DE900704C - Multivibratorschaltung mit zwei Verstaerkerroehren - Google Patents
Multivibratorschaltung mit zwei VerstaerkerroehrenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
- H03K3/02—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
- H03K3/04—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback
- H03K3/05—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback
- H03K3/06—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two tubes so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
- H03K3/08—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two tubes so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator astable
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Multivibratorschaltung mit zwei Verstärkerröhren, bei
welcher der Stromkreis einer Ausgangselektrode jeder der Röhren über einen Kondensator mit dem
Steuergitterkreis der anderen Röhre gekoppelt ist und bei welcher, wie üblich, die Speisespannungen
wenigstens zweier entsprechender Ausgangselektroden der beiden Röhren einer gemeinsamen
Anodenspannungsquelle entnommen werden.
Bekanntlich ist es erwünscht, daß die Flankensteilheit der mittels der Multivibratorschaltung erzeugten,
z. B. impulsförmigen Schwingungen möglichst hoch ist.
Die Erfindung hat eine Verbesserung von Multivibratorschaltungen
der erwähnten Type zum Zweck, durch welche z. B. impulsförmige Schwingungen mit einer besonders großen Flankensteilheit
erhalten werden können.
Erfindungsgemäß ist in einem gemeinsamen Teil des Speisestromkreises zweier entsprechender Ausgangselektroden
der beiden Verstärkerröhren ein Widerstand eingeschaltet.
Vorzugsweise ist der im gemeinsamen Teil des Speisestromkreises eingeschaltete Widerstand etwa
von gleicher Größe wie die in den getrennten Teilen dieses Speisestromkreises eingeschalteten Widerstände.
An Hand der Zeichnung, in der eine günstige Ausführungsform der erfindungsgemäßen Multivibratorschaltung
dargestellt ist, wird die Erfindung näher erläutert.
Die dargestellte Multivibratorschaltung zum Erzeugen von impulsförmigen Schwingungen oder
aber periodischen, rechtwinklig mit der Zeitachse verlaufenden Spannungen besitzt zwei einander abwechselnd
blockierende Pentoden i, 2, deren
Kathoden 3,-4 untereinander und mit der geerdeten
Anschlußklemme S einer Anodenspannungsbatterie 6 verbunden sind. Das Schirmgitter 7 bzw. 8 jeder
der Röhren ist einerseits über einen Kondensator 10 bzw. 9 mit dem Steuergitter 12 bzw. 11 und
andererseits über einen Schirmgitterwiderstand 13 bzw. 14 mit der positiven Anschlußklemme 5' der
Batterie 6 verbunden. Die Steuergitter 11, 12 der
Röhren 1, 2 sind durch Widerstände 15, 16 mit den
Kathoden verbunden. In der mit der Klemme 5' der Batterie verbundenen Anodenleitung der
Röhren 1, 2 sind Änodenwiderstände 17, 18 angebracht.
Bei der dargestellten Schaltung können den Ausgangsklemmen 19 die erzeugten Schwingungen 20
entnommen werden. Die Ausgangsklemmen sind zu diesem Zweck über Trennungskondensatoren 21
bzw. 22 mit den Anoden 23, 24 der Röhren 1, 2 verbunden.
Die Frequenz der erzeugten Schwingungen ist von den Zeitkonstanten der Kondensator-Widerstands-Kombination
9, 15 bzw. 10, 16 abhängig.
Multivibratorschaltungen der bisher beschriebenen Art sind bekannt (s. z. B. Philips' Technisch
Tijdschrift, 1939, Nr. 9, S. 281, Fig. 4).
Nach der Erfindung ist im dargestellten Ausführungsbeispiel zwischen dem Vefbindungspunkt
der Schirmgitterwiderstände 13, 14 und dem Verbindungspunkt
der Anodenwiderstände 17, 18 ein Widerstand 2 s, 25' eingeschaltet, von dem ein vorzugsweise einstellbarer Anzapfpunkt 26 unmittelbar
mit der positiven Anschlußklemme 5' der Batterie 6 verbunden ist. Die zu beiden Seiten des Anzapfpunktes
liegenden Teile 25 bzw. 25' dieses Wider-Standes sind daher je in einem gemeinsamen Teil
der Schirmgitterkreise und der Anodenkreise der Röhren 1, 2 eingeschaltet.
Die den Anodenkreisen bzw. den Schirmgitterkreisen der Röhren 1, 2 gemeinsamen Widerstände
25 bzw. 25' unterstützen jeder für sich die zwischen den Röhren 1 und 2 von der Kondensator-Widerstands-Kombination
9, 15 bzw. ι ο, 16 herbeigeführte
Kopplung, wie im nachstehenden noch näher auseinandergesetzt wird. Dies ermöglicht u.a. eine
freiere Wahl der Größe der übrigen Schaltungselemente, insbesondere der Kondensator-Widerstands-Kombination
9, 15 bzw. 10, 16, wodurch die
Anwendungsmöglichkeiten von Schaltungen der vorliegenden Art erweitert werden.
