DE90173C - - Google Patents

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DE90173C
DE90173C DENDAT90173D DE90173DA DE90173C DE 90173 C DE90173 C DE 90173C DE NDAT90173 D DENDAT90173 D DE NDAT90173D DE 90173D A DE90173D A DE 90173DA DE 90173 C DE90173 C DE 90173C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K2203/00Feeding arrangements
    • F23K2203/008Feeding devices for pulverulent fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
MTENTSeHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1895 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Misch - und Zuführvorrichtung für Kohlenstaubfeuerungen. Bei derselben wird der in einen Trichter geschüttete Kohlenstaub von einer in der unteren Mündung dieses Trichters angeordneten, sich drehenden Schraube oder dergl. in Form eines Hohlkegels in einen senkrechten Cylinder geschleudert. Dort wird er von einem tangential eingeleiteten Luftstrom erfafst und über eine fortlaufende, zweckmäfsig gerippte Schraubenfläche nach unten getrieben. Dabei erfolgt nicht nur eine innige Mischung des Kohlenstaubes mit der Verbrennungsluft, sondern es findet auch eine Absonderung der gröfseren Kohlenstücke und sonstiger un verbrennbarer Beimischungen statt. Dieselben fallen in einen im unteren Ende des Cylinders vorgesehenen Trichter, aus dem sie abgelassen werden.
Das erzeugte Kohlenstaubluftgemisch wird dann durch entsprechende Rohrleitungen einer Feuerung beliebiger Art zugeführt. ·
Die in der angegebenen Weise wirkende Vorrichtung besteht aus dem senkrechten Cylinder α, welcher den Trichter b zur Aufnahme ^ies Kohlenstaubes trägt. In der Mündung dieses Trichters ist die kegelförmige Schraube c von eigentümlicher Form angeordnet. Dieselbe sitzt fest auf der unten in dem Steg d gelagerten und oben durch das Kegelrädergetriebe f angetriebenen Welle g. Bei ihrer Drehung schleudert sie den Kohlenstaub in Form eines Hohlkegels " in den senkrechten Cylinder α und zerdrückt die etwa infolge von Feuchtigkeit gebildeten Kohlenstaubballen.
An Stelle der in Fig. 1 gezeichneten kegelförmigen Schraube c kann man auch den aus ,Fig. 3 erkennbaren Vertheilungskegel /1 anwenden. Derselbe ist aus Hartgufs oder Stahl hergestellt und mit verschieden groben Riffeln versehen, die von oben nach unten feiner werden. Er ist, um eine zu starke Abnutzung und Brüche zu vermeiden, auf der Spitze der in. dem Federbügel i verstellbaren Schraube k gelagert und läuft in dem innen geriffelten Mantel /.
Der Zweck dieser Anordnung ist, Grus und Steinkohle bezw. den Kohlenstaub zu zermahlen !und dadurch zu vermeiden, dafs gröfsere Stücke in den Cylinder a gelangen.
In den Mantel λ wird oben ein durch einen Ventilator m oder auf andere Weise erzeugter Luftstrom tangential eingeführt. Derselbe ergreift den durch die Vertheilungsschraube c in den Cylinder a geschleuderten Kohlenstaub und führt ihn mit sich über die aus gerippten Blechen gefertigte Schraubenfläche η in Schraubenwindungen nach unten, wobei eine !innige Mischung und gleichzeitig eine Absonderung gröfserer Stücke erfolgt. Die letzteren fallen in den Trichter 0 und werden aus demselben durch die mittelst eines Schiebers r verschliefsbare Oeffnung ρ abgelassen.
Der erzeugte Kohlenstaubluftstrom wird durch das tangential vom Cylinder α abzweigende Rohr s der Feuerung zugeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprucη:
    Misch- und Zuführvorrichtung für Kohlenstaubfeuerung, gekennzeichnet durch die Comi i Sh ( Fi ^ i Kl
    bination einer Schnecke (It, Fig
    in Kegel
    ( g 3^
    form, welche als Organ zur Zuführung des Kohlenmaterials in den Mischbehälter (a), sowie zur seitlichen Ausbreitung darin und zugleich als Organ zur Zerkleinerung dieses Materials dient und deshalb in einer Mahl·- hohlflaehe (I) läuft, mit einem an der cylindrischcn Wandung des Mischbehiilters abwärts laufenden Schraubengnnge (n), welcher den Zweck hat, der tangential in den Mischbehälter eingeführten Luft einen langen Weg ' vorzii-
    , schreiben, auf welchem eine ergiebige Durch-, , wirbelung der Luft mit dem durch den Kegel (h) seitlich verbreiteten, also in die Luftbahn ge-·
    : worfenen Kohlenstaub stattfinden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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