DE895239C - Umlaufender Fadengeber - Google Patents

Umlaufender Fadengeber

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DE895239C
DE895239C DES19784D DES0019784D DE895239C DE 895239 C DE895239 C DE 895239C DE S19784 D DES19784 D DE S19784D DE S0019784 D DES0019784 D DE S0019784D DE 895239 C DE895239 C DE 895239C
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DES19784D
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John D Karle
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Singer Co
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Singer Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B51/00Applications of needle-thread guards; Thread-break detectors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Umlaufender Fadengeber Die Erfindung bezieht sich auf Fadengeber für Nähmaschinen.
  • Bei einer Doppelsteppstichnähmaschine, die eine auf und ab gehende öhrnadel sowie einen damit zusammenarbeitenden umlaufenden Greifer und ein;. Spulenfadengehäusevorrichtung hat, ist es notwendig, einen N adelfadengeber zu haben, welcher eine schnelle Fadengabe bewirkt, ,die zeitlich so eingestellt ist, daß sie unmittelbar, nachdem der umlaufende Greifer die Nadelfadenabwurfstellung erreicht hat, stattfindet. Der Fadengeber muß dann ein-, verhältnismäßig langsame fadenpreisgebende Wirkung haben, wenn die Nadel durch das Arbeitsstück niedergeht und bevor eine Nadelfadenschleife dem umlaufenden Greifer dargeboten wird. Mat hat einem einfachen umlaufenden. Fadengeber lange Zeit zuerkannt, die äußerst erwünschte Eigenschaft einer vollständigen Ausbalancierung zur Erzielung eines ruhigen, vibrationslosen Arbeitens bei hohen Geschwindigkeiten zu haben, da gegebenenfalls durch das einfache Hilfsmittel. der Hinzufügung eines Ausgleichgewichts die Vorrichtung ausbalanciert werden kann. Ein einfacher umlaufender Fadengeber, welcher einen einzelnen in einer Kreisbahn sich bewegenden und mit dem Faden in ,Eingriff tretenden Teil hat, besitzt aber nicht die gewünschte verhältnismäßig schnelle fadenaufnehmende und langsame fadenpreisgebende Wirkung. Zusammengesetzte, umlaufende Fadengeber sind bereits vorgeschlagen worden, um diese gewünschten schnellen und langsamen Wirkungen zu gewährleisten, wobei diese Padengeber einen zweiten mit dem Faden in Eingriff tretenden Teil aufweisen, der mit Bezug auf denn in einer Kreisbahn bewegbaren und mit dem Faden in @ Eingriff tretenden Hauptteil unterschiedlich bewegbar -ist.
  • Von. :den zusammengesetzten bisher bekannten umlaufenden Fadengebern mit .den gewünschten schnellen und. langsamen Einwirkungen auf den Faden ist keiner vollständig ausbanlancierbar, mit Ausnahme der Doppelscheibenbauart, welche zwei Fa:dengeberteile :hat, die mit verschiedenen Geschwindigkeiten umlaufen. Wenn auch ein Fadengeber dieser letztgenannten Gattung die gewünschten schnellen und langsamen Einwirkungen auf den Faden hat, so erfordert er zwei umlaufende Wellen für seine Betätigung, und eine :dieser Wellen muß in ihren Lagern mit einer Geschwindigkeit laufen, die mindestens doppelt so groß wie die Umlaufsgeschwindigkeit der Nadelantriebswelle der Nähmaschine ist.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines vereinfachten, vollständig ausbalancierten Fadengebers von gedrungener Bauart, welche den Erfordernissen der schnellen Fadenaufnahme und der langsamen Fadenpreisgabe einer mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden Doppelsteppstichnähmaschineentspricht.
