DE89691C - - Google Patents

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DE89691C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/20Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Pasteurisirungsapparat, bestehend aus einem Wasserbade, welches verschiedene unter einander verbundene Räume enthält, durch welche in langsamer Aufeinanderfolge die zu pasteurisirende Waare hindurchgeführt wird.
Während in dem mittleren Theil des Bades das Wasser bis zu der gewünschten Höchsttemperatur erwärmt wird, wird der vordere Theil durch das beständige Einsetzen der Waare abgekühlt gehalten, und erfolgt die Abkühlung im hinteren Theile des Bades durch Zuführung von kalter Luft. Hierdurch wird erreicht, dafs die Waaren allmälig bis zur Höchsttemperatur erhitzt und wieder abgekühlt werden, und zwar bei ununterbrochenem Betrieb. Die einzelnen Räume sind dabei durch in den das Wasserbad aufnehmenden Behälter eingesetzte parallele Scheidewände gebildet, welche an ihren Enden, wo die Waare von einem Raum in den nächsten angrenzenden übergeführt wird, entsprechende Aussparungen erhalten. Der Dampf zur Erwärmung des Bades sowie die kalte Luft zur Abkühlung wird an passenden Stellen im Boden durch ein Zuleitungsrohr zugeführt, welches mit einer im Wasserbade angebrachten Turbine verbunden ist.
Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig.. 3 ein Querschnitt eines gemä'fs vorliegender Erfindung gebauten Apparates. , Das Wasserbad hat bei dem dargestellten Beispiel drei Räume 1,2,3, deren Längsseiten Schienen α für die Räder b tragen, an deren Achsen die Körbe c aufgehängt sind. In diese Körbe wird die Waare eingesetzt, die pasteurisirt werden soll, und die Körbe werden bei A ins Wasserbad eingeführt, worauf sie längs den Schienen langsam bis zum entgegengesetzten Ende dieses Raumes geführt werden. Hier ist die Scheidewand zwischen dem ersten und nächsten Raum so weit fortgeschnitten, dafs der Korb von dem einen Raum.nach dem anderen gelangen kann, ohne aus dem Wasserbade gehoben zu werden, und das am Ende dieser Scheidewand liegende Schienenstück ist derartig eingerichtet, dafs es unter die auf der Scheidewand angebrachten Schienen oder über das Ende des Wasserbades gebogen wird, um so Platz für den Korb zu schaffen, wenn dieser vermittelst Rollenböcke D seitlich vor den nächsten Raum geführt wird.
Solche Roüenböcke D sind an jedem Ende der Wasserbades vorgesehen und derart eingerichtet, dafs dieselben die Körbe vom Raum 1 nach 2 und vom Raum 2 nach 3 führen. Sie erhalten Haken, die um die Achsschenkel der Körbe greifen, um diese längs den Schienen κ, auf denen die Rollen der Böcke laufen, verschieben zu können. Der Dampf wird in der Mitte des Wasserbades durch ein Rohr H über dem Boden des Bades eingeleitet; das Dampfrohr ist mit einer Turbine T bezw. einer Vertheilungsvorrichtung verbunden, durch deren gelochte rohrförmige Arme der Dampf in das Wasser tritt.
Die Ständer g mit den Querbalken h dienen zur Versteifung des Behälters und tragen den Schienenweg.
Der Betrieb des Apparates ist folgender:
Nachdem der ganze Behälter mit Wasser gefüllt ist, wird der Dampf durch die Turbine T in den mittleren Theil des Bades geleitet, so dafs dieser bis zur höchsten Temperatur erhitzt wird, während dieselbe nach den Einsetz- bezw. Entnahmestellen A und B hin abnimmt, und zwar wird an der Einsetzstelle die Temperatur dadurch niedrig gehalten, dafs hier in ununterbrochener Reihenfolge die die Waare aufnehmenden Körbe eingesetzt werden, während bei B zweckmäfsig eine in der Zeichnung fortgelassene Turbine entsprechend der Turbine T angeordnet ist, durch welche dem Bade kalte Luft zugeführt wird. Nach dem Einsetzen bei A passirt jeder Korb langsam den ersten Raum mittelst der Längsschienen a. Bis zur Mitte des Raumes wird hierbei die Temperatur des den Korb umgebenden Wassers allmälig bis zur Höchsttemperatur angewachsen sein, um bis zum Ende des Raumes wieder zu sinken. Hier wird der Korb durch die Rollenböcke D nach dem angrenzenden Raum übergeführt, ohne aus dem Wasser gehoben zu werden und ohne einem plötzlichen Temperaturwechsel ausgesetzt zu sein. Hierauf gelangt die Waare in derselben Weise durch den folgenden Raum, wobei an der Stelle, wo der Dampf unmittelbar durch die Turbine einströmt, die Höchsttemperatur des ganzen Bades zur Wirkung kommt. Weiter wird der Korb in den nächsten Raum in der beschriebenen Weise übergeführt, um endlich bei B den Apparat zu verlassen. Sämmtliche Körbe werden demnach an einer Stelle hinter einander eingesetzt und passiren in ununterbrochener Folge alle Räume des Apparates. Die in der Zeichnung dargestellte Eintheilung des Behälters in drei Räume ist nur eine beispielsweise, da bei der beschriebenen Art des Betriebes die Anzahl der Räume je nach Art der zu pasteurisirenden Waare vergröfsert werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Pasteurisirungsapparat, bestehend aus einem zur Aufnahme eines Wasserbades dienenden Behälter, welcher in mehrere auf einander folgende und mit einander in Verbindung . stehende Räume (A C B) getheilt ist, wobei der mittlere Theil (C) des Wasserbades zu der gewünschten Höchsttemperatur erhitzt, wird, während der Theil (AJ, in welchen die noch nicht erhitzte Waare eingesetzt wird, hierdurch eine Abkühlung erfährt und die Abkühlung des an der Herausnahmestelle (BJ liegenden Theiles dadurch erreicht wird, dafs dem Bade kalte Luft zugeführt wird, und wobei die zu pasteurisirende Waare langsam durch das Wasserbad von einem zum anderen Ende des Apparates passirt, derart, dafs dieselbe allmälig bis zur Pasteurisirungstemperatur erhitzt und darauf ebenso wieder abgekühlt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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