DE900802C - Hydrozyklon - Google Patents

Hydrozyklon

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Publication number
DE900802C
DE900802C DEP33965A DEP0033965A DE900802C DE 900802 C DE900802 C DE 900802C DE P33965 A DEP33965 A DE P33965A DE P0033965 A DEP0033965 A DE P0033965A DE 900802 C DE900802 C DE 900802C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
opening
pressure
suspension
container
annular body
Prior art date
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Expired
Application number
DEP33965A
Other languages
English (en)
Inventor
Freerk J Fontein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stamicarbon BV
Original Assignee
Stamicarbon BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stamicarbon BV filed Critical Stamicarbon BV
Application granted granted Critical
Publication of DE900802C publication Critical patent/DE900802C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B13/00Control arrangements specially adapted for wet-separating apparatus or for dressing plant, using physical effects
    • B03B13/005Methods or arrangements for controlling the physical properties of heavy media, e.g. density, concentration or viscosity

Landscapes

  • Cyclones (AREA)

Description

  • Hydrozyklon
    Die Erfindhng betrifft einen Hydrozyklon, der
    zum Regulieren der Konzentration der aus ihm aus-
    tretenden Fraktionen an der Spitzenöffnung und!
    oder an &r Bias.isöffnung mit einem regelbaren
    Durchlaßorgan versehen isst.
    Mit Rücksicht auf eine gute Wirkung eines
    Hydrozyklons ist es erforderlich, -daß die Durch-
    laßöffnung des Durchlaßorgans stets ihre Kreisform
    beibehält. Weiterhin ist es erforderlich, daß das,
    Verihältnis zwischen dem erreichharen Maximal-
    und Mini,malquerschri!i.tt der Durchlaßöfnung mög-
    lichst groß isst, während diese Öffnung gleichmäßig
    zu ändlern ist.
    Die letzte Bedingung wird. erfüllt, wenn man sich
    eines Membranventils bedient. W_nn der Druck des
    Betriebsmediums eines solchenVentils ansteigt, ver-
    ringert sich der Durchmesser der Durchlaßöffnung,
    so däß das Material in Querrichtung zusamrnen-
    gedrückt wirdi. Die hnerdttnch auftretenden Druck-
    spannungen. führen dazu, .daß sich die Wand der
    Membran bei starker Verengung der Duroh'laß-
    öffnung faltl-t und die kreisrunde Foren dieser
    Öffnung verlbrengeht. Der nachteilige Einfiuß der
    Druckspannungen wind aber teilweise dadurch wett.-
    gemacht., daß sich das Material in Längsrichtung
    dehnt. Diese Dehnung entsteht, weil während der
    Verringerung,der Dunchlaßöffnung die Flansche der
    Membran durch eine Klemmvorrichtung festgehal-
    ten wemd°n. Bei ungeeigrveter Form der Membran
    oder hei unrichtiger Einspannung der Flansche
    wird aber der günstige Effekt der Dehnung durch örtliche Spannungskonzentration gestört:, und es tritt eine vorzeitige Abweichung der Durchlaßöffnung von der Kreisform auf.
  • Gemäß ;der Erfindung wird das ringförmige und aus Gummi oder ähnlichem Material besthehende Durchlußorgan derart gestaltet, daß es auch in nicht beanspruchtemZustand einen glatt oder abgerundet verlaufenden U-förmigen Querschnitt aufweist und mit nach außen vorspringenden Flanrschen versehen ist, die am Rand zwischen einem starren, ringförmigen Körper und Klemmitteln eingespannt sind, wobei der ringförinnge Körper mit einem Einlaßrohr für die Zufuhr eines Druckmediums ausgestattet. ist. Hierdurch wird eine große Längsdehnung erreicht, ohne daß örtliche Spannungskonzentrationen auftretzn, so d@a.ß die Durchlaßöffnung der Membran weitgehend verkleinert wer-,den kann:, ohne ihre Kreisform zu verlieren.
  • Die Erfindung soll, an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
  • Abb. i zoigt schematisch eine Waschanlage, bei der ein Hydrozyklon gemäß der Erfindung Verwendung findet; Abb.2 zeigt das Durchlußorgan des Hydrozyklorns in senkrechtem Schnitt.
  • I.n eignem Waschkasten @i werden Kohle und Gestein mittels einer Suspension von geeigneten Beschwerungsimi.tteln, wie Abfallschlamm, Magnetitt, Galenit u. dgl., voneinander getrennt. Die Suspension weist ein spezifisches Gewicht auf, das zwischen den spezifischen Gewichten der zu trennenden Stoffe liegt. Die spezifisch leichte Kohle schwimmt dann auf der Suspension und wird auf das Sieb :2 abgeführt, während die spezifisch schweren Abfälle sinken und auf das Sieb 3 abgeführt werden.
  • Mit Hilfe -der Düsen 4 und 5 wird die Suspension, düe -dien geschiedenen Produkten anhaftet, entfernt. Die somit verdünnte Suspension sammelt sieh in einem Behälter 6 und wird von dort mittels der Pumpe 7 in einten Ein@dickzyklon 8 befördert. Das in diesem Zyklon geklärte Wasser wird einem Behälter 9 zugeführt und zum Berieseln der getrennten Produkte verwendet.
