DE904418C - Selbsttragender Wagenkasten, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents
Selbsttragender Wagenkasten, insbesondere fuer SchienenfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Schienenwagen von äußerst leichter Bauart für hohe Geschwindigkeiten,
wie sie heute allgemein für die Zusammensetzung von Gelenkwagenzügen für den gaselekirischen
Sdhnellbetrieb verwendet werden. Diese aus hochbeanspruchbarenMetallein, wie z.B. auskalt
bearbeitetem rostfreiem Stahl oder aus Aluminium von leichtem Gewicht, hergestellten Wagen werden
in äußerst leichten Einheiten gebaut, deren Gewicht
ίο nur ein Bruchteil desjenigen der normalen, Schienenwagen
für Personen- und Güterverkehr beträgt, und werden durch Verbinden mit zwischen ihnen
gelegenen einfachen Wägenunterbauten zu einem Ganzen vereinigt. Weiterhin werden diese Wagen
stromlinienförmig gestaltet und mit einem besonders kräftigen gaselektrischen Antrieb versehen.
Die Züge werden für längere Zeiträume zusammengebaut und nicht etwa durch Wegnahme oder
Hinzufügung von Wagen im täglichen Gebrauch verkürzt oder verlängert; gleichwohl können z.B.
bei 'Wechsel der Jahreszeiteini die Wagen mittels besonderer Maßnahmen in den Reparaturwerkstätten
oder in der Fabrik eingefügt oder hinausgenommen werden. Derartige Züge gewährleisten
hohe Geschwindigkeiten, große Bequemlichkeit für as die Fahrgäste und sind äußerst wirtschaftlich im
Betrieb.
Die Erfindung bezweckt eine Gewichtsverminderung derartiger Züge ohne Einbuße an Festigkeit
und Sicherheit sowie eine Vereinfachung ihrer Her-
Stellung, insbesondere aus hochbeansprudhbarem kaltgezogenem und punktgeschweißtem rostfreiem
Stahl. Ferner wird die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit
der Schweißarbeiten erhöht, das Aussehen 'des Zugeis verbessert, die Konstruktion für
die stromlinienförmige Gestaltung geeigneter gemacht und die Verwendung einer stromlinienförmigen
Außenverkleidung von größerer Einfachheit und größerer Ebenheit der Konturen gewährleistet.
Gegenstand der Erfindung sind ferner Anord1-nungen
zur Quer- und Längsverstärkung der Unterfußbodenkonstruktion des Wagens, wodurch es
ermöglicht wird, ein wirksames unteres Gurtgliedl des den Wagen völlig einschließenden Fachwerkträgers
zu bilden und 'innerhalb der Querschmittsflächen
Räume für die Aufnahme von Geräten oder Ausrüstungen einzuschließen. Die Erfindung ermöglicht
ferner die stromlinienförmige Verkleidung dieser Räume, wodurch eine der Lüftströmung
wenig Widerstand! leistende Form entsteht, die gleichwohl aber freien Zutritt zu den Räumen für
Einbau, Reparatur und Ersatz der Ausrüstung gewährt.
Die Erfindung betrifft ferner die Verbesserung der durch Ein- und' Ausgangsöffnungen des Wagens
unterbrochenen Fußboden- und Seitenwandkonstruktion in der Weise, daß an den Stellen dieser
Unterbrechungen eine Schwächung der Konstruktion
vermieden wird.
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι einen Schienenwagen gemäß der Erfindung in Seitenansicht, und zwar den das rückwärtige
Ende, im vorliegenden Fall rechte Ende eines Zuges, bildenden Wagen von Stromlinienform,
Fig. 2 dem Wiagen gemäß Fig. I in Aufsicht, wobei
die Hälfte des Dachabsehnittes fortgelassen ist, um die Seitenwandung in; waagerechtem Schnitt
und die Sitze in Aufsicht erkennen zu lassen, Fig. 3 eine Seitenansicht des Rahmenwerkes des
Wagens, und zwar insbesondere das Seitenträgerwerk und die senkrecht gerichteten Glieder der
Ouerrahmen, welche in dieses Trägerfachwerk eingegliedert sind,
Fig. 4 das linke Ende des Rahmenwerkes gemäß
Fig. 3 (am linken Ende des Wagenkastens) in vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 einen Teilausschnitt der gegenüberliegenden; Seite dieses linken Endes, ebenfalls in vergrößertem
Maßstab,
Fig. 6 eine halbe Stirnansicht des- Rahmenwerkes gemäß Fig. 3 in vergrößertem Maßstab, und zwar
die Hälfte, welche an die Seite des in Fig. 5 dargestellten Abschnittes grenzt und der in Fig. 3 dargestellten
gegenüberliegt,
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie 7-7 der Fig. 5 und 6, in Richtung der Pfeile gesehen,
Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie 8-8 der Fig. 6,
in Richtung der Pfeile gesehen,
Fig. 9 zur Hälfte einen: Gesatntquerschnitt eines Wagens gemäß Fig. 1 bis 3,
Fig. 10 eine Aufsicht auf einen Bodenabschnitt einer Querrahmeneinheit gemäß Fig. 9 bzw. einen
Schnitt annähernd' längs der Linie 10-10 der Fig. 9,
wobei bestimmte 'Glieder abgebrochen und gekürzt sind, um die !Darstellung zusammenzudrängen,
Fig. 11 einen Schnitt annähernd längs der Linie
11-ι ι 'der Fig. 9, in Richtung der Pfeile gesehen,
Fig. 12 bis 31 einschließlich Einzelheiten verschiedener
Glieder des Rahmenwerkes gemäß Fig. 3 bis 6, jeweils im Schnitt längs der in diesen Figuren
mit entsprechenden Ziffern !bezeichneten Linien und
in Richtung der jeweils an 'diesen Linien angebrachten Pfeile gesehen,
Fig. 29 eine Gesamtaufsicht bzw. einen in gleicher Weise wie der Teilschnitt gemäß Fig. 10
im wesentlichen längs der Linie io-io- geführten
Schnitt auf die Unterrahmenstruktur in der Umgebung der Wagenseitentüren,
Fig. 30 eine Teilseitenansicht eines in diese Unterrahmenstruktur eintretenden senkrechten Gitterträgers,
im Schnitt längs der Linie 30-30 der Fig. 9 und 29 gesehen,
Fig. 31 einen Querschnitt im wesentlichen länge
der Linie 31-31 der Fig. 29 in vergrößertem Maßstab;
dieser Schnitt zeigt in vergrößertem Maßstab einige der aus Fig. 9 ersichtlichen Merkmale an der
Fußbodenebene in besonderer Beziehung zur Unterrahmenstruktur gemäß Fig. 29.
Der im den Fig. 1 bis 6 in Seiten- und Endansichten
und in Aufsicht dargestellte Wagen ist der letzte Wagen eines mehrere Wagen umfassenden
Zuges. Sein vorderes oder linkes Ende 40 ist im wesentlichen rechtwinklig begrenzt und hierdurch
geeignet, sich an ein rechtwinklig endendes rechtes Finde eines vor ihm angeordneten Wagens durch
Verbindung mittels eines gemeinsamem Drehgestells, dessen rechte Hälfte durch das rechte Rad 41 angedeutet
ist, anzuschließen. Das Drehgestell und die Gelenkverbindung der Züge an demselben bilden
keinen Teil der vorliegenden Eirfmdung und sind
deshalb nicht näher dargestellt. Das rechte Ende 42 des Wagens verjüngt sich längs gekrümmter Linien,
wie insbesondere aus der Aufsicht (Fig. 2) zu ersehen, und ist dadurch in geeigneter Weise als
Schwanzende oder Schwanz eines Stromlinienkörpers stromlinienförmig gestaltet. Falls der
Wagen den vorderen oder Kbpfwagen des Zuges bilden soll, ist es das vordere Ende (in diesem Fall
das linke Ende des !Wagens), welches gekrümmte Stromliniengestalt aufweist und entsprechend als
führendes Ende des Stromliniemkörpers zu gestalten wäre. Dais rückwärtige Ende 42 ruht auf
einem ihm allein zugehörigen Drehgestell, welches in der Ansicht gemäß Fig. 1 als Vierraddrehgestell
durch zwei Räder 43 angedeutet ist.
