DE897230C - Webschuetzenhalterblock fuer Rundwebstuehle - Google Patents

Webschuetzenhalterblock fuer Rundwebstuehle

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DE897230C
DE897230C DEL11263A DEL0011263A DE897230C DE 897230 C DE897230 C DE 897230C DE L11263 A DEL11263 A DE L11263A DE L0011263 A DEL0011263 A DE L0011263A DE 897230 C DE897230 C DE 897230C
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DE
Germany
Prior art keywords
shuttle
support
holder block
web
shuttle holder
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Expired
Application number
DEL11263A
Other languages
English (en)
Inventor
Victor Marie Joseph Ancet
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D37/00Circular looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Webschützenhalterblock für Rundwebstühle Es ist eine besondere Bauart von Rundwebstühlen bekannt, bei der jeder von einer Kreisschaltbewegung um die Webstuhlachse magnetisch angetriebene Webschützen von einem zylindrischen Körper gebildet ist, der durch Stütz--oder Leitrollen auch eine Drehbewegung um seine eigene Achse erhält, wobei er sich auf der Innenfläche der Kettenfäden des Faches abwälzt.
  • Diese Schützenbauart ist außerdem mit einem stevenförmigen Teil versehen; der dazu dient, die Durchdringung des Faches zu erleichtern, und der in seiner Kreisschaltbewegung um die Webstuhlachse dem Webschützen vorausgehend trotzdem so frei angeordnet ist, daß er an dessen Eigendrehbewegung nicht teilnimmt. Hierbei ist dieser Steven gut ausgerichtet in der Öffnung des Faches durch die Unterstützung gehalten, die er an seinen Seiten sowohl an der Innenfläche als auch an der Außenfläche der Kettenfäden erhält. Bei dieser Webstuhlart ergibt sich die Eigendrehung des Schützes aus dem Rotationsantrieb von. wenigstens einer seiner Stütz- oder Auflagerollen. Eine solche Rolle wird von einem unter dem Webblatt oder Weberkamm angeordneten Innenzahnkranz direkt angetrieben.
  • Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß bei dieser Webstuhlart einerseits der dem Schützen vorauseilende Steven in seiner Richtung in dem Fach durch die elastischen Gegenkräfte gehalten wird, die den beiden Flächen der Kettenfäden entgegengesetzt gerichtet sind. Dies ist jedoch in bestimmten Fällen wegen der Unterschiede, die diese beiden elastischen Gegenkräfte aufweisen können, nicht immer zufriedenstellend, so daß die dabei überwiegende Kraft den Steven nach der entgegengesetzten Seite zu bewegen sucht. Andererseits erfordert der Rotationsantrieb dieser Webschützen eine zusätzliche Vorrichtung, die nur mit Schwierigkeiten unterhalb des Weberkammes unterzubringen und in starkem Maße einer Verschmutzung ausgesetzt ist, da sie sich in dem Bereich befindet, in dem sich der meiste Kammabfall und Kammflug ausbreitet.
  • Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden und ein sicherer Betrieb des Webstuhles und gleichzeitig ein einfacher Aufbau erreicht. Die Erfindung besteht im wesentlichen in einer neuen Anordnung der Webschützenhalterblöcke. Gemäß der Erfindung weist der Halteblock außer den bekannten Vorrichtungen einen Anschlagteil auf, gegen den sich der Steven des Webschützens quer zur Innenfläche der Kettenfäden abstützt, wenn. er gegen diesen Anschlag durch die elastische Gegenkraft gedrückt wird, welche die Außenfläche der Fäden des Faches auf ihn ausübt. Die Lage des Stevens kann auf diese Weise unveränderbar in geeigneter Stellung im Fach gehalten werden. Diese Stellung ist durch den vorher erwähnten Anschlag bestimmt, der zwar fest, aber einstellbar ausgebildet ist.
  • Obgleich dieser feste Anschlag durch eine Gleitbacke oder einen Schuh gebildet werden kann, ergeben sich jedoch zur Vermeidung jeder Beanspruchung oder Aufrauhung der Kettenfäden, die zwischen den Anschlag und den Steven geklemmt werden, größere Vorteile mit einer frei auf ihrer Achse beweglichen Rolle.
  • Gemäß der weiteren Erfindung ist außerdem jeder Webschützenblock so. ausgebildet, daß sich die Antriebswelle der Auflagerollen oder das entsprechende Wellenpaar, auf der bzw. auf dem der umlaufende Webschützen gelagert ist, nach oben verlängert und ein Ritzel trägt, das mit einem Zahnkranz oder Zacken- oder Keilzahnkranz in Eingriff kommt. Dieser Zahnkranz ist von dem üblichen Ring getragen oder gebildet der das Gewebe in Röhrenform von seiner Entstehung an hält, so daß diesem Ring die doppelte Funktion zukommt, das Gewebe im vorher erwähnten Sinne zu halten und die Antriebsauflagerolle oder -rollen des Webschützens anzutreiben.
