DE899281C - Randlose Brillenfassung - Google Patents

Randlose Brillenfassung

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DE899281C
DE899281C DEM8586A DEM0008586A DE899281C DE 899281 C DE899281 C DE 899281C DE M8586 A DEM8586 A DE M8586A DE M0008586 A DEM0008586 A DE M0008586A DE 899281 C DE899281 C DE 899281C
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DE
Germany
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pin
balance beam
parts
glass
glasses
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Expired
Application number
DEM8586A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Chr Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Marwitz & Hauser Optische Fabr
Original Assignee
Marwitz & Hauser Optische Fabr
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C1/00Assemblies of lenses with bridges or browbars
    • G02C1/04Bridge or browbar secured to or integral with partial rims, e.g. with partially-flexible rim for holding lens
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C1/00Assemblies of lenses with bridges or browbars
    • G02C1/02Bridge or browbar secured to lenses without the use of rims

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description

  • Randlose Brillenfassung Die Erfindung bezieht sich auf randlose Brillenfassungen jener besonderen Art, bei der die mit entsprechenden Randkerben versehenen Augengläser von einem sogenannten Schwebebalken federnd gehalten werden. Bei einer bekannten Ausführung einer solchen Brillenfassung ist der Schwebebalken in üblicher Weise hinter dem Augenglas, also näher dem Auge, längs des oberen Glasrandes verlaufend und dahinter ein zweiter paralleler Balken angeordnet. Der Schwebebalken hält bloß das Augenglas im Bereich seiner Kerben, während der zweite Balken den Nasensteg der Brille mit dem Ohrbügel verbindet. Beide Balken sind am Nasensteg befestigt und voneinander unabhängig. Jeder Balken besteht aus einem dünnen Drahtbogen, der Biegebeanspruchungen senkrecht zur Ebene des Augenglases nur wenig Widerstand entgegensetzt. Es kann deshalb leicht geschehen, daß bei einer solchen Beanspruchung des Schwebebalkens die das Augenglas im Bereich der Kerben umklammernden kurzen Häkchen ihren Halt aufgeben und das Glas nach vorn herausfällt.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Brillenfassung mit Schwebebalken und federnd mittels Kerben eingehängter Gläser geschaffen, bei der der Schwebebalken auf einem Teil seiner Länge zwischen seinen Verbindungsstellen mit dem Nasensteg und dem Ohrbügel als Doppelbalken ausgebildet ist, dessen beide Teile den oberen Glasrand zwischtn sich fassen. Infolge dieser Ausbildung kann das Glas weder nach vorn noch nach hinten ausweichen.
  • Dieser Schwebebalken könnte an sich ein entsprechend gebogenes Stanzstück bilden, dessen Teile durch ein Ouerstück oder stehengelassene Zungen miteinander verbunden sind. Vorteilhaft bestehen jedoch die beiden Teile des Schwebebalkens aus parallelen Bögen, von denen der hinter dem Glas liegende einerseits mit dem Nasensteg, andererseits mit dem Ohrbügel verbunden ist, während zu seiner Verbindung mit dem vorderen Balkenteil zwei quer liegende Zapfenverbindungen vorgesehen sind, die gleichzeitig zum Einhängen des Glases dienen. Die Balkenteile versteifen sich gegenseitig, so daß bei größerer Gesamtbiegungsfestigkeit jeder für sich dünner gehalten werden kann als bisher üblich. Bei .der Wahl eines geeig-, neten Werkstoffes wird der Schwebebalken praktisch unsichtbar. Jeder der beiden Balkenteile kann natürlich auch aus anderem Werkstoff bestehen.
  • Die erwähnte Zapfenverbindung wird vorteilhaft so ausgeführt, .daß an einander gegenüberliegenden Stellen der beiden Schwebebalkenteile je ein Zapfen befestigt ist, wobei je ein Zapfen der zusammenwirkenden Zapfenpaare zum Einschieben des anderen Zapfens hohl ausgebildet ist. Diese Zapfenverbindung hat gegenüber einer starren Verbindung den Vorzug, daß beim Einpassen der Gläser die Zapfenlänge der Dicke des Augenglases angepaßt werden kann und durch bloßes seitliches Zusammenkneifen der Zapfen mit Hilfe einer geeigneten Zange eine feste Kerbverbindung erzielbar ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. i zeigt die Brillenfassung in Vorderansicht, Fig. 2 in Seitenansicht und Fig. 3 in der Draufsicht; Fig.4 zeigt ein geeignetes Augenglas für die neue Fassung; Fig. 5 und 6 zeigen in vergrößerter Darstellung die Zapfenverbindung der beiden Schwebebalkenteile vor und nach dem Zusammenbau.