Das Geripperahmenwerk des Wagens, in seiner Gesamtheit dargestellt in den Fig. 3 bis 6 und1 9,
ist in Längs- und Querschnitt so ausgebildet, daß es dem Wagenkasten sowohl im der Quer- als auch
in der Längsrichtung eine durch gekrümmte Linien gebildete Stromlinienform gibt, wie besonders deutlich, aus der Queransicht (Fig. 9) und in der Längsansicht
(Fig. ι und 2) ersichtlich. Dieses Rahmenwerk ist durch eine in der Hauptsache in der Längsrichtung
sich erstreckende Verkleidung bedeckt.
Das Gitterträgerwerk der Seitenrahmen (Fig. 3) ist unterhalb der Simslinie.44 und in Höhe der Fensterschwellen
mit einer aus verhältnismäßig breiten konkaven Querschnitten gebildeten, längs, geriehteten
Außeniwandung 45 verkleidet, welche in Fig. 9 im Querschnitt dargestellt ist. Diese Verkleidung
erstreckt sich bis ganz herunter zur Fußbodenebene 46. Unterhalb des Fußbodens 46 ist der Unterrahmen
in der Längsrichtung wannenartig verkleidet durch eine Wellblechverkleidung 47, deren
Wellungen von geringerer Breite sind als die konkaven Elemente der Verkleidung 45. Zwischen den
Fenstern 48 ist das Gitterträgerwerk verkleidet durch flache oder in der Längsrichtung fein gewellte
Verkleidungen 49. Am Dadh, oberhalb der Kopfschienen 50, sind die Oberseiten der Querrahmen
gemäß Fig. 9 über das ganze Dach verkleidet durch eine längs verlaufende und mit längs gerichteten
Wellungen versehene Verkleidung 51, welche der zur Verkleidung der Unterseiten verwendeten Verkleidung
47 sehr ähnlich ist. Der Mittelteil des Daches oberhalb der Dachseiten ist durch eine längs
gerichtete und gleichfalls gewellte Verkleidung 52 bedeckt.
,Durch ihre längs gerichteten Einbuchtungen oder Wellungein. und durch ihre häufigen, kräftig geschweißten
Verbindungen mit den Gliedern des Rahmenwerkes der Fig. 3 bis 6 und 9, insbesondere
mit den senkrecht verlaufenden Gliedern dieses Rahmemwerkes, vergrößert jede dieser Wandungen
die Steifigkeit und Festigkeit der Seitenrahmenträger im ganzen (s. Fig. 3) und die Steifigkeit der
bei Druck beanspruchten Dachglieder, insbesondere in den durch die längs gerichteten Verkleidungen 51
gedeckten Dachabschnitten. Die Seitenverkleidungen 45 sind mittels an jedem ihrer konkaven Abschnitte
vorgesehener, ergänzender, einwärts gerichteter Flansche 53 miteinander sowie mit Winkelstützen
54 elektrisch punktverschweißt, wobei die Winkelstützen-mit ihrem einenArm an den Flanschen
53 und mit ihrem anderen Arm an den senkrechten Gliedern oder Pfosten 55 des Seitenrahmenfachwerkes
und der Querrahmeneinheiten punktverschweißt sind. Sie können ferner durch solche
Winkelstützen 54 mit gewissen diagonalen Gliedern, z. B. 56, 57, verbunden sein. Bei diesem Aufbau gewährleisten
der konkave Querschnitt und die Winkelwandüngsflansche große Steifigkeit und
Festigkeit. In ähnlicher Weise sind die Verkleidüngen
47, 49, 51 mit den Böden 58 der Wellungen
durch elektrische Punktschweißung gleichfalls, an den senkrecht verlaufenden Gliedern! 55 der Seitenrahmen
und der Querrahmeneinheiten der Fig. 9 befestigt. Diese Pfosten 55 sind im wesentlichen
von nach außen offener Rinnenform, wie aus Fig. 4 und 10 deutlich hervorgeht, und sind mit auswärts
gerichteten Flanschen 58 versehen, an welchen die beschriebenen Punktschweißverbindungen entweder
unmittelbar, wie z. B. bei der Verbindung der Bodenwandungen oder Wellungen 58 der Verkleidungen
47, 49, 51, oder mittelbar, wie bei der Verbindung der Verkleidung 45 durch Stützen 54, bewirkt
werden. Die öffnungen der Pfosten 55 können durch an diesen selben Flanschen punkt verschweiß te
Abdeckplatten 60 abgeschlossen sein, in welchem Fall die Anbringung der Verkleidung durch Punktverschweißung
mit den Flanschen 59 durch die Dicke der Abdeckplatten hindurch erfolgt.
Am vorderen Ende des Wagens (in dem Figuren das linke Ende) enden diese Verkleidungen schroff
in einer verhältnismäßig scharfen Ecke (Fig. 2 und 7). Am rechten Ende sind: sie fortgesetzt in
fließenden, gekrümmten Linien vom konvergierender Form zu einem sanft gekrümmten rechten Ende.
Die äußere Gestalt dieses rechten Endes ist gekennzeichnet durch die Fortsetzung der Fußbodenlinie
46, der Simslinie 44 und der Kopf- oder Oberschiene 50 längs parallel zueinander verlaufender
waagerechter Ebenen bis zum äußersten rechten Ende und durch die Anordnung von senkrecht verlaufenden
Pfosten 55, welche sämtlich in den zwischen der Fußbodenebene 46 und der Oberschienenebene
50 liegenden Abschnitten absolut senkrecht und zueinander parallel verlaufen. Wie aus Fig. 9
hervorgeht, sind die wirklich senkrecht verlaufenden Abschnitte der Glieder 55 etwas über beide
Ebenen, nämlich die der Kopfschiene 50 und die der Fußbodenlinie 46, hinaus fortgesetzt, wodurch die
gesamte Verkleidung zwischen der Fußbodenebene 46 und der Ebene der Kopfschienen 50 eine einfache
und1 nicht eine zusammengesetzte Krümmung erhält und die Ausbildung der Verkleidung in, Stromlinienform
erleichtert wird.
In ähnlicher Weise wird die Krümmung der Verkleidungen 47 und S ι bis beinahe zum rechten Ende
des Wagens, d. h. bis zu einem nur zwei Fachwerkabschnitte von demselben entfernten Punkt, das ist
bis zu dem Punkt 61 (Fig. 1 und 3), gleichförmig
gehalten, wodurch bzw. wobei die zusammengesetzte Krümmung hinter diesem Punkt 61 nicht komplex
wird und die Form der quer gerichteten Rahmeneinheiten (gemäß Fig. 9), abgesehen von deren
Breite, nicht verändert wird.. Auf diese Weise verbleiben
lediglich die verhältnismäßig schmalen Dach- und' Bodenabschnitte zwischen dem Punkt 60
und dem äußersten rechten Ende, wo die zusammengesetzte Krümmung der Verkleidung komplex ist.
Die Formgebung dieser verhältnismäßig kleinen Flächen 62 kann durch Hämmern oder Pressen erfolgen.
Die Grundlage des Geripperahmenwerkes, welches im ganzen in den Fig. 3 bis 6 und 9 und in Einzelheiten
im den ersten Figuren dargestellt ist, ist die Querrahmeneinheit gemäß Fig. 9, von welcher
Einzelheiten in Fig. 10 und 11 dangestellt sind. Diese Einheit verkörpert nicht nur die senkrecht
verlaufenden Pfosten 55, sondern auch die quer gerichteten und gekrümmt verlaufenden Decken-
und !Bodenglieder 63 und 64. Die Verkleidungen 47 und 51 sind in weitem Maße befestigt an den gekrümmt
verlaufenden äußeren Seitenabschnitten dieser Decken- und Bodlenglieder 63 und 64. Diese
Glieder sind wie die Pfosten 55 von nach der Außenseite des Rahmenwerkes offener Rinnenform und
weisen auswärts gerichtete Sei'tenflansche 65 auf. Die Querschnitte entsprechen in der Hauptsache
der Quersehn ktsbemessung der Pfosten 55 und überdecken
diese letzteren Querschnitte dicht über der Kopfsdhiene 50 bzw. dicht unter der Füßbodenlinie
46. An 'diesen Überlappungsstellen sind die Seitenwandungen miteinander punktverscbweiß
durch Knotenbleche 66 und 67 von geeigneter Ausdehnung und Q.uerschnittsausbiildumg. Zwecks Erleichterung
der Herstellung kammern die besonders stark gekrümmten Abschnitte der Dadh- und Boden-Seitenteile
im Bereich der Verkleidungen 47 bis 51 getrennt von den mittleren, weniger stark gekrümmten
Abschnitten ausgebildet und mit denselben, wie bei 68 angedeutet, punktverschweißt werden. Alle
diese Rinnenquerschnitte können an ihren offenen Seiten in der gleichen Weise wie der Rinnenquerschnitt
der Pfosten 55 (Fig. 10) abgeschlossen werden.
