DE904346C - Verfahren zur Herstellung von transparenten, nicht nachdunkelnden, Feuchtigkeit durchlassenden Filmen fuer Verpackungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von transparenten, nicht nachdunkelnden, Feuchtigkeit durchlassenden Filmen fuer Verpackungen

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DE904346C DEW3923A DEW0003923A DE904346C DE 904346 C DE904346 C DE 904346C DE W3923 A DEW3923 A DE W3923A DE W0003923 A DEW0003923 A DE W0003923A DE 904346 C DE904346 C DE 904346C
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf die Vermeidung des Dunkelwerdens von transparenten Filmen für Verpackungen, die ein Nahrungsmittel enthalten, beispielsweise Früchte, Vegetabilien, Speisen, Bäckereiprodukte usw., oder Blumen oder andere Feuchtigkeit abgebende Produkte in einer Atmosphäre von feuchter Luft oder einem anderen Gas, wenn die Temperatur einer solchen Packung genügend abgekühlt ist, um Übersättigung des Gases und Kondensation der Feuchtigkeit auf der inneren Oberfläche des Packungsmaterials zu erzeugen.
Einwickelmaterialien, die Feuchtigkeit widerstehen, sind hydrophob, oder wenn sie hydrophil sind, sind sie mit einem hydrophoben Lack bedeckt. Wasserkondensate, die eine hydrophobe Oberfläche bilden, sammeln sich als Tröpfchen, die die Oberfläche, auf der sie sich bilden, verdunkeln, wenn sie transparent ist. Nach der vorliegenden Erfindung werden derartige transparente Einwickelmaterialien mit einem hydrophilen Material behandelt, das an der Oberfläche, an der sich die Kondensate bilden, anwesend ist. Infolge davon breitet sich das Kondensat über die ganze Oberfläche aus, und Strahlen von Licht, die durch den nassen Film hindurchgehen, werden in demselben Winkel refraktiert (mit der Ausnahme, daß der Wasserfilm an gewissen Punkten dicker sein kann als an anderen), und infolgedessen tritt keine Verdunkelung ein.
Die Herstellung des Kondensats hängt von einer Anzahl von Faktoren ab. Wasser verdampft vom Inhalt der Packung. Wenn das Packungsmaterial wasserdicht ist und die Luft in der Packung mit
Wasser gesättigt oder nahezu gesättigt ist, so verursacht eine leichte Abkühlung eine Kondensation auf dem transparenten Film. Wenn der Prozentgehalt der Sättigung gering ist, ist ein starker Abfall der Temperatur erforderlich, um Kondensate zu bilden, und im allgemeinen wird sich Kondensat bilden, wenn eine Packung von Früchten oder Vegetabilien usw., die mehrere Stunden bei Zimmertemperatur gestanden hat, der Abkühlung unterworfen ist. ίο Ein Film, der gegen Feuchtigkeit dicht ist, ist nicht immer erwünscht. Da die Menge des Kondensats anwächst, so tropft es zurück in die Packung, bewässert den Inhalt der Packung und verdirbt ihn gegebenenfalls. Auf der anderen Seite erlaubt ein Film, der gegen Wasserdampf zu durchlässig ist, beispielsweise unbedecktes Cellophan oder Celluloseacetat, daß Früchte oder Vegetabilien zu rasch austrocknen. Der Feuchtigkeitsverlust, der erlaubt ist, kann variieren. Wenn Spinat feucht in einem gewissen Film eingewickelt ist und 2 Wochen lang bei 4,5° aufbewahrt wird, so tritt ein Verlust von 10 bis 12 Gewichtsprozent auf, aber der Spinat bleibt weiter frisch und eßbar. Bei derartigen nassen Vegetabilien ist ein hoher Feuchtigkeitsverlust wünschenswert, und wenn nicht der Film verhältnismäßig durchlässig ist gegen Feuchtigkeit, bleiben die Vegetabilien wäßrig und zersetzen sich. Unbedecktes Cellophan und Celluloseacetat lassen Feuchtigkeit zu rasch durch, und die feuchten, eingeschlagenen Vegetabilien trocknen im Verlauf von etwa 1 Woche aus. Wie sich aus den Standardmethoden, die nachstehend beschrieben sind, ergibt, hat unbedecktes Celluloseacetat beispielsweise eine Feuchtigkeitsdurchlässigkeit von ungefähr 1100. Der Film, der oben zum Einschlagen von feuchtem Spinat erwähnt ist, hat eine Feuchtigkeitsdurchlässigkeit von ungefähr 150 bis 175. Ein hydrophiles Material wurde in die plastische Masse eingebracht, aus der dieser Film gemacht war, und wurde innerhalb des ganzen Films verbreitet. Obgleich diese Dispersion des hydrophilen Materials die Durchlässigkeit der Feuchtigkeit in diesem Film vermehrte, so war das doch in dem erwähnten Fall wünschenswert. So kann es zuzeiten billiger und technisch vorteilhafter sein, hydrophiles Material mit der plastischen Masse zu mischen, aus der der Film hergestellt ist, als zu dem fertigen, zur Verpackung dienenden Film zuzugeben. Ob das hydrophile Material mit der plastischen Masse, aus der der Film hergestellt wird, gemischt oder auf die Oberfläche des fertigen Films aufgebracht wird, immer ist es an der Oberfläche anwesend und verursacht, daß das Kondensat, das sich bildet, sich über die ganze innere Oberfläche des Films verbreitet, an Stelle von Tropfen, die den Film dunkel machen.
