DE899759C - Aufziehvorrichtung fuer Zeituhren, insbesondere in Kraftfahrzeugen - Google Patents

Aufziehvorrichtung fuer Zeituhren, insbesondere in Kraftfahrzeugen

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DE899759C
DE899759C DE1949P0043472D DEP0043472DD DE899759C DE 899759 C DE899759 C DE 899759C DE 1949P0043472 D DE1949P0043472 D DE 1949P0043472D DE P0043472D D DEP0043472D D DE P0043472DD DE 899759 C DE899759 C DE 899759C
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DE
Germany
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pulling
takes place
spring
pressure
winding
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Expired
Application number
DE1949P0043472D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr-Ing E H Nallinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E H FRIEDRICH NALLINGER DIPL I
Original Assignee
E H FRIEDRICH NALLINGER DIPL I
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/22Automatic winding up by thermometric, barometric or like effects or alterations

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Aufziehvorrichtung für Zeituhren, insbesondere in Kraftfahrzeugen Zeituhren für Kraftfahrzeuge werden normalerweise mit Handaufzug versehen, was jedoch die Unannehmlichkeit mit sich bringt, daß häufig das Aufziehen vergessen wird und die Uhr stehenbleibt. Ausführungen mit elektrisch aufgezogenem Uhrwerk sind verhältnismäßig teuer.
  • Die Erfindung bezieht sich demgegenüber auf eine selbsttätige Aufziehvorrichtung für Zeituhren von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, welche verhältnismäßig einfach und billig ist. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß zum Aufziehen eine am oder auf dem Fahrzeugwirkende Kraft von wechselnder Größe oder Richtung benutzt wird. Besonders zweckmäßig ist es, zum Aufziehen der Uhr den wechselnden Druck eines gasförmigen oder flüssigen Mediums, insbesondere den in der Ansaugeleitung der Fahrzeugantriebsmaschine erzeugten Unterdruck zu verwenden. Der im Saugrohr auftretende, mit der Belastung der Maschine wechselnde Druck kann hierbei z. B. auf eine Membran wirken, welche über ein Gestänge oder einen Zahnstangentrieb mittels eines in einer Drehrichtung sperrenden Freilaufes, einer Sperrklinke od. dgl. ein ständiges Aufziehen des Uhrwerks vermittelt. Zweckmäßig ist hierbei der Aufziehwelle der Uhr eine Feder vorgeschaltet, welche von der das Aufziehen bewirkenden Kraft gespannt wird, derart, daß die Feder des Uhrwerks selbst nur entsprechend der Höchstspannung der vorgeschalteten Feder gespannt und somit eine Überbeanspruchung des Uhrwerks bzw. der Uhrwerkfeder verhindert wird.
  • An Stelle des im Saugrohr wirkenden Unterdruckes kann auch z. B. der wechselnde Druck eines Schmierölsystems (z. B. der Antriebsmaschine), der wechselnde Druck des Kühlmittelkreislaufes oder ein sonstiges Medium wechselnden Druckes verwendet werden. Gegebenenfalls kann das Aufziehen auch durch ein z. B. auf die Erschütterungen oder Federbewegungen des Fahrzeugs ansprechendes Glied erfolgen.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Anordnung von vorn, Abb. 2 die gleiche Anordnung von unten, Abb. 3 einen z. B. ebenfalls von unten gesehenen Schnitt durch eine analere Ausführungsform und Abb. q. die Seitenansicht einer dritten Ausführungsform.
  • Im Instrumentenbrett befindet sich die Zeituhr a, welche mittels einer Welle b durch den Aufziehknopf c aufgezogen werden kann. Zum Stellen der Uhr kann beispielsweise der Aufziehknopf c mit der Welle b in an sich bekannter Weise axial verschoben werden.
  • Auf der Welle b ist ein Klinkenrad d aufgekeilt, welches gegen Längsverschiebung gesichert sein kann, so daß es an der Axiälverschiebung der Welle b nicht teilnimmt. Auf .der Welle b bzw. auf der Nabe des Klinkenrades d ist ein z. B. gabelförmiger zweiarmiger Hebel e1, e2 lose drehbar angeordnet. Auf dem Ende des Hebelarmes e2 ist eine Klinke f gelagert, welche unter der Wirkung einer Feder g steht, die die Klinke in Eingriff mit dem Klinkenrad d drückt. Der Hebelarm e1 ist seinerseits an einen zylinderförmigen Gestängeteil h angeschlossen, in welchem ein kolbenartiger Gestängeteil i gleitet, wobei eine Feder k die Gestängeteile h und i bis zu einem Anschlag gegeneinander verspannt.
