Patent Nr. 74567 gekennzeichneten Art mit der Abänderung, dafs die Schieber f, welche durch die schrägen Führungsleisten e (bezw. Führungsmith) angetrieben werden, aufserhalb der Cylinder liegen.
  2. 2. Eine Maschine der durch Anspruch 1 geschützten Art, bei welcher aufser den Grundschiebern noch Expansionsschieber angeordnet sind, welche gleichfalls von schrägen Nuthen e (bezw. Leisten) der Kolben gesteuert werden.
  3. 3. Eine Maschine der durch Anspruch 2 geschützten Art, bei welcher die Steuerung der Expansionsschieber dadurch erfolgt, dafs sie auf den Grundschiebern des Nachbarcylinders befestigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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