DE895800C - Verfahren zum Befestigen von vieldraehtigen Schaltlitzen in beweglichen Teilen, insbesondere Kontakten - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von vieldraehtigen Schaltlitzen in beweglichen Teilen, insbesondere Kontakten

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Publication number
DE895800C
DE895800C DEP44867A DEP0044867A DE895800C DE 895800 C DE895800 C DE 895800C DE P44867 A DEP44867 A DE P44867A DE P0044867 A DEP0044867 A DE P0044867A DE 895800 C DE895800 C DE 895800C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soldered
bore
contacts
solder
strand
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Expired
Application number
DEP44867A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Boettger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE895800C publication Critical patent/DE895800C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/02Soldered or welded connections

Landscapes

  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

  • Das Befestigen von vieldrähtigen Schaltlitzen in beweglichen Teilen, insbesondere Kontakten, beispielsweise den beweglichen Kontakten von Lastschaltern, ist vielfach umständlich und unbefriedigend. Will man das Litzenende in einer Bohrung einlöten,dann muß diese Bohrung mit Rücksicht auf die lockere Aufeinanderlagerung der Drähte-im Durchmesser groß gehalten werden; um das Litzenende tatsächlich leicht einführen zu können. Beim darauffolgenden Lötvorgang verläuft das Lot in den freien Zwischenräumen der nur lose, äufeinanderliiegenden feinen -Drähte des Drahtendes. Das Litzenende wird also durch das sich ausbreitende Lot unzulässig und vor allem über das gewünschte Maß hinaus verfestigt und starr. Dies hat den Nachteil, daß das Litzenende bei. oftmaligen Bewegungen dann an der Stelle- abbricht, an .der die Verfestigung aufhört.
  • Die Erfindung schafft hier Abhilfe. Erfindungsgemäß wird beim Einlöten von Schaltlitzen in bewegliche Teile, insbesondere Kontakte, das Litzenende zunächst durch Pressen verfestigt und dann in die zugehörige und dem vorgepreßten Litzenende im Durchmesser angepaßte Bohrung des Kontaktstückes gesteckt und dort vorzugsweise -mittels Silberlotes eingelötet.
  • An Hand dier Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. i ist beispielsweise ein Yevveglicher Kontakt eines Lastschalters und 2 eine aus einer großen Anzahl sehr feiner, vorzugsweise Kupferdrähte bestehende Schaltlitze. Das Ende 3 dieser Litze ist in einer im Kontaktstück angebrachten Bohrung 4 eingeführt und dort hart eingelötet. Als Lötmittel wird vorzugsweise Silberlot verwendet. Um das Einführen des Litzenendes in die Bohrung 4 einerseits zu erleichtern und um andererseits das Verlaufen und Ausbreiten des flüssigen Lötmittels während des Lötvorganges in dem lockeren Drahtaufbau der Litze über eine unzulässige Strecke hinaus zu verhindern, wird das Litzenende vor dem Einführen in die Bohrung 4 durch starkes Rundpressen zusammengedrückt. Dadurch werden die sehr feinen und vielen Drähte so stark aufeinander gequetscht, daß sie weitgehend ohne Bel:assung von freien Zwischenräumen aufeinander aufliegen. Beim Lötvorgang kann somit das flüssige Lötmittel im Gegensatz zu einer nicht gepreßten Litze nicht unbeschränkt ins Litzeninnere eindringen. Das Lötmittel breitet sich. nur auf der Oberfläche des vorgepreßten Litzenendes aus und verlötet an .dieser Stelle. Die große Zahl der inneren Litzendrälhte ist also nur aufeinander gequetscht, ohne verlötet zu sein. Dadurch werden diesen Drähten ihre elastischen Eigenschaften nicht genommen im Gegensatz zu den bisherigen Lötverfahren, wo jeder einzelne Litzendraht an der Lötstelle .durch das ihn überziehende Lötmittel sich verfestigt. Bei, dem erfindungsgemäßenLötverfah .ren hat man es :in der Hand, das Litzenende tatsächlich auf die gewünschte Lötstedlenlänge zu verlöten. Eine unkontrollierbare Versteifung der Litze über das gewünschte Maß hinaus tritt hiernach nicht mehr ein. Wird dann die Bohrung q. im Kontaktstück zusätzlich nach außen hin noch trichterförmig erweitert, dann bedeutet dies eine beträchtliche Schonung der Litze :beim Bewegungsvorgang, weil sich nunmehr bei kleineren Verbiegungen im Bereich des Trichters die Litze am Ende der Lötstelle verbiegt, während sie bei "größeren Verbiegungen des Kontaktstückes_ am Trichterrand aufliegt und die Krümmung nunmehr an dem aufliegenden Teil der Litze und nicht unmittelbar an derLötstelle erfolgt. Die bisher an der Lötstelle beobachteten Litzenbrüche werden auf diese Weise weitgehend vermneden, da die Verbiegung von der Einlötstelle weg an das am Trichterrand aufliegende Litzenstück verlegt wird.
  • Das Einlöten .des Litzenendes in die Bohrung 4 kann dadurch geschehen, daß das flüssige Lot in die trichterförmige Ausweitung eingebracht wird. Es kann aber auch das Lötmittel durch cne Bohrung 6 eingebracht werden, die in die Bohrung 4 mündet. Handelt es .sich um Kontakte, die mit einer besonderen Kontaktauflage, z. B. Metallauflage, die hart auf.. das Kontaktstück i aufgelötet wird, versehen sind, dann kann der Lötvorgang für das Einlöten der Schaltlitze mit dem Auflöten der Auflage gleichzeitig ausgeführt werden. Das Kontaktstück i braucht in diesem Fall nur einmal angewärmt zu werden. Eine neuerliche Wärmezufuhr für das Einlöten der Litze ist also nicht nötig.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Befestigen von. viel drähtigen Schaltlitzen an beweglichen Teilen, z. B. Kontakten, insbesondere den beweglichen Lastschalterkontakten, dadurch gekennzeichnet, daß das Litzenende durch Pressen verfestigt und dann in eine zugehörige, dem vorgepreßten Litzenendendurchmesser angepaßte Bohrung des Kontaktstückes gesteckt und dort vorzugsweise mittels Silberlotes eingelötet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die Bohrung für die Aufnahme des Schaltlitzenendes nach außen zu trichterförmig erweitert ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lötmittel dem in die Bohrung eingesteckten Litzenende vermittels wenigstens einer in die Litzenbohrung mündender Querbohrung zugeführt wird. q.. Verfahren nach Anspruch i bis 3, .dadurch gekennzeichnet, daß bei beweglichen Kontakten mit einer hartaufgelöteten Sondermetall.auflage das Einlöten des Litzenendes gleichzeitig mit dem Auflöten der Kontaktauflage erfolgt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 307598, 151012, 401133.
DEP44867A 1949-06-04 1949-06-04 Verfahren zum Befestigen von vieldraehtigen Schaltlitzen in beweglichen Teilen, insbesondere Kontakten Expired DE895800C (de)

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DE895800C true DE895800C (de) 1953-11-05

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE151012C (de) *
DE307598C (de) * 1900-01-01
DE401133C (de) * 1923-06-02 1924-08-29 Badener Metallwarenfabrik Schw Herstellung von amalgamierten Legierungen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE151012C (de) *
DE307598C (de) * 1900-01-01
DE401133C (de) * 1923-06-02 1924-08-29 Badener Metallwarenfabrik Schw Herstellung von amalgamierten Legierungen

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