  • Zwischen dem Nasensteg i und dem Ohrbügel z der Brillenfassung ist der entlang des oberen Randes des Augenglases 3 verlaufende Schwebebalken angeordnet. Dieser Schwebebalken ist gemäß der Erfindung auf einem Teil seiner Länge als Doppelbalken mit den Teilen 4 und 5 ausgebildet. Diese beiden Teile sind als im wesentlichen parallele Bänder oder Drähte so angeordnet, daß sie im zusammengebauten Zustand gemäß den Fig. 2, 3 und 6 das Glas 3 zwischen sich einschließen.
  • Der hinter dem Glas 3 liegende Balkenteil 4 ist einerseits am Nasensteg i befestigt, andererseits in bekannter Weise über ein Gelenk mit .dem Ohrbügel 2 verbunden. Der vordere Balkenteil 5, der in der Regel dünner ausgeführt wird, da er ja nur eine unterstützende Wirkung auszuüben hat, ist mit dem Balkenteil 4 in der Nähe seiner Enden durch Zapfen verbunden.
  • Gemäß Fig. 5 und 6 sind zu diesem Zweck an einander gegenüberliegenden Stellen der Balkenteile 4, 5 je ein Zapfen 6 bzw. 7 vorgesehen, die paarweise zusammenwirken. Der eine Zapfen eines jeden Paares, z. B. der Zapfen 6, ist stärker und hohl ausgebildet und dient zur Aufnahme des dünneren, vollen, mit Rillen, Kerben od. dgl. versehenen Zapfens 7. Der Zusammenbau der Fassung und das Einpassen der Gläser geht folgendermaßen vor sich: Zuerst werden die Längen der Zapfen 6, 7 der Dicke der einzusetzenden Gläser 3 durch Fräsen oder Schleifen angepaßt. Hierauf werden die Zapfen 7 in die Hohlzapfen 6 eingeschoben und durch seitliches Zusammenkneifen der Zapfen mittels einer geeigneten, eine oder mehrere kleinere Erhöhungen aufweisenden Zange verkerbt.
  • Hierauf wird das in bekannter Weise mit zwei einander ungefähr gegenüberliegenden Kerben 8 versehene Glas 3 mit der nasenseitigen Kerbe 8 auf den entsprechenden Zapfen 6 aufgeschoben und durch geringen Zug am schläfenseitigen Ende der federnde Schwebebalken 4,5 etwas aufgebogen. Jetzt wird die zweite Kerbe 8 in den zugehörigen Zapfen eingerastet.
  • Der Zusammenbau ist also sehr einfach und ohne jede Verschraubung u. dgl. durchführbar, und trotzdem sitzen Gläser beliebiger Dicke immer satt und sicher zwischen den beiden Teilen des Schwebebalkens.
  • Wie bereits eingangs erwähnt, kann der vordere Balkenteil 5 aus anderem Werkstoff als der Balkenteil 4, z. B. aus einem Kunststoff, bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Randlose Brillenfassung mit Schwebebalken und eingehängten, federnd gehaltenen Gläsern, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwebebalken auf einem Teil seiner Länge zwischen seinen Verbindungsstellen mit dem Nasensteg (i) und dem Ohrbügel (2) als Doppelbalken ausgebildet ist, dessen beide Teile (4, 5) den oberen Glasrand zwischen sich fassen. z. Brillenfassung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (4,5) des Schwebebalkens aus im wesentlichen parallelen, z. B. aus Draht gefertigten Bögen bestehen, von denen der hinter dem Glas (3) liegende einerseits mit dem Nasensteg (i), andererseits mit dem Ohrbügel (2) verbunden ist, während zu seiner Verbindung mit dem vorderen Balkenteil (5) zwei quer liegende Zapfenverbindungen (6, 7) vorgesehen sind, die gleichzeitig zum Einhängen der Augengläser (3) dienen. 3. Brillenfassung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Balkenteil (5) aus einem anderen Werkstoff als der hintere Balkenteil (4), z. B. aus einem Kunststoff, besteht. 4. Brillenfassung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einander gegenüberliegenden Stellen der beiden Schwebebalkenteile (4, 5) je ein Zapfen (6 bzw. 7) befestigt ist, wobei je ein Zapfen (z. B. 6) der zusammenwirkenden Zapfenpaare zum Einschieben des anderen Zapfens (7) stärker und hohl ausgebildet ist.
DEM8586A 1951-02-17 1951-02-17 Randlose Brillenfassung Expired DE899281C (de)

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DEM8586A DE899281C (de) 1951-02-17 1951-02-17 Randlose Brillenfassung

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DEM8586A DE899281C (de) 1951-02-17 1951-02-17 Randlose Brillenfassung

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DE899281C true DE899281C (de) 1953-12-10

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DEM8586A Expired DE899281C (de) 1951-02-17 1951-02-17 Randlose Brillenfassung

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DE (1) DE899281C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128172B (de) * 1956-11-14 1962-04-19 Rene Tardy Brillengestell
EP0361547A3 (de) * 1984-08-07 1990-04-11 Eyemetrics-Systems Ag Randlose Brille zu Korrektionszwecken
DE3905197A1 (de) * 1989-02-21 1990-08-30 Walter Bergner Brillengestell
FR2711810A1 (fr) * 1993-10-29 1995-05-05 Jullien Lunetterie Henry Lunettes crantées.
US5587747A (en) * 1994-03-22 1996-12-24 Gargoyles, Inc. Interchangeable eyeglass lens system

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