DE29635C - Rotirende Maschine - Google Patents

Rotirende Maschine

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DE29635C
DE29635C DENDAT29635D DE29635DA DE29635C DE 29635 C DE29635 C DE 29635C DE NDAT29635 D DENDAT29635 D DE NDAT29635D DE 29635D A DE29635D A DE 29635DA DE 29635 C DE29635 C DE 29635C
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DE
Germany
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slide
eccentric
working chamber
steam
chamber
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Active
Application number
DENDAT29635D
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English (en)
Original Assignee
A. A. W. VAN reede und W. H. C. jansen in Papendrecht in Holland
Publication of DE29635C publication Critical patent/DE29635C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B15/00Reciprocating-piston machines or engines with movable cylinders other than provided for in group F01B13/00
    • F01B15/04Reciprocating-piston machines or engines with movable cylinders other than provided for in group F01B13/00 with oscillating cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 59: Pumpen.
(Holland).
Rotirende Maschine.
Die vorliegende Erfindung hat Neuerungen an Rotationsmaschinen zum Gegenstand; die in den Zeichnungen dargestellte Maschine ist eine Compoundmaschine dieser Art; Fig. 1 ist ein Verticalschnitt derselben, Fig. 2 ein Horizontalschnitt.
Die übrigen Figuren stellen Detailansichten der Hochdruckarbeitskammer dar, welche sich von der Niederdruckarbeitskammer nur durch kleinere Dimensionen unterscheidet.
A«ist der Hauptrahmen; A1 A2 sind die Hinterwände, welche Theile des Rahmens bilden und die die Arbeitskammer enthaltenden Gehäuse tragen. B ist die Hauptwelle; sie ruht in Lagern auf dem Rahmen.
C1 C2 sind die Gehäuse, in welchen die Arbeitskammern Cx C* hergestellt sind. Z?1 D2 sind die Deckelplatten mit ihren verschiedenen nachfolgend genauer zu beschreibenden Höhlungen und Durchbohrungen.
Die Hochdruckarbeitskammer ist am hinteren Ende durch den Ständer A1 und am vorderen Ende durch die Deckelplatte Z?1 abgeschlossen. Die Platte Z?1 ist der Deckelplatte D2 der Niederdruckarbeitskammer vollkommen ähnlich, hat aber etwas geringere Dimensionen als die letztere.
E1 E2 sind cylindrische Kolben, die excentrisch auf der Hauptwelle B sitzen und gegen einander um 900 verdreht sind.
Fig. 3 (ein Querschnitt nach 2-2, Fig. 5) stellt die Hochdruckarbeitskammer und den Kolben E dar.
Fig. 4 stellt die Deckelplatte D1 dar, und zwar die dem Schieber zugekehrte Seite derselben. :
Fig. 5 ist ein Schnitt durch die Deckelplatte D1 und den Schieber nach der Linie 1-1,
Fig. Fig. 6 ist eine Vorderansicht des Schiebers von der Arbeitskammer C aus gesehen.
Man sieht aus Fig. 3, dafs durch Drehung des Kolbens E um die Achse B das Gehäuse C1 zu einer horizontalen, hin- und hergehenden Bewegung veranlafst wird, zu welchem Zwecke die Deckelplatte D' und die Hinterwand A' Führungen für die Kammer tragen.
F1 F2 sind die Schieber der Hochdruck bezw. der Niederdruckarbeitskammer; auch diese Schieber sind einander vollkommen ähnlich, weshalb hier nur der Schieber F1 und seine Wirkungsweise näher beschrieben werden soll.
Der Schieber F! sitzt auf einem Excenter G' auf der Welle B und wird durch dasselbe zu einer verticalen auf- und abgehenden Bewegung veranlafst, durch welche die Maschine gesteuert wird. Das Excenter G1 kann übrigens den Schieber F1 in ähnlicher Weise bethätigen, wie der cylindrische Kolben E1 die Hochdruck-
arbeitskammer C1 bethätigt, d. h. das Excenter kann in einem länglichen, horizontalen Schlitz des Schiebers laufen, während dieser selbst durch Führungen zu einer geradlinigen, verticalen hin- und hergehenden Bewegung gezwungen wird.
Der Schieber F1 mit dem Excenter G1 befindet sich in dem Dampfraum K, in welchen der Dampf durch das Rohr H vom Kessel eingeleitet wird. Um die Wirkungsweise dieser Maschine zu verstehen, denken wir uns, der Kolben F1 befinde sich in einer gegen die in Fig. 3 gezeichnete um 900 verdrehten Lage, so nimmt der Schieber F1 die in Fig. 5 dargestellte Lage ein; der Dampf tritt aus dem Dampfraum K durch die Eintrittsöffnung Z2 in der Deckelplatte Dx in die Arbeitskammer und drückt den Kolben F1 in die in Fig. 3 dargestellte Lage; der vom Kolben verdrängte Dampf tritt durch die Oeffnung Z1 aus der Arbeitskammer, geht durch die Aushöhlung m im Schieber in den Kanal M1 in der Deckelplatte, Fig. 5 und 4, dessen beide Mündungen JV1 mit den oberen Kanälen 0 communiciren, die in den Körper des Gehäuses der Arbeitskammer eingearbeitet sind und in den Dampfraum P der Niederdruckarbeitskammer münden.