Wenn das hydrophile Material im Film dispergiert ist, wächst das Maß der Diffusion von Sauerstoff und Kohlensäure durch den Film. Die meisten plastischen Filme haben eine geringe Durchlässigkeit gegen Sauerstoff und Kohlensäure, und eine solche Zunahme ist wünschenswert, um Verderben und physiologische Zersetzung zu vermeiden.
Die Geschwindigkeit des Durchgangs von Wasserdampf durch den Film hängt von der Temperatur und den relativen Feuchtigkeiten auf beiden Seiten des Films ab. Zunahme der Temperatur, Zunahme der Feuchtigkeit innerhalb der Packung und Verringerung der Feuchtigkeit außerhalb der Packung, alles beschleunigt den Durchgang von Feuchtigkeit durch den Film. Wenn man den aus dem Kondensat gebildeten Film gleichmäßig über die innere Oberfläche des Films ausbreitet, so verhindert der hydrophile Stoff das Dunkelwerden, und jede Wirkung, die die Anwesenheit einer gleichmäßigen Schicht des Kondensats auf das Maß der Dampfdurchlässigkeit durch den Film haben kann, erscheint von geringerer Bedeutung.
Das oberflächenaktive Agens kann auf eine oder beide Oberflächen des Films aufgebracht werden, nachdem der Film vollkommen fertiggestellt ist. Wenn der Film von einer plastischen Masse gebildet wird, die aus einer Lösung ausgegossen oder die ausgepreßt wird, oder wenn es ein Lackfilm ist, der auf Cellophan oder einen anderen Grundstoff aufgebracht ist, kann das Agens homogen in der Filmmischung verteilt werden. Es ist kein Schaden, wenn mehr von dem Agens benutzt wird, als in dem Filmmaterial löslich ist, so daß ein Flaum des Agens sich auf der Oberfläche bildet, vorausgesetzt natürlich, daß dieser Flaum nicht so ist, daß er das Ansehen, die Transparenz oder das Anfühlen des Films schädlich beeinfraßt. Cellophan, Celluloseacetat u. dgl., die an der inneren oder an beiden Oberflächen mit einem derartigen Lackfilm bedeckt sind, werden nicht undurchsichtig. Wenn gewünscht, kann das hydrophile Agens auf die Oberfläche der Decke aufgebracht werden, beispielsweise dadurch, daß man das Agens löst in einem geeigneten Lösungsmittel.
Transparente Einwickelmaterialien, die vorteilhaft bedeckt sind, um ihre Dampfdurchlässigkeit zu vermindern, schließen ein: regenerierte Cellulose, Celluloseester, wie Celluloseacetat usw. Regenerierter CellulosefUm, der mit einer Nitrocellulosewachsschicht bedeckt ist, ist ein Beispiel einer mit einer Decke versehenen regenerierten Celluloseschicht; sie ist bedeckt mit einer Wachsdecke. Das oberflächenaktive Agens kann zu der Deckschicht zugegeben werden oder in anderer Weise auf eine oder beide Oberflächen der bedeckten Schicht aufgebracht werden.
