DE903099C - Mehrteiliges Relais - Google Patents

Mehrteiliges Relais

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DE903099C
DE903099C DEM11925A DEM0011925A DE903099C DE 903099 C DE903099 C DE 903099C DE M11925 A DEM11925 A DE M11925A DE M0011925 A DEM0011925 A DE M0011925A DE 903099 C DE903099 C DE 903099C
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DE
Germany
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relay according
spring
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Expired
Application number
DEM11925A
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English (en)
Inventor
Johannes Bernutz
Heinz Steinbach
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Mix und Genest AG
Original Assignee
Mix und Genest AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/02Non-polarised relays

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Mehrteiliges Relais In der Fernmeldetechnik werden zur Durchführung von Schaltvorgängen unter anderem außer den gewöhnlichen Relais, wie z. B. Rund- und Flachrelais, auch mehrteilige Relais verwendet. Bei diesen mehrteiligen Relais sind mehrere funktionsmäßig voneinander unabhängige Relaissysteme auf einen gemeinsamen Träger (Joch) zu einer Einheit zusammengefaßt, wie z. B. bei den bekannten Streifen- und Doppelrelais.
  • Die Erfindung betrifft ein Relais letzterer Art, welches trotz Beibehaltung der Leistungsfähigkeit der einzelnen Magnetsysteme in seinen Ausmaßen klein gehalten ist. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß mehrere Reihen von in ihrer Längsrichtung aneinanderliegenden Magnetsystemen vorgesehen sind.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung werden vorteilhaft zwei Reihen von in ihrer Längsrichtung nebeneinanderliegenden Magnetsystemen zu einem mehrteiligen Relais zusammengefaßt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung .der in den Fig. i bis 12 gezeigten Ausführungsbeispiele zu entnehmen.
  • In Fig. i ist ein mehrteiliges Relais dargestellt, welches die Anordnung der einzelnen Magnetsysteme erkennen läßt. Aus Gründen der übersichtlichkeit sind von den insgesamt sechs vorgesehenen Magnetsystemen zwei Magnetspulen ausgelassen. Es ist jedoch auch möglich, mehr oder weniger Systeme als dargestellt zu einem mehrteiligen Relais zu vereinigen. Die Magnetsysteme sind auf einer gemeinsamen Platte 7 angeordnet. Die einzelnen Spulen io, i i sind an der Platte durch die Winkel 8 befestigt. Die Anker 14 greifen durch Schlitze der Platte hindurch und sind ähnlich den Ankern der Rundrelais schneidenförmig gelagert: Auf der dahinterliegenden Seite der Grundplatte 7 sind die den einzelnen Magnetsystemen zugeordneten Kontaktfedersätze angeordnet, wie man es durch den ausgeschnittenen mittleren Teil der Platte erkennen kann.
  • Fig. 2 zeigt das Relais in der Seitenansicht. Innerhalb zweier Winkelschienen 1 und 2, welche gleichzeitig Isolierleisten 3 und 4 tragen, ist die Grundplatte 7 mit den Magnetsystemen eingeschoben. In der Isolierleiste 3 sind die mit Lötfahnen versehenen Kontaktstücke 5 und in der Isolierleiste 4 die Kontaktfedern 6, die vorzugsweise nicht vorgespannt sind, gelagert. Zu ihrem Ende hin ist ein Betätigungsglied über die Federn 6 aufgeschoben, das mittels eines Steges 24 an der Isolierleiste 4 gelagert ist. Am unteren Ende des Betätigungsgliedes ist eine Haltevorrichtung für eine Spiralfeder vorgesehen, die zwischen dem Betätigungsglied und der Isolierleiste 4 eingespannt ist und das Betätigungsglied in der Ruhelage hält. Wird der Anker eines Magnetsystems betätigt, so drückt er auf das Betätigungsglied des zugeordneten Kontaktfedersatzes und damit die Kontaktfedern 6 an die Gegenkontaktstücke 5. Der nötige Kontaktdruck wird durch die Durchbiegung der Kontaktfedern 6 erreicht.
