DE896017C - Aussenkapselverschluss fuer Behaelter, z. B. Flaschen - Google Patents
Aussenkapselverschluss fuer Behaelter, z. B. FlaschenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
- B65D41/02—Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
- B65D41/10—Caps or cap-like covers adapted to be secured in position by permanent deformation of the wall-engaging parts
- B65D41/12—Caps or cap-like covers adapted to be secured in position by permanent deformation of the wall-engaging parts made of relatively stiff metallic materials, e.g. crown caps
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Attßenkapselverschluß
für Behälter, ζ. B-. Flaschen, der aus einer mit Rand versehenen Metallkappe! besteht, die
innenseitig eine Dichtungsscheibe, ζ. B. aus Kork, trägt.
Bei den bekannten Kronkorken ist der Boden der Metallkapsel nach außen gewölbt, so daß die
Innenfläche dieses Bodens gegenüber der Behältermündung konvex ist Ferner schließt sich bei den
bekannten Kronkorken der Rand an den Boden über eine einfache Abrundung an.
Diese Verschlüsse weisen) u. a. folgende Nachteile auf:
i. Infolge des starken Innendruckes, welcher auf die Verschlußkapsel nach ihrer Befestigung an dem
Hals des Behälters wirkt, kommt es häufig vor, insbesondere wenn das für die Kapsel verwendete
Metall geringe Dicke aufweist, daß die Abrundung nachgibt, wobei sich der Verschluß öffnet, so daß
der Austritt, wenn auch nicht der abgefüllten Flüssigkeit, so doch wenigstens der in dieser Flüssigkeit
enthaltenen Gase möglich wird.
2. Die Dichtigkeit kann nur durch eine übermäßige Zusammendrückung der Dichtung erhalten
werden, wodurch diese jede Elastizität verliert, insbesondere falls sie durch eine Korkscheibe gebildet
wird.
3. Die verhältnismäßig große Wanddicke des für die Kapsel verwendeten Metalls, welche erforderlich
ist, ran die unter i. angegebenen Undichtigkeiten
möglichst zu verhindern, ist häufig die Ursache des Bruchs oder des Ausbrechens der Hälse der
Behälter, und zwar sowohl im Augenblick der Verkapselung
wie auch im Augenblick der (Entkapselung.
4. Aus der konvexen Form der Böden der Metallkapseln
ergibt sich, daß die auf diese Böden aufgedrückten
Inschriften leicht verwischt werden, während sich die Kapseln in den Fülltrichtern einer
selbsttätigen Kapselmaschine befinden, da die Kapseln in diesem Trichter durcheinandergeschüt-
telt werden, bevor sie in die Gleitbahn, gelangen,
wobei diese Verwischung, welche an sich schon nachteilig ist, um so weniger wünschenswert ist, als
das von den Kapseln während ihrer Durcheinanderwirbelung abgeriebene Lack- oder Farbpulver durch
seine Ansammlung das richtige Arbeiten der Trommel zur Mitnahme der Kapseln beeinträchtigt.
5. D'as Auifkleben der Dichtungsscheiben auf die
Innenfläche der Metallkapsel, welches infolge der zahlreichen Erschütterungen·, denen die' Kapseln
ausgesetzt sind, unerläßlich ist, ist sehr schwer industriell auszuführen, da es sich praktisch darum
handelt, eine ebene Fläche auf eine konvexe Fläche zu kleben.
Die Erfindung hat eine Verschlußkapsel zum Gegenstand, welche gestattet, allen obenerwähnten
Übelständen abzuhelfen, und die außerdem zahlreiche andere Vorteile aufweist, welche weiter unten
aufgeführt sind.
Die Verschlußkapsel gemäß der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, daß der Kapselboden mindestens eine diesen nach außen, überragende Hohlrippe
aufweist, wobei· der von der innersten Hohlrippe begrenzte Teil des Kapselbodens nach innen
durchgewölbt ist.
Weitere Vorteile und Kennzeichen der Erfindung werden- aus der nachstehenden Beschreibung hervorgehen·.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι ist ein Teilschnitt durch einem Kronkork
bekannter Bauart in. großem. Maßstab;
Abb. 2 ist ein Schnitt durch eine Verschlußkapsel
mit einer hohlen Rippe und einem' konkaven Boden; Abb. 3 ist ein Schnitt durch die Kapsel nach
Abb. 2 in ihrer richtigen- Lage auf dem. Hals einer
Flasche vor der UmbÖTdelung;
Abb. 4 ist ein Schnitt, welcher die Form anzeigt, welche die Kapsel gemäß Abb. 2 und 3 nach der
Verkapselung einer Flasche annehmen kann.
- In Abb. ι ist vergleichsweise ein bekannter Kronkodc dargestellt, der eine Metallkapsel 1 aufweist, die innen mit einer Dichtungsscheibe 2, z. B. aus Kork, versehen ist. Der Boden 3 der Metallkapsel 1 ist dabei nach außen gewölbt, so daß die Innenfläche 4 des Bodens 3 gegenüber dem Hals des Behälters, auf dem der Kapselkork aufgedrückt werden soll, konvex ist. Der Boden 3 geht in den Mantel der Metallkapsel 1 über eine Abrundung 5 über. Die Nachteile dieses Kapselkorkens sind in der Einleitung schon eingehend beschrieben.