Plastische Massen, die gegossen oder aufgepreßt sind, zur Darstellung von transparenten, zum Einschlagen dienenden Filmen schließen Kautschukhydrochlorid, Mischpolymere von Vinylchlorid und Vinylidenchlorid, polymerisiertesÄthylen, verschiedene Vinylzusammensetzungen unter Einschluß der plastischen Polyvinylchloride ein. Das oberflächenaktive Agens kann zu einer derartigen Filmzusammensetzung zugegeben werden, bevor sie gegossen oder ausgepreßt wird. Vorteilhaft kann es zu dem fertigen Film zugegeben werden, z. B. wenn man eine Lösung des Agens verwendet. Kautschukhydrochlorid ist das Behandlungsprodukt der Einwirkung von Salzsäuregas z. B. auf in Benzin gelösten Kautschuk.
Die Wirksamkeit von jedem Agens hängt schließlich teilweise ab von der Zusammensetzung des Films, der behandelt wird, und ob die ganze Filmoberfläche von dem Agens befeuchtet ist oder nicht. Wenn das
Agens nicht die ganze Oberfläche befeuchtet, so sammelt sich das Kondensat in Tropfen. Ein Agens, das bei einem Film nicht sehr befriedigend wirkt, kann, wie gefunden wurde, sehr befriedigend bei einem anderen Film wirken. Die Giftigkeit, der Geschmack und der Geruch der verschiedenen oberflächenaktiven Agenzien müssen in Betracht gezogen werden. So sind nicht alle hydrophilen Oberflächenagenzien zur Verwendung bei allen Filmen und für alle Arten Packungen geeignet.
Ob die Bedingungen solche sind, daß sie die Undurchsichtigkeit veranlassen, und ob es infolgedessen wertvoll ist, ein aktives Oberflächenagens bei gegebenen Packungen anzuwenden, hängt von der Geschwindigkeit der Feuchtigkeitsdurchlässigkeit durch den Film ab, der Natur des eingepackten Materials, der relativen Feuchtigkeit der Atmosphäre und den
Änderungen der Temperatur, der die Packung unterworfen ist. Weiter kann ein Film, der die Feuchtigkeit so rasch hindurchläßt, daß er geeignet ist für nasse Vegetabilien, für Preiselbeeren nicht befriedigend sein, und umgekehrt, ein Film, der genügend feuchtigkeitsdicht ist, um Preiselbeeren zu schützen, läßt Feuchtigkeit nicht genügend durch, um für feuchte Vegetabilien geeignet zu sein. So ist es nötig, den Film auszuwählen und auch das hydrophile Agens, das in jedem besonderen Falle zur Verwendung kommen soll. Die Bezugnahme auf die Feuchtigkeitsdurchlässigkeit in der folgenden Tabelle bedeutet die Zahl von Grammen von Feuchtigkeit, die durch 1 qm Film bei 400 während 24 Stunden hindurchgehen, wenn die relative Feuchtigkeit auf der einen Seite des Films 95 °/o und die relative Feuchtigkeit auf der anderen Seite des Films 0 ist.