  • Ein anderer Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines N ähmaschinenfadengebers von zusammengesetzter umlaufender Bauart, welcher zwei gleichzeitig und unterschiedlich wirkende Fadengeberteile hat, die in vollständiger Ausbalancierung arbeiten und durch eine vereinfachte Antriebsvorrichtung betätigt werden, wodurch ermöglicht wird, daß der Fadengeber als eine Einheit unabhängig von der Nähmaschine zusammengesetzt und an der Maschine als einheitliches Gebilde angebracht oder von ihr abgenommen werden kann. Ein, weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines ausbalancierten, zusammengesetzten, umlaufenden Fadengebers, der keine Welle hat, welche in ihrem Lager mit einer Umlaufsgeschwindigkeit läuft, die größer als die Umlau.fsgeschwindigkeit der Nadelantriebs«-elle der Maschine ist.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einesFadengebers,welcher schnell und leicht einstellbar ist, um den Zeitpunkt des Beginns der Fadengeberwirkung mit Bezug auf den Greifer zu ändern.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. i eine senkrechte Schnittansicht durch eine Nähmaschine mit den Merkmalender Erfindung; Fi-g. 2 ist eine hintere Ansicht der in Fig. i dargestellten Maschine; Fig. 3 ist eine im vergrößerten Maßstab gezeichnete Schnittansicht durch :den Kopf :der Maschine; Fig. 4 ist eine Endansicht der in den Fig. i und 2 dargestellten Maschine; Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fil->- 4; Fig.6 ist eine Innenansicht der umlaufenden Fadengeberteile; Fig.7 ist eine schaubildliche Ansicht des Gebläses zum Kühlen der Fad engeberteile.
  • Die Fig. 8 bis 16 sind: Stirnansichten der Maschine und veranschaulichen die Lage der Fadengeberteile während eines vollständigen Stichbildungskreislaufes.
  • Fig. 17 und 18 veranschaulichen in der Draufsicht und Vorderansicht einen Teil des Kopfes der Maschine mit einer darauf angebrachten durchsichtigen Platte, welche benutzt werden kann, den Fadengeber einzuschließen.
  • Die Maschine weist eine Stofftragplatte io auf, von der ein Ständer i i emporragt, :der einen überhängenden Maschinenarm 12 trägt, welcher in den Kopf 13 ausläuft. In geeigneten Lagern 14 ist eine Armwelle 15 gelagert, welche ein Schwungrad und eine antreibende Schnurscheibe 16 hat, die auf dem einen -Ende der Armwelle befestigt sind. Auf der Armwelle 15 ist ein Kegelrad: 17 befestigt, das mit einem Kegelrad 18 auf der aufrecht stehenden Welle i9 im Eingriff steht, die in den Lagern 2:o. gelagert ist. Die Welle IQ trägt ein zweites Zahnrad 21, welches mit einem Zahnrad- 22 kämmt, das auf dem Ende der Greifer-,velle 2.3 befestigt ist, die unter der Stofftragplatte in Lagern 24 gelagert ist; die Greiferwelle 23 :dreht sich zweimal für jede, Umdrehung der Armwelle 15. Von der aufrecht stehenden Welle i9 wird eine Ölpumpe 25 betätigt, welche mit dem mittleren Lager 14 für d.ie Armwelle 15 durch eine Leitung 26 verbunden ist, um Öl unter Druck der Bohrung in der Armwelle 15 zuzu.l-eiten. Die Armwelle 15 trägt auch die Exzenter 29, 30, welche mittels der Lenker 3'i, 32 und der üblichen Verbindungen dem Stoffschieber 33 seine Viereckbewegungen erteilen.
  • Auf dem Ende der Armwelle 15, die sich in den hohlen Kopf 13 hinein erstreckt, ist eine Kurbelscheibe 35 befestigt, die einen. Kurbelzapfen 36 trägt, der von einer Nabe 37 an dem einen Ende des Nadelstangenlenkers 38 umfaßt wird, während das andere Ende :des Lenkers mit der auf und ab gehenden Nadelstange 39 durch den Gelenkzapfen 40 verbunden ist. Die Nadelstange ist in den Lagern 41, 42 gelagert und trägt die Öhrnadel 43, welche mit dem umlaufenden !Greifer 44, der auf der Greiferwelle 23 befestigt ist, bei der Bildung von Doppelsteppstichen zusammenarbeitet.
