DE89557C - - Google Patents

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DE89557C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
    • G04C13/04Primary clocks
    • G04C13/06Contact devices
    • G04C13/065Contact devices controlled by a pendulum or a balance

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Zusatz zum Patente JU 89556 vom 19. Juni 1895.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. März 1896 ab. Längste Dauer: 18. Juni 1910.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, bei einseitig wirkenden Stromschlufswerken durch schwingende Körper nach Patent Nr. 89556 dahin zu wirken, dafs bei zu grofser Schwingung des schwingenden Körpers kein Stromschlufs erfolgt.
Das Stromschlufswerk wirkt hierbei selbst als Antriebmittel für den schwingenden "Körper.
Die Ausschlagcorrectur wird dadurch erreicht, dafs das den Stromschlufs beherrschende Element bei zu grofser Schwingung vor dem Durchgang durch die Nulllage in der wirksamen Richtung aufser Wirkung gesetzt, vor Beginn einer neuen Schwingung aber jedesmal wieder in die zum Stromschlufs erforderliche Lage zurückgeführt wird.
Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsformen einer derartigen Einrichtung gegeben.
In Fig. ι ist mit der Unruhe eine Scheibe S concentrisch verbunden, welche einen um \ beweglichen Kipphebel m trägt, welcher durch eine Feder/ in seiner jeweiligen Lage gehalten wird. Schwingt die Unruhe, so wird, so lange die Schwingung eine gewisse Grenze nicht überschreitet, der Kipphebel m die Stromschlufsfeder mitnehmen oder durch Ausbiegung der Feder F unter dem Hebel hindurchstreichen und so nach Art des durch Patent Nr. 89556 geschützten Stromschlufswerks den Stromschlufs bei C beeinflussen.
Schwingt aber die Unruhe so weit, dafs der Kipphebel m über die schiefe Ebene hingleitet, so wird er bei Seite gedrückt und aus dem Wirkungsbereich der. Feder F gebracht. Um den Kipphebel m wieder in seine ursprüngliche Lage zurückzuführen, gleitet er beim Zurückschwingen der Unruhe nach dem Verlassen der Stromschlufsfeder über einen schrägen oder spitzen Anschlag s hinweg und wird so wieder in seine wirksame Lage gebracht. ,
Eine andere Ausführungsform ist in Fig. 2 der Zeichnung gegeben.
Mit der Welle der Unruhe concentrisch verbunden ist die Schelle B, welche an einem Ende einen mit drei Nasen versehenen, um χ drehbaren Kipphebel η M1 W2 trägt. An der Schelle B ist eine Feder f angebracht, welche durch einen Druck auf die Nase w den Kipphebel η H1 M2 in seiner jeweiligen Lage festhält.
Bei der Schwingung der Unruhe wird durch die Nase W2 unter Vermittelung der Feder F der Stromschlufs in C so lange beeinflufst, bis die Schwingung eine gewisse Grenze erreicht hat.
Wird die Grenzlage überschritten, so schlägt die Nase M2 an den Anschlag S1 und der Kipphebel μ M1 W2 schnappt in die punktirte Lage, so dafs W2 an der Feder F vorbeigeht, ohne auf den Stromschlufs zu wirken.
Beim Rückgang der Unruhe wird der Kipphebel w W1 W2 wieder in seine wirksame Lage
gebracht, indem die Nase K1, welche mit ihrem umgebogenen Ende in eine andere Ebene als Nase n2 gebracht ist, an den Anschlag s stöfst.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein einseitig wirkendes Stromschlufswerk der durch Patent Nr. 89556 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Zwecke einer Correctur bei zu grofser Schwingung das den Stromschlufs beherrschende Element selbstthätig aus dem Wirkungsbereich der Stromschlufsfeder, dagegen beim Zurückschwingen der Unruhe kurz nach dein Vorbeigehen an der Feder ebenfalls selbstthätig wieder in seine wirksame Lage gebracht wird.
2. Ausführungsform des unter 1. geschützten einseitig wirkenden Stromschlufswerks, dadurch gekennzeichnet, dafs das den Stromschlufs beherrschende Element als ein concentrisch mit der Unruhe schwingender Kipphebel η ausgebildet ist und dadurch aus dem Wirkungsbereich der Stromschlufsfeder (F) gebracht wird, dafs es bei zu grofser Schwingung der Unruhe in der einen Richtung auf einen festen An-. schlag (S1) trifft, durch welchen dasselbe aus seiner Stellung bewegt wird, während beim Rückgang ein zweiter in anderer Ebene befindlicher Anschlag (s) den Kipphebel (n) durch eine an diesem befindliche Nase (nj in seine ursprüngliche Lage zurückbewegt.
Einseitig wirkendes Stromschlufswerk nach Anspruch 2, bei welchem der eine Anschlag als schiefe Ebene (E) ausgebildet ist, durch welche der Kipphebel (m) beim Hinübergleiten seitwärts umgekippt wird, während ein abgeschrägter Anschlag (s) den Kipphebel beim Rückgang in seine ursprüngliche Lage zurückbewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT89557D Active DE89557C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087982B (de) * 1958-01-14 1960-08-25 Hamilton Watch Co Kontaktvorrichtung zur periodischen kurzfristigen Erregung der Spule einer elektrischen Uhr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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