I 2 3 4 5 6 7 8 9 IO Chemischer Name Alkylaryl-sulfonat
X X X Dioctylester der Natriumsulfobernsteinsäure
X X X X X X X X Natriumalkylsulfonat
X X X X Dibutyl-phenylphenol-natrium-disulfonat
X X X X X X Mono-butyl-phenylphenol-natrium-monosulfid
X X Quaternäre Ammoniumverbindungen
X Quaternäre Ammoniumverbindungen anderer Art
X X X X X X Quaternäre Ammoniumverbindungen anderer Art
X Sulfonate von fettsauren Monoglyzeriden
X Fettsäure-Alkoholsulfonat
X X Fettsäure-Alkoholsulfonat anderer Art
X X X X X X Sulfonierte Fettsäure
X X Langkettiges Fettsäureamid
X X X Natriumsalz von sulfoniertem Laurylmonoäthanolamin
X X Lecithin
X X X X X X X X X Fettsäureamidsalz
X Sulfoniertes vegetabilisches Öl
X X X X X X X X X Modifiziertes Alkyl-aryl-sulfonat
X Natrium-alkyl-aryl-sulfonat
X Sulfoniertes Amid
X Pentaerythritmonostearat
X X Fettsäure-amidacetat
X X X X Petroleum-sulfonat
X X X X X Sorbitmonopalmitat
X X X X X X X X Sorbittrioleat
X X X Natriumsalz von Alkylsulfonat
X X X X X X Natriumsalz von Alkylsulfonat · anderer Art
X Sulfonierte Fettsäureester
X X Sulfonierte Äther
X X X X Aryl-alkyl-äther-sulfonat
X X X X X X Organischer Polyätheralkohol
X X Sulfonierter aromatischer Ätheralkohol
X X X X Polyoxyäthylenäther eines partiellen Palmitinsäureesters
X X X X X X X X Polyoxyäthylenäther eines partiellen Palmitinsäureesters
X X Natriumsulfonate von Mineralöl
X X X Sulfonat von Fettsäureamid
X
Die Tabelle gibt auch einzelne der erwähnten verschiedenen hydrophilen Materialien an, die zur befriedigenden Benutzung mit verschiedenen Filmmaterialien geeignet sind, die in den Titeln der ersten zehn Kolonnen angegeben sind. Die ersten vier Kolonnen beziehen sich auf Käutschukhydrochlorid mit einer Dicke von 0,0019 cm. Der Film, der in der ersten Kolonne angegeben ist, enthält keine Plastifikatoren. Der Film in der zweiten Kolonne enthält 2,5 Teile Butylstearat auf 100 Teile Käutschukhydrochlorid. Der Film in der dritten Kolonne enthält 15 Teile Butylstearat auf 100 Teile Kautschukhydro-
chlorid. Der Film in der vierten Kolonne enthält 12 Teile Dibutylphthalat und 3 Teile Butylstearat auf 100 Teile Kautschukhydrochlorid. Der Film in der fünften Kolonne ist ein polymerisiertes Äthylen. Der Film in der sechsten Kolonne ist ein Polyvinylfilm und war tatsächlich ein Film von Polyvinylchlorid, der 7,5 Teile Dioctylphthalat, 3,75 Teile Dibutylsebacat und 3,75 Teile Methoxyäthylacetyl-ricinoleat auf 100 Teile Vinylpolymere enthält. Der Film in der siebenten Kolonne war ein gemischtes Polymeres von Vinylchlorid und Vinylidenchlorid. Regenerierte Cellulose, die bedeckt war mit einer Wachsschicht, ist in der achten Kolonne angegeben. Die neunte Kolonne bezieht sich auf einen unbedeckten Celluloseacetatfilm.
Der Film der zehnten Kolonne ist ein regenerierter Cellulosefilm, der mit einer Nitrocellulose-Wachsschicht bedeckt ist.
In den Beispielen wird weiter die Erfindung beschrieben. In den ersten beiden Beispielen ist ein hydrophiles Oberflächenagens benutzt hei einem feuchtigkeitswiderstandsfähigen Film mit verhältnismäßig hoher Feuchtigkeitsdurchlässigkeit, Es wird dadurch nicht nur das Dunkelwerden verhindert, sondern auch die Durchlässigkeit der Feuchtigkeit durch den Film beschleunigt. In den anderen Beispielen ist die Durchlässigkeit der Feuchtigkeit verhältnismäßig gering, und das Agens ist auf der Oberfläche des Films aufgebracht.
Beispiel 1 Polyoxyäthylenäther eines partiellen
Palmitinsäureesters 3 Gewichtsteile
Dibutylphthalat 12
Butylstearat 3
Kautschukhydrochlorid ........ 100
Das Dibutylphthalat und das Butylstearat wurden benutzt als Plastifikatoren für das Kautschukhydrochlorid und wurden mit diesem in Benzol gelöst. Der Polyoxyäthylenäther eines partiellen Palmitinsäureesters wurde auch in Benzol gelöst und mit der Lösung aus Plastifikator und Kautschukhydrochlorid gemischt. Ein Film wurde aus der erhaltenen Mischung gegossen. Nach der Verdampfung des Lösungsmittels hinterblieb ein Film von 0,0019 cm Dicke. Der Film hat eine Feuchtigkeitsdurchlässigkeit von 115 bis 125. Es tritt kein Dunkelwerden auf, wenn nasse, blättrige Vegetabilien, die in dem Film verpackt sind, der Abkühlung unterworfen werden. Ein Film von gleicher Zusammensetzung, der aber nicht Polyoxyäthylenäther eines partiellen Palmitinsäureesters enthält, wird dunkel, wenn er zum Packen derselben Materialien unter denselben Bedingungen benutzt wird.
