DE28459C - Reversirbare rotirende Maschine - Google Patents
Reversirbare rotirende MaschineInfo
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- DE28459C DE28459C DENDAT28459D DE28459DA DE28459C DE 28459 C DE28459 C DE 28459C DE NDAT28459 D DENDAT28459 D DE NDAT28459D DE 28459D A DE28459D A DE 28459DA DE 28459 C DE28459 C DE 28459C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/30—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
- F01C1/34—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members
- F01C1/344—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member
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Description
KAISERLICHES
KLASSE 59: Pumpen.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι ein Aufrifs der rotirenden Compound-Maschine,
Fig. 2 eine Endansicht von Fig. 1,
Fig. 3 ein senkrechter Längenschnitt durch die Maschine,
Fig. 4 ein Schnitt nach x-x in Fig. 1,
Fig. S ein Längenschnitt durch den Kolben des Hochdruckcylinders,
Fig. 6 eine obere Ansicht von Fig. 5,
Fig. 7 ein Querschnitt durch den Kolben,
Fig. 8 eine Ansicht des Kolbens der Niederdruckmaschine,
Fig. 9 eine Seitenansicht des Umsteuerungsmechanismus und ·
Fig. 10 eine obere Ansicht von Fig. 9.
Die Maschine besteht aus einem cylindrischen, an den beiden Seiten abgeflachten Gehäuse A,
welches durch eine Querwand A1 in zwei Abtheilungen,
den Hochdruckcylinder B und den Niederdruckcylinder C, getheilt wird, derart,
dafs der Dampf, nachdem er in dem Hochdruckcylinder B Arbeit gethan hat, in dem
Niederdruckcylinder expandirt und dort ebenfalls Arbeit verrichtet. In jedem der Cylinder B
und C befinden sich zwei Walzen D. D bezw. E E. Jede dieser Walzen ist mit den beweglichen
Kolben oder Flügeln F versehen, von welchen je zwei durch Stangen E1 mit einander
verbunden sind, wie in Fig. 5, 7 und 8 im Einzelnen dargestellt.
Die Walzen DDEE sitzen auf den Wellen G
und H fest. Diese gehen durch Stopfbüchsen / IJJ in den Deckeln A3 des Gehäuses A und
ruhen in den an dem Gestell M befestigten Lagern KKLL. Die Wellen G und H sind
mit einander verin entgegengesetzten
durch die Zahnräder NO
bunden und drehen sich
Richtungen. Eine der beiden Wellen ist mit Riemscheiben oder Kurbeln JP zur Uebertragung
der Bewegung versehen.
Die Maschine hat fünf Oeffnungen zum Ein- und Auslassen des Dampfes. Diese fünf Oeffnungen
münden in die Dampfbüchse Q T der Maschine, Fig. 4. Die beiden äufseren Oeffnungen
α α führen zu den beiden Oeffnungen a'e' auf jeder Seite des Hochdruckcylinders B
und dienen sowohl zum Zu- als auch zum Ableiten des Dampfes nach und von dem Hochdruckcylinder,
derart, dafs, wenn die Maschine sich nach einer Richtung dreht, der rechts liegende Kanal α al zum Zuleiten und der links
liegende zum Ableiten des Dampfes dient, während bei entgegengesetzter Drehung der Maschine
der links liegende Kanal α α' den Dampf
ab- und der rechts liegende denselben zuleitet.
Die Oeffnungen b b führen in ganz gleicher Weise nach dem Niederdruckcylinder C und
stehen durch den Kanal h des Schiebers R mit den Kanälen α α1 des Hochdruckcylinders in
Verbindung, so dafs der Dampf, nachdem er in dem Hochdruckcylinder Arbeit verrichtet hat,
durch einen Kanal α ax in einen Kanal b und
von dort in den Niederdruckcylinder C gelangt, um dort ebenfalls Arbeit zu verrichten. Der
Kanal k des Schiebers R verbindet die Kanäle b b mit dem Abdampfrohr d. Der Dampf
wird dem einen oder dem anderen der Kanäle α αλ durch den einen oder den anderen
der beiden in dem Schieber R befindlichen Kanäle e e zugeleitet. Ein flacher Schieber S,
welcher mit einer mittleren Oeffnung / versehen
ist, verschliefst entweder beide Oeffnungen e e
oder aber er stellt, die Verbindung der Dampfbüchse Q T entweder mit dem einen oder dem
anderen Kanal e her, je nachdem die Maschine stillgestellt oder nach der einen oder
der anderen Richtung gedreht werden soll. Der Schieber H wird durch die Stange Ji' und der
Schieber S durch die Stange .S1 bewegt, und beide dienen dazu, die Maschine umzusteuern.