  • Die Magnetspulen 1o, 11 mit ihren Kernen 12, 13 (Fig. 1) sind auf der Grundplatte derart befestigt, daß die Polflächen der Kerne 12 der unteren Reihe nach links zeigen, während die Polflächen der Kerne 13 der oberen Reihe nach rechts ausgerichtet sind. Zur Aufnahme der Anker 14 bis 19 sind in der Platte 7 schmale Ausschnitte angebracht, von denen der erste, 2o, in Fig. 3 einen Anker aufnimmt. Die nächsten Einschnitte 21, 22 nehmen je zwei Anker 15, 16 bzw. 17, i8 und der letzte-Ausschnitt wiederum nur einen Anker auf. Die Anker 14, 16, 18 gehören zu der oberen Magnetsystemreihe mit den Spulen 11 und den Ankern 13, während die Anker 15, 17, 18 von den Magnetsystemen mit den Spulen 1o und Kernen 12 der unteren Reihe betätigt werden. Zur Sicherung der Ankerlage, insbesondere bei herausgenommenem Magnetsystem, sind Federn 27 vorgesehen, die die Anker an ihrer Lagerstelle halten.
  • Die Fig. 4. zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel für ein mehrteiliges Relais. Dieses Relais besteht ebenfalls aus zwei Reihen von Magnetsystemen mit den Magnetspulen 28 bis 3.1. Es ist auch hier von den insgesamt fünf vorgesehenen Spulen die mittelste der Übersichtlichkeit wegen ausgelassen. Die Spulen der oberen Reihe sind zu den Spulen der unteren Reihe um eine Teilung a versetzt angeordnet. Die Polflächen der Kerne 33 liegen alle in der gleichen Richtung. Auf der Grundplatte 32 ist ferner ein Winkel 34 vorgesehen" welcher den Lötösenverteiler 35 trägt, an dessen Lötösen 36 die herausgeführten Enden der Magnetspulen 28 bis 31 angeschlossen sind. Hinter der Grundplatte 32 sind, wie im vorangegangenen Beispiel schon beschrieben, die den Magnetsystemen zugeordneten Kontaktfedersätze angeordnet. Die Grundplatte mit einem Teil der Magnetsysteme zeigt Fig. 5 von der Rückseite. ,Auf der Platte 32 sind zusätzliche Kontaktfedersätze 37 angebracht, die aus je einem Umschaltekontakt bestehen. Die Mittelfedern 38 dieser Umschaltekontakte sind S-förmig gestaltet und haben an ihrem freien Ende ein Isolierstück 39. Dieses Isolierstück ist mit dem Schenkel 4o des Ankers fest verbunden. In der Ruhelage des Ankers besteht eine Verbindung zwischen der Kontaktfeder 38 und der Kontaktfeder 41 des zusätzlichen Kontaktfedersatzes. Bei Ankerbetätigung wird eine Verbindung zwischen den Kontaktfedern 38 und 42 hergestellt. Durch diese Umschältekontakte kann ein Teil der Verdrahtung zwischen diesen und den Magnetspulen 28 bis 31 in der herausnehmbaren Magnetsystemgruppe für besondere Schaltzwecke durchgeführt werden und braucht nicht erst über den Lötösenverteiler 35 an die beiden Kontaktleisten 43 und 44 angeschlossen zu werden.
  • Die Vorspannung der Rückstellfeder 25 (Fig. 2), welche den Steg 24 und damit die Kontaktfeder u in der Ruhelage hält, muß justierbar sein. Die Fig:6bis 12zeigenzweiAusführungsbeispielehierzu.
  • In Fig. 6 wird eine Feder 25, deren eines Ende z. B. als Öse 46 ausgebildet ist, mit dem anderen Ende auf ein Halteblech 48 aufgeschraubt. Die Befestigung dieses Haltebleches erfolgt mittels der Bohrung 66 an einem feststehenden Teil. Das Halteblech 48 ist mit zwei Lappen 49, 50 versehen, die rechtwinklig nach entgegengesetzten Richtungen abgebogen sind und in die Federwindungen eintauchen. Durch mehr oder weniger Einschrauben kann auf diese Weise die Federspannung feinstufig eingestellt werden. Es kommt dabei jedoch darauf an, daß die