DE894630C - Augenglasgestell - Google Patents

Augenglasgestell

Info

Publication number
DE894630C
DE894630C DEB3308A DEB0003308A DE894630C DE 894630 C DE894630 C DE 894630C DE B3308 A DEB3308 A DE B3308A DE B0003308 A DEB0003308 A DE B0003308A DE 894630 C DE894630 C DE 894630C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glasses
frame
parts
edges
notches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB3308A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1619625U (de
Inventor
Seekonk Bouchard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bausch and Lomb Inc
Original Assignee
Bausch and Lomb Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bausch and Lomb Inc filed Critical Bausch and Lomb Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE894630C publication Critical patent/DE894630C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C1/00Assemblies of lenses with bridges or browbars
    • G02C1/02Bridge or browbar secured to lenses without the use of rims
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C1/00Assemblies of lenses with bridges or browbars
    • G02C1/04Bridge or browbar secured to or integral with partial rims, e.g. with partially-flexible rim for holding lens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description

  • Augenglasgestell Die Erfindung bezieht sich auf Augenglasgestelle und betrifft im besonderen ein Gestell mit Teileinfassung sowie Mittel zur Befestigung von Augengläsern an solchen Gestellen mit Teileinfassung ohne besondere Verwendung von Schrauben od. dgl.
  • Bei Augenglasgestellen ohne Einfassung oder mit Teileinfassung werden die Gläser für gewöhnlich an dem Gestell mittels Schrauben befestigt, die durch in den Gläsern vorgesehene Öffnungen hindurchtreten. Solche Gestelle haben im allgemeinen den gemeinsamen Fehler, daß die Schrauben nach Benutzung des Gestelles bald locker werden. Das Bohren solcher Schraubenlöcher nahe den Kanten der Gläser schwächt die Gläser auch, so daß oft Brüche in der Nähe der Bohrungen entstehen. Bekannt sind auch Augenglasgestelle mit zwei durch einen Mittelsteg verbundenen Gestellteilen, die als Teilfassungen für die Gläser dienen und die an ihren aasen- und schläfenseitigen Enden biegbare Haltezungen haben, welche in entsprechende, in den aasen- und schläfenseitigen Augenglasrändern eingearbeitete Einschliffe bzw. Rasten eingreifen, ohne daß sie dabei die Vorder- und Rückfläche der Augengläser berühren.
  • Bei diesen bekannten Augenglasgestellen können zwar die Gläser leicht durch Aufbiegen der Haltezungen ausgewechselt werden, aber zur Erzielung eines festen Glassitzes müssen die Teilfassungen so ausgebildet sein, daß sie über den Glasrand auf die vordere und hintere Glasfläche übergreifen. Bei derartigen Gestellen, bei denen Einfassungsstreifen sowohl die vorderen als auch die hinteren Glasflächen berühren, ist es aber schwierig, die für einige Verordnungen benötigten dickeren Gläser sicherzufassen.
  • Diese Mängel und Nachteile werden gemäß der Erfindung durch ein Augenglasgestell mit Halb-oder Teileinfassung behoben, das im Aufbau einfach, in der Benutzung :einwandfrei sowie geschmackvoll im Aussehen ist und das die Gläser ohne Verwendung von Teilen zu halten vermag, die durch Glasbohrungen hindurchtreten, oder die Fassungen erforderlich machen, die um die Glasränder herumgreifen. Durch eine verbesserte Verbindung zwischen den Teilen der Gestelle dieser Art und den Gläsern werden die Gläser durch nachgiebige Vorrichtungen in Berührung mit den Gestellteilen gehalten. Bei dem Gestell gemäß der Erfindung können Gläser wechselnder Stärke leicht eingesetzt werden und werden - durch die Federung der Gestellteile auswechselbar gehalten.
  • In der Zeichnung ist Fig. i eine schaubildliche Ansicht eines Gestelles gemäß der Erfindung mit nur teilweise dargestellten Bügeln, Fig. a eine vergrößerte Draufsicht eines Teiles des Gestells, Fig. 3 eine Ansicht eines Augenglases, das an dem Gestell angebracht werden kann, Fig. 4. eine vergrößerte Teilansicht, die die gegenseitige Lage eines Glases und eines Gestellstäbchens erkennen läßt, Fig. 5 eine Vorderansicht eines Teiles des Gestelles mit einem daran befestigten Augenglas, Fig. 6 eine Teildraufsicht auf das Gestell und das Augenglas, das im Schnitt dargestellt ist.
  • Das Augenglasgestell io besitzt zwei auf Abstand stehende federnde Rahmenteile i i und 12, die durch einen Mittelsteg 13 miteinander verbunden sind. Die Rahmenteile i i und 12 bestehen aus einem den Erfordernissen entsprechenden federnden Material, z. B. einem Metalldraht, der verhältnismäßig steif ist, so daß die Gläser durch zufälliges Verbiegen der Rahmenteile nicht herausfallen können. Die üblichen Bügel 14 sind mit den schläfenseitigen Enden der Rahmenteile gelenkig verbunden, während Seitenstege 15 an den nasenseitigen Enden der Rahmenteile nach rückwärts stehen.
