DE899243C - Zuendeinrichtung fuer Quecksilberdampf-Entladungsgefaesse - Google Patents
Zuendeinrichtung fuer Quecksilberdampf-EntladungsgefaesseInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01J13/02—Details
- H01J13/48—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the tube and not otherwise provided for
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Description
- Zündeinrichtung für Quecksilberdampf-Entladungsgefäße
Die Erfinldung betrifft eine Zündeinrichtung für Quecksilberdampf-#Entladungsgefäße mit flüssiger Kathode, idiie in erster Linie für idie Verwendung bei Entladungsgefäßen mit eisernem @akuurnkess,ed bestimmt :ist. Bei eisernen Entladungsgefäßen ist es üblich, eine Zündelektrode vorzusehen, .die mittelis eines mfit ihr verbundenen Magnetkernes und eiiner E.le@ktromagne tspude entgegen einer Fedierkraft #diureh vorübergehendes Erregen der Magnetspule 'kurzzeitiig !in 'd'as, Kathodenqueckslilbe r getaucht wird. Bei iden bisher bekannten Konstruktionen dieser Art ist die eigentliche Zündelektrode am unteren !Ende eines langen Schaftes befestigt, der von dem Gefäßdeckel her herabhängt und durch die Kraft einer Feder in angehobener Lage gehalten wird. Durch diie oberhalb des Vakuumkessels be- findliche Magnetspule wird dann zum Zweck des Zünde ns dieser Schaft m!it ider daran lyefinidiliichen Zündelektrode nach unten bewegt, so, daß die Zünd- elektrode,in das Quecksilber eintaucht. Beim Aus- schalten des Erregerstromes schnellt die Zünide@l:e1c- trade wieder hoch und zieht @dalbeiden Zünid!liicht- bogen. Ein Nachteil dieser bekannten Zündeinrichtungen Ü.tdarin zu sehen, daß der Schaft, an dessen un- terem Ende,die Zündelektrode befestigt ist, wegen seiner Länge leicht verbogen werden kann. Es kommt hinzu, daß man -die Zünd-einrichtiung in der Gefäßachse oder in deren Nähe unterbringen muß, da der für die Durchführung der Zündeinrichtung idurch den Gefäßdeckel zur Verfügung stehende Raum durch die Anoden weitgehend eingeengt üst. Diese Nachteile werden durch die Erfindung be- seitigt. Dtie Zündeinrichtiung nach der Erfindung iist mechanisch stabil, ,-dabei aber sehr einfach im Amif- ibau, und kann an beliebiger Stelle der Kathode, ?also auch exzentrisch, unigebracht wenden. Gemäß der Erfindung ragt ein, die Zündelektrode tragender Schlaft :in ein vakuumdicht durch den Gefä.ßbodien hindurchgeführtes, unten geschlossenes :und mit einer Durchfühiruug für Iden Zündis.trom versehenes Isolierröhrchen von oben her durch eine oberhalb des Kathodenspiegels liegende Öffnung hinein fand trägt an seinem ,-unteren Erde einem Magnetkern, der ,unter Ideen Einfliuß einer Magnetspnüe sticht, welche .dien unten aus dem Gefäßboden herausragen- denTeil des'Isolierröhrchensumschließt. DieBefesti- gung ,-der Zünideinrichtu@ng an ,-dem Gefäßgehäuse er- folgt also, nicht mehr an dem Deckelteiiil des Ge- fäßes, -sondern an. ,-denn Bodenteil, so idaß einte Be- hinderung idu.rch ,die Anoden reicht mehr vorhanden ,ist. Außerdem wird bei, ,-der Anordnung nach der Erfindung der die Zündelektrode tragende Schaft nur ganz kurz, .so daß keine nennenswerten Biiie- gungsmomente auf ihn, ausgeübt wenden können, und ,deshalb die ganze Zündeinrichtung geringe Ab- messungen, erhalten kann. Ein weiterer Vorteil ,-der Erfindung b,es@teht,darii,n, idaß es. leicht mögiliich ist, der Auftriieb eines rein dem Kathodenquedzisiidib:er schAvimmenden Körpers zum Herausheben der Zündelektrode aus der Kathode zu benutzen, so, daß man nicht mehr auf die. Kraft