Die Wirkungsweise der dargestellten Schaltung ist wie folgt: Wenn in einem gegebenen Zeitpunkt
die Röhre 1 gerade gesperrt ist und die Röhre 2 gerade stromführend geworden ist, so wird nach
Ablauf einer von der Kondensator-Widerstands-Kombination 9, 15 bedingten Zeitdauer das Potential
des Steuergitters n der Röhre 1 so weit gestiegen sein, daß die Sperrung der Röhre 1 behoben wird
und daher wieder ein geringer Strom durch die Röhre zu fließen anfängt. Infolge des nunmehr
durch das Auftreten eines Schirmgitterstromes an dem Schirmgitterwiderstand 13 und dem Widerstand
25' auftretenden Spannungsverlustes nimmt das Potential des Schirmgitters 7 ab und, da die Spannung
am Kondensator 10 sich nicht augenblicklich ändern kann, gleichzeitig das Potential des Steuergitters
12 der Röhre 2. Gleichzeitig wird aber das Potential des Schirmgitters 8 der Röhre 2 geringer
infolge des an dem Widerstand 2 5', der den beiden
Gitterkreisen gemeinsam ist, auftretenden größeren Spannungsverlustes. Der durch die Röhre 2 fließende
Strom nimmt nun ab, einerseits infolge der Potentialabnahme des Steuergitters 12 und andererseits
infolge der Potentialabnahme des Schirmgitters 8. Das Sperren der Röhre 2 wird daher vom
Widerstand 25' begünstigt, so daß die zwischen dem Augenblick, in dem die Röhre 1 gerade stromführend
wird, und dem Augenblick, in dem die Röhre 2 gerade völlig gesperrt ist, liegende Zeit
(Umschlagzeit) besonders gering sein kann.
Der den beiden Anodenkreisen gemeinsame Widerstand 25 hat an sich eine ähnliche Auswirkung
wie der Widerstand 25', was nach dem Vorhergehenden ohne weiteres einleuchtend ist.
Gleichzeitig ermöglicht die erfindungsgemäße Maßnahme, die Kondensator-Widerstands-Kombination
9, 15 und 10, 16 derart zu bemessen, daß sie
an sich eine zur Erzeugung von nahezu rechtwinklig mit der Zeitachse verlaufenden Wechselspannungen
unzureichende Kopplung herbeiführen, was z. B. zum Erreichen einer geringeren RC-Zeit zur Erzeugung
von impulsförmigen Schwingungen von hoher Frequenz oder bei Abnahme der Ausgangs spannungen
an in den respektiven Kathodenzuleitungen der Röhren liegenden, eine Gegenkopplung herbeiführenden
Widerständen erwünscht sein kann; in diesem Fall ist trotzdem eine ausreichend starke
Kopplung durch das Anbringen von den Speisestromkreisen der beiden Röhren gemeinsamen
Widerständen zu erzielen.
Es hat sich als günstig ergeben, die Widerstände 25 bzw. 25' derart zu wählen, daß deren
Größe etwa der Größe jedes der Anodenwiderstände 17, 18 bzw. Schirmgitterwiderstände 13, 14
entspricht.
Es wird bemerkt, daß die Erfindung naturgemäß ebenfalls bei Multivibra:orschaltungen anwendbar
ist, bei denen an Stelle von Pentoden Röhren einer anderen Type, z. B. Trioden, verwendet
werden.
Claims (3)
- PaTENTANSPKÜCHE:i. Multivibratorschaltung mit zwei Verstärkerröhren, bei welcher der Stromkreis einer Ausgangselektrode jeder der Röhren über einen Kondensator mit dem Steuergitterkreis der anderen Röhre gekoppelt ist und die Speisespannungen wenigstens zweier entsprechender Ausgangselektroden der beiden Röhren einer gemeinsamen Anodenspannungsquelle entnommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß in einem gemeinsamen Teil der Speisestromquelle der erwähnten entsprechenden Ausgangselektroden ein Widerstand eingeschaltet ist, dessen Größe etwa den Größen jeder der in den getrennten Teilen dieser Speisestromkreise eingeschalteten Widerstände entspricht.
- 2. Multivibratorschaltung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungspunkt der Anodenwiderstände der beiden Röhren über einen Widerstand (25) mit der positiven Anschlußklemme der Anodenspannungsquelle verbunden ist.
- 3. Multivibratorschaltung nach Anspruch 1 oder 2 mit zwei ein Schirmgitter besitzenden Verstärkerröhren, bei welcher der Schirmgitterkreis jeder der Röhren über einen Kondensator mit dem Steuergitterkreis der anderen Röhre gekoppelt ist und die Schirmgitter- und die Anodenspeisespannungen einer gemeinsamen Anodenspannungsquelle entnommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Verbindungspunkten der Schirmgitter- und Anodenwiderstände ein Widerstand (25) eingeschaltet ist, von dem ein Anzapfpunkt mit der positiven Anschlußklemme der Anodenspannungsquelle verbunden ist. aoHierzu 1 Blatt Zeichnungen5660 12.53
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