Während der Oberteil des Dachabschnittes der Rahmeneinheiten gemäß Fig. 9, wie dargestellt, von
ao einfacher Form ist und im wesentlichen aus dem in der Querrichtung gekrümmt verlaufenden Abschnitt
63 besteht, weist der Boden eine zusammengesetzte Form auf, wobei das unterste Glied 64 mit
dem in der Querrichtung waagerecht verlaufenden Fuß'bodenträger 69 durch izwischengeschaltete diagonale
und senkrechte Strebern 70, 71 und 72 zur Bildung eines hohen Bodengitterträgers kombiniert
ist, dessen Umrisse einen wesentlichen Teil des Raumes unterhalb der Fußbodenträger oder Balken
69 einschließen. Zu diesem Zweck sind die Fußbodenträger 69, welche: selbst nach oben offene
Rinnenquersdhnitte aufweisen (s. Fig. 10 und 11)
und von einer Seite der Rahmeneinheit zur anderen durchlaufen, am ihren gegenüberliegenden, Enden
durch Knotenbleche 67, welche ihre Seitenwandungen von außen überlappen, unmittelbar an den
Seitenwandungen der Pfosten 55 und der- Bodenrahmenglieder 64 befestigt.. Auswärts gerichtete
Flansche an den Knotenblechen; 67 ruhen auf den auswärts gerichteten Flanschen der Fußbodenträger
69 und sind mit denselben punktverschweißt. Dieselben Knotenbledhe 67 nehmen die oberen
Enden der rinnenförmiigen Diagonalstreben 70 auf, welche am ihnen durch Schweißung befestigt sind,
während die unteren Eindien der Streben 70 aufgenommen werden von und befestigt sind an äußerem Knotenblechen 73, welche zugleich die Seitenwandungen des Gliedes 64 überlappen und mit denselben punktverscbweißt sind. Eine zusammengesetzte
Diagonalstrebe von hohlem Querschnitt 71 verbindet mit ihren gegenüberliegenden Ebden die
Knotenbleche 73 mit Knotenblechen 74 von größerer Länge und Ausbildung, welch letztere an dem Fußbodenträger
69 zwischen seiner Mitte und seinem Ende verschweißt sind. Ein paar senkrecht in
einigem Abstand voneinander angeordnete Träger 72 sind außen an die Knotenbleche 74 mittels der
Böden ihrer rinnenförmigen Querschnitte verschweißt und an ihren unteren Enden* durch, eine
ähnliche Verbindung, durch im Abstand voneinander angeordnete Knotenbleche 75, an den Seitenwandungen
des Bodengliedes 64 befestigt. Im ganzen sind vier solcher vertikaler Streben 72 angeordnet,
je ein Paar auf jeder Seite des Fußbodenträgers und des Bodengliedes 64, wie aus der
Aufsicht gemäß Fig1.10 deutlich ersichtlich. Die
Streben 70, 71 und 72 verbinden also die Glieder 64
und 69 durch, eine Dteieckskonstruktion miteinander
nach Art eines Warrenträgers und verleihen dem verhältnismäßig hohen Gitterträger eine große
Festigkeit.
Von diesen quer gerichteten Rahmeneinheiten ist
eine große Anzahl in dem Geripperahmenwerk gemäß Fig. 3 vorgesehen, indem an den Seiten
jeder Fensteröffnung 48 und jeder Türöffnung 76 und an jedem Ende des Wagenkastens eine derartige
Einheit angeordnet ist. Zwischen den Seiten der Fensteröffnungen sind gleichartige Ztoisdhenrahmeneiriheiten
angeordnet, welche im wesentlichen den Häupteinheiten ähnlich sind und sich in
der Hauptsache von denselben dadurch unterscheiden, daß die Pfosten 5 5 längs der Fensteröffnungen
48 unterbrochen sind. Die Einheiten sind miteinander verbunden nicht nur durch die in der
Längsrichtung verlaufende Verkleidung 45, 47, 49, 51, sondern auch durch das. im folgenden beschriebene,
längs und diagonal yerTaufendeRahmenwerk,
Die senkrechten Pfosten 55 des Rahmens sind an
ihren unteren Enden miteinander verbunden durch Bodenlängsträger 77 von zusammengesetztem Querschnitt,
welche gemäß Fig. 9 unmittelbar über der Fußbodenebene 46 liegen und deren Querschnitte
längs der Linie 22-22 der Fig. 3 und 4 in Fig. 22 dargestellt sind. Diese Bodenlängst rager sind zusammengesetzt
aus drei in der Längsrichtung verlaufenden rinnenförmigen Längsträgergliedern 78
von ähnlichem Querschnitten, deren offene Seiten nach 'den Pfosten 55 zu gerichtet sind und welche
mit auswärts gerichteten Flanschen 79 versehen sind, mittels deren sie an den Flanschen 59 und der
Bodenwandung 80 des Pfostens befestigt sind1. Zwei
dieser Trägerglieder Hegen gerade in der Füßbodenebene
einander gegenüber und -das dritte genau darunter am unteren Ende des Pfostens 55 und auf «ter to$
Außenseite desselben. In dem Zwischenraum zwischen den oberen und den unteren Rinnen! oder
Längsträgergliedern 78 ist ein in der Längsrichtung gewellter Verkleidungsabschnitt 81 befestigt, dessen
Ränder an den Flanschen: 791 und durch diese hin- no
durch an den Flanschen 59 der Pfosten verschweißt sind. Unterhalb des unteren Längsträgers 78 ist eine
Längsschwelle 82 von Z-förmigem Querschnitt vorgesehen, deren einer Arm an dem Flansch 79 der
Rinne verschweißt ist, deren Hauptabschnitt unter dem Haup'tteil des Pfostens 55 liegt, und deren
anderer Arm an der Verkleidung 47 und dem Glied verschweißt ist. ©ie Flansche 79 der oberen, einander
gegenüberliegenden Längsträgerglieder 78 sind miteinander verbunden durch rinnenförmige
Läingsträgerglieder83, deren Seitenwandungen an
den Flanschen 79 verschweißt sind. Diese Längsträger erstrecken sich von einem Pfosten 55 zum
nächstfolgenden und bilden so mit den einander ;egenüberliegenden rinnenförmigen Längsträger
am oberen Rand der Blechwanne einen votfen
Kastenquerschnitt, wie aus Fig. 22 deutlich ersichtlich. Die äußere und innere Verkleidung oder
Knotenpunktverbindung oder Abstützung wird gewünschtenfalls versehen mit einem längs gerichteten
Seitenrand 84, welcher überlappt verschweißt ist zwischen den Flanschen 79 und den Seitenwandungen
der Längsträger 83 durch eine Mehrzahl von Schweißungen. Die Struktur erstreckt sich in der
Längsrichtung des Wagens von einem Ende zum
to anderen, wobei die Längsträgerglieder 78 fortlaufend ausgebildet und die Glieder 83 nur durch
die Pfosten 55 unterbrochen, jedoch an diesen Stellen verstärkt sind durch Zwischenlappen 84 aus
Material, welches die Pfosten 55 überbrückt und die Struktur an diesen Stellen, wo die Längsträger
83 unterbrochen sind, verstärkt. Solche Glieder 84 sind gleichfalls in Verbindung mit dem linieren
Längsträger 78 vorgesehen und erfüllen dort gleichfalls den Zweck der Verstärkung, so daß dort ein
längs gerichteter Träger großer Steifigkeit und Festigkeit gebildet und zugleich durch die nach
außen hervorstehende Gestalt der Träger 78 und die äußere Formgebung derselben und der Wandung 81
ein charakteristisches Rinnenornament von angenehmem Äußeren geschaffen wird. Die Glieder 84
dienen auch als Abstandhalter zwischen den Längsträgern 83 und Flanschen 79 und gestatten derart
freien Gebrauch von Knotenblechen an den Verbindungspunktender
verschiedenen Gitterträgerelemente, ohne daß dabei der geradlinige Verlauf
der Längsträger 78 und Flansche 79 gestört zu werden braucht. An solchen Punkten sind die
Glieder 84 unterbrochen und durch die Knotenbleche ersetzt.
