DE80384C - - Google Patents

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DE80384C
DE80384C DENDAT80384D DE80384DA DE80384C DE 80384 C DE80384 C DE 80384C DE NDAT80384 D DENDAT80384 D DE NDAT80384D DE 80384D A DE80384D A DE 80384DA DE 80384 C DE80384 C DE 80384C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/08Distributing valve-gear peculiar thereto
    • F03C1/10Distributing valve-gear peculiar thereto actuated by piston or piston-rod
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B35/00Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Steuerung für. hydraulische Kompressionsmaschinen, bei welchen die Regelung der Hin- und Herbewegung des den Kolben des Luftcylinders treibenden Kolbens des Wassercylinders mit Hülfe von Kolbenventilen erfolgt, die theilweise ,unter einander als auch mit dem Wasserkolben verschiebbar verbunden sind und deren gemeinschaftliche Ventilkammer durch Kanäle derart mit dem Wassercylinder, dem Wassereinlafs und dem Wasserauslafs in Verbindung steht, dafs beim Einlassen bezw. Hindurchlassen der Druckflüssigkeit durch die Ventilkammer 'die Kolbenventile selbstthätig umgesteuert werden, um die Druckflüssigkeit abwechselnd oberhalb und unterhalb des Wasserkolbens in den Wassercylinder eintreten zu lassen:
Auf beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung in einer Ausführungsform zur Veranschaulichung gebracht.
Die den Zuflufs der Druckflüssigkeit in den Wassercylinder B (Fig. 1 und 2^rCgClHdCn Ventile gleiten in einer an dem Cylinder B angebrachten Ventilkammer A, die mit einem Wassereinlafs A1 und einem Wasserauslafs A2 versehen ist. Oberhalb des Wassercylinders B befindet sich der Luftcylinder C, welcher in seinem unteren Theile mit einem Luftloch c und an seinem anderen Ende mit einem Lufteinlafs- und einem Luftauslafsventil cl bezw. c2 ausgerüstet ist. In dem Cylinder B gleitet ein Kolben B', der mit dem Kolben C1 des Cylinders C durch eine hohle Kolbenstange D verbunden ist. Ein Ringkanal b1 umgiebt den unteren Theil des Wassercylinders B und steht durch eine Rohrleitung b2 mit dem oberen Ende des Cylinders B in Verbindung.
Die Ventilkammer A ist von einer Reihe von Ringkanälen α a1 a2 a3 a* a5 a6 umgeben, von denen a2 unmittelbar mit dem Wasserauslafs und al unmittelbar mit dem Wassereinlafs in Verbindung steht. Ringkanal α ist durch Kanal a7 mit dem Wassereinlafs und Ringkanal ae durch Kanal as mit dem Wasserauslafs verbunden. Ringkanal a} steht durch Kanal α9 mit dem Ringkanal bl und Ringkanal a3 durch Kanal a10 mit dem Wassercylinder B in Verbindung. Der Kanal an verbindet den Ringkanal a5 mit dem unteren Theil der Ventilkammer A. In letzterer gleitet ein mit drei Kolben e el e2 ausgerüstetes Kolbenventil E, ein Kolbenventil F und ein Kolbenventil G. Mit Hülfe der Kolbenstangen / und fl des Kolbens F, welche sich in den Kolbenventilen E bezw. G führen, ist eine verschiebbare Verbindung zwischen den drei Kolben .Eirund G hergestellt. Die mit einem Absatz g ausgerüstete Kolbenstange g1 des Kolbenventils G gleitet in der hohlen Kolbenstange D und wird durch einen Kopf g'2 (Fig. 1) am Herausfallen verhindert. Auf diese Weise ist ebenfalls eine verschiebbare Verbindung zwischen dem Kolbenventil G und dem Kolben B' bezw. C1 geschaffen.
Um den Kolben C1 leicht von der Kolbenstange D abnehmen zu können, ist letztere mit einem Kopfflantsch d (Fig. 1) versehen, auf
welchen der Kolben C1 von der Seite her mit einer zweckmä'fsig angebrachten Nuth c3 aufgeschoben wird.