  • In Lagern 45, 46, die in dem hohlen Kopf 13 befestigt sind, ist eine Stoffdrückerstange 47 gelagert (Fig. 2), welche an ihrem unteren Ende einen Stoffdrückerfuß 48 trägt, der mit dem Stoffschieber 33 zusammenarbeitet, um das Arbeitsstück vorzuführen. Die Stofd.rückerstange 47 wird durch eine Feder So (Fig. 4) nach unten gedrängt, welche zwischen dem unteren Ende der Buchse 46 und einem. Glied 52 wirkt, das auf der Stoffdrückerstange 47 befestigt ist. Um eine Drehung der Stoff drückerstange 47 um ihre Längsachse in ihrem Lager zu verhindern, ,ist der Teil 52 mit einem nach hinten ragenden Teil 53 (Fig. 5) versehen, der sich in einen Schlitz 54 des Kopfes 13 hinein erstreckt. Die Stoffdrückerstange kann durch den Lüftungshebel 55 angehoben werden, welcher an dein einen Ende eines Lagerzapfens 56 befestigt ist, der in dem Kopf 13 gelagert ist Ti-. 2, 4 und 5). An dem Ende des Lagerzapfens 56, welches sich in den hohlen Kopf 13 hinein erstreckt, ist ein Steuerteil 57 befestigt, welcher unter dem seitlich hervorragenden Arm 58 ,des Teiles 52 liegt. Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß, wenn der Handhebel 55 angehoben wird, der Zapfen 56 sich um seine Längsachse dreht und demzufolge den Steuerteil in Drehung versetzt, so daß dieser mit der Unterseite des Armes 58 in Eingriff kommt und diie Stoffdrückerstange .47 anhebt. Die Stoffdrückerstange kann auch durch eine andere Einrichtung, wie beispielsweise eine Stange6o (Fig.2), angehoben werden, die sich durch die Stofftragplatte io hindurch nach. oben erstreckt und deren oberes Ende an dem einen Ende eines biegsamen Seiles 61 angeschlossen ist, welches über die Schnurscheiben 62 hinweggeht, die an dem Maschinenarm 12 gelagert sind. Das andere Ende des Seiles erstreckt sich durch eine Bohrung in dem einen Schenkel des Z-förmig gestalteten Teiles 63, der auf der Stoffdrückerstange 47 befestigt ist, und an dem einen Ende des Seiles 61 ist eine Kugel 54 vorgesehen. Infolge dieser Ausführung kann die Stoffdrückerstange durch den. Handhebel 55 gehoben und gesenkt werden, und der Teil 63 wird längs des Seiles 61 gleiten., wodurch ein störendes Ineingrifftreten zwischen den beiden Anhebevorrichtungen für die Stoffdrückerstange vermieden wird. Die Stange 6o wird durch einen schwenkbar gelagerten Hebel bewegt, welcher von einem von dem Knie des Arbeiters verschobenen Hebel betätigt wird. Der Teil,6(3 ist auch mit einer Bohrung versehen, welche die Stange 65 (Fig. 2) aufnimmt, «-elche mit .einem nach unten ragenden Ende 66 versehen ist, welches als Kantenführung für das Arbeitsstück dient. Es ist ersichtlich, daß diese Führung seitlich mit Bezug auf den Stoffdrückerfuß 48 eingestellt werden bann und daß sie auch aus ihrer Arbeitslage in. eine unwirksame Stellung durch einfaches Drehen der Stange 65 um deren Längsachse verschoben werden kann.