An der Simslinie 44 ist eine längs gerichtete Simsschiene 85 angeordnet. Diese Schiene bildet
zugleich die Fenstersdhwelle und ist in verschiedenen
Querschnitten dargestellt in Fig. 21 und 24. Fig. 21 zeigt einen Schnitt zwischen zwei Fenstern
48, während Fig. 24 den Schnitt durch die Fensterschwelle unterhalb eines Fensters 48 zeigt. Die
Schiene ist ebenso wie der Bodenlänigsträger JJ zusammengesetzt, und zwar besteht sie aus äußeren,
in der Längsrichtung verlaufenden rinnenförmigen Längsträgern 86 und inneren rinnenförmigen Längsträgern
87 von etwas geringerer Tiefe als die Längsträger 86. Die Seiten wandungen beider Träger haben
seitwärts gerichtete Flansche 88, mittels deren sie an den Pfosten 55 und an den Verkleidungsabschnitten
45 und 49 verschweißt sind (Fig. 1 und 9). Wie l>ei dem oben beschriebenen Bodenlängsträger
JJ sind zwischen die Flansche 88 und die rinnenförmigen
Längsträger 86, 87 und die Flansche 59 der Pfosten Glieder 84 eingesetzt, welche bei den
Pfosten 55 die Knotenbleche und zwischen: den Pfosten Abstandshalter bilden und dadurch die Einsetzung
der Knotenbleche ohne Störung des geradlinigen Verlaufes der Längsträger 86 zulassen, In.
gewissen Fällen können die Glieder 84 Flansche der Verkleidung sein, jedoch vor allem sind sie Knotenbleche
oder Abstandshalter. Zwischen den Fenstern sind die Längsträger 86 und 87, wie in dem Schnitt
21 gezeigt, miteinander verbunden durch in. der
Querrichtung zwischen ihnen angeordnete rinnenförmige Längsträger 83 derselben Art wie die Verbindungsrinnen
83 in dem Bodenlänigsträger J1J (Fig. 22), und zwar sind in gleicher Weise die
Seitenwandungen der rinnenförmigen Längsträger 83 an den Flanschen 88 befestigt. Die Längsträger
83 erstrecken sich wiederum von einem Pfosten 55 bis zum nächsten. Die Simsschiene weist also, wie
auch aus Fig. 21 deutlich ersichtlich, zwischen den Pfosten Kastenquerschnitt auf. Zwischen den
Fenstern sind, wie aus Fig. 24 zu ersehen, rinnenförmige Längsträger 83 nur am Boden des
Schienenquerschniittes vorgesehen. An der oberen
Seite ist die obere Seitenwandung der inneren Längsträger 87 bis zum äußeren Längsträger 86
fortgesetzt und dort mit einem Flansch 89 versehen, welcher gegen den Flansch 88 des Längsträgers 86
anliegt und damit verschweißt ist. Auf diese Weise wird eine ununterbrochene obere Wandung erzeugt,
welche die Oberseite der eigentlichen Fenstersch'welle bildet und gestattet, die Fenster vom
Innern des Wagenkastens einzusetzen und zur Anlage mit1 den an der Außenseite liegenden Flanschen
88 und 89 zu bringen. Um die Einsetzung der Fenster zu erleichtern, ist das obere, an der Wandung
90 angrenzende Winkelstück des Längsträgers 87 mit einer Schrägung 91 oder gegebenenfalls mit
einer entsprechenden Abrundung versehen. Im Interesse erhöhter Festigkeit erstrecken sich die
Glieder 84 über die ganze Höhe der Fensterschwelle, und zwar das äußere Glied 84 in der
üblichen Weise der Pfostenknotenbleche, während das innere Glied nur in seinem Unterteil in der
üblichen Weise ausgebildet, hingegen an seinem oberenRand mit eimem auswärts gerithteten Flansch
92 versehen ist, welcher an der oberen Seite der Fensterschwelle punktverschweißt ist.
Die oberhalb der Fenster verlaufende Kopfschiene 50 (Fig. 3 bis 6 und 9) weist ebenfalls einen
kastenförmigen Querschnitt auf, welcher aus im Rechteck angeordneten Rinnenquerschnitten ähnlich
den in den Verbindungen mit dem Bodenlängsträger Jj und der Simsschiene 85 verwendeten zusammengesetzt
ist (s. die längs entsprechend bezifferten Linien der Fig. 3 und 4 geführten Schnitte
gemäß Fig. 12, 13, 14, 28 und 23). Die Schnitte 12
und 14 sind außerhalb der Fenster 48 zwischen je zwei benachbarten Pfosten geführt. Die zusammengesetzte
Struktur ist im folgenden Fall in allen wesentlichen Teilen ähnlich der zusammengesetzten
Struktur der Simsschiene 85 zusammengesetzt (vgl. Fig. 12 und 14 mit Fig. 21) und gleichfalls ähnlich
des oberen Teiles des Bodenlängsträgers JJ. Es werden wiederum innen und außen senkrecht angeordnete
rinnenförmige Längsträger 93 und oben und unten waagerecht angeordnete rinnenförmige
Längsträger 83 verwendet, von denen die ersteren sich, in der Längsrichtung fortlaufend, über die
Pfosten 55 hinweg und die letzteren sich lediglich zwischen den Pfosten erstrecken. Die Flansche 94
der inneren und äußeren Längsträgerglieder 93 sind an den Seitenwandungen der Längsträger 83 durch
zwischengeschaltete Glieder 84 hindurch befestigt.
Diese Glieder 84 sind derselben Art, wie säe für
die Sims- und die Bodenschiene Verwendung finden.
Die Kopfschienen 50 weisen, wie die dargestellten Schnitte erkennen lassen, den Hauptunterschied
auf, daß sie in senkrechter Richtung eine geringe Höhe besitzen. Der Schnitt gemäß Fig. 14 zeichnet
sich dadurch aus, daß ein in der Längsrichtung fortlaufendes, senkrecht gerichtetes Stegglied 95
zwischen die Seitenwandungen der Längsträger 83 und die Flansche 94 der Längsträger 93 eingesetzt
ist, welches Glied, wie aus Fig. 14 deutlich ersichtlich, nach oben über den Kastenquerschnitt der
Kopfschiene 50 ein beträchtliches Stück fortgesetzt ist und sich in der Längsrichtung über eine beträchtliche
Länge des Wagenkastens erstreckt. Dieses Glied 95 weist eine beträchtliche Stärke auf
und ist in der beschriebenen Weise angeordnet zum Zweck der Versteifung und Verstärkung der Kopfschiene
innerhalb der Bereiche, in denen es angewendet ist. Diese Versteifung und Verstärkung
bewirkt das Glied 95 durch Unterteilung und Versteifung des Hauptkastenabschnittes sowie dadurch,
daß es mit den oberen Wandungen des Kastenquerschnittes die Bildung von Winkeln bewirkt und
die wirksame Höhe und Fläche des ganzen Querschnittes vergrößert.
Durch die Fenster 48 und die Türöffnungen 76 sind Schnitte 13, 28 und 23 geführt. An diesen
Stellen werden die Kastenquerschnitte vorzugsweise nur aus drei Rinnengliedern gebildet, nämlich den
äußeren und inneren Längsträgern 93 und dem oberen Längsträger 83, wobei der Kastenquerschnitt
an der L^nterseite vervollständigt wird durch Verlängerung der unteren Seitenwandung 96 des Innenlängsträger
93 nach außen und Ausbildung derselben mit einem Flansch 97; diese Konstruktion
ist ähnlich der für die Fensterschwellen gemäß
Fig. 24 verwendeten. Es finden gleichfalls zwei Glieder 84 von im wesentlichen der gleichen Weise
wie bei den Fensterträgern Verwendung, wobei das innere dieser Glieder wiederum wie beim Fensterträger mit einem Flansch 92 versehen ist. In
Ergänzung des Gliedes 84 findet jedoch eine im wesentlichen in der äußeren Begrenzung des Wagenkastens
verlaufende Platte 95 Verwendung in der gleichen Weise wie in dem Schnitt gemäß Fig. 14,
welche sich über den ganzen Mittelteil des Wagens und über die Seitentüren 76 hinweg erstreckt.