Hat der Kolben F' die äufserste Lage erreicht, so wird durch den Schieber F1 (dessen Excenter G1 zu dem Zwecke entsprechend gestellt wird) die Oeffnung Z2 geschlossen und durch die Aushöhlung m im unteren Theil desselben die Communication zwischen dieser Oeffnung Z2 und dem Kanal M"1 hergestellt, der genau so wie Kanal M1 in die Deckelplatte Z*1 eingearbeitet ist. Die beiden Mündungen N2 desselben communiciren mit den unteren Kanälen 0 im Gehäusekörper, Fig. 3, welche den aus der Hochdruckarbeitskammer austretenden Dampf in den Dampfraum P der Niederdruckkammer führen.
Im Dampfraum P befindet sich der Schieber F2 der Niederdruckkammer C2, der den Dampf genau so vertheilt wie der Schieber F'; die \Virkungsweise in der Kammer C2 ist daher dieselbe wie in der Kammer C1. Der Auspuffdampf aus der Kammer C2 wird in die Luft oder in einen Condensator geführt.
Zur Umsteuerung der Maschine dient der folgende Mechanismus:
T ist ein Handrad zur Umkehrung der Bewegung der Maschine; es sitzt auf der Horizontalachse T1, welche zwei Kegelräder T"1 T2 trägt, wovon jedes mit den betreffenden Kegelrädern auf einer Verticalachse in Eingriff steht.
Diese beiden Verticalachsen U1 U2 dienen zur Uebertragung der Bewegung vom Handrad auf die Excenter, welche die Schieber bethätigen; eines derselben gehört zum Hochdruck-, das andere zum Niederdruckschieber.
Jede Achse geht mit ihrem unteren Ende durch eine Stopfbüchse im Schieberkasten und trägt ein Kegelrad Ux aufgekeilt, welches mit dem auf der hohlen Schraube V sitzenden Kegelrad V1 in Eingriff steht. W ist eine Mutter, welche durch diese bewegt wird; sie bewegt sich parallel zur Achse und wird durch Führungen verhindert, sich zu drehen.
Der Zapfen W1 auf der Mutter greift in die Muffe χ auf der Hülse Y. In dieser Muffe χ ist ein Zapfen Y1, der durch einen Schlitz in der Hülse Y geht, und welcher Zapfen in einen schrägen Schlitz der Welle eindringt. Es verursacht daher die Längsbewegung der Mutter die Umdrehung des Excenters gegen die Achse, wodurch die Bewegungsrichtung der Maschine bestimmt wird.
Um das Durchblasen des Dampfes bei den excentrischen Kolben E1 F2 zu verhindern, ist eine Seite der Arbeitskammer als ein beweglicher Theil a, Fig. 3, hergestellt; dieser wird durch den Dampf mit dem Kolben F1 in Berührung erhalten. Der Dampf tritt nämlich durch den Kanal al hinter diesem beweglichen Theil ein. '
Da die Deckelplatte D1 bezw. D"* mit der Wand der Arbeitskammer C1 bezw. C2 nicht fest verbunden ist, sondern stillsteht, während sich das Gehäuse bewegt, so mufs auch hier für eine gute Abdichtung Sorge getragen werden, und diese wird durch den Dampfdruck hervorgebracht, der einseitig auf die Deckplatte wirkt.
Soll nun die Maschine in Gang gesetzt werden, so kann es wohl geschehen, dafs dieser einseitige Dampfdruck so grofs wird, dafs er eine Bewegung des Kolbens und der Arbeitskammer verhindert; um dem vorzubeugen, leitet man durch den Kanal «xx Kesseldampf in die Kanäle a* ax. Es sind dies einfach Nuthen, die nahe am Rand der vorderen und hinteren Stirnfläche der Gehäuse C1 C2 ausgearbeitet und durch die Deckelplatten bezw. die Hinterplatten A1 Ä1 gegen die äufsere Luft abgeschlossen sind. Fig. 7 zeigt diese Nuthen αx. Die Kanäle ax an den beiden Stirnflächen jeder Arbeitskammer sind durch je zwei zur Welle B parallele Kanäle verbunden, wie dies in Fig. 7 und 8 dargestellt ist; dabei ist Fig. 7 ein Aufrifs der Stirnfläche der kleinen Arbeitskammer mit weggelassenem Kolben und Fig. 8 ein Schnitt der kleinen Arbeitskammer nach der Linie 3-3, Fig. 5·

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einer Rotationsmaschine: a) der auf der Welle B excentrisch aufgesetzte cylindrische Kolben F1 bezw. F2, der in der Kammer C1 bezw. C2 enthalten ist, welcher letzteren durch Drehung des Kolbens eine geradlinige, hin-
    und hergehende Bewegung ertheilt wird, wobei die Kammer mit der unbeweglichen Deckelplatte D1 bezw. D2 versehen ist, auf welcher die durch Excenter G1 bezw. G2 bethätigten Schieber F1 bezw. F2 gleiten, und wobei b) durch den Druck des Dampfes in dem Schieberkasten K bezw. P auf die Aufsenseite des Deckels T?1 bezw. Z>2 dieser Deckel in dampfdichter Berührung mit dem Ende des Gehäuses C1 bezw. C2 erhalten werden kann, und wobei c) die Umsteuerung der Maschine dadurch stattfindet, dafs der Schieberexcenter G1 auf der Welle B vermittelst einer Schraube V und einer Mutter W gedreht wird, welche eine Muffe X mit Zapfen Y1 bethätigt, die in Schlitze in der Hülse Y des Excenters G^ auf der Welle B eingreifen, in der durch die Zeichnungen veranschaulichten Verbindung.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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