  • Die Erfindung ist in der schematischen Zeichnung an einem Beispiel erläutert. In der Zeichnung stellt Fig. i eine perspektivische Gesamtansicht eines Webschützenhalters und des Webschützens dar, während Fig. 2 einen Grundriß zeigt.
  • In den Figuren bezeichnet i den Webschützenhalter mit seinen POIteilen 2, 3 und 4 sind die Paare der Stütz- oder Auflagerollen. Mit 5 ist der Webschützen bezeichnet, der die Schußgarnspule 6 trägt. Der Steven 7 ist so auf dem Webschützen 5 angebracht, daß er nicht an dessen Drehbewegung teilnimmt. Der in Form eines Kontaktbügels ausgebildete Fadenführer 8 leitet den Schußfaden nahe an die Verknüpfungslinie des Gewebes heran. ga und gb sind die Außen- bzw. Innenfläche des Faches. io bezeichnet den Teilkamm oder Offner und i i den festen Innenzahnradkranz, der die Stillsetzung des Webstuhles durch die Lösung des Webschützens 5 von dem Webschützenhalter herbeiführt, wenn der Schnabel oder Ansatz 12 des Stevens 7 in Berührung mit ihm gelangt. Der Ring i3 hält das Gewebe 1q, in Röhrenform und ist oberhalb der Verknüpfungs- oder Weblinie 15 angeordnet. 16 bezeichnet die Verschiebungsrichtung des Webschützenhalterblocks und seines Webschützens und 17 die Drehrichtung des Webschützens um sich selbst. Mit 18 ist der Drehsinn der Stütz- oder Auflagerollen bezeichnet.
  • Gemäß der Erfindung ist der Webschützenhalter i mit einem Arm 2i versehen, der in einem Schlitz 22- die Achse 23 einer Stütz- oder Auflagerolle 24- trägt, gegen welche die Innenseite des Stevens 7 angedrückt erhalten wird, der andererseits mit seiner Außenseite an der Außenfläche 9a der Kettenfäden aufliegt.
  • Die Welle 25 des Auflagerollenpaares 3 ist nach oben verlängert mit einem Zahnrad 26 versehen, das mit Zacken oder Keilzähnen 27 im Eingriff ist, die unterhalb des Ringes 13 angebracht sind.
  • Es ist ohne -weiteres zu erkennen, daß sich der elastische und wenig veränderliche Stoß, dem die Außenseite des Stevens im Sinne der Pfeile 28 unterworfen ist, wobei die Fäden der Außenfläche ga -auf ihn einen Druck ausüben, durch ein Auflager mit konstanter Gegenkraft 29 überträgt, die den Steven unter allen Umständen in geeigneter Lage im Fach hält. Diese Lage ist nur von der Stellung abhängig, die der Achse 23 der Stütz-oder Auflagerolle 24 in dem Einstellschlitz 22 gegeben wurde.
  • Die Anordnung des oberen Ringes 13 ist besonders vorteilhaft, da er in einem Bereich liegt, in dem sich keine andere Vorrichtung befindet und kein Kammabfall oder Kammflug Zugang hat.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Webschützenhalterblock für Rundwebstühle mit magnetisch angetriebenen und um sich selbst gegen Stütz- oder Auflagerollen drehenden Webschützen und Teilen in Form von Steven, die zum Zweck der Erleichterung derDurchdringung des Faches den Webschützen vorauseilen, gekennzeichnet durch einen Anschlagteil, gegen den sich der Steven des Webschützens quer zur Innenfläche der Kettenfäden fest abstützt, wenn er gegen diesen Anschlag .durch die elastische Gegenkraft gedrückt wird, die auf ihn die Außenfläche der Fäden des Faches ausübt.
  2. 2. Webschützenhalterblock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerollenantriebswelle oder das Auflagerollenantriebswellenpaar, an der bzw. an dem sich der umlaufende Webschützen abstützt, nach oben verlängert ist und ein Ritzel trägt, das mit einem Zahnkranz. oder einem Zacken- oder Keilzahnkranz in Eingriff kommt, der von dem üblichen Ring getragen oder gebildet wird, der das Gewebe in Röhrenform von seiner Entstehung an hält.
  3. 3. Webschützenhalterblock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafi der Anschlagteil, gegen den der dem Webschützen vorauseilende Steven zur Abstützung kommt, von einer sich frei um ihre Achse drehenden Stütz- oder Auflagerolle gebildet ist.
  4. 4. Webschützenhalterblock nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Stütz- oder Auflagerolle von einem Arm getragen ist, der sich von dem Halteblock nach vorn im Verhältnis zu seinem Bewegungssinn um die Mittelachse des Webstuhles erstreckt.
  5. 5. Webschützenhalterblock nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütz-oder Auflagerolle in bezug auf die Mittellinie des Faches einstellbar angeordnet ist.
DEL11263A 1951-01-08 1952-01-06 Webschuetzenhalterblock fuer Rundwebstuehle Expired DE897230C (de)

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