Die Flansche 94, 97 und die Glieder 84 und 95 sind durch die verschiedenen Lagen hindurch flach
aufeinander punktverschweißt. In Fig. 23 ist ein durch die Türöffnung gelegter Schnitt, in welchem
die Platte 95 in der gleichen Beziehung zu den anderen Elementen der Kopfschiene erscheint wie
in dem Schnitt durch die Fensteröffnung gemäß Fig. 13, veranschaulicht, jedoch ist bei diesem
Schnitt gemäß Fig. 23 durch die Türöffnung die
Fortsetzung des inneren Längsträgers 93 zwecks Vereinigung mit dem äußeren Längsträger 93 nicht
durch eine aus einem Stück mit ihm gebildete Fortsetzung der Bodenwandung, sondern durch eine
nicht aus einem Stück bestehende derartige Verlängerung bewirkt, welche mittels eines Längsträgers
83 erzielt wird, deren Lage gegenüber des sonstigen Bodenlängsträgers 83 umgedreht ist, so
daß sie wie der obere Längsträger 83 nach oben offen ist. Die Verbindung wird jedoch in diesem
Fall gleichfalls durch Verschweißung der Seitenwandungen des Längsträgers 83 mit den Randflanschen
94 der Längsträger193 bewirkt. Auf diese Weise wird eine abgesetzte obere Türanschlagfläche
gebildet, deren Anschlag auf der Innenseite zwischen der unteren Seitenwandung des inneren
Längsträgers 93 und dem Flansch 94 liegt und deren Hauptteil durch den Boden des Längsträgers
83 gebildet wird. An den Boden dieses Längsträger« ißt mittels ihrer Seitenwandung ©ine (Abdichtungsund
Anechlagrinne 98 verschweißt.
Die Querrahmen gemäß Fig. 9 und die vorstehend beschriebenen Schienenstrukturen sind in
senkrechter Richtung verstrebt durch die Pfosten 55 der Querrahmen und diagonal verstrebt durch das
insbesondere in Fig. 3 bis 6 ersichtliche System diagonaler Streben. Die Starrheit der Verstrebung
der Pfosten 55 mit dem Querrahmen ist von Punkt zu Punkt in Vereinigung mit ihren aufzunehmenden
Beanspruchungen verändert durch Variierung der Verstärkung 'der Pfosten 55, wie deutlich ersichtlich
ini'den längs entsprechend bezifferter Linien der Fig. 3 und 6 geführten Schnitten gemäß Fig. 15,
16 und 17. So ist der Pfosten 55 gemäß Schnitt
15-15 verstärkt durch eine zwischen Boden und Oberseite seiner Rinnengestalt in ihn eingeführte
Rinne 99, wobei die beiden Rinnen 55 und 99 durch Verschweißung ihrer Seitenwandungen aneinander
befestigt sind.
Bei dem längs der Linie 16-16 geführten Schnitt
ist der entsprechende Pfosten verstärkt durch einen sowohl an dem Boden der Pfostenrinne als auch an
der Abdeckplatte 60 verschweißten Blechteil 100. Bei dem Schnitt gemäß Fig, 17 weist der Pfosten
keine Verstärkungen- auf. Der Türpfosten gemäß der einen Schnitt längs der Linie "25-25 auf der
rechten Seite der Türöffnung 76 darstellenden Fig. 25 ist verstärkt und verbreitert dadurch, daß
die Abdeckplatte 60 mit einem bis zur Türöffnung sich erstreckenden Blechfortsatz 100 und dort mit
einem einwärts gerichteten Flansch 101 versehen ist.
Dieser Fortsatz ist mittels des Flansches 102 an n0
einem Z-förmigen, senkrecht verlaufenden Glied 103 verschweißt, wobei die Abmessungen des Hauptteiles
des Gliedes 103 und die äußeren Arme desselben derart gewählt sind, daß sie mit der angrenzenden
Sei ten wandung des Pfostens 55 einen n5 größeren Kastenquerschnitt bilden, welcher die
Querschniittsfläche des ganzien Gliedes wesentlich vergrößert. Der innere Arm 104 des Z-förmigen
Querschnitt aufweisenden Gliedes 103 erstreckt sich nach dem Innern des Wagenkastens, so daß
ein den durch den Längsträger 93 und den Flansch
an der Türoberseite gebildeten Anschlag (Fig. 23) vervollständigender Anschlag erzeugt
wind, während der äußere Arm des Z-Gliedes zusammen
mit den Flanschen 102 und 103 eine Dichtungs- und Anschlagrinne ähnlich der Rinne 98
bildet. Die Begrenzungsabschnitte 105 der verschiedenen
inneren und äußeren Verkleidungen tragen zur Verstärkung dieser Struktur bei.
Die Diagonalstreben sind insbesondere dargestellt in den Schnitten gemäß Fig. 18 bis 20, 26 und 27
und sind voneinander verschieden in Übereinstimmung mit den jeweils aufzunehmenden Beanspruchungen.
So hat z. B. das Glied gemäß Fig. 18 einen Kastenquerschnitt, welcher aus nach entgegengesetzten
Seiten offenen, miteinander durch an ihren Seitenwandungen verschweißte flache Abschnitte
107 verbundenen Rinnen 106 besteht; das Glied gemäß Fig. 19 besteht aus einem einzigen
Rinnenglied 106 und einander gegenüberliegenden, an den Seitenwandungen desselben verschweißten
flachen Gliedern 107; das Glied gemäß Fig. 20 besteht aus drei Rinnen 106 und einander gegenüberliegenden,
an den Seitenwandungen derselben verschweißten flachen Gliedern 107. Diese verhältnis-
ao mäßig schweren und festen Querschnitte finden Verwendung zwischen den Drehgestellen, wo
besonders hohe Beanspruchungen auftreten; hingegen finden an dem überhängenden Schwanzende
42 Anordnungen gemäß den Schnitten 26-26 und 27-27 Verwendung, welche aus einer einfachen
Rinne 106 oder zwei Boden an Boden verschweißten Rinnen 106 bestehen. Charakteristisch für alle diese
Diagonalabschnitte ist es jedoch, daß die Rinnen
106 gleiche Breite aufweisen, welche mit derjenigen des in die Bodenlängsträgerstruktur eingefügten
rinnenförmigen Längsträgergliedes 83 übereinstimmt, und daß die Stärke der flachen
Seitenglieder 107 mit derjenigen der Glieder 84 übereinstimmt, wodurch die Längsträger 78, 86, 87
und 93 sich ohne Störung ihres geradlinigen Verlaufes durch Knotenbleche oder Wandungen
107 fortsetzen können, da die Außenflächen der Knotenbleche und ähnlicher Teile in ein und derselben
Ebene liegen. Das gleiche trifft zu für die Verkleidungsbefestigungen, wodurch die Verkleidung
gleichfalls geradlinig und eben ohne Störung ihres Verlaufes sich erstrecken kann. Das bezüglich
der geradlinigen Glieder Gesagte trifft in gleicher Weise für die gekrümmten Glieder zu.