Die Wirkungsweise der Pumpe ist nun folgende:
Angenommen, die Theile befinden sich in der Stellung Fig. ι und 2 und es werde unter Druck stehendes Wasser durch Wassereinlafs A1 eingelassen, so fliefst dasselbe durch die Ringkanäle a4a5 und Leitung an in den unteren Raum der Ventilkammer A und hält durch seinen Druck auf den Kolben e das Dreikolbenventil e in der oberen Endstellung. Aufserdem geht das Druckwasser durch Leitung" α7, die Ringkanäle a a', Leitung α9, Ringkanal bl und Rohr b2 nach dem oberen Ende des Wassercylinders B und ertheilt dem Kolben B eine abwärts gehende Bewegung. Das unter dem Kolben B1 befindliche Wasser, welches nicht unter Druck steht, entweicht hierbei durch die Kanäle α10 α3 und α2 in den Wasserauslafs A2. Der sich mit dem Wasserkolben -B1 gleichzeitig niederbewegende Luftkolben ' C1 saugt hierbei Luft durch Ventil cl in den Cylinder C, während die unterhalb C1 befindliche Luft durch das Luftloch c ausgedrückt wird. Da das eintretende Wasser von unten und das austretende Wasser von oben gegen das Kolbenventil F drückt, das über dem Kolbenventil G befindliche Wasser aber mit dem Auslafs A2 in Verbindung steht, so hält der überwiegende Druck des eintretenden Wsssers die Kolbenventile F und G in ihrer oberen Endstellung (Fig. 2). _
Bei seinem Niedergang stöfst der Kolben B1 gegen den Ansatz g und drückt dadurch das Kolbenventil G nieder, so dafs letzteres, wenn sich der Kolben B1 am Ende seines Hubes befindet, die in Fig. 3 gezeigte Stellung einnimmt. Das Kolbenventil G hat gleichzeitig auch das Kolbenventil F nach unten bewegt (Fig. 3). Diese Umstellung bewirkt, dafs der untere Theil der Ventilkammer durch α" α5 αβ und as mit dem Wasserauslafs in Verbindung tritt, so dafs das unter dem Dreikolbenventil E befindliche Wasser austreten und ersteres infolge des von oben her wirkenden Druckwassers in die Stellung Fig. 4 niedersinken kann. Befinden sich die Kolbenventile in der Stellung Fig. 4, so tritt das Druckwasser durch die Kanäle a* a3 und a10 von unten her in den Wassercylinder B ein und treibt den Kolben B1 zurück nach oben. Das oberhalb £>' befindliche Wasser entweicht hierbei durch Rohr b2 und die Kanäle b] a9 a1 a'2 nach dem Wasserauslafs A2. Da das in B eintretende Druckwasser von oben her auf das Kolbenventil G und von unten her auf das Kolbenventil F wirkt, so bleiben diese beiden Kolbenventile in ihren diesbezüglichen Stellungen. Sobald der Wasserkolben B1 sich seiner oberen Endstellung nähert, zieht er auch die Kolbenstange gl nach oben, wobei gleichzeitig ein nach oben gerichteter Zug auf die sämmtlichen Kolbenventile der Kammer A ausgeübt wird (s. Fig.. 5). Durch diese Aufwärtsbewegung gelangt das Kolbenventil F oberhalb des Kanals α5, so dafs wieder Druckwasser durch λ5 und a11 von unten her in die Ventilkammer A eintreten kann, um das Dreikolbenventil E nach oben zu bewegen, während gleichzeitig die Verbindung zwischen dem Wassereinlafs A1, und dem Wassercylinder B noch bestehen bleibt, damit der Kolben -B1 seinen Aufwärtshub beenden und die Kolbenventile mit nach :oben ziehen kann. Da das Druckwasser nun: von unten her gegen das Kolbenventil F und den Kolben e des Dreikolbenventils E und: von oben her auf den Kolben e2 des letzteren einwirkt, so werden die Ventile F und E in ihre obere Stellung (Fig. 2) zurückbewegt, wobei die verschiebbare Verbindung zwischen diesen beiden Ventilen aus einander gezogen bleibt. Sobald die Kolbenventile GFE die Stellungen Fig. 2 eingenommen haben, wiederholt sich der soeben beschriebene Arbeitsvorgang der Maschine.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Steuerung für direkt wirkende hydraulische Luftkompressoren, gekennzeichnet durch Kolbenschieber EFG, die mit einander und dem Wasserkolben verschiebbar verbunden sind und in einer mit Wassereinlafs A1 und Wasserauslafs A2 versehenen Ventilkammer A gleiten, deren Vertheilungskanäle a a' α2 as α4 α5 α6 durch entsprechende Leitungen so mit dem Wassereinlafs, dem Wasserauslafs, dem Wassercylinder und der Ventilkammer selbst verbunden sind, dafs das eingelassene Druckwasser abwechselnd auf beide Seiten des Wasserkolbens einwirkt, je nachdem die Kolbenschieber, durch, den Wasserkolben aus einander gezogen, in ihrer oberen oder ' zusammengeschoben in ihrer unteren Endstellung sich befinden, wobei der Kolbenschieber E die jedesmalige Umsteuerung einleitet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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