DE897601C - Kontaktumformer - Google Patents
KontaktumformerInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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- H02M1/20—Contact mechanisms of dynamic converters
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Description
- Kontaktumformer Die Erfindung !bezieht sich auf einen Kontaktumformer mit durch Nocken, Exzenter, Kurbel od.,dgl. angetriebenen, gegen schädliches Schaltfeuer geschützten Kontakten. Um die BeschIdigungen der Unterbrechungskontakte durch Entladungserscheinungen, insbesondere Schaltlichtbögen, bei der Unterbrechung bzw. Umformung großer Leistungen zu vermeiden, können hierbei in Reihe geschaltete veränderliche Impedanzen, vorzugsweise sogenannte Schaltdrosseln, verwendet werden. Derartige gegebenenfalls mit einem vormagnetisierten Eisenkern ausgerüstete Schaltdrosseln können eine stromschwache Pause hervorrufen und sogleich den Anstieg .der wiederkehrenden Spannung an den sich öffnenden Kontakten verzögern, insbesondere dann, wenn man, wie bereits vorgeschlagen ist, parallel zur Unterbrechungsstelle einen vorzugsweise kapazitiven. Nebenpfad vorsieht.
- Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß eine besonders vorteilhafte Anordnung geschaffen werden kann, wenn man den mechanischen Aufbau des Stromrichters besonders weitgehend den bei der Kommutierung auftretenden elektrischen Vorgängen anpaßt. Die Erfindung ,zeichnet sich im wesentlichen .dadurch aus, daß je zwei zu gleicher Phase gehörende, insbesondere nach Art von Eir-und Auslaßventilen für die Zylinder von Verbrennungskraftmaschinen ausgebildete Kontakte nicht nur elektrisch, sondern paarweise auch räumlich unmittelbar zusammengefaßt sind. Der Stromrichter arbeitet dabei mit geringen Induktivitäten, weil kurze und räumlich nahe !benachbarte Wechselstromleitungen bzw. -schienen verwendet werden, Derartige kurze Leitungen bedingen wiederum einen geringen Bedarf an leitendem Werkstoff, insbesondere Kupfer. Auf diese Weise entsteht ein Stromrichter mnit einem sehr gedrängten Aufbau, der auch im Gesamtaufbau sehr wenig Material und Platz benötigt. Darüber hinaus wird durch die Erfindung beim Arbeiten eine außerordentlich gute Übersicht und leichte Zugänglichkeit der Kontakteinrichtung erzielt. Besonders vorteilhaft wirken sich die erfindungsgemäßen Maßnahmen, z. B., bei zwölfphasiger Ausführung des Stromrichters aus, während bekanntlich gerade bei derartigen ,Stromrichtern bei den bisher gebräuchlichen Anordnungen Schwierigkeiten entstehen.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile.deslErfindungsgegenstandes .sind in der nachstehenden Beschreibung angegeben.
- In der Zeichnung ist eine der vielen möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen, zum Teil im Schnitt, Fig. i und 2 die Kontakteinrichtung eines sechsphasigen Stromrichters von der Seite bzw. von oben gesehen, Fig: 3 .die Kontakteinrichtung eines zwölfphasigen Stromrichters von oben gesehen und Fig. 4 die Antriebsorgane .desselben.
- Die Gleichstromschienen 1-, 2 sind parallel zueinander angeordnet. Winklig, insbesondere senkrecht zu den Gleichstromschienen 1, 2 sind die Wechselstromschienen 3, 4, 5 vorgesehen, die zugleich feste Kontakte bilden. Hierbei können die im Querschnitt rechteckigen Wechselstromschienen 3, 4, 5 unter Zwischenschaltung von Isolation. hochkantig auf den Gleichstromschienen 1, 2 angeordnet werden. Die Gleichstromschienen besitzen Ansätze r9., 2o, 2.1, die in bezug auf .die Kontaktstößel symmetrisch zu den Wechselstromschienen 3, 4, 5 angeordnet sind, von den Kontä'kttellern 13, 15, 17 überbrückt und durch Federn 6, 7, 8 auf ihre Kontaktflachen angepreßt werden.
- Parallel zu den beiden Gleichstromschienen ist im Gehäuse eine Antriebswelle 9 vorgesehen, die, wie insbesondere aus Fig. 4 hervorgeht, Exzenter-bzw. Nockenscheiiben 1o mit je zwei diametral gegenüberliegenden Ansätzen 25, 26 trägt. 1Elswird somit für zwei die jeweilige Phase kontrollierende Kontakte nur eine Exzenter- bzw. Nockenscheib e verwendet. Die Bewegung .der Antriebswelle 9@ und des dazugehörigen Nockens 25 bzw. 26, der eine schiefe Ebene oder einen Teil einer Spirale bilden kann, wird über die zugeordnete Rolle 12 und einen dieselbe tragenden, um den Zapfen 27 drehbaren Doppelhebel 28 auf .den stößelförmigen Teil .des beweglichen Kontaktes übertragen, wodurch derselbe z. B. entgegen der Wirkung einer Rückholfeder 29 von dem zugeordneten festen Kontakt albgehoben wird. Die zu verschiedenen Kontaktpaaren gehörenden Exzenter sind gegeneinander um je ißio:°@ versetzt. Durch die gewählte Anordnung sind somit die die jeweilige Phase kontrollierenden Kontakte nicht nur elektrisch; sondern auch räumlich unmittelbar zusammengesetzt. Wie Fig. 3 zeigt, ist der Erfindungsgegenstand nicht nur für die Anwendung bei sechs-, sondern auch bei :zwölfphasigen Strömrichtern besonders geeignet. In .diesem Falle können die Wechselstromschienen 3, 4, 5, 6, 7 ,und 8, so angeordnet werden, daß sie zur Herabsetzung der Selbstinduktion des ganzen Leitersystems zusammengefaßt werden.