einer Feder ange- wiesen: Rist. Inder Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung ,dargestellt. In Fig. i bedeutet i ,-dien Bodentdl eines eisernen, Entl.aidungsgefäßes, welcher napfför@m,ig ausgebildet ist und das Kathoden- quecksilber 2 aufnimmt. Ein etwas über die Ka- thodenoberfläche hineinragender, zylinderförmiger Körper i6 ,dient zur Fixierung des Kathodenleckes. Durch dien Gefäßboden i eist nun ein Isobier- röhrchen 4, Idas :bei;spiielsweise aus Perzellan be- stehen kann, vakuumdicht hindurchgeführt. Zu dipsiem Zweck ist- bei dem vorl!ie@genden Ausfüh- rungsbeispiel an den @Gefäßboderi zunächst ein M-e- tadlröhrchen 3 angeschweißt, dessen lichte Weilte etwa ,-dem Außendurchmesser des Isollierröhrchens.4 entspricht, und beide Röhrchen sind am unteren Ende des Röhrchens:3 miteinander verlötet oder sonnst vakuumdichtverbunden. Dias I.soilierröhrchen4 ragt nach oben um ein gewisses Stück aus dem Kathodenqueoksiifber henaus und ,-besitzt ,dort eine Öffnung i5. Dias untere Endiedes Isolierröhrchens 4, welches aus dem Gefäßbolden herausragt, ist durch eine Metallkappe 12 abgeschlossen, wobei eine vakuumdichte Verbindung zwischen dem Isolier- röhrchen. und dieser Metallkappe ebenfalls durch Lötung erzielt werden kann. Diese Metallkappe 12 trägt unten eine nicht näher bezeichnete Klemm- schraube, an waalche ,die Zuführungsleitung für Iden Zündstrom angeschlossen wird. Im Innern, des Isolierröhrchens 4 befindet sich ein verschiiiebibarer Magnetkern 7, der zweckmäßig unmittelbar an der Innenwand Beis Isod,ier- röhirchens 4 geführt isst. An diesem Magnetkern ist Quecksilber erfolgen, welcheis sich ;in, dem Röhrchen 4 befindet.oben ein Metallschaft 5 befestigt, der durch die iöiffnung 15 dies Isolierröhrchens 4 nach oben: in Iden Vakuumraum hineinragt. An seinem oberen Ende Ist die eigentliche Zündeledetro:de befestigt, ,-die hier .die Form einer zylinidris.chen Bdecbkappe 6 besitzt und z@weclcrnäß@ig, ebenso wie der Schaft 5, aus Mo#ly#b 'dän hergestellt dst. Eine Schraubenfeder 13 ist ,einerseits an dem unteren Ehde ,-des Magnet fernes 7 und audererseits an,der Abschlußkappe 12 befestigt. Sie hält die Zündelektrode im Ruhe- zustand in einer Lage, in welcher,der untere Rand der Zündelektrode 6 aus dem Kathodenquecksilber ausgetaucht ist. Gleichzeitig kann die Feder 13 auch als Zuführung für den Zündstrom an den mit der Zündelektrode 6 metallisch verbundenen Magnet- kernen 7 dienen. Der unten aus dem Gefäßboden herausragende Teil des I,solierröhrehens 4 eist von einer Magnet- spule 8 umschlossen, rdie mittels der Laschen: toi an den Füßen 9 des Entiadungsigefäßes befestigt eist. Eiinn Isolikerring i i legt ,-die Entfernung der Spule 8 von dem Gefäßboden fest. Sobald .die Spule 8 erregt wird, wird der Magnetkern 7 entgegen der Kraft der Feder 13 nach unten gezogen, wobei der untere Rand der Zündelektrode 6 @in, Idas Kathodenqueck- silber 2 eintaucht. Beim Wiederausschaadten &s Er- regerstromes hebt .die Feder 13 ,-die Zündelektirode 6 aus. dem Kathoden quecksillber heraus, wodurch der Leichtbogen gezogen wird. Dias Inniere ,-des Röhrchens 4 kann auch mit Quecksilber 14 gefüllt sein, was Iden Vorteil hat, ,daß (der Zünd.rstironr nicht mehr ausschließlich über :die Feder 13 zu fließen braucht, da das Queck- silber ;beroits eine,-innige Verbindung reit der un- tersten Aibschlußkappe, 12- und dem Magnetkern 7 bzw. dP-m Z.