Reibung der Lappen 49, 5o@ zwischen den Federwindungen unabhängig von der Einsehraübtiefe ist und sich nur geringfügig mit der Vorspannung ändert. Um das Aufschrauben der Feder 25 zu erleichtern und damit die Richtung der Federachse möglichst in der des Haltebleches zu halten, sind die Lappen 49, 5o in verschiedenen Ebenen abgebogen und passen sich annähernd der Federsteigung an (Fig. 7 und 9). Der beim Aufschrauben der Feder zuerst von den Windungen zu erfassende Lappen 49 kann zur Kenntlichmachung mit einer Markierung versehen werden, z. B. einer Prägung 51 in Fig. 8 und 9. An Stelle des Befestigungsloches 66 in Fig. 6 kann das Halteblech 45, wie aus Fig. 2, 7 und 9 ersichtlich ist, zwei Ansätze 52 besitzen, die sich auf der Schiene 2 (Fig. 7) abstützen und in Aussparungen 53 der Isolierleiste 4 liegen. Dadurch ist das Halteblech gegen Verdrehen gesichert. Die Einstellung der Federvorspannung kann im zusammengesetzten Zustand des Relais von außen vorgenommen werden. Man zieht das Halteblech mittels Zange etwas heraus und verdreht es je nach Bedarf in der einen oder anderen Richtung. Diese Konstruktion ist nicht auf ein mehrteiliges Relais beschränkt, sondern kann überall da angewendet werden, wo in ähnlichen Fällen eine Federv orspannung regelbar sein muß. Fig. io und i i zeigen eine andere Art der Federaufhängung. Ein schmaler Blechstreifen 54 ist mit einem Haken 55 und einer Bohrung 56 zur Aufnahme der Rückstellfeder 57 versehen. Der Haken 55 stützt sich auf der Isolierleiste 58 ab. Durch Biegen an diesem Haken wird der Aufhängepunkt der Feder 57 verlagert und damit die Vorspannung geändert. Dies ist in Fig. 12 dargestellt, Durch Vergrößerung des Hakens 55 in der ausgezogenen Linie wird die Feder mehr vorgespannt. Das Federende 56' kommt in die Lage 56. Auch hier kann das Justieren im zusammengesetzten Zustand erfolgen, da der Haken von außen zugänglich ist.
  • Aus Fig. io und ii ist ferner eine andere Lagerung des Steges als in Fi,g. 2 dargestellt. Der Steg 59 hat nahe seinem Drehpunkt einen Führungsschlitz 62, der die Höhen- und Seitenlage des Steges an der Wurzel der in der Isolierleiste 58 eingebetteten Kontaktfedern 6o bestimmt. Durch die Vorspannung der Rückstellfeder 57 wird der Steg 59 gegen die Isolierleiste 58 gedrückt und wälzt sich bei der Betätigung durch den Anker 63 auf einer zylindrischen Walzfläche 64 ab. Damit die Vorspannung der Rückstellfeder die Kontaktfedern bei herausgenommenem Magnetsystem nicht übermäßig verformt, sind an dem Steg 59 zwei nach unten geführte Nasen 65 angeordnet, die sich in diesem Falle, also bei herausgenommenem Magnetsystem, auf der Leiste 58 abstützen und den Steg in dieser Lage halten.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrteiliges Relais für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, welches mehrere voneinander unabhängige .Relaissysteme auf einem gemeinsamen Träger (Jochplatte) enthält, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Reihen von in ihrer Längsrichtung aneinanderliegenden Magnetsystemen vorgesehen sind.
  2. 2. Mehrteiliges Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Reihen von in ihrer Längsrichtung aneinanderliegenden Magnetsystemen vorgesehen sind.
  3. 3. Mehrtei@kges Relais nach Anspruch i oder i und 2, dadurch :gekennzeichnet, daß die wirksamen Polflächen der Magnetsysteme in verschiedener Richtung angeordnet sind.
  4. 4. Mehrteiliges Relais nach Anspruch i oder i bis 3, :dadurch gekennzeichnet, daß die wirksamen Polflächen einer Magnetsystemreihe in einer und die wi'rksamen Polflächen der anderen Magnetsystemreihe in der entgegengesetzten Richtung angeordnet sind (Fig. i).
