AT215373B - Luftfilter, insbesondere für Öler in Druckluftleitungen - Google Patents

Luftfilter, insbesondere für Öler in Druckluftleitungen

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AT215373B
AT215373B AT855958A AT855958A AT215373B AT 215373 B AT215373 B AT 215373B AT 855958 A AT855958 A AT 855958A AT 855958 A AT855958 A AT 855958A AT 215373 B AT215373 B AT 215373B
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  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Luftfilter, insbesondere für Öler in Druckluftleitungen 
Die Erfindung betrifft ein Luftfilter, insbesondere für Öler in Druckluftleitungen. 



   Es sind Luftfilter bekannt, bei welchen die Verunreinigungen der Luft durch Prallfläche und eine Filterwand ausgeschieden werden. Solche Luftfilter bestehen aus einem den bzw. die Leitungsanschlüsse enthaltenden Gehäuse, einem im wesentlichen hohlzylindrischen Ansatz und einem zu diesem konzentrisch angeordneten zylindrischen Filtergewebe   od.   dgl. 



   Bei Verwendung in Druckluftleitungen sind die Filter dieser bekannten Bauart jedoch erheblichen Staudruckschlägen ausgesetzt, die im Mantel des Gehäuses Risse verursachen können. Diese Risse können auch beim Einbau des Filters durch zu kräftiges Einspannen eintreten. 



   Zwecks Beseitigung dieses Nachteiles und Verbesserung der Filterwirkung sieht die Erfindung vor, dass um das zylindrische Filtergewebe od. dgl. eine schraubenförmige Prallfläche angeordnet ist. Diese Prallfläche versteift das Luftfilter und erteilt der Luft eine schraubenförmige Bewegung, durch die eine Ausscheidung mitgeführter schwerer Teilchen verbessert wird. 



   Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, die zwei beispielsweise Ausführungsformen eines Luftfilters schematisch je in einem vertikalen Schnitt veranschaulicht. 



   Das Luftfilter nach Fig. 1 besteht aus einem Zylinder 1 aus Kunststoff, z. B. aus dem unter dem Handelsnamen Plexiglas bekannten Material, der zwischen den Vertiefungen 2 und 3 des Gehäuses 4 und des Bodens 5 eingespannt ist. Die Vertiefungen werden an dem Gehäuse bzw. an dem Boden bei dessen Herstellung, die durch Formguss erfolgt, gebildet. Die abgeschrägten Ränder 6 des Zylinders 1 liegen an den Vertiefungen 2,3 nach Art von Manschettendichtlippen an. Der Boden 5 und das Gehäuse 4 sind miteinander durch ein Rohrstück 7 vereinigt, das in den Boden 5 und in das Gehäuse 4 mit Gewinden eingeschraubt ist. 



   Mit einem Filterstrumpf 8, der aus einem feinen Kunststoffgewebe od. dgl. besteht, ist durch Tragorgane 9 eine mit einer oder zwei schraubenförmigen Windungen versehene Prallfläche 10 verbunden. 



  Diese verleiht dem Filter die gewünschte Steifheit. Das zylindrische Filtergewebe 8 und mit ihm die Prallfläche 10 stützen sich am Ansatz 11 des Gehäuses 4 unter der Wirkung einer elastischen Muffe 12 ab, die zugleich mit dem Wulst 13 und mit den sich auf den Ansatz 15 des Bodens 5 abgestützten Lippen 14 die Abdichtung des Filtergewebes 8 gewährleisten. 



   Das Filtergewebe 8 hat einen solchen Durchmesser, dass es mit dem Rohrstück 7 einen Ringspalt 16 abgrenzt. Dieser Ringspalt setzt sich im Ansatz 11 fort und mündet in den Kanal 17 des Gehäuses 4. Dieser Kanal 17 reicht von dem Ringspalt 16 bis zur Austrittsöffnung. Mit 19 ist die Eintrittsöffnung des Gehäuses bezeichnet, die den Innenraum des Zylinders 1 unmittelbar speist. Die Abströmung erfolgt in Richtung des Pfeiles 28. 



   Die Druckluft gelangt in das Luftfilter durch den Stutzen 19 und dringt in den Zylinder 1 ein, wo sie in zwei Stufen entstaubt und gefiltert wird :
1. Durch den Aufprall : Die Prallfläche 10 erteilt der Luft eine schraubenförmig gewundene Bewegung, und die von der Luft mitgeführten schweren Teilchen werden unter der Wirkung der Geschwindigkeit gegen die Innenwandung des Zylinders geschleudert und fallen auf den Boden des Zylinders, aus dem sie in bestimmten Zeitabständen durch Abnahme des Bodenverschlusses 35 entleert werden können. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch diese Anordnung wird das Verstopfen des Filtergewebes 8 durch grobe Teilchen vermieden. 



   2. Durch das Filtergewebe 8, durch das die Luft alsdann hindurchströmt, bevor sie im Ringspalt 16 zwischen dem Filtersieb 8 und dem Rohrstück 7 wieder emporsteigt, um z. B. zu einem nachgeschalteten Öler weiterzuströmen. 



   In Fig. 2 ist veranschaulicht, dass der Zylinder 1 durch eine z. B. aus gelochtem Blech 79 bestehende Bewehrung versteift sein kann. 



    'PATENTANSPRÜCHE :    
1. Luftfilter, insbesondere für Öler in Druckluftleitungen, bei dem die Verunreinigungen der Luft durch   Prallfläche   und eine Filterwand ausgeschieden werden, welches Filter aus einem den bzw. die Leitungsanschlüsse enthaltenden Gehäuse, einem im wesentlichen hohlzylindrischen Ansatz und einem zu diesem konzentrisch angeordneten zylindrischen Filtergewebe od. dgl. besteht, dadurch gekennzeichnet, dass um das zylindrische Filtergewebe (8) od. dgl. eine schraubenförmige Prallfläche (10) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Luftfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schraubenförmige Prallfläche (10) mit dem Filtergewebe (8) ode dgl. durch Tragorgan (9) verbunden ist.
    3. Luftfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die schraubenförmige Prallfläche (10) mit einem Ende am Gehäuse (4) und mit dem andern Ende an einer elastischen Muffe (12) abgestützt ist, welche auf einem Fortsatz (15) des Bodens (5) des hohlzylindrischen Ansatzes (1) aufliegt, wobei der Boden (5) mittels eines Rohrstückes (7) mit dem Gehäuse (4) verbunden ist.
AT855958A 1957-12-13 1958-12-11 Luftfilter, insbesondere für Öler in Druckluftleitungen AT215373B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3402529A (en) * 1965-10-06 1968-09-24 White Sales Corp Graham Air filter assembly

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