DE89792C - - Google Patents

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DE89792C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C11/00Teasing, napping or otherwise roughening or raising pile of textile fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Ausputzvorrichtung für mit Rollkarden arbeitende Rauhmaschinen und bezweckt, die Rauhflocken aus den Karden derart auszustreichen, dafs die natürliche Rauhheit der Karden nicht leidet (gemäfs P. R. Nr. 86907) bezw. die Zähne des Kratzenbeschlages künstlicher Rauhkarden nicht verbogen werden.
Die Ausputzvorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung speciell für eine Rauhmaschine dargestellt, welche mit künstlichen Rollkarden versehen ist, die gegen einander versetzt und nicht parallel, sondern unter bestimmter geringer Neigung zur Achse der Haupttrommel angeordnet sind. In solchem Falle ist es zum Zwecke der guten Reinigung der Rauhkarden nöthig, dafs die Ausputztrommel eine solche Umdrehungsgeschwindigkeit erhält, wie dieselbe der Umdrehungsgeschwindigkeit der künstlichen Rauhkarden entspricht, damit die einzelnen Kardenzähne des Beschlages der Ausputztrommel durch den Zwischenraum der Zähne der künstlichen Rauhkarden hindurchgehen. Es mufs also die Drehgeschwindigkeit der Ausputztrommel eine derartige sein, dafs die Wege, welche je eine Zahnreihe der Ausputzkratzen und der künstlichen Rauhkarden bei ihrer Drehung beschreiben, gleiche sind.
Um das Ausputzen zu bewirken, ist ein Kratzenbeschlag mit langen Zähnen α vorgesehen, welcher auf Leisten b sitzt. Durch die Drehung der Trommel werden die Leisten b selbstthätig durch eine Führung d in der Längsrichtung der zu reinigenden Karden bewegt. Eine Feder c veranlafst, nachdem die Leiste b von der schrägen Führung d freigegeben ist, das selbstthätige Zurückgehen des Kratzenbeschlages α in solcher Weise, dafs die nach rückwärts geneigten Kratzenzähne α durch die Kratzenzähne der künstlichen Rauhkarden e hindurchgehen und dabei die Flocken aus den künstlichen Rauhkarden herausstreichen, ohne dieselben selbst zu zerreifsen.
Die Vorrichtung selbst ist in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt.
Fig. 3 und 4 zeigen im Längsschnitt und Querschnitt die Anbringung des Ausputzapparates an einer Rauhmaschine mit künstlichen Rauhkarden e, deren Anordnung bezw. Antrieb Gegenstand des Patentes Nr. 79452 ist.
Der Ausputzapparat trägt auf der Trommel h, deren Achse i von der Scheibe k bewegt wird, in Schlitzführungen mittelst der Schlitten / die Leisten b, auf welchen der Kratzenbeschlag a in beschriebener Weise angebracht ist. Im Innern der Trommel h sind die Federn c angebracht. Die Nasen I1 der Schlitten / gleiten bei der Drehung der Ausputztrommel h auf den Curvenbahnen d, welche am Gestell der Maschine befestigt sind.
Dreht sich die Trommel h, so werden bei der Drehung die Leisten b und mit ihnen der Kratzenbeschlag unter Spannung der Feder c seitlich bewegt, gewissermafsen nach einer Richtung aus der Trommel herausgezogen. Die Curvenbahn d hat eine plötzlich abfallende

Claims (2)

Kante m. Erreicht der Ansatz I1 eines Schlittens / diesen Ansatz, so veranlafst die Feder c das plötzliche Zurücktreten des Schlittens / und damit der Leisten b, und der Kratzenbeschlag a streicht durch die Zahnlücken . in den Rauhkarden hindurch. Hierbei ist die Maschine derart eingerichtet, dafs die Zähne nach rückwärts neigen, so dafs ein Auskehren der Zahnlücken der Rauhkarden stattfindet, ohne dafs ausgefegte Flocken in den Kratzenbeschlag α eintreten. Da die Karden zweier auf einander folgenden Reihen gegen einander versetzt sind, so sind auch die Leisten b derart eingerichtet, dafs die eine Leiste b bei Bewegung nach der einen Richtung hin (in Fig. ι von links nach rechts), die nächstfolgende Leiste b1 dagegen bei Bewegung nach entgegengesetzter Richtung hin (Fig. ι von rechts nach links) ausfegt. Die neben einander liegenden versetzten Leisten b b1 wechseln somit in ihrer Bewegungsrichtung stetig ab; die eine Leiste fegt nach der einen Richtung, die andere nächstfolgende nach der entgegengesetzten Richtung aus u. s. w. Dadurch wird ein Ausstreichen der gegen einander versetzten künstlichen Rauhkarden ermöglicht, ohne dafs die Zähne derselben leiden oder die Kratzenzähne der Ausputzvorrichtung die Rauhflocken aufnehmen. Patenτ-Ansprüche:
1. Ausputzvorrichtung für mit Rollkarden arbeitende Rauhmaschinen, bestehend aus einer mit der Umfangsgeschwindigkeit der zu putzenden Rauhkarden sich drehenden Trommel (h) mit in Längsrichtung derselben geführten, mit Kratzenbeschlag (a) ver-. sehenen Leisten (b), welche durch fest am Gestell angeordnete, ansteigende und plötzlich abfallende Curvenführungen derart seitlich bewegt und durch hierbei gespannte Federn (cc1,) derart zurückgeschnellt werden, dafs die Kratzenzähne (a) der Leisten (b) durch die Zahnlücken der Rauhkarden hindurchstreichen und dabei infolge ihrer Rückwärtsneigung die ausgestrichenen Flocken auswerfen.
2. Eine Ausputzvorrichtung der unter i. gekennzeichneten Art, welche das Reinigen versetzt gegen einander liegender Rauhkarden dadurch ermöglicht, dafs die Bewegungsrichtung je zweier auf einander folgenden, mit Kratzenbeschlag (α α1) versehenen Leisten eine entgegengesetzte ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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