- In Abb. ι ist vergleichsweise ein bekannter Kronkodc dargestellt, der eine Metallkapsel 1 aufweist, die innen mit einer Dichtungsscheibe 2, z. B. aus Kork, versehen ist. Der Boden 3 der Metallkapsel 1 ist dabei nach außen gewölbt, so daß die Innenfläche 4 des Bodens 3 gegenüber dem Hals des Behälters, auf dem der Kapselkork aufgedrückt werden soll, konvex ist. Der Boden 3 geht in den Mantel der Metallkapsel 1 über eine Abrundung 5 über. Die Nachteile dieses Kapselkorkens sind in der Einleitung schon eingehend beschrieben.
Bei der in Abb. 2 bis 4 dargestellten Ausführungsform
der Erfindung weist die eigentliche Kapsel eine gegenüber ihrem. Boden nach außen
vorspringende hohle Rippe 11 auf. Der mittlere Teil
12 dieses Bodens, welcher von dieser hohlen Rippe
11 vollständig umgeben wird, ist konkav, d. h. nach
dem Innern der Kapsel, gewölbt.
Beim Verschließen einer Flasche mit einer Kapsel, die nach der Erfindung einen konkaiven
Boden hat, werden folgende Vorteile erzielt:
i. Im Augenblick der Verkapselung einer Flasche
13 wird ein bedeutender Teil der in dem Hals der
Flasche'befindlichen Luft ausgetrieben, welche sowohl für die gegebenenfalls vorzunehmende Sterilisierung
wie auch für Mineralwässer schädlich ist.
' 2. Die Aufbringung der Kapsel mit konkavem
Boden wird durch die bessere Zentrierung auf dem Flaschenhals erleichtert, welche dadurch verbessert
werden kann, daß man einen zylindrischen Zapfen auf der Unterseite des Tauchkolbens oder Auswerfers
14 (lAb'b. 3) der Kapselmaschine vorsieht.
3. Unabhängig von der Form der Unterseite des Tauchkolbens 14 wirkt dieser nur auf die Rippe 11,
welche dem Mündungsrand des Flaschenhalses gegenüberliegt, wo die Abdichtung erfolgt.
'4. Während der Sterilisierung einer in einer Flasche enthaltenen Flüssigkeit kann der Boden 12
der Kapsel von seiner normalen konkaven Stellung in eine konvexe Stellung (Abb. 4) übergehen, was
die Verminderung des im Innern der Flasche erzeugten Druckes gestattet, wodurch sowohl ein
unbeabsichtigtes Abheben des Kapselrandes- wie auch der Bruch der Flasche 13 vermieden wird.
5. Die auf den Kapselboden gedruckte Schrift kann nicht verwischt werden, wenn die Kapseln in
dem Fülltrichter der selbsttätigen Kapselmaschdne durcheinandergewirbelt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Außenkapselveirschluiß für Behälter, z. B. Flaschen, bestehend aus einer mit Rand versehenen Metallkapsel, die innenseitig eine Dichtungsscheibe, z, B-. aus Kork, trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kapselboden mindestens eine diesen nach außen überragende'Hohlrippe (11) aufweist, wobei der von der innersten ' Hohlrippe begrenzte Teil des Kap'selbodens (.12) nach innen durchgewölbt ist.; Angezogene Druckschriften:
"Schweizerische Patentschriften Nr. 221 271,102 960;
deutsche Patentschrift Nr. 734 942.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen5530 10.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR896017X | 1950-03-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE896017C true DE896017C (de) | 1953-11-09 |
Family
ID=9390997
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM7313A Expired DE896017C (de) | 1950-03-31 | 1950-10-24 | Aussenkapselverschluss fuer Behaelter, z. B. Flaschen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE896017C (de) |
| FR (1) | FR1015758A (de) |
| GB (1) | GB685243A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3207350A (en) * | 1961-10-20 | 1965-09-21 | Foster M Hagmann | Sealing closure for a crown-type bottle |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH102960A (fr) * | 1923-02-14 | 1924-03-17 | Ame Des Usines Jean Gallay Soc | Dispositif de fermeture étanche de récipient. |
| CH221271A (de) * | 1940-06-26 | 1942-05-31 | Rieck Otto | Abreissverschlusskappe für Flaschen. |
| DE734942C (de) * | 1941-03-16 | 1943-05-03 | Paul Reese | Offener Haltering U-foermigen Querschnitts fuer Haushaltskonservendosen |
-
1950
- 1950-03-31 FR FR1015758D patent/FR1015758A/fr not_active Expired
- 1950-10-10 GB GB24752/50A patent/GB685243A/en not_active Expired
- 1950-10-24 DE DEM7313A patent/DE896017C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH102960A (fr) * | 1923-02-14 | 1924-03-17 | Ame Des Usines Jean Gallay Soc | Dispositif de fermeture étanche de récipient. |
| CH221271A (de) * | 1940-06-26 | 1942-05-31 | Rieck Otto | Abreissverschlusskappe für Flaschen. |
| DE734942C (de) * | 1941-03-16 | 1943-05-03 | Paul Reese | Offener Haltering U-foermigen Querschnitts fuer Haushaltskonservendosen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3207350A (en) * | 1961-10-20 | 1965-09-21 | Foster M Hagmann | Sealing closure for a crown-type bottle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB685243A (en) | 1952-12-31 |
| FR1015758A (fr) | 1952-10-23 |
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