DE899339C - Waermeuebertragungsmittel von erhoehter Thermostabilitaet - Google Patents

Waermeuebertragungsmittel von erhoehter Thermostabilitaet

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DE899339C
DE899339C DEF7739A DEF0007739A DE899339C DE 899339 C DE899339 C DE 899339C DE F7739 A DEF7739 A DE F7739A DE F0007739 A DEF0007739 A DE F0007739A DE 899339 C DE899339 C DE 899339C
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DE
Germany
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heat transfer
thermal stability
transfer medium
increased thermal
boiling point
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Expired
Application number
DEF7739A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinz Jonas
Dr Wilhelm Moschel
Dr Watler Noll
Dr Perter Simons
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Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K5/00Heat-transfer, heat-exchange or heat-storage materials, e.g. refrigerants; Materials for the production of heat or cold by chemical reactions other than by combustion
    • C09K5/08Materials not undergoing a change of physical state when used
    • C09K5/10Liquid materials

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Wärmeübertragungsmittel von erhöhter Thermostabilität Tetraarylsiükate, wie z. B. Tetrakresyl@silikat, Tetraxylensi.likat und andere, werden als flüssige Wärmeübertrabrungsmedien verwendet. Diese Produkte zeichnen sich durch verhältnismäßig niedrigen Ersitarrungspunkt (zum Teil unter -2o° C) und hohen Siedepunkt (über 4c10'° C) aus. Wenn diese Produkte bis zu 380' im Dauerbetrieb, als. Heizbadflüss:igkedten eingesetzt werden, verändern sie sich bei diesen Temperaturen trotz des Ausschlusses der Luftfeuchtigkeit mit,der Zeit allmählich, wobei ihre Viskosität zunimmt und die, Temperatur des Siedebeginns abfällt.
  • Zur Verhinderung einer Zersetzung bzw. Verharzung hat man bereits dem Tetraary1silikat eiine gewisse Menge des entsprechenden Phenols zugegeben, wobei das, freie Phenol eine Selbstregenerierung ,des Arylsilikates bewirken soll. Obgleich durch diese Maßnahme eine gewisse Verbesserung der Haltbarkeit erzielt werden konnte, ist es doch für den, Dauerbetrieb wünschenswert, eine weitere Steigerung der Thermostabilität zu erreichen.
  • Es wurde nun, überraschenderweise gefunden, daß man die Thermostabilität der Ary lsilikate wesentlich verbessern kann, wenn dein Arylsilikat ein chemisch inerter; thermostabiler; vo@rzugsweis.e aromatischer oder hydro,aromati,scher, Stoff zugegeben wird, dessen. Siedepunkt zwischen etwa 18o und etwa 30o° liegt, wie z. B. Naphthalin, Diphenyl, Tetrahydronaphthalin, D,ekahydronaphthal,in., Aoetophenon und andere; die ohne Einfuß auf diel chemische IConstitution des Arylsilikates bleiben. Je nach Art und Menge der Zusatzkomponente läßt sich der Siedepunkt der Mischung beliebig zwischen demjenigen .des Arylsilikates und demjenigen der Zusatzkomponente einstellen. Schon ein geringer Zusatz von diesen Verbindungen bewirkt gegenüber den bisherigen eine erhebliche Verbesserung. Mit zunehmender Menge anZüsatzkomponentewird zwar dieThermostabilität erhöht, jedoch auf der anderen Seite entsprechend auch der Siedepunkt erniedrigt. Eis zeigte sich, daß ein geringer Zusatz vom erfindungsgemäßen Komponenten eine wesentliche Erhöhung der Thermostabilität ergab, ja, trotz der geringen Menge war die Wirkung besser als, bei größerer Menge an Phenolzu:s.atz. Voraussetzung für diese Wirkung ist einmal, däß die niedersiedende Zusatzkomponente bei den angewendeten- Temperaturen chemisch inert und thermostabil ist und zum anderen kein Wasser enthält bzw. an keiner wasserliefernden Reaktion teilnimmt. Vermutlich verhindert der verhältnismäßig niedrige Siedepunkt der Zusatzkomponente weitgehend eine. Örtliche Überhitzung und begünstigt infolge des höheren Dampfdruckes die Bildung einer Dampfschutzschieht oberhalb der Heizbadflüssigkeitsoberfläche, wodurch der Zutritt von Luft und Feuchtigkeit erschwert wird.
  • Zur Veranschaulichung der erfindungsgemäßen Maßnahme wurde einmal Tetrakreisylsälikat mit 3 °/a Tetrahydronaphthal.in und zum anderen zum Vergleich Tetraclkresylsilikat allein sowie mit ioo/o Kresol bei 300° unter gleichen Bedingungen in bezug auf ihre Viekos.itätsänderungen nach gewissen Zeitabschnitten untersucht. Die Viskositätsmessungen erfolgten bei 5o0. Viskosität in cSt Tetrakresylsilikat nach Siedepunkt zu Anfang 500 Stunden Differenz bei 300° mit 3 % Tetrahydronaphthalin ..... .. . . etwa 370° 9,6 11,4 z,8 ohne Zusatz .......... - 43o° 11,0 17,0 6,0 mit 1o % Kresol ...... - 300° 8,4 13,5 5,1

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Wärmeübertragungsflüssigkeix, bestehend aus einer Mischung von Tetraarylsälikat mit einer chemisch inerten, thermostabilen: Verbindung mit einem Siedepunkt zwischen etwa 18o und etwa 300°.
  2. 2 Wännn@eübertragungsflüssigkeit gemäß An-Spruch i, enthaltend als chemische inerte, thermostäbile Verbindung einen aromatischen bzw. hydroaromatischen Kohlenwasserstoff mit einem Siedepunkt zwischen etwa i8o und etwa 3a0°.
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