Die relative Anordnung der verschiedenen Teile der oben beschriebenen Struktur an den Seitentüren
des Wagenkastens und um dieselben herum ist von außerordentlicher Bedeutung. An diesem
Punkt wird durch die Anordnung gemäß der Erfindung erreicht, daß die Seitentüren und die Verbindungsstufenabsätze
auch innerhalb der höchstbeanspruchten Abschnitte der Struktur gebraucht werden können, ohne daß die Struktur geschwächt
oder unzulässigen Verwindungsbeanspruchungen ausgesetzt wird oder in irgendeiner Richtung eine
unzulässige Biegung erfährt. Die Türen j6 erstrecken sich von der in der Längsrichtung durchlaufenden
Kopfschiene durch die Simsschiene 85 und den Bodenlängsträger JJ hindurch, so daß diese
Träger 85 und JJ längs der Türöffnung unterbrochen werden. Für gewöhnlich würde hierdurch
eine Struktur von derart leichtem Gewicht, wie diese aus Metall gezogene und gepreßte Metallstruktur
mit den wesentlichen Merkmalen eines Flugzeuges, derart geschwächt werden, daß sie
unbrauchbar würde. Die Festigkeit und Steifigkeit der Struktur in der Längsrichtung würde notwendigerweise
fast vollständig beruhen auf unterbrochenen Dachlängsbalken 108 (s. Fig. 9), welche
Längsbalken aus zusammenhängenden, jeweils von einem Rahmenglied zum nächstfolgenden sich erstreckenden
Abschnitten bestehen und in der Hauptsache bestimmt sind, das Deckenfutter des Wagenkastens
zu tragen, ferner auf in der Längsrichtung verlaufenden Fußbodenträgern 109 (s. Fig. 9),
welche den Wellblechfußboden 110 des Wagens tragen, und auf den Hauptlängssehwel'len oder
Trägern in, 112, welche zwischen den Streben72
angeordnet sind. Es sind vier solcher Träger oder Schwellen in, 112 angeordnet, von welchen die
beiden untersten von besonders kräftigem Querschnitt in der Längsrichtung ununterbrochen durchlaufen
und mit sowohl an den senkrechten Streben J2 als auch an dem Boden des Rinnenquerschnittes
der Bodenglieder 64 der Querrinneneinheiten gemäß Fig. 9 verschweißten Flanschen versehen sind; die
beiden oberen Schwellen oder Träger weisen nach oben offene Rinnenform ähnlich derjenigen der
Fußbodenträger 109 auf und sind mit ihren Bodenwandungen an den Flanschen des Fußbodenträgers
69 und mit ihren Seitenwandungen an den Seitenwandungen der rinnenförmigen Streben 72 verschweißt.
Diese Glieder in, 112 sind die Haupt-Mittel-Längs-Spannungs-Glieder
des Wagens. Die Fußbodenträger 109 sind gleichfalls Spannungsglieder.
Ihre Böden sind an den Flanschen 113 der Fußbodenbalken 69 verschweißt (s. Fig. 10,
welche auch die Beziehung des Trägers in zu diesem Balken zeigt). Diese Träger 109 tragen
ihrerseits mittels Flansche 114 den Wellblechfußboden
110, wobei die Böden der Wellungen desselben an den Flanschen 113 verschweißt sind und
die Wellungen sich in der Querrichtung des Wagens erstrecken. Damit sich die Streben 72
nach oben durchlaufen und mit ihren Seiten^- wandungen an dem Träger in verschweißt
werden können, sind die Flansche 113 an den entsprechenden Stellen fortgeschnitten und
innerhalb der Seitenwandungen des Trägers 69 durch eine durch Schweißung verbundene Rinnenverstärkung
115 ersetzt, durch welche der Träger 69 verstärkt wird, wo die Flansche weggeschnitten
sind. Die Dachlängsbalken 108 sind durch Überlappung miteinander und mit den Bodenwandungen
der Rinnenglieder 63 verbunden, und zwar mittels Verbindungsglieder 116 von ziemlich ebenem Querschnitt,
welche an den entsprechenden Bodenwandungen der Glieder 63 und 108 verschweißt sind.
Jedoch sind alle diese Glieder miteinander von verhältnismäßig geringer Festigkeit und Widerstandsfähigkeit
gegen Torsionsbeanspruchung und allgemeine Biegungsbeanspruchung im Vergleich mit
den hohen und festen Seitenfachwerkträgern, welche durch die Tür 76 unterbrochen sind.
Aus diesem Grunde wird gemäß der Erfindung die Zahl der Querrahmeneinheiten gemäß Fig. 9 in
der Nachbarschaft der Türöffnung innerhalb des in Fig. 3 mit der Bezugsziffer 117 angedeuteten
Bereiches stark vermehrt, wobei die Anzahl der Querrahmen auf beiden Seiten der Türöffnung beinahe,
wenn nicht tatsächlich verdoppelt und im Dachabschnitt oberhalb der Türöffnung praktisch
verdreifacht wird, wie auch durch Zählung der senkrecht verlaufenden Glieder 85 und der Glieder
63, 64 festgestellt werden kann. Seitlich jeder Türöffnung sind die Rahmen durch in geeigneter Weise
quer versteifte, quer verstärkte und quer gerichtete Abschluß wände 118 ausgefüllt. 'Diese sind in Fig. 2
in Aufsicht und in Fig. 9 in Ansicht dargestellt. Die Querwände können sich vom Dach bis hinunter
zu den Fußbodenbalken. 69 oder bis völlig zu den Bodengliedern 64 der Ouerrahmenglieder erstrecken.
Über diesem Boden 64 Und oberhalb desselben sind jedoch die Bodenfachwerkträger der
Quereinheiten gemäß Fig. 9, wie aus Fig. 29 und 30 ersichtlich, miteinander verbunden durch ein Hilfssystem
von Trägern oder Balken 119, 120. Diese
Träger 119, 120 sind in der Hauptsache von derselben
Art wie die Träger in und 112, und es ist
beabsichtigt, zumindest bei gewissen Ausführungen, dieselben an geeigneten Stellen zwischen der Mitte
und der Seite des Querrahmengliedes zu kombinieren. Diese Hilfsträger oder Balken erstrecken
sich über den Bereich 117. Sie sind in der Längsrichtung
jeweils zwischen einer Querrahmeneinheit und der nächstfolgenden fachwerkartig durch
diagonale Streben 121 miteinander verbunden. Sie sind in seitlicher Richtung in gleicher Weise mit
den Trägern 111, den Fußbodenbalken 69 und den
Fußbodenträgern 109 durch Fußbodenknotenblechplatten 122, 123 und 124 verbunden, welche an den
oben angeordneten Flanschen dieser Elemente oder gegebenenfalls an den Bodenwandungen derselben
verschweißt sind. Wie in der in-Fig. 29 dargestellten Aufsicht deutlich zu ersehen, sind diese Knotenbleche
hauptsächlich an den Flanschen der Fuß-' bodenbalken 69 befestigt, sind jedoch (s. Fig. 31)
mit aufwärts gerichteten Flanschen bzw. Flanschteilen 125, 126 versehen, deren letztere in seitlicher
Richtung verstellbar sind, um in eine zur Verschweißung mit den Fußbodenträgern 109 geeignete
Lage gebracht werden zu können; die Flansche 126 werden nach Verschweißen ihrer Seitenwandungen
an den Stellen 122,123 und 124 verschweißt, um die
Ausgleichung von Ungenauigkeiten der zueinander passenden Teile zu ermöglichen. Die Knotenblechplatte
124 erstreckt sich im wesentlichen über den
ganzen Bereich 117 längs der Öffnung und vielleicht noch weiter, jedoch nimmt die Länge dieser Platten
124,123 und 122 in der zuletzt aufgeführten Reihenfolge
derart ab, daß die mittlere Platte 122 sich nur bis zum ersten oder zweiten Ouerrahmen von der
Seite der Türöffnung aus erstreckt. In der vorstehend beschriebenen Weise sind die quer und
längs gerichteten Träger und Balken in der Fußbodenebene 46 durch dieses schwanenhalsförmige
System von Knotenblechen fachwerkartig miteinander verbunden, und zwar derart, daß alle Beanspruchungen
durch diese Gruppe als Einheit aufgenominen und fortschreitend von dem mittleren
Abschnitt 127 zwischen den abgesetzten Einsteigplattformen
128 nach außen in die Hauptseitenfachwerke der Struktur verteilt werden.
Die Wellblechverkleidungen 51 und 52 des Daches und 58 des Bodens verbinden Decken- und
Bodenglieder 63 und 64 dieser dicht benachbarten Ouerrahmen in dem Bereich 117. Vorzugsweise in
den Dachabschnitten, insbesondere in und oberhalb der Türöffnung 76, -sind diese Wellblechverkleidungen
durch Verwendung einer Zwischenverbindung 129 in Kastenquerschnitte aufweisende
Zwischenverkleidungsstreben von kurzer, stumpfartiger Form verwandelt (s. Fig. 9). Diese Anordnung
kann auch im Boden der Struktur getroffen werden.
