DE899558C - Verfahren zur Gewinnung von Mangan aus fluessiger Hochofenschlacke - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Mangan aus fluessiger Hochofenschlacke

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DE899558C
DE899558C DED8614A DED0008614A DE899558C DE 899558 C DE899558 C DE 899558C DE D8614 A DED8614 A DE D8614A DE D0008614 A DED0008614 A DE D0008614A DE 899558 C DE899558 C DE 899558C
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manganese
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liquid
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DED8614A
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Paul Sernitz
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Demag Elektrometallurgie GmbH
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Demag Elektrometallurgie GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B47/00Obtaining manganese

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Mangan aus flüssiger Hochofenschlacke Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um unter Aufbringung geringsten Energieaufwandes das in den bei der Roheisenerzeugung im Blashochofen in den Schlacken vorhandene Mangan zu gewinnen.
  • Es ist bekannt, daß viele Eisenerze einen hohen Mangangehalt aufweisen, der aber bei der Roheisenerzeugung im Blashochofen in die Schlacke gehen muß, um die Qualität des zu erzeugenden Roheisens nicht zu verschlechtern. Auf der anderen Seite bildet jedoch der Mangangehalt in der Schlacke nur einen bestimmten Bruchteil der Schlackenmenge.
  • Wenn jedoch die aus denn Blashochofen kommende flüssige Schlacke einem Elektroofen direkt oder indirekt in flüssiger Form zugeführt wird, so kann bei Anwendung des Prinzips der Stufenreduktion der noch flüssigen Schlacke das Reduktionsmittel in bestimmter Höhe zugesetzt werden, um das Mangan aus dieser Schlacke zu reduzieren. Das Arbeiten mit flüssiger Schlacke bringt eine hohe Energieersparnis mit sich und bedeutet damit ein wirtschaftliches Arbeiten.
  • Das Prinzip der Stufenreduktion ist z. B. im Archiv für das Eisenhüttenwesen, Bd. 1g, Gruppe A, Nr.326, in den Berichten des Vereins deutscher Eisenhüttenleute, 1944, S. i bis 3 und 6 bis i i, und im Lehrbuch von D u r r e r , »Metallurgie des Eisens«, --. Auflage, S. igg ff., beschrieben. Die Stufenreduktion beruht im wesentlichen darauf, daß ähnlich wie bei der elektrochemischen Spannungsreihe der Metalle und Nichtmetalle auch bei metallurgischen Reduktionsverfahren durch Zusatz von Kohlenstoff die Metalle in einer ganz bestimmtem Stufenfolge abgeschieden werden. In der Anwendung auf die vorliegende Erfindung wird zuerst das Eisen und dann das Mangan abgeschieden. Dazu wird zweckmäßig ein Elektroofen verwendet, dem ein Mischer vorgeschaltet wird. Der in diesen Ofen eingebrachten flüssigen Hochofenschlacke wird Eisenerz zugesetzt, so daß ein handelsübliches Ferro-Mangan, gewöhnlich als Ferro-Mangan-Carbure bezeichnet, entsteht. Dieses Ferro-Mangan-Carbure wird dann in bekannter Weise weiter auf Mangan verarbeitet.
  • Bei Hochöfen mit größerem Durchsatz wird es in vielen Fällen zweckmäßig sein, jedem Ofen mehrere Elektroöfen zuzuordnen, so daß die Hochofenschlacke gleichzeitig in mehreren parallel laufenden Verfahren auf Mangan verarbeitet -werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Gewinnung von Mangan aus flüssiger Hochofenschlacke, dadurch gekennzeichnet, daß diese flüssige Schlacke direkt oder indirekt einem Elektroofen zugeführt wird, wobei unter Anwendung der Stufenreduktion durch Zuführung des Reduktionsmittels das in der Schlacke enthaltene Mangan ausgeschieden wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Elektroofen unter Vorschaltung eines Mischers, der gas- oder elektrisch beheizt wird, verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zugabe von Eisenerz ein normales, handelsübliches Ferro-Mangan-Carbur8 hergestellt werden kann. q.. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der anfallenden flüssigen Schlackenmenge vom Blashochofen ein oder mehrere Aggregate verwendet werden.
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