  • 7o bezeichnet ein Schraubenrad (Fig. i und 3), das auf der Armwelle 15 befestigt ist und mit einem zweiten Schraubenrad 71 im Eingriff steht, welches auf dem einen Ende einer Welle 72 (Fig. 3) befestigt ist, die sich durch das Lager 73 hindurch erstreckt und in letzterem gelagert ist; das Lager 73 wird von dem überhängenden Arm 12 der Maschine getragen. Die Welle 72 erstreckt sich durch den hohlen (Kopf und durch ein Kugellager 75 hindurch, welches von der Deckelplatte 76 getragen wird, die an dem hohlen Kopf durch die Schrauben 77 befestigt ist. Die Platte 76 ist mit einer Bohrung versehen, durch die sich die Welle 7z hindurch erstreckt, und an dieser Bohrung erstreckt sich. die Platte nach vorn und bildet einen: muffenartigen Teil 78, welcher von einem gehäusefesten Sonnenrad 79 umfaßt wird, welches durch eine Schraube 8o an der Platte 7-6 befestigt ist. Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß die Welle 72 sich durch das feststehende Sonnenrad 79 hindurch erstreckt und sich mit Bezug auf dieses drehen kann.
  • Auf dem Ende der Welle 72 ist eine Scheibe 82 befestigt, so daß sie sich mit der Welle 72 dreht. Die Scheibe 82 trägt ein Kugellager &3, dessen innerer Laufring einen Teil 84 trägt, welcher einen abgesetzten Endteil 85 hat, der von einem metallenen Einsatzstück 86 eines aus Fiber bestehenden Planetenrades 87 umfaßt wird, das mit dem gehäusefesten Sonnenrad 79 kämmt. Das Übersetzungsverhältnis dieser Zahnräder ist i : i. In das hohle Ende des Teiles 84 erstreckt sich die Nabe einer kleinen Scheibe 89. Das Planetenrad, 87, der Teil 85 und die Scheibe 89 arbeiten wie eine Einheit und sind in zusammengesetzter Lage durch einen Bolzen 9o starr festgeldemmt, der sich -durch die Nabe der Scheibe 89 und den Teil 85 hindurch erstreckt; das mit Gewinde versehene Ende des Bolzens wird von einer Mutter gi aufgenommen., welche an dem metallenen Einsatzstück 86 des Planetenrades 87 durch Stifte 92 befestigt ist. Von der Scheibe 89 wird in einem Abstand von ihrer Umdrehungsachse .ein mit dem Faden in Eingriff tretender Zapfen 93 getragen, an welchem ein sich quer zu der Drehachse der Scheibe 89 erstreckender Fadenführer 94 (Fig. 4) befestigt ist, dessen dem Zapfen 93 abgekehrtes Ende sich nach außen erweitert, um so ein Gegengewicht für den ;Zapfen 93) zu bilden und hierdurch die Scheibe 89" den Zapfen 93 und den Fadenführer 94 auszuwuchten.
  • Die große Scheibe 82 trägt zwei in einem Abstand. voneinander liegende und mit dem Faden in Eingriff kommende Teile 96, 97, von denen jeder die Form eines Bundes hat; diese Teile werden zwischen der äußeren Schutzscheibe 98 und der Scheibe 82 durch die Schrauben 99 (Fig. 4) festgeklemmt gehalten. Die Scheibe 98 wird in einem seitlichen Abstand mit Bezug auf die Scheibe 8-2 durch die Bunde 96, 9t7 gehalten, und die Innenfläche der Scheibe 98 befindet sich in derselben senkrechten Ebene wie die Innenfläche des- Fa-d-enführers 94. Die kleine Scheibe 89 ist in ,die Scheibe 82 eingelassen, so daß ihre äußeren Flächen in derselben senkrechten Ebene liegen. Durch diese baulichen Maßnahmen wird eine Führungsrinne ioo (Fig. i und 3) für den Nadelfaden gebildet.
