DE89749C - - Google Patents

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DE89749C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B37/00Devices incorporated in sewing machines for slitting, grooving, or cutting
    • D05B37/04Cutting devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 52: Nähmaschinen.
in HAMBURG.
Die aus einer Scheere mit festem und beweglichem Blatt bestehende Stoffabschneide-Vorrichtung für Nähmaschinen ist dadurch gekennzeichnet, dafs der das bewegliche Scheerenblatt a1 tragende Arm von derselben unterhalb der Tischplatte gelagerten Schwingwelle c bewegt wird, welche für die Auf- und Abbewegung des Stoffschiebers d den Arm c1 mit der Rolle c2 trägt, während die Hin- und Herbewegung des Stoffschiebers hiervon ganz unabhängig durch die bekannte Schwinge d1 ausgeführt wird. Der Arm b ist auf die Welle c bezw. deren Arm c1 aufgesetzt, der durch einen Arm e1 auf der Kröpfung oder Kurbel der Schiffchenantriebswelle e auf- und abbewegt wird.
Die Welle e schwingt bekanntlich hin und her, so dafs also der Arm e1 auf der schwingenden Wellenkröpfung und hiermit der Arm cl auf der Welle c auf- und abgeführt werden. Fig. 1 zeigt die hohe Lage der beiden Arme und Fig. 3 deren tiefe Lage. In dem ersten Falle ist der Stoffschieber d durch die Rolle c2 des Armes c1 gegen den Stoff gedrängt und schiebt diesen, wenn er von vorn nach hinten in bekannter Weise durch die Schwinge dl bewegt wird, fort. Gleichzeitig wird zwangläufig mit der Aufwärtsbewegung des Stoffschiebers das Scheerenblatt a1 gehoben, weil sein Trageärm b mit dem Arm c1 bezw. durch die sich in dem einen Sinne drehende Welle c nur gehoben wird, ohne aber von der Bewegung des Stoffschiebers von vorn nach hinten beeinflufst zu werden.
Sobald aber die Arme e1 c1 und der Stoffschieber d sich senken und letzterer wirkungslos von hinten nach vorn zurückgeht, wird auch der Arm b von dem Arm cl bezw. der sich in dem anderen Sinne drehenden Welle c entlang des festen Scheerenblattes d2 herabgezogen und schneidet in den alsdann nicht bewegten Stoff ein, wiederum ohne von der Rückbewegung des Stoffschiebers nachtheilig beeinflufst zu werden.
Die Schwingewelle c ist in bekannter Weise unterhalb des Stoffschieberarmes gekröpft, damit sie den Auf- und Abbewegungen des Stoffschieberarmes nicht hinderlich ist.
Infolge dieser Vereinigung des Trägers für das bewegliche Scheerenblatt a1 mit dem-Antrieb für das Heben und Senken des Stoffschiebers ist ein einfaches Mittel gewonnen, das bewegliche Scheerenblatt genau dann an dem festen Blatte d2 zum Schneiden niederzuführen, wenn der Stoffschieber gesenkt und wirkungslos von hinten nach vorn bewegt wird, ohne dafs aufser dem Träger b mit dem Scheerenblatt a1 neue Bewegungsglieder mit erst besonders zu wählenden Verhältnissen zur bestehenden Einrichtung hinzugefügt worden sind, und ohne dafs die Hin- und Herbewegungen des Stoffschiebers auf die Auf- und Abbewegungen des Scheerenblattes ein-
wirken. Das Stoffabschneiden erfolgt also zu genau richtigen Zeiten und mit grofser Schärfe des Schnittes.

Claims (1)

  1. Pat ent-An sp R och:
    Stoffabschneide-Vorrichtung für Nähmaschinen aus festem und beweglichem Scheerenblatt, bei welchem ein Schneiden während der Vorwärtsbewegung des Stoffes dadurch vermieden ist, dafs das bewegliche Messer (a1) mittelst eines Armes (b) nur mit dem Antrieb (cc1) zum Auf- und Abbewegen des Stoffschiebers (d) verbunden, dagegen unabhängig von den Hin- und Herbewegungen des Stoffschiebers ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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