ündelektrodenschaft herstellt. Außer- dern unterstützt das ein ,dem Röhrchen 4 befindliche Quecksilber 14 .infolge ,-des Auftriebes, Iden der Ma- gnetkern 7 -in ,-ihm erleidet, ,-die Wirkung der Feder 13- Zuggleich wurdet aber das Quecksilher 14 wegen des engen Spaltes, der zwischen dem Magnetkern 7 und. der Innenwand ,-des Isolierröhrchenis ,¢ bleibt, als Dämpfungsflüss.iagkeit für ,-die Bewegurigen der Zünidelektroide 6.. Eine Abwandlung der in Fig. i dargestellten Zündanordnung zeigt Fig. 2 üin ,etwas. vereinfachter Darstellungsweise. Dabei scind die anass Füg. i wiederkehrenden Teileimk den gileichen Bezugs- wichen versehen wie ,-dort. Der Unterschied gegen- über ,dem Aus.führungsibei:sp,iel nach Eig. i liegt darin, daß der Zündelektroidienschaft 5 an seinem oberen Ende noch einen Schwimmer 17 aus Isolier- miaterial trägt. Dieser Schwiimmer 17 schwimmt auf dem Kathodenquecksiillber, se:daß sein Auftrieb diie Zündelektrode 6 mit angehobener Stellung hält. Die Feder 13 unterstützt die Würkung des Schwim- mers, 17. An die Stelle der Feder 13 kann Biber auch eine flexible Verbfindung zwischen der Abschluß- kappe i2 und den,- Magnetkern 7 treten, wobei dann idas Emporheben der Zündelektrode 6 allein unter ,der Wirkung des Schwimmers 17 erfolgt. Einelei- tende Verbindung zwischen der Abschlußkappe 12 undd em Magnetkern 7 kann auch hier wieder durch
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zündeinrichtiung für Qiuecksiil(berdiampf-Entladungsgefäße, bestehend aus einer Zündelektrode, die zum Zweck der Zündung mittels einfies Elektromiagnet.en entgegen einer Rückführkraft kurzzeitig in :das Katho:denquecks:ilber getaucht wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Zündelektrode tragender Schaft in ein vakuumdicht @durch den Gefäßboden hindurchgeführtes, unten geschlossenes und mit einer Durchführung für den Zündstrom verisehenes Isolierröhrchen von oben her durch eine: oberhalb des Kathodenspiegels liegende Öffnung dieses Röhrchens hineinragt und an. seinem unteren Ende einen Magnetkern trägt, der unter dem Einfluß einer Magnetspule steht, welche ,den unten aus idem Gefäßboden. herausragenden Teil des Isolierröhrchens umschließt.
- 2. Zündeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den unteren Abschluß des I:soil@i-erröh,rchens eine Metiadlkappe bildet, an welche außen ,die Zuleitung für,den Zündstrom angeschlossen ist.
- 3. Zündeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die leitende Verbindung zwischen dem Schaft bzw. dem Magnetkern der Zündelektrode rund ,der Zündstromdu-rchführung durch :das. Isolierröhrchen idwrch indem Isolierröhrchen befindliches ,Quecksilber hergestellt ist. q.. Zünideinrichtung .nach Anspruch 1,:2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Magnetkern und,dem unteren! Abschduß des Isolierröhrchens eiine den Magnetkern nach oben, drückende Feder liegt. 5. Zündeinrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Schaft der Zü.ndeilektrode an seinem oberen Ende einen Schwimmer aus I.soliiermatenial trägt, dessen Auftrieb iin .dem Kathodenquecksilber d-ie Zündelektrode bei unerregter Magnetspule in ausgetauchter Lage hält. Zündeinrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündelektrode :die Form einer nach unten offenen Kappe besitzt. 7. Zündeinrichtung nach Anspruch, i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündelektrode und ider sie tragende Schaft aus Molybdän besteht.
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1943
- 1943-02-25 DE DES5639D patent/DE899243C/de not_active Expired
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