DE90347C - - Google Patents

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DE90347C
DE90347C DENDAT90347D DE90347DA DE90347C DE 90347 C DE90347 C DE 90347C DE NDAT90347 D DENDAT90347 D DE NDAT90347D DE 90347D A DE90347D A DE 90347DA DE 90347 C DE90347 C DE 90347C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N12/00Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
    • A23N12/08Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for drying or roasting
    • A23N12/10Rotary roasters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es kommt beim Rösten und Trocknen von Kaffee, Getreide, Cacao etc. diarauf an, Röstgut und Röstmittel in möglichst innige, gleichmäfsige gegenseitige Berührung zu bringen, wenn eine gleichmäfsige Röstung erzielt werden soll.
Um diesen Zweck zu erreichen, verwendet der Erfinder eigenartig geformte Mischflügel C1 C2 cz C1, welche in einem rotirenden Röstbehälter A (Fig. ι Querschnitt, Fig. 2 Längsschnitt und Fig. 3) beliebiger Gestalt derart angebracht werden, dafs sie in achsialer Richtung an einer Seite der Trommelwand möglichst ganz oder ziemlich nahe anschliefsen, von der gegenüberliegenden weiter abstehen, in radialer Richtung aber überall an der Wand anliegen oder ihr möglichst nahe kommen. Die Construction der Flügel ist, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, derart, dafs die Flügel eine Art Schöpfer oder Schütter bilden, welche nach einer Seite geneigt sind. Beim Rotiren der Trommel nach der Pfeilrichtung (Fig. 1) fassen nun diese Schöpfer das Röstgut, um es, sobald der entsprechende Flügel eine über die horizontale Lage hinaufgehende Stellung angenommen hat, auf der schiefen Ebene stets nur nach der einen Seite fliefsen zu lassen. Das gesammte Röstgut wird also ununterbrochen in einem Strome stets auf einen Punkt zu geleitet, sammelt sich dann auf dem Boden des Röstbehälters, um von den Schüttern sofort wieder gehoben und über dieselbe Stelle geschüttet zu werden; das Röstgut beschreibt auf diese Weise einen richtigen Kreislauf, dessen wichtigste Eigenschaft darin besteht, dafs alles Röstgut denselben Punkt passiren mufs. Ist dieser Punkt d (Fig. .1 und 2) und liegt derselbe in r der Mitte einer Oefmung e, durch welche' eine Flamme von Gas oder anderem Brennstoff, erhitzte Luft oder überhitzter Dampf in das Innere :des Rost- oder Trockenbehälters geleitet wird, so wird also das Röstgut stets durch diese Flamme etc. mit der Fallgeschwindigkeit hindurchgeschüttet und ganz gleichmäfsig erwärmt werden. Die Hauptschwierigkeit, welche darin bestand, Röstgut und Röstmittel gleichmäfsig in gegenseitige Berührung zu bringen, suchte man bisher dadurch zu überwinden, dafs man das Röstmittel entsprechend dem im Röstbehälter durch die Mischflügel nach allen Seiten, vertheilten Röstgut ebenfalls möglichst gleichmäfsig zu vertheilen suchte, während man bei dem Gegenstand der Erfindung einfacher und sicherer das Röstgut concentrirt und in dieser Form dem Röstmittel entgegenführt. Das Wesentlichste, um diese Concentration des Röstgutes zu erreichen, liegt darin, dafs die Mischflügel bezw. Schütter in achsialer Richtung auf einer Seite ganz oder nahe an die Trommelwand heranreichen, während sie von der gegenüberliegenden Wand etwas weiter entfernt sind; es kann also das Röstgut, selbst wenn auch die Schütter "nicht schief gestellt sind, nur nach einer Seite abfliefsen und mufs also immer die Stelle passiren, wo die Hitze wirksam ist. Verbindet man die oben beschriebenen Flügel C1 c2 C3 C4 nicht, wie sonst üblich, mit der Trommelwand, sondern mit den Schiebern /1/2/3/4' welche durch ein Kreuz g im Mittelpunkt d der Trommel mit einander verbunden sind·, so überträgt sich der Druck des Rost-
gutes, welches auf den Flügeln liegt, während der Drehung der Trommel A auf die Schieber und strebt diese bei der Drehung nach der Pfeilrichtung (Fig. i) aufzuschieben. Von dem Kreuz g aus geht eine Welle h nach dem Aeufseren der Trommel (Fig. 2). Mittelst dieser Welle können nun die Flügel und die damit verbundenen Schieber durch eine geeignete Arretirung in ihrer Lage festgehalten werden. Sobald nun der Zeitpunkt, in welchem die Trommel entleert werden soll, eingetreten ist, löst man die Arretirung aus, die Schieber sind dann dem Druck des Röstgutes freigegeben und öffnen sich von selbst, so dafs das Röstgut herausfällt. Durch Drehung der Welle können die Schieber wieder geschlossen werden. Man kann auch die Schieber so anordnen, dafs sie durch den Druck des Röstgutes bei der Rotation der Kugel nach der Pfeilrichtung (Fig. 3) zugedrückt werden; -dreht man dann die Kugel, wenn die Entleerung erwünscht ist, in entgegengesetzter Richtung, so werden die Schieber aufgedrückt und die Entleerung der Kugel findet automatisch statt.
Zur Verhütung eines Umherschleuderns des Röstgutes, welches aus den Schieberöffhungen fällt, ist der Röstbehälter mit einem Uebermantel B versehen; das aus ersterem fallende Röstgut sammelt sich in dem unteren konischen Theil des Mantels, welcher durch die durch Gegengewichte ζ festgehaltenen Klappen Ar1 und k.2 fest geschlossen ist. Durch das Auffallen des Röstgutes erlangt die Klappe das Uebergewicht über die Gegengewichte und öffnet sich selbstthätig, wodurch das Röstgut herausfällt und in einem geeigneten Behälter aufgefangen wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Rost- oder. Trockenvorrichtung, gekennzeichnet durch die Anordnung von Schöpfern oder SchUttern C1 C2 C3 cv welche in achsialer Richtung an die eine Trommelwand nahe anschliefsen, von der gegenüber liegenden aber weiter entfernt sind und event, eine geneigte Lage erhalten, so dafs das Röstgut, nachdem es durch die Flügel über die horizontale Lage gehoben ist, während der Drehung der Trommel in achsialer Richtung stets nach einer Seite abfliefst, wobei ihm das Röstmittel entgegengeführt wird.
2. Die Verbindung der Schütter C1 C2 C3 C4 einzeln oder zusammen mit den Schiebern fififsfii wodurch die Schieber bei Loslösung einer geeigneten Arretirung aufgedrückt und geöffnet werden oder so eingerichtet sind, dafs sie während der Drehung der Trommel nach der Pfeilrichtung (Fig. 3) zugehalten sind, wogegen sie sich bei entgegengesetzter Drehung öffnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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