Diese Konstruktionen wirken in der folgenden Weise zusammen: D ie kurzen, stumpf artigen Kastenquerschnitte
der mit den Gliedern 63 dicht verschweißten Dachverkleidungen machen das Dach in
dem Bereich 117 und insbesondere oberhalb der Türöffnung 76 außerordentlich steif und hoch
widerstandsfähig gegenüber Längsbiegungen oder Verwindungsschwankungen, und zwar um so mehr,
als diese Konstruktion hinuntergezogen ist längs der Seitenteilverkleidung 51 bis zur Kopfschiene 50,
welche selbstverständlich fortlaufend ausgebildet ist. Die durch das Glied 95 verstärkte Dachschiene
50 gibt dem unteren Rand des Daches im Bereich 117 eine außerordentliche Steifigkeit. Infolge der
Abstützung durch die die Türöffnung 76 flankierenden Abschluß wände 118 und auf Grund der oberhalb
der Türöffnung mehr als zweifach dicht angeordneten Glieder 63 wird es praktisch unmöglich,
diesen Dachabschnitt bei Druck-, Biegungs- oder Torsionsbeanspruchung beträchtlich zu verformen.
Einer seitlichen Verbiegung der Türpfosten 130 wird in gleicher Weise durch die oberhalb der Tür
in dem versteiften und verstärkten Dach verankerten Abschlußwände 118 Widerstand entgegengesetzt.
Mit oder ohne die Absehhißwände 118 werden
Torsionsbiegungen oder -Schwankungen im Boden verhindert durch die durchlaufenden Fachwerkträger
119, 120 und deren Diagonal verstrebung 121.
Die Konstruktion ist derart, daß die Fachwerkträger 119, 120 in ihrer Verbindung durch die
Knotenbleche 122, 123 einen nach unten offenen Rinnenquerschnitt von der vollen Höhe des Bodens
des Ouerrahmens bilden. Wie insbesondere aus Fig. 9 ersichtlich, erstreckt sich diese Rinne von der
einen .Seitenwandung eines Trägers 119 zu dem entsprechenden
Träger 120, ferner über die quer und längs durch die Balken 69 und die Träger 109 verstärkten
Platten 122, 123, während die andere Seitenwandung des Fachwerkträgers sich von dem
anderen Träger 119 bis herunter zu dem entsprechenden
Träger 120 erstreckt. Auf diese Weise wird der Abschnitt zwischen den abgesetzten Plattformen
im wesentlichen unbiegsam, und die Beanspruchungen, denen er ausgesetzt wird, werden in
waagerechter Richtung seitwärts und auswärts fortschreitend in die Seitenfachwerkträger verteilt. Die
Hauptbelastungen der Seitenfachwerkträger werden
durch die Struktur gemäß Fig. 29 und 30 seitlich nach innen auf diesen äußerst kräftigen, abgestützten
Plattformabschnitt und von dort wiederum nach der Seite und nach außen auf die Verlängerung der
Seitenfachwerkträger und der gegenüberliegenden Seite der Türöffnung übertragen. Überdies stützen
die in der Querrichtung und Seitenrichtung steifen Abschlußwände 118 die längs gerichteten Glieder
gegen eine Asymmetrie der Bewegung gegenüber der Mittelebene der Türöffnung ab und bewirken
ferner die gegenseitige Verfestigung der Tür- und Plattformabschnitte zwecks gegenseitiger Unterstützung
im Widerstand gegen Torsions- und Schwingungsbeanspruchungen. Die quer verlaufende
innere Fachwerkverflanschung durch die Platten 122, 123 und 124 ist, von anderem Standpunkt aus
gesehen, ein Hauptlängsspannungselement, da die Spannungen der unteren Gurtglieder der Fachwerkträger
über die Fußbodenbalken und Verkleidungselemente unmittelbar auf dieselbe und längs der abgestützten
Plattform übertragen werden. Unter anderem Gesichtspunkt bildet die Verflanschung durch
die Platten 122,123 und 124 eine X-förmige Verstrebung,
d. h. eine doppelt diagonale Verstrebung zwischen den einander gegenüberliegenden Seiten-
und Fachwerkträgern längs der abgestuften Plattformen. Die Verflanschung ist sowohl in Fig. 9 als
auch in Fig. 29 und 30 dargestellt, wobei jedoch in Fig. 9 die Einzelheiten nicht berücksichtigt sind. In
der dargestellten Ausführungsform erstreckt sich die Verflanschung fortlaufend unterhalb der Fußbodenträger
109 bis oberhalb der Fußbodenbalken 69. Die Einzelheiten der Verflanschung und ihrer
Verbindung zu den quer und längs verlaufenden Bauelementen können in weitem Maße variieren;
wesentlich ist nur, daß dieselbe weitgehendst mit diesen Elementen verbunden und so gestaltet ist,
daß sie im wesentlichen frei von Dehnbarkeit in der Querrichtung ist. Dadurch, daß ihre verschiedenen
Teile in der Längsrichtung durchlaufend ausgebildet sind, ist sie natürlich in der Längsrichtung
undehnbar geworden.
Im vorstehenden ist die Erfindung bereits im wesentlichen wiedergegeben. Hinzuzufügen ist noch,
daß neben der großen Festigkeit der Struktur, insbesondere in dem Bereich, in dem die Fachwerkgurte
durch die Türöffnungen unterbrochen sind, ein schneller und zweckmäßiger Zusammenbau erreicht
wird durch die Aufteilung der einheitlichen Querrahmen gemäß Fig. 9 von geschlossenem Querschnitt
und den Einbau dieser Rahmen unmittelbar in die Fachwerkträger. Die Querrahmen werden in
Spannvorrichtungen in erforderlichen Abständen voneinander aufgestellt, die Knotenbleche für ihre
Verbindung mit den längs gerichteten Gurtgliedern in ihren Stellungen verschweißt und
ihre Ausrichtung und Anordnung im richtigen Abstand unmittelbar folgend durch Verschweißen
der inneren und äußeren geflanschten Rinnen
6c der Gurtglieder gesichert. Sodann kann die Vervollständigung
der Gurtglieder durch die Einführung ihrer Zwischenrinnen und der diagonalen Verstrebung schnell erfolgen. Für diese und alle
anderen Operationen gewährleisten die Strukturen ein Höchstmaß von Zugänglichkeit für die Punktverschweißung
der Teile miteinander mittels ihrer aneinanderstoßenden Flansche und Überlappungen.
Ferner ist hinzuzufügen, daß es durch die Anordnung und Ausbildung der rinnenförmigen
Pfosten, der Querrinnen mit den Schienen und den diagonalen Streben in ihren unteren Abschnitten,
der Tiefe der Abdeckungspfostenstrukturen 55 und der Dickenbemessung der verschiedenen Zwischenrinnen
und Verbindungsdiagonalen ermöglicht wird, daß die Knotenblechverbindung der verschiedenen
Fachwerkelemen/te duireh Pudktvenschweißumg bewirkt
wird und daß diie Anordnung aMer äußeren
Flächen des Fach werkes in einer gern einsamen (Ebene
oder einer gemeinsamen, gekrümmt verlaufenden Oberfläche ohne lineare Unregelmäßigkeiten erreicht
wird, wodurch die fortlaufenden Längsglieder und die Verkleidungen in ihren Lagen festgeschweißt
werden können ohne Abbiegung von diesen Ebenen oder Flächen.
Ferner ist hinzuzufügen, daß die Verwendung 8g der einander gegenüber und übereck angeordneten
Flanschrinnen, welche mit der Innenseite bzw. der Außenseite der Pfosten 55 verbunden sind, es
ermöglicht, daß diese Rinnen Simse und Schwellen und zugleich die durchlaufenden, ununterbrochenen
Gurtelemente des Fachwerkes bilden.
Der Erfolg des ganzen ist eine ungeheure Gewichtsersparnis in Vereinigung mit einem außerordentlichen
Gewinn an Festigkeit.
Schließlich sind noch die folgenden zusätzlichen Einzelheiten erwähnenswert. Der Obergurt 119 des
Fachwerkträgers 119, 120 weist eine verhältnismäßig
große Höhe auf, wie aus Fig. 9 und 30 ersichtlich, und seine Seitenwandungen werden durchsetzt
durch den durchgehenden Balken 69, zu welchem Zweck sie ausgeschnitten sind, wie aus
Fig. 9 und 30 deutlich ersichtlich. Die Kontinuität zwischen den Gliedern 122, 123 und 124 wird gewahrt
durch 'eine wirksame Überlappung der verschiedenen
Platten, deren Ränder für den Durchgang senkrechter Streben, wie der Streben 72 an
den Punkten, wie z. B. 129, ausgeschnitten sein können. Dieselbe Anordnung kann getroffen werden
in der Ebene des Fachwerkträgers 119, 120, wo die
Höhe des Gurtgliedes 119 hinreichend gering ist, um dies zuzulassen.
