DE899683C - Unterdrueckung von Stoersendern bei Frequenzmodulation - Google Patents
Unterdrueckung von Stoersendern bei FrequenzmodulationInfo
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- H03H7/1766—Parallel LC in series path
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Description
- Bekanntlich bringt,die Anwendung,der Frequenzmodulation für die drahtlose Übertragung von Nachrichten oder Rundfunk beträchtliche Vorteile hinsichtlich der Störbefreiung, wenn man den Frequenzhub mehrfach so .groß wie die niederfrequente Bandbreite macht. Dies ;gilt jedoch nur so lange, wie kein amplitudenmodulierter oder getasteter Störsender mit größerer oder auch .nur ungefähr gleicher Feldstärke wie der .zu empfangende frequenzmodulierte Sender einfällt. Ist der Störsender nämlich stärker, so tritt im Empfänger am Begrenzer eine Unterdrückung .des Nutzsenders auf und der Empfang setzt ganz aus.
- Gegen diese Erscheinung schafft die beschriebene Erfindung eine vollständige Abhilfe. Der Grundgedanke-,der Erfindung beruht auf .der Wesensverschiedenheit zwischen frequenz- und amplitudenmodulierten bzw. getasteten Schwingungen. Gibt man nämlich der Durchlaßkurve des Empfängers zwischen den beiden Grenzfrequenzen f 1 und f 2 bei einer bestimmten Frequenz fo eine scharfe Einrsenkung (Abb. i), so wird ein auf dieser Frequenz arbeitender amplitudenmodulierter oder getasteter Sender unterdrückt, da für ihn die stationäre Dämpfungskurve maßgebend ist. Bei einem frequen.zmodulierten Sender, dessen Frequenz im Rhythmus der modulierenden Tonfrequenz ständig über den ganzen Durdhlaß'@bereich hin und her schwankt, gilt dies nicht mehr. Schon wenn noch eine merkliche Schwächung der um fo liegenden Frequenzen für einen solchen Sender vorläge, würde sich daraus, soweit nicht alles bereits wieder am Begrenzer ausgeglichen würde, nur eine geringe Verzerrung der Niederfrequenz ergeben. Bei einigermaßen steilem Verlauf der Einsenkung wird sich jedoch die ursprüngliche ebeneDurchlaßkurve für einen frequenzmodulierten Sender höchstens in der in Ab'b.2 angegebenen Weise verändern, da die Einschwi.ngzeit für den Lochbereich um F, viel zu groß ist.
- Praktisch handelt es sich also um die Einfügung einer Schaltung in Eden Empfänger, .die den Durchlaßbereich bei einer beliebigen einstellbaren Frequenz in der Art, wie .es Abb. i zeigt, unterbricht. Dies könnte grundsätzlich einfach durch einen vor ,den Eingang geschalteten Parallelschwingungskreis geschehen. - Dies Verfahren ist jedoch umständlich, da man den Kreis mitumschalten und abstimmen müßte. Zweckmäßiger legt man die Sperrschaltung in den Zwischenfrequenztei.l zwischen irgendein Verstärkerröhr und das nachfolgende Bandfilter. Abb. 3 zeigt eine solche Anordnung, bei der außerdem statt eines einfachen Parallelkreises eine Spezialschaltung zur Erzeugung der Dämpfungsspitze im Durchlaßbereich des Zwischenfrequenzfilters verwandt ist. Diese Schaltung besteht aus dem Schwingungskreis Po und dem Widerstand R und wird an .das nachfolgende Bandfilter P1, P2 angepaßt. Von G geht es auf das Gitter der nächstfolgenden Röhre.
- Das Erfindungsprinzip ist beliebig erweiterungsfähig, .d. h. man kann, wenn mehrere Störsender über dem Nutzsender .liegen, auch entsprechend mehr Dämpfüngsspitzen im Durchlaßbereich anbringen. Praktisch läuft das lediglich auf die Anbringung mehrerer Sperrglieder im Zwischenfrequenzteil hinaus. Die Bedienung des Empfängers erfolgt dann so, daß bei normalem, ungestörtem Empfang alle Dämpfungspole in die Sperrbereiche der Zwischenfrequenzfilter gelegt werden. Treffen dann Störsender ein, so werden .sie der Reihe nach durch Einstellung der einzelnen Sperrglieder auf das Innere des Durchlaßbereiches unterdrückt.
Claims (2)
- PATE NTANSPR ÜCIIL: z. Unterdrückung von Störsendern beim Empfang frequenzmodulierter Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des jeweils eingestellten Durchlaßbereiches des Empfängers Dämpfungsspitzen,z. B. durch Einschaltung von Sperrkreisen oder Sperrgliedern geschaffen werden, derart, daß Sender mit fester Frequenz ganz unterdrückt werden, während für frequenzmodulierte Sender durch die Größe der Einschwingzeit nur eine unwesentliche Dämpfung eintritt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltungen in den Zwischenfrequenztei,l gelegt Werden. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 824119; ENT, i8 (19q.1), S. 61; Bell System techn. Journal 16 (1937), S. 513; Tij.dschr. Nederl. Radiogen. 8 (19q.0), S. 315; ENT, 15 (i938), S. 98.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV1894D DE899683C (de) | 1942-06-25 | 1942-06-25 | Unterdrueckung von Stoersendern bei Frequenzmodulation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV1894D DE899683C (de) | 1942-06-25 | 1942-06-25 | Unterdrueckung von Stoersendern bei Frequenzmodulation |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE899683C true DE899683C (de) | 1953-12-14 |
Family
ID=7569846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV1894D Expired DE899683C (de) | 1942-06-25 | 1942-06-25 | Unterdrueckung von Stoersendern bei Frequenzmodulation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE899683C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR824119A (fr) * | 1936-07-09 | 1938-02-01 | Schaub Appbau Gmbh | Dispositif de montage destiné à éliminer les fréquences perturbatrices à la réception |
-
1942
- 1942-06-25 DE DEV1894D patent/DE899683C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR824119A (fr) * | 1936-07-09 | 1938-02-01 | Schaub Appbau Gmbh | Dispositif de montage destiné à éliminer les fréquences perturbatrices à la réception |
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