  • Um eine leichte Zugwirkung auf den Faden an gewissen Stellen des Stichbildungskreislaufes auszuüben, ist die Scheibe 98 mit zwei Öffnungen versehen, in welche die mit Schultern versehenen Knöpfe 102, 103 eingesetzt sind. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind diese Knöpfe mit einem gekrümmten Kopf in Form eines Kugelsegmentes ausgebildet, und jeder Knopf wird durch eine schwache Feder 104 an die Scheibe 82 angedrückt. Es ist zu erkennen, daß der in der Rinne i oo vorhandene Fad-en zwischen den Knöpfen io2, 103 und der benachbarten Fläche der Scheibe 82 jedesmal hinwegstreicht, wenn der Fadengeber eine Umdrehung ausführt, wobei ein leichter Zug auf den Faden ausgeübt und zur Folge haben wird, daß die [Knöpfe 102, io@3 sich entgegen der Wirkung der Feder io4 auf die Scheibe 98 zu bewegen und somit einen Durchgang des Fadens zwischen den Knöpfen und Scheibe 82 zulassen..
  • Aus der obigen Beschreibung ist zu erkennen, daß die Scheibe 82 und die an ihr befestigten. übrigen Teile auf das geriefelte -Ende der Welle 712 gepreßt werden können. Die gesamte Anordnung wird alsdann in Arbeitslage an der Maschine durch Einführen des Endes der Welle 72 durch den hervorragenden Muffenteil 78 sowie durch das Kugellager 75 und das Lager 73, hindurch angebracht. Die Druckscheibe 74 und das Zahnrad 71 werden -auf das Erde der Welle 72 aufgebracht, wenn letztere in den Maschinenarm eingesetzt ist, und nachdem die Teile sich alle in ihrer Lage befinden., wird die Scheibe ,82. so eingestellt, daß ihr richtiges zeitliches Arbeiten gewährleistet ist, wonach das Zahnrad 71 in seiner nunmehr richtigen Arbeitslage auf der Welle 72 festgelegt wird. Der Zutritt zu dem ständerseitigen Ende der Welle 72 zwecks Anbringung des Zahnrads 71 in dessen richtiger Arbeitslage ist möglich nach Entfernung der Deckelplatte 1,12, welche auf der Oberseite des Maschinenarmes 12 durch die Schrauben 1Z3. gehalten wird.
  • Auf- der Rückseite der Scheibe 82 ist durch die Schrauben io-6 ein Teil io7 (Fig. 6) befestigt, der drei Flügel io8 hat, welche dahin wirken, Luft durch die Löcher iog in der Platte 76 hindurchzusaugen und diese Luft durch Zentrifugalwirkung zwischen dem äußeren Umfang der rotierenden Scheiben und der Platte 7!6 zu drücken, um die innerhalb des Kopfes befindlichen Teile zu kühlen. Arbeitsweise Der Nadelfaden T verläuft von der Vorratsstelle zu der Fadenführung 114, dann zu dem Fadenspanner 115 und der Hemmfeder 116, darauf zu der Führung i i17 und .der Rinne i.oo und, von dort zu den Führungen. 118, iig und schließlich zu der Nadel (Fig.4). Nimmt man an, daß die Teile in der in Fig.8 .dargestellten Lage sind, so befindet sich die Nadel an dieser Stelle des Stichbildungskreislaufes in ihrer untersten Stellung, und der Fadengeberzapfen 9.3 und die Fadengeberburde 96, @97 sowie der Knopf 103 beherrschen die Menge an lockerem Nadelfaden. Wenn. die Maschine arbeitet, so dreht sich die Armwelle 15 in der Uhrzeigerrichtung, und mittels der ,Zahnräder 70, 71 wird die Welle 72 in der der Uhrzeigerbewegun:g entgegengesetzten: Richtung (Fig. 4) gedreht. Die Scheibe S2, welche auf der Welle 72 befestigt ist, dreht sich gleichfalls in einer der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung und nimmt die Fadengeberbunde 96, 97 mit. Da die Scheibe 82 auch die Scheibe. 