Bemerkenswert sind ferner die vorderen Ecken des Wagens, welche insbesondere in den Fig. 5
und 6 und im einzelnen in den Fig. 7 und 8 dargestellt sind. An der Ecke im Abstand voneinander
angeordnete Pfosten 55 sind innen und außen im Winkel miteinander verbunden durch Winkelstreiben
und winkelförmige Knotenbleche 131, derart,
daß diese Streben und Knotenbleche einen dritten Eckkastenquerschnitt von großer Quer- iao
schnittsfläche zwischen den Pfosten 55 bilden. Die Knotenbleche weisen die übliche Verbindung mit
den Längs- und Quergliedern des Fachwerkes auf (sowohl das Seiten- als auch das Endfachwerk sind
aus Fig. 6 ersichtlich), wobei die Knotenbleche und ias
Streben in senkrechter Richtung der Struktur so
nahe beieinander verlaufen, daß sie derselben einen senkrechten, im wesentlichen von oben bis unten
durchgehenden Kastenquerschnitt geben.
Die Erfindung ist in ihrer Anwendung und in ihren Einzelheiten nicht auf das dargestellte und
beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, insbesondere ist sie allgemein für fächwerkartige
Gehäusestrukturen, insbesondere allgemein für Fahrzeugwagenkasten verwendbar.
Claims (23)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Selbsttragender Wagenkasten, insbesondere für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß Boden und Dach von in der Seitenwand angeordneten Pfosten (55) getragen werden, die ihrerseits an ihrer Innen- und Außenseite durch an den Enden abgestützte Längsträger {77, 78,86, 87,93) getragen werden.
- 2. Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den an der Innen- und Außenseite der Pfosten angreifenden Längsträgern noch die Seiten der Pfosten (55) miteinander verbindende Längsträger (83) vorgesehen sind.
- 3. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren und äußeren Längsträger (77, γ8, 86,87, 93). zusammen mit den mittleren Längsträgern (83) kastenförmige Querschnitte bilden.
- 4. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfosten und/oder Längsträger durch in der Ebene der Pfosten (55) liegende Diagonalverstrebungen (56,57) miteinander verbunden sind.
- 5. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalverstrebungen (56, 57) und/oder die mittleren Längsträger (83) derart mit den inneren und äußeren Längsträgern (77, 78, 86, 87. 93) und/oder den Pfosten (55) verbunden sind, daß die auf die Diagonal Verstrebungen und/oder mittleren Längsträger einwirkenden Kräfte im wesentlichen symmetrisch nach beiden Seiten verteilt werden.
- 6. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfosten (55) und/oder Längsträger (77, 78, 86, 87, 93) im wesentlichen in ihrer ganzen Länge, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme der Pfosten bzw. Längsträger an den Kreuzungsstellen, kastenförmig ausgestaltet sind.
- 7. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Pfosten (55) im wesentlichen rinnenförmigen Querschnitt haben.
- 8. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger {77; 78, 86, 87, 93, 83), insbesondere die durchgehenden (77, 78, 86, 87, 93), rinnenförmigen Querschnitt haben.
- 9. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger (77, 78, 86, 87, 93, 83) und die Pfosten (55) mit Flanschen versehen sind, die parallel zur Ebene der Seitenwände liegen und miteinander verbunden sind.
- 10. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Böden bzw. Flanschen der Pfosten (55) die durchgehenden Längsträger {77, 78, 86, 87, 93) mit ihren Flanschen und an diesen die Seitenwände der mittleren Längsträger (83) befestigt sind.
- ri. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der rinnenförmige senkrechte Pfosten (55) durch eine Platte (60) verschlossen und der äußere Längsträger an dieser Platte mit seinen Flanschen befestigt ist.
- 12. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Zwischenbleche (84) zwischen den senkrechten Pfosten (55) und den mittleren Längsträgern (83) einerseits und den inneren und äußeren Längsträgern (77, 87, 93) andererseits.
- 13. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalversteifungen (56, 57) an den Zwischenblechen mit ihren Seiten befestigt sind.
- 14. Wagenkasten nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalversteifungen aus einer oder mehreren Rinnen (106) bestehen (Fig. 8).
- 15. Wagenkasten nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne oder Rinnen (106) durch Bleche (107) versteift sind, die an den Seiten der Rinne oder Rinnen befestigt sind.
- 16. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mittleren Längsträger (83) und die Diagonalen (106) denselben Querschnitt haben.
- 17. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Längsträger (83) aus einer oberen nach oben und einer unteren nach unten offenen Rinne besteht.
- 18. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger (93, 86, 87, 77, 78) über den Fenstern, unter den Fenstern und in der Höhe des Wagenunterrahmens vorgesehen sind.
- 19. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Fenster an den unter und über diesen verlaufenden Längsträgern eine obere bzw. untere Verbreiterung (90 bzw. 96) des inneren Längsträgers mit dem äußeren verbunden ist.
- 20. Wagenkasten nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß diese Verbreiterungen (90 bzw. 96) mit einem Flansch (92) des inneren Zwischenbleches (.84) und durch einen Flansch (89 bzw. 97) mit dem äußeren Zwischenblech (84) verbunden sind.
- 21. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der oberste äußere Längsträger (93) mit einer Platte (95) abgedeckt ist, die sich über eine erhebliche Länge des Wagenkastens erstreckt und nach oben in das Dach hineinragt.
- 22. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Pfosten (55) durch Rinnen (99) oder Bleche (100) verstärkt sind.
- 23. Wagenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen unterhalb des Fußbodens wannenförmig verkleideten Unterrahmen, wobei die an den oberen Rändern der wannenförmigen Verkleidung (47) oberhalb der Räder verlaufenden Träger (γγ, γ8) eine Versteifung von kastenförmigem Querschnitt bilden, die den aus der senkrechten Belastung herrührenden Kräften gewachsen ist.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 647 370.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen1 5765 2.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US784997XA | 1934-04-14 | 1934-04-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE904418C true DE904418C (de) | 1954-02-18 |
Family
ID=22144399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB9784D Expired DE904418C (de) | 1934-04-14 | 1935-04-16 | Selbsttragender Wagenkasten, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE904418C (de) |
| FR (1) | FR784997A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136222B (de) * | 1956-05-15 | 1962-09-06 | Kaessbohrer Fahrzeug Karl | Strassengelenkwagenzug |
| DE1202815B (de) * | 1960-03-25 | 1965-10-14 | Theodor Wuppermann G M B H | Fahrzeugdach, insbesondere fuer Eisenbahnwaggons |
| DE102013219794A1 (de) * | 2013-09-30 | 2015-04-02 | Siemens Aktiengesellschaft | Schienenfahrzeugwagenkasten |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE759475C (de) * | 1936-07-25 | 1953-03-16 | Linke Hofmann Werke A G | Eisenbahnfahrzeug, dessen Wagenkasten zwischen den Drehgestellen herabgezogen und doppelstoeckig ausgebildet ist |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE647370C (de) * | 1933-01-18 | 1937-07-03 | Curt Stedefeld Dipl Ing | Eisenbahnwagenkoerper |
-
1935
- 1935-01-31 FR FR784997D patent/FR784997A/fr not_active Expired
- 1935-04-16 DE DEB9784D patent/DE904418C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE647370C (de) * | 1933-01-18 | 1937-07-03 | Curt Stedefeld Dipl Ing | Eisenbahnwagenkoerper |
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| DE1136222B (de) * | 1956-05-15 | 1962-09-06 | Kaessbohrer Fahrzeug Karl | Strassengelenkwagenzug |
| DE1202815B (de) * | 1960-03-25 | 1965-10-14 | Theodor Wuppermann G M B H | Fahrzeugdach, insbesondere fuer Eisenbahnwaggons |
| DE102013219794A1 (de) * | 2013-09-30 | 2015-04-02 | Siemens Aktiengesellschaft | Schienenfahrzeugwagenkasten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR784997A (fr) | 1935-07-30 |
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