  • Biegsame Metallstäbchen 16 und 17 sind mit den nasenseitigen bzw. schläfenseitigen Enden der Rahmenteile beispielsweise durch Auflöten verbunden. Die Stäbchen 16 und 17 sind im wesentlichen rechteckig im Querschnitt und erstrecken sich von den Gestellteilen i i und 12 nach vorwärts, wie in der Zeichnung dargestellt. Das Glas 18, das an dem Gestell abnehmbar befestigt werden soll, ist mit Rasten i9 und 2o an den nasen- bzw. schläfenseitigen Kanten versehen. Diese Rasten, die mittels eines Schleifrades hergestellt werden können, Urerden mit oberen und unteren divergierenden Wandteilen 2i und 22 ausgestattet. Die Stäbchen werden in die Rasten, wie aus Fig. 4 ersichtlich, eingelegt, so daß die nach dem Boden 2o der Rast zu liegende Seite des Stäbchens 17 mit zwei auf Abstand voneinanderliegenden Teilen 23 bzw. 24 den oberen Wandteil 21 bzw. den unteren Wandteil 22 berührt. Da nur diese beiden auf Abstand liegenden Teile des Stäbchens 17 in Berührung mit den Wänden der Rast 2o liegen, wird das Stäbchen 17 in fester Keilberührung mit dem Glas gehalten, so daß das Glas gegen Verkanten, mit Bezug auf das Stäbchen gesichert ist. Die Stäbchen werden natürlich in Eingriff mit den in den Gläsern befindlichen Rasten durch die Federung der Gestellteile i i und 12 gedrängt, deren Enden zur Aufnahme und zum Einbringen der Gläser auseinandergespreiztwerden.
  • Für Verkaufszwecke werden dem Optiker die Gestelle in der in Fig. i dargestellten Form geliefert, wobei die Stäbchen 16 und 17 nach vorwärts ragen und eine Länge haben, die größer ist als das dickste Augenglas, das praktisch verlangt. wird. Nach dem Messen der nasenseitigen und schläfenseitigen Kantendicke des Augenglases schneidet der Optiker die Enden der Stäbchen so weit ab, daß .die Enden nur um einen kleinen Betrag über die Vorderfläche der Gläser vorstehen. Der überstehende Teil 25 wird dann abgebogen, so daß er nach dem Einführen des Glases die Vorderfläche desselben berührt, wie Fig. 6 erkennen läßt. Das Glas wird auf diese Weise mit seiner Hinterfläche in Berührung mit dem Gestellteil 12 und mit seiner Vorderfläche in Berührung mit dem abgebogenen Teil 2-5 gehalten. Wenn das Gestell richtig geformt ist, so hält der Aufbau das Glas sicher und verhütet ein Verkanten nach vorwärts und rückwärts. Ist das Gestell nicht richtig geformt, so kann das Augenglas die Neigung haben, sich nach vorwärts und rückwärts zu verkanten. Dieses Bestreben kann im wesentlichen dadurch ausgeschaltet werden, daß zusätzliche Stützflächen für die Hinterfläche des Augenglases durch Verlängerung der Rahmenteile vorgesehen werden, so daß die Rahmenteile etwas unterhalb der Stäbchen 16 und 17, wie bei 26 gezeigt, sich erstrecken.
  • Wie aus dem Vorstehenden erkenntlich, werden durch das neue Brillengestell die erstrebten und eingangs erwähnten Vorteile erreicht. Es können Gläser verschiedener Dicken abnehmbar an dem Gestell ohne Verwendung von Schrauben oder anderen Teilen, die durch Öffnungen in den Gläsern hindurchtreten, befestigt werden. Das Gestell wird -dem Optiker in dem aus Fig. i ersichtlichen Zustand geliefert, so daß er an dem Gestell selbst die gelegentlich verordneten außergewöhnlich dicken Augengläser befestigen kann. Durch Einarbeiten von divergierende Wände aufweisenden Rasten in das Augenglas werden die Stäbchen durch eine Zweipunktberührung eichergehalten. Selbstverständlich können auch zahlreiche Änderungen getroffen werden, ohne den Bereich der Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen beansprucht ist, zu verlassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Augenglasgestell mit zwei durch einen Mittelsteg verbundenen Gestellteilen, die als Teilfassungen für die Gläser dienen und die an ihren nasen- und schläfenseitigen Enden biegbare Haltezungen haben; welche in entsprechende Einschliffe oder Rasten in den Glasrändern eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestellteile (11, 12) federnd sind und nach vorwärts sich erstreckende gerade, biegbare Stäbchen (16, 17) haben, die einen im wesentlichen gleichförmigen Querschnitt über ihre ganze Fläche und Länge; die größer als die Dicke der dicksten Augengläser, welche gegen und vor die Gestellteile gelegt sind, haben und die>nachgiebig in in den nasenseitigen und schläfenseitigen Augenglasrändern befindliche Rasten (1g, 20) eingreifen, um mit ihren winkelförmig gebogenen Enden (25) die Vorderfläche der Augengläser (18) zu berühren.
  2. 2. Augenglasgestell nach Anspruch 1, da-,durch gekennzeichnet, daß die Gestellteile (z1, 12) hinter den oberen Kanten und längs der oberen Kanten sowie teilweise längs der nasenseitigen und schläfenseitigen Kanten der Gläser (18) liegen.
  3. 3. Augenglasgestell nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (1g, 2o), in die die Stäbchen (16, 17) eingelegt werden, obere und untere divergierende Wandabschnitte (21, 22) haben, wobei diejenigen Teile (23, 2q.) der Stäbchen, die dem Boden der Rasten (1g, 2o) gegenüberliegen, lediglich auf Abstand stehende obere und untere Wandteile berühren, so daß die Zweipunktberührung zwischen den Stäbchen (16, 17) und den Gläsern (18) ein Verkanten der Gläser verhindert. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 151668.
DEB3308A 1945-10-11 1950-04-29 Augenglasgestell Expired DE894630C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US894630XA 1945-10-11 1945-10-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE894630C true DE894630C (de) 1953-10-29