89 trägt, auf welcher der Fadengeberzapfen93 befestigt ist, so rotiert diese Scheibe 89 um die Achse der Welle 72 herum, und infolge des feststehenden Sonnenrades 719, mit welchem das auf der Scheibe 89 befestigte Planetenrad 87 im Eingriff steht, dreht sich die Scheibe 4 außerdem um die Achse des Teiles 84. Der mit dem Faden in Wirkung befindliche Fadengeberzapfen wird somit veranlaßt, eine epithrochoidale Bewegung auszuführen. Wenn sich die Teile in der in Fig. 8 dargestellten Lage befinden, so veranlassen die ersten wenigen Bewegungsgrade der- Armwelle 15, daß diese Teile die in Fig. 9 dargestellte Lage einnehmen. In dieser Lage ist die Nadel ein wenig emporgestiegen, um eine Nadelfadenschleife zu bilden, wobei der Greifer gerade im Begriff ist., in diese Nadelfadenschleife einzutreten. Der Nadelfaden verläuft alsdann von der Führung 117 über den Knopf 103 und den Fad engeberzapfen 93 und. dann über einen, 9,7, der Hauptfadengeberbunde 96, 97. Nachdem die Nadelfadenschleife aufgenommen worden ist (Fig. io), werden der Fadengeberzapfen 93 und der Fadengeberbund 97 Faden preisgeben, und der Faden wird noch durch den Knopf 103 zurückgehalten, wobei etwas zusätzlicher Faden durch das nunmehr begonnene Hinweggleiten des Fadens unter diesem Knopf erhalten werden kann. In Fig. 15i hat sich -der Greifer um ungefähr 9@o@° von seiner schleifen-erfassenden Stellung hinweg bewegt, und der Faden ist zu. dieser Zeit unter dem Knopf 1a3 hinweggezogen worden, so daß er nun, mehr von dem Knopf io@2 zurückgehalten wird, wobei der Fadengeberzapfen.93 fortfährt, Faden preiszugeben. An dieser Stelle beginnt der Fadengeberbund96 eine kleine Fadenmerge aufzunehmen. Fig. 12 veranschaulicht die Lage des Fadens, kurz bevor die Greiferspitze eine i8o°-Stellung erreicht hat. Zu dieser Zeit des Arbeitskreislaufes ist der Faden unter dem Knopf io2 hinweggezogen worden und wird nunmehr vollständig von dem Fadengeberbund 96, welcher Faden aufnimmt, und dem Fadengeberzapfen93 beherrscht, welcher zu diesem besonderen Zeitpunkt des Arbeitskreislaufes Faden preisgibt. Fig. 13) veranschaulicht einen der kritischen Punkte irn dem Stichbildurgskreislauf, d. h. die Stellung, an ,der die Nadelfadenschleife über die Spitze des Greifers abzugleiten beginnt. An dieser Stelle nimmt der Fadengeberbund96 Faden auf, und,der Fadengeberzapfen 93 fährt fort. Faden preiszugeben. Die Menge des von dem Fadengeberburd 96 aufgenommenen Fadens ist etwas größer als diejenige Menge, welche durch den. Fadengeberzapfen,gG preisgegeben wurde, mit dem Ergebnis, daß auf den Faden zu diesem Zeitpunkt eine geringe Spannung ausgeübt wird, welche zur Folge hat, daß der Faden über ,die Greiferspitze abgleitet (Fig. 14). Zwischen den in den Fig. 12 bis 14 ange,gebenen Stellungen ist die Fadengabewirküng des Fadengeberbundes 96 praktisch durch die Fadenpreisgabewirkurg des Fadengeberzapfens 93 ausgeglichen. Dies ist der Anfang eines sehr schnellen Fadenanzugs, und nunmehr nimmt, wie dargestellt, .der Fadengeberbund 96 Faden auf, und der Fadengeb-erburd- (g7 tritt gerade mit dem Faden in Eingriff, um auch seinerseits eine Fadenaufnahme zu beginnen, während der Fadengeberzapfen 