DE89950C - - Google Patents

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DE89950C
DE89950C DENDAT89950D DE89950DA DE89950C DE 89950 C DE89950 C DE 89950C DE NDAT89950 D DENDAT89950 D DE NDAT89950D DE 89950D A DE89950D A DE 89950DA DE 89950 C DE89950 C DE 89950C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L9/00Passages or apertures for delivering secondary air for completing combustion of fuel 
    • F23L9/02Passages or apertures for delivering secondary air for completing combustion of fuel  by discharging the air above the fire
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Federungsanlagen.
EDUARD MÜLLER in PRAG. Oberlufteinsteuerung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. April 1896 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Oberlufteinsteuerung nach Schlufs der Feuerthür für Lokomotiven, zum Zwecke, Rauchverzehrung herbeizuführen.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht einer Lokomotive,
Fig. 2 die Ansicht der hinteren Feuerbüchsenwand mit der Ansicht der Einrichtung zur Oberlufteinsteuerung,
Fig. 3 die Vorderansicht genannter Einrichtung,
Fig. 4 deren Grundrifs,
Fig! 5 einen Schnitt nach x-x der Fig. 3,
Fig. 6 die der Fig. 2 entsprechende Gesammtanordnung und
Fig. 7 die Seitenansicht des Sperrrades.
|)ie zur Verbrennung des Rauches erforderliche Oberluft wird durch die in der Feuerthqr α angebrachte Klappe b, welche mittelst der Kurbelwelle c, des Lenkers d und des anderen weiter unten beschriebenen Mechanismus bewegt wird, in den Verbrennungsraum eingelassen, und zwar nach Maafsgabe der zur Verbrennung einer Rostbeschickung erforderlichen Zeit in der Weise, dafs die Klappe b na?h stattgefundener Rostbeschickung während des, Schliefsens der Feuerthür selbstthä'tig geöffnet und hernach durch den Antriebsmechanismus wieder allmählich geschlossen wird. Die Feuerthür α ist mit dem Thürband F mittelst Niete N vernietet, so dafs beim Drehen der Thürspindel ^ (Fig. 6), welche mittelst Vierkante in den entsprechend geformten Bohrungen B (Fig. 3) des Thürbandes F gelagert ist, auch die Feuerthür α mit der Klappe b bewegt wird. Die Spindel \ ist in der Mitte rund. Der Antriebsmechanismus besteht aus den beiden in einander greifenden Kegelrädern e und f, von welchen das erstere auf der Kurbelwelle c festsitzt, das letztere aber auf der Thürspindel \ beweglich eingerichtet und mit dem Hebel g fest verbunden ist. Beim Oeffnen der Feuerthür α verschiebt der Hebel g durch die Zugstange h die Sperrklinke i auf dem Sperrrade k und stellt auf diese Weise das Kegelrad f in seiner neuen Lage derart fest, dafs beim Schlieisen der Feuerthür das Kegelrad e sich auf dem Kegelrad f abwälzen mufs, wodurch die Kurbelwelle um etwa 900 gedreht und die Klappe b geöffnet wird (Fig. 5 in punktirten Linien gezeichnet).
Die Klappe b würde, wenn sie nicht durch einen besonderen Zwischenmechanismus daran gehindert wäre, durch ihr Eigengewicht herabfallen; die Klappe soll aber allmählich sinken bezw. nach und nach die Feuerthüröffnung und somit den Luftzutritt abschliefsen. Dieses unmittelbar auf das Oeffnen der Klappe b folgende allmähliche Schliefsen derselben wird durch den von der Lokomotive ausgehenden Antrieb, bestehend aus dem von einem Excenter [E, Fig. 1) oder von der Geschwindigkeitsmesserwelle ausgehenden, sich hin- und herbewegenden, mittelst der Sperrklinke C1 in das Sperrrad m (Fig. 6 und 7) eingreifenden Gestänges η bewirkt, da das Sperrrad m auf der Achse der Schnecke 0 sitzt und letztere in das mit dem Sperrrade k verbundene Schraubenrad ρ eingreift (Fig. 4). Der auf dem Klinkenhebel q verschieb- und feststellbare Kreuzkopf r
(Fig. 6 und 7) ermöglicht die Hubveränderung des Sperrrades m und somit auch das erwünschte frühere oder spätere Schliefsen der Klappe b.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Vorrichtung zur' Einsteuerung von Oberluft nach Schlufs der Feuerthür, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Oeffnen der Feuerthür α das auf der Kurbelwelle (c) festgekeilte Zahnrad e das auf der Thürspindel ζ lose aufgesteckte Zahnrad f bewegt und dieses vermittelst der Hebel g Hh1 die in das Sperrrad k eingreifende Sperrklinke i verschiebt, damit beim Schliefsen der Thür a das Rad e sich auf dem nunmehr durch die Sperrklinke / festgestellten Rad/ abwälzt und so die Klappe b mittelst Kurbelwelle c hebt bezw. öffnet.
    Bei der unter. 1. geschützten Vorrichtung die von dem auf einer der Lokomotivachsen sitzenden Excenter E, dem Gestänge n, dem Hebel q, der Klinke C1 und dem Sperrrad m bethätigte Schnecke 0, welche in das mit dem Sperrrade k fest verbundene Zahnrad ρ eingreift, zum Zwecke, ein allmähliches, durch Verschiebung des Angriffspunktes des Gestänges η auf Hebel q regelbares Verschliefsen der Klappet herbeizuführen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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