  5. 5. Mehrteiliges Relais nach Anspruch i oder i his 3, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksamen Polflächen der Magnetsysteme in gleicher Richtung angeordnet sind (Fig. 2).
  6. 6. Mehrteiliges Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der gemeinsamen Jochplatte Kontaktfedersätze vorgesehen sind, die einzeln von je einem Magnetsystem betätigt werden (Fig. 5).
  7. 7. Mehrteiliges Relais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, d@aß die aus vorzugsweise unvorgespannten Federn (6o, Fig. io) bestehenden Kontaktfedersätze durch Betätigungsglieder (6i) betätigt und durch Rücksteslfedern (57) in die Ruhelage zurückgebracht werden und daß die Vorspannung der Rüekstellfedern durch Halterungsmittel (54) beeinfußt wird, !die bei dem in seinen Teilen zusammengesetzten Relais von außen zugänglich sind. B.
  8. Mehrteiliges Relais nach Anispruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß :die Rückstellkraft durch eine Spiralfeder (57) erzeugt wird, die zwischen dem Betätigungsglied (6i) und dem die Kontaktfedern aufnehmenden Isolierblock (58) eingespannt isst.
  9. 9. Mehrteiliges Relais nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß,das dem Isolierblock (58) zugewandte Ende der Spiralfeder in einem Lappen (54) befestigt ist, der durch eine Öffnung .des Isolierblocks hindurchgesteckt und von außen umgebogen wird, und daß durch Formänderung des abgebogenen Lappens die Vorspannung .der Rückstellfeder geändert wird. io.
  10. Mehrteiliges Relais nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Halterungsmitt.el durch der Wind:ungssteigung der Rückstellfeder angepaßte abgebogene Lappen die Rückstellfeder hält und deren Vorspannung durch mehr oder weniger tiefes Einschrauben in die Wsndungsgänge ändert und daß das Halterungsmittel durch Ansätze, welche sich auf die Kontaktfederleiste abstützen, in der eingestellten Tage drehsicher gehalten wird (Fig. 6 bis 9). ii.
  11. Mehrteiliges Relais nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen (49) des Halterungsmittels, der zuerst in die Windungsgänge der Rückstellfeder eingeschraubt werden muß, eine Markierung (5i), z. B. in Form eines Loches oder einer Prägung, erhält. i2.
  12. Mehrteiaiges Relais nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied (6i, Fig. io) durch einten 'Steg (59) an der Einspannstelle der Kontaktfedern gelagert ist und daß ,der Steg eine Wälzfläche aufweist, die sich bei der Betätigung des Steges auf der Isolierleiste (58) abwälzt.
  13. 13. Mehrteiliges Relais nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (59) in der Nähe der Wälzstelle von den Kontaktfedern (6o) gehalten wird.
  14. 14. Mehrteiliges Relais nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (59) mit Ansätzen (65) versehen ist, die sich bei herausgenommener Magnetsystemgruppe infolge der Federvors:pannung auf der Isolierleiste (58) abstützen und damit die Weiterbewegung des Steges in dieser Richtung begrenzen.
DEM11925A 1951-12-02 1951-12-02 Mehrteiliges Relais Expired DE903099C (de)

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FR (1) FR63539E (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101521B (de) * 1958-08-28 1961-03-09 Hasler Ag Elektromagnetisches Impulszaehlrelais

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101521B (de) * 1958-08-28 1961-03-09 Hasler Ag Elektromagnetisches Impulszaehlrelais

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FR63539E (fr) 1955-09-29

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