9,3 -immer noch eine kleine Fadenmenge preisgibt. Fig. 15 veranschaulicht die Stellung der Teile, nachdem die Fadenschleife die Spitze des Greifers verlassen hat und sich nunmehr auf dem die Fadenschleife steuernden Schwanz des Greifers befindet. An dieser Stelle des Arbeitskreislaufes beherrschen ,die Fadengeberbunde 96, 97 die Fadenaufnahme, und der Fadengeberzapfen 93 ist wirkungslos. Fi.g. v.6 veranschaulicht die Stichfestsetzungsstelle in dem Arbeitskreislauf. Zu diesem Zeitpunkt ist der Faden über die beiden Fadengeberbunde 96, 97 straff gezogen, die sich auf dem Gipfel ihrer Fadenanzugswirkung befinden, und der Stich wird in dem Arbeitsstück festgesetzt. Die Stichfestsetzung ist sehr allmählich, da die letzten wenigen Bewegungsgrade der Fadengeberbunde 96, 97 nur eine kleine Fadenmenge durch das Nadelöhr hindurchziehen. Hieraus ist zu .ersehen, daß die Stichfestsetzung langsam und allmählich eintritt und den Stich in dem Arbeitsstück in der richtigen Weise verankert.
  • Aus der obigen Beschreibung geht hervor, d.aß der Fadengeberzapfen 93 den Stich nicht festsetzt; diese wichtige Funktion wird durch die Fadengeberbunde 96, 97 herbeigeführt. Der Fadengeberzapfen 93 beginnt seine Wirkung kurz nachdem der Stich festgesetzt ist, zu welcher Zeit er den lockeren Faden aufnimmt. Seine wichtigste Funktion ist, dann Faden preiszugeben, wenn die Fadengeberbunde 96, 97 ihre fadenaufnehmende Wirkung beginnen. Hierdurch, wind der Zeitpunkt des Beginns der fadenaufnehmenden Wirkung der Fadengeberbunde 96, 97 verzögert und die zur Fadenaufnahme erforderliche Zeit verringert. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel tritt die fadenaufnehmende und stichfestsetzende Wirkung ungefähr bei einer Bewegung von 127° der Fadengeberbunde 96, 97 auf. Da die Stichfestsetzungsstelle durch den.Fadengeberzapfen.93 nicht beeinflußt wird, so kann letzterer eingestellt werden, um den Beginn der Fadenaufnahme durch die Fadengeberbunde 96, 97 zu ändern, um sie dem Beginn des Schleifenabwurfs von dem umlaufenden Greifer beizuordnen. Dies erfolgt durch Lockerung der Schraube 9o und durch darauf vorzunehmende Drehung der Scheibe 89, welche den Faden.geberzapfen 93 trägt, mit Bezug auf das Planetenrad 87. Wenn die Scheibe 89 in der der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung (Fig.4) gedreht wird, so wird der Beginn. .des Anzugs der Nadelfadenschleife verzögert, und. wenn die Scheibe in der Uhrzeigerrichtung gedreht wird, so wird der Anzug der Nadelfadenschleife früher beginnen. Auf diese Weise können Abweichungen in den. Maschinen und, Unregelmäßigkeiten in der Herstellung des Greifers überwunden werden. Die zeitliche Einstellung der Fadengeberbunde 96, 97 kann gleichfalls verändert werden. Dies erfolgt durch Lockerung der Einstellschraube 71' (Fig. 3), welche das Zahnrad 71- auf der Welle 72 festlegt und darauf durch Drehung der Scheibe 82 mit Bezug auf das Zahnrad 71. Dies wird natürlich die Beziehung der Fadengeberbunde zu der Lage des Greifers 44 ändern. Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß der Fadengeber leicht und bequem eingestellt werden kann, um den ändernden Bedingungen angepaßt zu werden, welche während der Herstellung der Maschine auftreten können.
