DE90625C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41F—GARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
- A41F1/00—Fastening devices specially adapted for garments
- A41F1/04—Corset fasteners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
Korsetverschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1895 a^··
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Korsetverschlufs, der mit einigen Modificationen
auch an Hosen und anderen Kleidungsstücken angebracht werden kann. Derselbe eignet sich
für alle reihenartig unter einander liegenden Verschlüsse, welche zusammen durch Zug an
einer Schnur oder an einer ähnlichen biegsamen Verbindung gelöst werden können.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die Ansicht eines geöffneten Korsets, Fig. 2 die vergröfserte Ansicht des Halters,
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Querschnitt,
Fig. 5 eine Modification des Halters.
Das Korset 20 (Fig. 1) hat längs seiner Oeff-. nung Verschlufseinrichtungen, welche aus den
Theilen 30 und 40 bestehen..
Der Halter 30 besteht aus einem Gehäuse, welches aus den Deck- und Bodenplatten 31
und 32 und den Seitenplatten 32a zusammengesetzt
ist. Die Bodenplatte 32 ist breiter als die Deckplatte und hat an den Seiten Löcher
oder dgl., um das Gehäuse an den Kleidungsstücken befestigen zu können. In der Deckplatte
31 ist ein an einem Ende geschlossener Schlitz 33 vorgesehen (Fig. 2), unter welchen
zwei drehbare, von Federn 36 beeinflufste Verschlufsklinken 34 (Fig. 4) ragen. Als Arme 38
ausgebildete Klinkenfortsätze sind mit Schnüren 39 verbunden, durch welche die Klinken
aus dem Schlitzbereich gezogen werden, um den Verschlufsknopf 40 freizugeben.
Auf der anderen Seite des Kleidungsstückes angeordnete Verschlufsknöpfe, die in den
Schlitzen 33 durch die Klinken 34 festgehalten werden, bestehen aus dem am Kleidungsstück
befestigten Fufs 41, dem Schaft 42 und dem Kopf 43 (Fig. 3).
Zieht man an einer der Schnüre 39, so werden die Knöpfe 40 von der einen Klinke
zur anderen geschoben, wodurch der Verschlufs bezw. das Kleidungsstück gelockert wird;
zum Lösen des Verschlusses werden beide Schnüre 39 gezogen. Fig. 5 zeigt eine Modification
des Halters und damit eine Abänderung des ganzen Verschlusses. Hier befinden sich in dem aus Boden und Deckplatte mit
Schlitz gebildeten Gehäuse drei unterhalb des Schlitzes angeordnete Klinken, von denen eine
umgekehrt wie die beiden anderen liegt, so dafs sie durch die an ihrem Arm 38 befestigte
Schnur 39 nach unten gezogen werden mufs, während die anderen Klinken durch die an
ihren Armen befindlichen Schnüre 39 nach oben gezogen werden, wenn der Verschlufs
gelöst werden soll..
Diese Einrichtung ermöglicht es, ein Korset oder ein anderes Kleidungsstück zu lockern,
ohne den Verscblufs lösen und andere Kleidungsstücke entfernen zu müssen. Zieht man
an der äufsersten rechten Schnur 39, so wird der Knopf 40 von der nächsten Klinke gehalten
, nach deren Auslösung durch Ziehen an der zweiten Schnur 39 der Knopf gegen die letzte Klinke stöfst, wodurch das Kleidungsstück
gelockert wird. Dasselbe wird erst gelöst, wenn man an der dritten Schnur 39 zieht,
und zwar, um Verwechselungen zu vermeiden
und Mifsverständnisse ' unmöglich zu machen, in entgegengesetzter Richtung.
Claims (2)
- Patent-ANsprüche:ι . Verschlufs für Korsets und andere Kleidungsstücke, bestehend aus einem mit einem Schlitz versehenen Gehäuse, in welchem zwei von Federn beeinflufste Klinken, deren jede durch eine Schnur bethätigt wird, den in den Schlitz eingetretenen Knopf festhalten und erst dann freigeben, wenn an beiden die Klinken bethä'tigenden Schnüren gezogen wird, während durch Ziehen an der einen Schnur nur eine Klinke entfernt und der Knopf noch von der anderen Klinke gehalten, somit der Verschlufs nur gelockert und blos theilweise gelöst wird.
- 2. Eine Abänderung des in Anspruch ι gekennzeichneten Verschlusses für Korsets und andere Kleidungsstücke dahin, dafs sich in dem Gehäuse noch eine dritte Klinke, umgekehrt wie die beiden anderen, befindet, durch welche, wenn an den beiden die anderen Klinken bethätigenden Schnüren gezogen wird, der Knopf festgehalten und so der Verschlufs nur gelockert wird, der sich erst dann vollständig löst, wenn an der dritten Schnur gezogen wird, und zwar in entgegengesetzter Richtung, um Verwechselungen zu vermeiden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE90625C true DE90625C (de) |
Family
ID=362324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT90625D Active DE90625C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE90625C (de) |
-
0
- DE DENDAT90625D patent/DE90625C/de active Active
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