- Zur Eiinstellung der günstigsten Arbeitsweise für den jeweiligen Belastungszustand ist die Exzenterscheiibe 1o mit einem Nockenring 34 ausgerüstet,-der nach Art eines Blindpleuels mit einem Arm 30 versehen ist, .dessen Gelenkpunkt aus seiner in Fig. 4 angegebenen mittleren Lage nach beiden Richtungen, also im Sinne der Pfeile 32 bzw. 33 geschwenkt-werden kann. Wird der Arm z. B. in Richtung des Pfeiles 32 geschwenkt, so wird der Nockenring 34 entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht. Die Nocken 25 und 26 gelangen hierbei etwa in die durch gestrichelte Linien angedeuteten La gen, wodurch der Hebel 28, der auf den Kontaktstößel einwirkt, im Sinne einer Vergrößerung des Kontakthubes verstellt wird.
- An Stelle der beschriebenen und dargestellten Steuerung der Kontakte kann eine beliebige andere geeignete Steuerung verwendet werden..- So können z. B. üneinandergreifende Zahnräder vorgesehen werden, deren Bewegung auf die Stößel der Kontakte übertragen wird.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kontaktumformer mit durch Nocken, Exzenter, Kurbel od. dgl. angetriebenen, gegen schädliches Schaltfeuer geschützten Kontakten, dadurch gekennzeichnet, daß j e .zwei zu gleicher Phase gehörende, insbesondere nach Art von Ein- und Ausschaltventilen für die Zylinder von Verbrennungskraftmaschinen ausgebildete Abhebe'kontakte nicht nur elektrisch, sondern paarweise auch räumlich unmittelbar zusammengefaßt sind.
- 2. Kontaktumformer nach Anspruch i, dadurch; gekennzeichnet, daß die Leitungen bzw. Schienen .des speisenden' Systems winklig, insbesondere unter einem rechten Winkel zu parallel zueinander verlaufenden Schienen des gespeisten Systems angeordnet sind und die Kontakte senkrecht die Schienen .des einen der beiden. Stromsysteme durchsetzen bzw. zwischen ihnen hindurchgeführt werden.
- 3. Kontaktumformer nach Anspruch r, da-,durch gekennzeichnet, daß die Schienen eines der beiden Stromsysteme hochkantig zu denen des anderen Stromsystems angeordnet sind.
- 4. Kontaktumformer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, .daß die Schienen des einen der beiden Stromsysteme insbesondere hochkantig aufgesetzte Verlängerungsstücke tragen, deren Stirnflächen je eine Kontaktfläche der ruhenden Kontakte bilden.
- 5. Kontaktumformer nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau der Kontakteinrichtung in bezug auf die zwischen den Schienen des einen der beiden Stromsysteme gelegte Längsachse symmetrisch ist.
- 6. Kontaktumformer nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, -daß die Nocken-, Exzenter- oder Kurbelwelle parallel zu den Leitungsschienen des einen der beiden Stromsysteme liegt.
- 7. Kontaktumformer nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Nockenscheibe bzw. jeder Exzenter od. dgl. unter Zwischenschalten von Winkelhebeln d. dgl. für die Betätigung beider beweglicher Kontakte dient, die der jeweiligen Phase zugeordnet sind. B. Kontaktumformer nach Anspruch i bis 6, dadurch; gekennzeichnet, d.aß für die Betätigung der Ventile bzw. der Stößel zwei parallele Nocken-, Exzenter- oder Kurbelwellen. vorgesehen sind. g. Kontaktumformer nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle zum Einstellen der günstigsten Arbeitsweise für den jeweiligen Belastungszustand verstellbar ist. io. Kontaktumformer nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, .daß jede Antriebsexzenterscheibe mit einem Nockenring ausgerüstet eist, der nach Art eines Bldndpleuels mit einem Arm versehen ist, dessen schwenkbarer Gelenkpunkt beim Verstellen eine Verkürzung bzw. Verlängerung der Kontaktdauer herbeizuführen gestattet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES5589D DE897601C (de) | 1938-07-14 | 1938-07-14 | Kontaktumformer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES5589D DE897601C (de) | 1938-07-14 | 1938-07-14 | Kontaktumformer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE897601C true DE897601C (de) | 1953-11-23 |
Family
ID=7471456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES5589D Expired DE897601C (de) | 1938-07-14 | 1938-07-14 | Kontaktumformer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE897601C (de) |
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1938
- 1938-07-14 DE DES5589D patent/DE897601C/de not_active Expired
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