Im Innern der beiden Cylinder B und C befinden sich die dreieckigen Blöcke oder Schieber
U U1, Fig. 4. Diese Schieber haben eine flache Seite, welche mit der flachen Seite der
Cylinderwand correspondirt, und liegen zwischen den Einströmungsöffhungen a' a1 auf jeder Seite
des Cylinders. Dieselben haben zwei gebogene Flächen, welche mit den gebogenen Flächen
der Walzen D D und E E correspondiren, so dafs dieselben zwischen diese Walzen und
dicht an dieselben herangeschoben werden können. Sie sind mit Stangen U1 U"1 versehen,
welche durch Stopfbüchsen in dem Gehäuse A hindurchgehen und dazu dienen, die Blöcke U
gegen die Walzen hin- und von denselben wegzuschieben. Diese Stangen sind durch Verbindungsstangen
V und eine Stange Ui derart
mit einander verbunden, dafs beide Blöcke oder Schieber derselben Seite gleichzeitig vor- oder
zurückgeschoben werden können, während die Schieber der entgegengesetzten Seite gleichzeitig
nach der entgegengesetzten Richtung geschoben werden.
Die Stange Ui geht durch eine Bohrung in
der Zwischenwand A1. Eine der Stangen V ist mit einem nach oben gehenden Arm V versehen
und durch diesen mit der Stange JR' des Schiebers Ji verbunden, so dafs dieser und die
Blöcke gleichzeitig bewegt werden.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dafs die Blöcke U U1 derart stehen, dafs sich die Maschine in
der Richtung der Pfeile dreht. Um dieselbe umzusteuern, wird die Stange V1 nach innen
gestofsen, wodurch alsdann sowohl der Schieber JH als auch die Blöcke U U1 umgestellt
werden. Infolge dessen tritt der Dampf von der entgegengesetzten Seite ein und wirkt in
entgegengesetztem Sinne auf die Kolben, welche jetzt mit den Blöcken U1 anstatt mit den
Blöcken U in Berührung sind.
Die beweglichen Kolben F sind in den Fig. 5 bis 8 in Einzelansicht dargestellt. Dieselben
bestehen aus rechtwinkligen Blöcken m, welche mit Dichtungsstücken η versehen sind. Letztere
werden durch die Schraubenfedern p nach aufsen gedrängt.
Je zwei Kolben F sind durch eine Stange F1
mit einander verbunden, so zwar, dafs, wenn der eine Kolben aus der Walze hervorsteht und
gegen die innere Cylinderfläche anliegt, der andere ganz in der Walze steckt, wie dies aus
Fig. 4 ersichtlich ist. Wenn die Kolben in der in Fig. 4 dargestellten Stellung sind, so wirkt
der durch die Oeffnungen a' «' eintretende
Dampf in der Richtung der Pfeile und dreht beide Walzen in entgegengesetzter Richtung.
Auf ihrem Wege längs der Cylinderwand kommen die Kolben F in Berührung mit den
gebogenen Flächen des Blockes U und diese Berührung drängt die Kolben in die Walzen
hinein, was zur Folge hat, dafs der entsprechende, am anderen Ende der Stange F1 sitzende Kolben
aus der Walze herausgedrängt wird und sich nun seinerseits gegen die Cylinderwand anlegt
und durch die Centrifugalkraft gegen dieselbe gedrängt wird, bis er seinerseits von dem
Block U wieder nach innen geschoben wird.
Wie bereits bemerkt, geht der Dampf, nachdem er den Cylinder B verlassen, durch die
Kanäle α1 α h und b nach dem Cylinder C,
welcher in gleicher AVeise angeordnet, aber länger ist als der Cylinder B. Aus C geht
der Dampf durch den Kanal b in das Ausblaserohr d. .
Die Maschine kann auch einfach wirkend angeordnet werden und läfst sich auch mit geprefster
Luft, Wasser oder dergleichen betreiben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine rotirende Maschine mit zwei gegen einander arbeitenden, centrisch in dem Gehäuse gelagerten Walzen D, in denen sich Kolben F verschieben, in Verbindung mit den beiden Blöcken U U', die unter einander und mit dem Umsteuerungsschieber durch die Stangen U"1 Us V Ui und durch eine von einer der Stangen V nach oben sich abzweigenden Stange V1 verbunden sind.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28459C true DE28459C (de) |
Family
ID=304702
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28459D Active DE28459C (de) | Reversirbare rotirende Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28459C (de) |
-
0
- DE DENDAT28459D patent/DE28459C/de active Active
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