  • Ein anderes wichtiges Merkmal ist die Drehung des Fadengeberzapfens 93 innerhalb der von den Fadengeberbunden 96, 97 beschriebenen Kreisbahn. Es ist zu beachten, daß der Fadengeberzapfen 93 sich auf die Bunde 96, 97 zu und von diesen hinwegbewegt und -die Bahn des Zapfens 93 sich innerhalb der von .den Bunden 96, 97 umschriebenen Kreiszylinderumfangsfläche befindet, so daß im Falle der Faden reißen sollte, die auf die anderen Teile zu bzw. von ihnen hinweg gerichtete Bewegung des Fadengeberzapfens 93 den Nadelfaden: zerreißen und: ihn. daran hindern, sich um die erwähnten Teile des Fadengebers aufzuwickeln.
  • Es ist zu bemerken, daß die Knöpfe io.2, 103 nur dazu dienen, eine überschüssige '-\Tadelfadenlockerung aufzunehmen und daß der-beschriebene Fadengeber auch ohne -die Verwendung dieser Knöpfe arbeiten wird; demzufolge werden diese Knöpfe für die Erfindung nicht als wesentlich erachtet. In Fig. 17 und. 18 ist ein Deckel dargestellt, der benutzt werden kann, um die Teile des verbesserten Fadengebers einzuschließen. Diese Abschlußvorrichtung weist ein Scharnier 121 für die gelenkige Befestigung einer Scheibe 122 aus durchsichtigem Material an der Platte 76 auf. Diese durchsichtige Scheibe 122 ist an einer Stelle nach einem Durch messer gegenüber dem Scharnier mit einem Federhaken i23 versehen, welcher mit der anderen Seite der Platte 76 in Eingriff treten kann und es in seiner Lage hält. Die Scheibe 122 kann um ihr Scharnier 121 verschwenkt wenden, um einen Zutritt zu dem Fadengeber zu erhalten und' :damit der Nadelfaden in die Rinne ioo zwischen den Fadengeber 82, 98 zwecks Einfädelns des Fadengebers geführt werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i_ Umlaufender Fadengeber für Nähmaschinen mit einem umlaufenden Hauptteil, der einen am Faden angreifenden Fadenhauptabzieher trägt, der eine zu dem umlaufenden Hauptteil konzentrisch verlaufende Bahn durchläuft, und mit einem umlaufenden -Sekundärteil, der exzentrisch zu dem Hauptteil gelagert ist und einen zweiten am Faden angreifenden Fadenabzieher trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Sekundärteil (Scheibe 89) von dem umlaufenden Hauptteil (Scheibe 82) getragen wird und fortlaufend und in der gleichen Richtung um seine eigene Achse gedreht wird, wenn diese Achse infolge des Umlaufes des Hauptteiles (82) um ein Wirkungsfeld getragen wird.
  2. 2. Fadengeber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die am Faden angreifenden Fadenabzieher (96, 93) jeweils relativ zueinander so eingestellt sind, d:aß sie in ihrem zugehörigen Lager in dem gleichen Zeitintervall -eine vollständige Umdrehung ausführen.
  3. 3. Fadengeber nach Anspruch i, bei welchem der am Faden angreifende Fadenhauptabzieher auf einem Kreis umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der am Faden angreifende zweite Fadenabzieher (93) auf einem Kreis um eine Achse umläuft, die auf derjenigen Kreislinie angeordnet ist, die der am Faden angreifende Faden:hauptabzieher. (96) beschreibt.
  4. 4. Fadengeber nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zahnrad (79) an der Maschine befestigt ist, dessen Mittelpunkt mit der Achse in Linie liegt, um welche der Hauptteil (82) umläuft, und daß der zweite am Faden angreifende Fadenabzieher (93) relativ zu einem Zahnrad (87) einstellbar ist, das mit dem Fadenabzieher (93) umläuft und mit dem erstgenannten Zahnrad (79) kämmt,
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