DE901038C - Vorrichtung zur Behandlung feurig-fluessiger Masse, z.B. Hochofenschlacke - Google Patents
Vorrichtung zur Behandlung feurig-fluessiger Masse, z.B. HochofenschlackeInfo
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- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B3/00—General features in the manufacture of pig-iron
- C21B3/04—Recovery of by-products, e.g. slag
- C21B3/06—Treatment of liquid slag
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C21B2400/00—Treatment of slags originating from iron or steel processes
- C21B2400/02—Physical or chemical treatment of slags
- C21B2400/022—Methods of cooling or quenching molten slag
- C21B2400/024—Methods of cooling or quenching molten slag with the direct use of steam or liquid coolants, e.g. water
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- C21B2400/00—Treatment of slags originating from iron or steel processes
- C21B2400/05—Apparatus features
- C21B2400/066—Receptacle features where the slag is treated
- C21B2400/072—Tanks to collect the slag, e.g. water tank
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Behandlung feurig-flüssiger Masse, z. B. Hochofenschlacke, wobei die Masse durch ein durch Düsen im Gießbettboden aufsteigendes Mittel, z. B. Wasser, zum Schäumen gebracht wird, nach Patent 894 228. Die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß die Düsen am Gießbettboden lösbar befestigt sind. Dies bringt den Vorteil, daß man jeweils solche Düsen in den Gießbettboden einsetzen kann, die nach ihrer Gestaltung und ihren Abmessungen am besten den Eigenschaften der in dem betreffenden Fall zu behandelnden Schlacke angepaßt sind.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einem -durch die Längsmitte einer Düse und die benachbarten Teile gelegten Schnitt.
- Die Düse i besteht aus einem zylindrischen Körper, der von oben her mit Spiel in eine Bohrung 2 des Gießbettbodens 3 eingesetzt ist. Sie sitzt mit einem an ihrem oberen Ende befindlichen Bund 4 auf einem durch eine Ausnehmung 5 des Bodens 3 gebildeten Absatz auf. Die Oberseite der Düse schließt bündig mit der Oberseite des Gießbettbodens 3 ab. Auf den unteren, aus der Bohrung herausragenden Teil der Düse i ist eine Mutter 6 geschraubt, mittels der die Düse fest mit dem Gießbettboden verspannt ist. Die Düse hat in ihrer Mitte eine enge Bohrung 7, die sich nach beiden Enden hin trichterförmig erweitert. Die Düsendurchtrittsöffnung wird zweckmäßig bei Düsensätzen, die für die Behandlung verschiedener Schlackenarten bestimmt sind, verschieden gestaltet.
- Auf das untere Ende der Düse i und auf das obere Ende des zugehörigen Zu- und Ablaufrohres 8 sind Nippel 9, i o geschraubt, die durch eine überwurfmutter i i unter Zwischenschaltung einer Dichtung 12 zusammengeschraubt sind.
- Durch Lösen der überwurfmutter i i kann die Düse i von dem Rohr 8 getrennt werden, und nach Lösen der Mutter 6 kann man die Düse nach oben aus der Bohrung 2 des Gießbettbodens herausziehen. Ebenso leicht läßt sich eine neue Düse einsetzen. Man kann also einerseits schadhaft gewordene Düsen schnell gegen neue Düsen austauschen oder andererseits die Düsen so auswechseln, daß jeweils die Düsen verwendet -werden, deren Kalibrierung für die betreffende Schlackenart am geeignetesten ist. Man hat es daher in der Hand, stets möglichst hochwertige Schaumschlacke zu erzeugen.
- Der Umstand, daß die Düsen mittels der überwurfmuttern i i leicht von den Zu- und Ablaufleitungeni 8 getrennt werden können, erleichtert auch das Ausbauen des Gießbettbodens 3, der mitsamt der in ihm sitzenden Düsen abgehoben werden kann.
- Die lösbaren Verbindungen zwischen der Düse einerseits und dem Gießbettboden und der Zu- und Ablaufleitung andererseits kann natürlich auch auf andere als die dargestellte Weise verwirklicht werden. So könnten statt der Schraubverbindungen z. B. auch Bajonettverschlüsse vorgesehen sein. Gemäß -dem Hauptpatent ist es auch möglich, daß an die Düsen keine Zu- und Abführungsleitungen angeschlossen sind, sondern das Schäummittel den Düsen aus :einem unterhalb, des Bodens 3 befindlichen Raum, der durch Ausführung des Gießbettes mit Doppelboden gebildet ist, frei zuläuft. In diesem Fall brauchen die Düsen beim Auswechseln nur von dem Gießbettboden 3 getrennt zu werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zur Behandlung feurig-flüssiger Masse, z. B. Hochoferischlacke, wobei die Masse auf ein Gießbett gegossen und durch ein durch Düsen im Gießbettboden aufsteigendes Mittel, z. B. Wasser, zum Schäumen gebracht wird, nach Patent 894 228, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (i) am Gießbettboden (3) lösbar befestigt sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (i) von oben her in Bohrungen (2) des Gießbettbodens (3) eingesteckt und mittels eines festen und eines lösbaren Widerlagers (4 bzw. 6) mit dem Gießbettboden (3) verspannt sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, bei der die Düsen an Zu- und Abführungsrohre für das Schäummittel angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (i) auch mit den Zu- und Abführungsrohren (8) lösbar verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH5154A DE901038C (de) | 1950-09-01 | 1950-09-01 | Vorrichtung zur Behandlung feurig-fluessiger Masse, z.B. Hochofenschlacke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH5154A DE901038C (de) | 1950-09-01 | 1950-09-01 | Vorrichtung zur Behandlung feurig-fluessiger Masse, z.B. Hochofenschlacke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE901038C true DE901038C (de) | 1954-01-07 |
Family
ID=7144289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH5154A Expired DE901038C (de) | 1950-09-01 | 1950-09-01 | Vorrichtung zur Behandlung feurig-fluessiger Masse, z.B. Hochofenschlacke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE901038C (de) |
-
1950
- 1950-09-01 DE DEH5154A patent/DE901038C/de not_active Expired
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