Beispiel 2
Ein Kautschukhydrochloridfilm der gleichen Dicke wurde in ähnlicher Weise hergestellt, wobei man nur Butylstearat als Plastifikator verwendete und Sojabohnenlecithin als hydrophiles Agens. Die Zusammensetzung des Firnis war folgende:
Sojabohnenlecithin 3 Gewichtsteile
Butylstearat 15
Kautschukhydrochlorid 100
Die Fähigkeit, Wasserdampf durchzulassen, beträgt bei diesem Film 95 bis 100. Er wird vorteilhaft zum Verpacken von feuchten, blättrigen Vegetabilien benutzt. Das Lecithin verhindert das Dunkelwerden, wenn die Packung kalt aufbewahrt wird.
Wenn irgendeiner der nachfolgenden Filme zum Verpacken benutzt wird, so breitet sieh das Kondensat, das sich auf der inneren Oberfläche ansammelt, über die ganze Oberfläche aus, und es tritt kein Dunkelwerden ein. In den Beispielen 3 bis 7 ist das Oberflächenagens in einer wäßrigen Lösung oder Dispersion angewendet. Die wäßrige Lösung benetzt den Film und hinterläßt eine gleichförmige Schicht des hydrophilen Agens. Eine organische Lösung oder Dispersion oder Emulsion kann benutzt werden.
Beispiel 3
Fettsäureamidacetat (wäßrig) wurde auf eine Seite eines Kautschukhydrochloridfilms aufgebracht, der 2,5 Teile Butylstearat (auf 100 Teile Kautschukhydrochlorid) als Plastifikator enthielt. Die geringe Menge des Plastifikators in diesem Film ergibt eine Feuchtigkeitsdurchlässigkeit von nur ungefähr 20.
Beispiel 4
Dioctylester der Natriumsulfobernsteinsäure (wäßrig) wurde auf eine Seite eines polymerisiertenÄthylenfilms aufgebracht; es tritt kein Dunkelwerden ein.
Beispiel 5
Ein Polyvinylchloridfilm wurde mit sulfonierten! vegetabilischem Öl (wäßrig) bedeckt. Es tritt kein Dunkelwerden auf. Ein solcher Film ist empfehlenswert zum Einpacken von Blumen.
Beispiel 6
Ein Copolymeres von Vinylchlorid und Vinylidenchlorid wurde auf der inneren Oberfläche mit Petroleumsulfonat (wäßrig) bedeckt; das Kondensat breitet sich auf der bedeckten Oberfläche aus, und es tritt kein Dunkelwerden auf.
Beispiel 7
Sorbittrioleat (wäßrig) wurde auf einem regenerierten Cellulosefilm, der mit einer Nitrocellulosewachsschicht bedeckt ist, angewendet; kein Dunkelwerden.
Beispiel 8
Glattes, unbedecktes Cellulosehydrat wurde mit einem wasserdichten Lack nach der folgenden Zusammensetzung bedeckt:
Butadien-styrol-MischpoIymeres 100 Gewichtsteile
Paraffinwachs -15
Polyoxyäthylenäther eines partiellen Palmitinsäureesters.... 3 Kein Dunkelwerden.
Beispiel 9
Glaspapier wurde mit einer Mischung von 5 Teilen FettalkoholsuKonat in 100 Teilen Paraffinwachs bedeckt. Kein Dunkelwerden.
Die vorhergehenden Beispiele sind nur zur Verdeutlichung, und die Erfindung ist nicht darauf begrenzt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Verfahren zur Herstellung von transparenten, nicht nachdunkelnden, Feuchtigkeit durchlassenden Filmen aus plastischen Massen für Verpackungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein hydrophiles, oberflächenaktives Agens den plastischen Massen vor dem Formen zugesetzt oder nach dem Formen aufgetragen wird.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Kautschukhydrochlorid als plastische Masse verwendet wird.
    © 5765 2.
DEW3923A 1946-11-13 1950-09-29 Verfahren zur Herstellung von transparenten, nicht nachdunkelnden, Feuchtigkeit durchlassenden Filmen fuer Verpackungen Expired DE904346C (de)

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