DE904152C - Verfahren zum Herstellen von aus gekraeuselten Fasern bestehendem Material - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von aus gekraeuselten Fasern bestehendem Material

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DE904152C
DE904152C DEF2729D DEF0002729D DE904152C DE 904152 C DE904152 C DE 904152C DE F2729 D DEF2729 D DE F2729D DE F0002729 D DEF0002729 D DE F0002729D DE 904152 C DE904152 C DE 904152C
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DE
Germany
Prior art keywords
centrifuge
material composed
making material
turning back
curled fibers
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Expired
Application number
DEF2729D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Detlef Johann Holtz
Dr Max-Otto Schuermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
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Publication date
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Publication of DE904152C publication Critical patent/DE904152C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von aus gekräuselten Fasern bestehendem Material Es ist bekannt, glatten Fasermaterialien, wie Naturroßhaar, Zellwolle, Kunstseide u. dgl., durch Zwirnen und Zurückdrehen eine Kräuselung zu erteilen. Die Behandlung wird üblicherweise so durchgeführt, daß die Materialien in Form eines Fadens einem starken Drall unterworfen werden, der Drall durch zwischengeschaltete Behandlung, wie Dämpfen oder Aufbringen eines Kunstharzes, fixiert und alsdann der Faden wieder aufgedreht wird.
  • Das Zurückdrehen hat man üblicherweise bisher durch Einspannen eines Garnendes in einen drehbaren Haken unter Festhalten des anderen Endes vorgenommen. Es wurde nun gefunden, daß sich das Zurückdrehen in einfacher Weise maschinell mittels einer Zentrifuge durchführen läßt. Man kann z. B. so arbeiten, daß man den gedrehten Strang fortlaufend in eine Zentrifuge einlaufen läßt, die selbstverständlich die zur Drehungsrichtung des Stranges entgegengesetzte Drehrichtung haben muß. Als besonders günstig hat sich eine Arbeitsweise gezeigt, bei der man den gedrehten Strang in Kuchenform in eine Zentrifuge einlegt, die Zentrifuge in Umdrehung versetzt und nunmehr das Strengende mit solcher Geschwindigkeit aus der Zentrifuge herauszieht, daß der Drall aufgehoben wird. Hierbei kann es zweckmäßig sein, mit dem Zurückdrehen noch etwas über den Nullpunkt hinauszugehen, um das natürliche Bestreben des Materials, die ursprüngliche Form wieder anzunehmen, zu beseitigen.
  • Als besonders zweckmäßig hat sich diese Arbeitsweise für das Aufdrehen von endlosen Gebilden erwiesen, wie Kunstseide oder Kunstroßhaarstränge, wie sie gemäß dem Patent goo 522 gewonnen werden.
  • Wird die Gewinnung einer gekräuselten Kunstseide angestrebt, dann kann der aus der Zentrifuge herausgezogene Faden fortlaufend auf eine Wickelvorrichtung aufgewickelt werden. Soll die Kunstseide jedoch zu einer Zellwolle zerschnitten werden oder soll das erforderliche Schneiden des für Polsterzwecke gekräuselten Kunstroßhaarstrangs erfolgen, so kann man diesen Arbeitsgang unmittelbar nach dem Verlassen der Zentrifuge vornehmen. Das Schneiden kann mit einer beliebigen bekannten Schneidvorrichtung erfolgen, wobei nur dafür zu sorgen ist, daß ein gleichmäßiges und zwangläufiges Zuführen des Materials zu den Schneidmessern durch eine Transportvorrichtung erfolgt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRCCHE: r. Verfahren zum Herstellen von aus gekräuselten Faserstücken bestehendem Material, wie Polstermaterial, Zellwolle u. dgl., durch Zwirnen, Fixieren der Spiralbögen und Zurückdrehen, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückdrehen mit Hilfe einer Zentrifuge erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangsmaterial ein Strang aus endlosen Fadengebilden benutzt wird und das Zerteilen in endliche Längen nach dem Verlassen der Zentrifuge vorzugsweise unmittelbar im Anschluß daran und vorzugsweise im kontinuierlichen Arbeitsgang erfolgt.
DEF2729D 1940-11-21 1940-11-21 Verfahren zum Herstellen von aus gekraeuselten Fasern bestehendem Material Expired DE904152C (de)

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