Family

ID=22217783

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB3308A Expired DE894630C (de) 1945-10-11 1950-04-29 Augenglasgestell

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE894630C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3905197A1 (de) * 1989-02-21 1990-08-30 Walter Bergner Brillengestell
WO1993001515A1 (de) * 1991-07-05 1993-01-21 Walter Bergner Brillengestell
DE4301163A1 (de) * 1993-01-19 1994-07-21 Walter Bergner Brille
FR2711810A1 (fr) * 1993-10-29 1995-05-05 Jullien Lunetterie Henry Lunettes crantées.
FR2718254A1 (fr) * 1994-04-05 1995-10-06 Plasteca Sarl Lunettes, notamment de vue ou solaires, et monture s'y rapportant.

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2151668A (en) * 1938-06-04 1939-03-21 Century Oxford Mfg Corp Half frame mounting for eyeglasses

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2151668A (en) * 1938-06-04 1939-03-21 Century Oxford Mfg Corp Half frame mounting for eyeglasses

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3905197A1 (de) * 1989-02-21 1990-08-30 Walter Bergner Brillengestell
WO1993001515A1 (de) * 1991-07-05 1993-01-21 Walter Bergner Brillengestell
DE4301163A1 (de) * 1993-01-19 1994-07-21 Walter Bergner Brille
FR2711810A1 (fr) * 1993-10-29 1995-05-05 Jullien Lunetterie Henry Lunettes crantées.
FR2718254A1 (fr) * 1994-04-05 1995-10-06 Plasteca Sarl Lunettes, notamment de vue ou solaires, et monture s'y rapportant.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0028368A1 (de) Make-up-Brille
DE3815889A1 (de) Displayvorrichtung fuer brillen
DE894630C (de) Augenglasgestell
DE3609130A1 (de) Padsystem
DE7906391U1 (de) Nasenteil fuer brillengestell und entsprechendes brillengestell
DE899281C (de) Randlose Brillenfassung
DE919436C (de) Zusammenklappbares Brillengestell
CH261596A (de) Sitzmöbel.
DE1294702B (de) Brille mit auswechselbaren Glaesern
DE3734649A1 (de) Sportbrille
DE663644C (de) Schreib- und Lesepult
DE806602C (de) Brillengestell
DE8624761U1 (de) Brillenhalter für Verkaufsständer
DE8713756U1 (de) Sportbrille
DE872985C (de) Liegestuhl od. dgl. mit Fussrastenfuehrung auf Fuehrungsschienen
DE887426C (de) Fingerbalken fuer Maehmaschinen
DE671424C (de) Brillenbuegel
DE917819C (de) Brillengestell
DE900880C (de) Brille
DE4127125C1 (en) Furniture frame for adding furniture parts - is formed by metal profiles with retainers for additional parts
DE8804010U1 (de) Tragvorrichtung zur Schaustellung von Brillen oder Brillenteilen
DE29802501U1 (de) Geräteaufsteller für ein flaches Gerät
DE7247272U (de) Glasschneider mit einer Anzahl Schneidradchen
DE8336670U1 (de) Verkaufstheke
DE8326029U1 (de) Staender fuer bierfaesser