  • Die eingedickte Sus;peusior_, die den Zyklon an der Spitze verl@äßt, strömt in einen >VIeßbehälter ro ein, in welchem sich zwei Tauchrohre z r und 12 befinden, diie @in verschiediener Tiefe in den Meßbe'häl;ter ausmünden. Die Tauchrohre sind unter Zwischenschaltung von Reduzierventiden 13 u @dl 14 dein Preßluftnetz angeschlossen, so daß aus den Rohren. fortwährend du:rch die Flüssigkeit hindurch Luft entweicht. Der Druckunterschied zwischen diesen, Rohren wird folglich von .dem spezifischen Gewicht im Meßbehälter beeinflußt. Eine Änderung ,des spezifischen. Gewichts: verursacht eine Änderung des Druckunterschieds, und dieselbe wird auf ein druckempfindliches Instrument 15 übertragen. Das den höchsten Druck aufweisende Tauchröhr ieb an .das Instrument unmittelbar angeschlossen, dagegen ,das Rohr, das den niedrigsten Druck zeigt, auf dem Wege über- einen Flüssigkei:tswiderstand 16. Dieser Widerstand ist etwa dem Druckunterschied zwischen den beiden Rohren gleich;, wodurch bewirkt wird"daß die Vorrichtung auch für kleine Druckvariationen empfindlich ist. Das druckempfindliche Instrument stecht mit einem Reduziervenbil 117 in Verbindung, und zwar derart, daß bei einer Zunahme des Druckunterschieds zwischen den Tauchrohren der herabgesetzte Druck in der Leitung 18 zurückgeht; und umgekehrt. Diese Leitung -ist mit dem ringförmigen Rauen einer Irisblende rg, die in, der Spitze des Zyklons untergebracht ist, verbunedlen. Diese Blende steht auf dem Wege über einte Leckleiltung 2o und ein Dsos@sel,ventid 21 mit der Atmosphäre in Verbindung. Die Anfangsstellung der Blende ist durch Einstellung dieses Drosselverrtils regelbar. Nimmt das spezifische Gewicht im hfeßbehälter ab, so nimmt auch der Druckunterschied in den Tauchrohren ab, und infoll@gedlessen nimmt der Druck in der Leitung 18 zu. Dies hat zur Folge, daß der Druck auf der die Größe der Ablaßöffnung des Zyklons bestimmenden, Irisblende zunimmt, wodurch die Öffnung verengt wird. Das spezifische Gewicht der abgelassenen Suspension wird hierdurch erhöht und das spezifische Gewicht der Suspension im Meßbeh@äliber somit verändert. Beim Ans.tei"-en des spezifischen, Gewichts in dem Meßbelh;äliier spielt sich der- umgekehrte Vorgang ab.
  • In Abb. 2 ist de'r Zyklionablaß in vergrößertem Maßstab gezeichnet. Dabei stellt i9 ,d.ie aus Gummi bestehende Membran der Iirisbdend'e dar. Die Membran ist in nicht beanspruchtem Zustand gezeichnet, wobei sie einen glltattt verlaufenden U-förmigen Querschnitt :au fwei.st. Die Membran i9 ist mit nach außen vorspringenden Flanschen 25 und 26 versehen, die am Rand mittels Bonzen 27 zwischen einem Ring 28 und die Flänschem 29 und 30 einglespanut sind. Der ringförmige Hohlraum 3(i steht an einer Seite mit tdier Leitsinnig ,i!8 und an der anderen Seite durch ,die Austnibtsleibung 20 mit der Atmosphäre in Verbindung.
  • Aus dem Msßbehäfer strömt @die Suspension in einen Pendeltrichter 22 und von -dort auf dem Wege über einen Behälter 23 in den Waschkasten. Geht das spezifische Gewicht .im Meß@hehäl'ter jedoch unter einen bestimmten Wert herunter, dann wird der Pendeltrichter in eine solche Lage gedreht, daß dito Suspension auf dem Wege über den Behälter 24 dem Behälter 6 zugeführt und von dort wieder dem Zyklon: zugeleitet) wind, um weiter eingedickt zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hydrozyklen, der zum Regulieren der Konzentration der aus ihm austretenden Fraktionen an der Spitzenöffnung und/oder an der Basisöffnung mit einem regelbaren Durchlaßorgan versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige und aus Gummi oder ähnlichem Material bestehende Durchläßorgan auch in nicht Zustand einen glatt oder abgerundet verlaufenden U-förmigen Querschnibt aufweist und, mit nach außen vorspringenden Flanschen versehen ist, die an der Peripherie zwischen einem s.ta@rren ringförmigen Körper und Kl;em@mittelh eingespannt sinid, wobei der ringförmige Körper milt einem Einlaßroter für die Zufiuhr eines Druckmediums ausgestattet. ie Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 626 654; holländische Patentschrift Nr. 48 934; »Colitiery Gruamdian«, Mai 1939, S.787.
DEP33965A 1948-02-16 1949-02-12 Hydrozyklon Expired DE900802C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL900802X 1948-02-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE900802C true DE900802C (de) 1954-01-25

Family

ID=19858269

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP33965A Expired DE900802C (de) 1948-02-16 1949-02-12 Hydrozyklon

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE900802C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257703B (de) * 1963-10-08 1968-01-04 Takeshi Horiuchi Hydrozyklon zum Trennen von Feststoffen verschiedener Wichte aus einer Fluessigkeit

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL48934C (de) * 1938-12-28
DE626654C (de) * 1934-08-02 1936-02-29 Rateau Soc Vorrichtung zur AEnderung des Querschnittes von Rohrleitungen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE626654C (de) * 1934-08-02 1936-02-29 Rateau Soc Vorrichtung zur AEnderung des Querschnittes von Rohrleitungen
NL48934C (de) * 1938-12-28

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257703B (de) * 1963-10-08 1968-01-04 Takeshi Horiuchi Hydrozyklon zum Trennen von Feststoffen verschiedener Wichte aus einer Fluessigkeit

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