  • Der kolbenförmige Gestängeteil i ist seinerseits an die im Membrangehäuse L eingespannte Membran m angeschlossen. Eine Leitung n führt vom Membrangehäuse z. B. zur Ansaugeleitung des Motors, so daß der in der Ansaugeleitung erzeugte wechselnde Unterdruck die Membran m hin und her bewegt. Eine Zunahme des Unterdruckes bewirkt hierbei (bezogen auf die Abb. 2) ein Schwenken des Hebels e1, e2 im Uhrzeigersinn, wodurch die Klinke f das Klinkenrad d in entsprechendem Sinne dreht. Beim Nachlassen des Unterdruckes kann die Klinke f gegen die Wirkung der Feder g ausrasten und bei folgender Wiederzunahme des Unterdruckes eine neue Aufziehbewegung dem Klinkenrad d vermitteln.
  • Ist die Uhr vollständig aufgezogen, so daß das Klinkenrad d einer Weiterdrehung der Welle b einen Widerstand entgegensetzt, so wird bei Zunahme des Unterdruckes der kolbenartige Gestängeteil i zwar nach abwärts bewegt, spannt jedoch lediglich die Feder k, ohne den Gestängeteil lt bzw. den Hebel e1, e2 mitzunehmen. Der an der Klinke f wirkende Druck kann daher jeweils nur so groß sein als er unter Berücksichtigung des Hebelverhältnisses der Höchstspannung der Feder k entspricht. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 wird die Bewegung der Membran m auf die Aufziehwelle b der Uhr durch eine Zahnstange o mit der Verzahnung o1 und ein mit dieser zusammenwirkendes Zahnrad p übertragen. Die Zahnstange o ist hierbei auf einer mit, der Membran m fest verbundenen Stange q angeordnet und wird durch eine Feder k' gegen einen Bund r an dieser Stange gedrückt. Eine Freilaufvorrichtung s kuppelt das Zahnrad p mit der Aufziehwelle b derart, daß beim Drehen des Zahnrades p im Uhrzeigersinn die Welle b mitgenommen, bei einem Drehen im entgegengesetzten Sinne dagegen freigegeben wird. Ist die Uhr aufgezogen, so bewirkt eine Zunahme des Unterdruckes lediglich eine Verstellung der Stange q, während die Zahnstange o unter Spannung der Feder k' von der Welle b bzw. unter Sperrung des Freilaufes s vom Zahnrad p festgehalten wird.
  • Gegebenenfalls kann der Feder k (Abb. 2) bzw. k' (Abb. 3) eine zweite entgegengesetzt wirkende Feder zugeordnet sein, derart, daß der das Aufziehen bewirkende Hebel e1, e2 bzw. die das Aufziehen bewirkende Zahnstange o od. dgl. in beiden Bewegungsrichtungen mit der Membran m federnd gekuppelt ist. Beispielsweise kann eine solche zweite Feder zwischen dem oberen kolbenartigen Ende des Gestängegliedes i und dem zylinderförmigen Gestängeglied h bzw. zwischen der Zahnstange o und dem Anschlag r zwischengeschaltet sein. Auch kann gegebenenfalls an Stelle von zwei derartigen Federn eine einzige Feder vorgesehen sein.
  • Eine solche Anordnung mit nur einer Feder zeigt beispielsweise die Ausführungsform nach Abb. q.. Die Membran m wirkt hierbei über eine Blattfeder t auf einen Gestängeteil 2t, welcher einen Hebelarm v des äußeren Ringes s1 einer Freilaufvorrichtung verstellt und hierdurch das Aufziehen der Uhr a bewirkt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Aufziehvorrichtung für Zeituhren, insbesondere in Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufziehen der Uhr durch eine ihre Größe oder Richtung wechselnde, durch den Betrieb des Fahrzeugs erzeugte Kraft geschieht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufziehen durch den wechselnden Druck eines gasförmigen oder flüssigen Mediums z. B, mittels einer Membran erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufziehen durch den in der Ansaugleitung der Antriebsmaschine erzeugten Unterdruck erfolgt. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i und 2" dadurch gekennzeichnet, daß das Aufziehen durch den wechselnden Druck der Druckschmierung, z. B. der Antriebsmaschine, erfolgt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufziehen durch den wechselnden Druck des Kühlmittelkreislaufes erfolgt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufziehen durch Vermittlung einer Feder (bzw. mehrerer Federn) erfolgt, welche sich z. B. erst bei Bewegung der Aufziehvorrichtung in Aufziehrichtung spannt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die vom Aufziehmittel betätigte Vorrichtung, z. B. Membran, und die Zeituhr eine Freilaufvorrichtung, z. B. auf der von Hand zu betätigenden Aufziehwelle, zwischengeschaltet ist. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige Aufziehen über ein Gestänge mittels Sperrklinke erfolgt (Abb. 2). g. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige Aufziehen mittels einer Zahnstange erfolgt (Abb. 3).
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