DE894972C - Riegelvorrichtung, insbesondere fuer die Verschlussklappe des Kofferraumes oder des Notsitzraumes von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Riegelvorrichtung, insbesondere fuer die Verschlussklappe des Kofferraumes oder des Notsitzraumes von Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE894972C
DE894972C DEG5253D DEG0005253D DE894972C DE 894972 C DE894972 C DE 894972C DE G5253 D DEG5253 D DE G5253D DE G0005253 D DEG0005253 D DE G0005253D DE 894972 C DE894972 C DE 894972C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
bolt
handle
locking
crank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG5253D
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph H Wise
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE894972C publication Critical patent/DE894972C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/16Locks for luggage compartments, car boot lids or car bonnets

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Riegelvorrichtung, insbesondere für die Verschlußklappe des Kofferraumes oder des Notsitzraumes von Kraftfahrzeugen .Die Erfindung betrifft eine Riegelvorrichtung, insbesondere zur Verriegelung der Verschlußklappe des Kofferraumes oder des Notsitzraumes eines Kraftfahrzeugs.
  • Derartige Verschlußklappen sind gewöhnlich aus dünnem Stahlblech hergestellt und mit an ihrer oberen Vorderkante vorgesehenen Scharnieren um eine waagerechte Achse auf- und zuklappbar. Die Klappe paßt sich der Krümmung des Oberbaues des Wagens an. Bisher ist es üblich gewesen, die Klappe mittels Verschlußvorrichtungen zu versperren, die an den unteren Seitenkanten der Klappe liegen und deren Riegel über die Seitenkanten der Klappe hinausragen, um mit Haltern in Eingriff zu gelangen, die sich an den Seitenkanten der öffnung des Kofferraumes oder des Notsitzraumes befinden. Diese Riegel ziehen den hinteren oder unteren Teil der Verschlußklappe wohl nach innen, jedoch nicht nach hinten oder unten, so daß es häufig vorkommt, daß !die Verschlußklappe sich unter einem in der Längsrichtung wirkenden Druck leicht verzieht oder verbiegt. Dieser Nachteil könnte dadurch vermieden werden, daß man die Verschlußklappe aus dickerem Stahlblech herstellte.
  • Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine Riegelvorrichtung für die Verschlußklappen zu schaffen, welche die vorerwähnten Nachteile beseitigt und die ein Versperren der Verschlußklappe ohne ein Verziehen derselben unabhängig von der Stärke des verwendeten Stahlblechs ermöglicht. Dieser Zweck wird durch eine Riegelvorrichtung erreicht, welche die Klappe nicht nur nach innen, sondern auch nach hinten herabzieht, so daß die versperrte Verschlußklappe in der Längsrichtung von den Scharnieren weg unter Zug- gesetzt und nicht etwa in Richtung auf die Scharniere unter Druck gebracht wird. Dabei können mehrere Riegel, wie bekannt, von einem einzigen Handgriff aus mittels eines Stellzeugs bewegt werden, bei dem in bekannter Weise eine Kurbelkröpfung von einem Gleitstück erfaßt wird.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispieleder Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine Riegelvorrichtung einer im nicht dargestellten Teil gebogenen Verschlußklappe, deren dargestellter Endteil sich beim Offnen nach oben bewegt; Fig.2 ist eine Innenansicht der Riegelvorrichtung; Fig.3 ist eine bruchstückweise Innenansicht einer Verschlußklappe mit einer Riegelvorrichtung mit zwei Riegeln; Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4-4 von Fig. 3 Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 von Fig. 3. Nach der Zeichnung dient eine Verschlußklappe i zum Verschließen der Öffnung im Oberbau :2 eines Kraftfahrzeugs. Die Klappe ist in der üblichen Weise an ihrer oberen Kante mit Scharnieren od.,dgl. befestigt.
  • Die Verschlußklappe ist mit dem üblichen Handgriff 3 versehen, der auf der Spindel 4 befestigt ist. Die Spindel ist in einem gegossenen Gehäuse 5 drehbar, das auf der Verschlußklappe befestigt ist. Das innere Ende der Spindel 4 ist in der Stützplatte 6 drehbar gelagert, die auf der Innenwandung 7 der Verschlußklappe befestigt ist. Ein Riegelspanner in Gestalt einer Kurbel 8 :ist auf dem inneren Ende der Spindel 4 befestigt. Das äußere Ende des Riegelspanners 8 ist mit dem Riegel 9 über einen Lenker io verbunden, von dem das eine Ende in der Öffnung i i des Riegelspanners 8 und das andere Ende in der Öffnung 12 des Riegels 9 drehbar ist.
  • Der Riegel 9 hat einen hakenförmigen Kopfteil 13 und einen Bogenteil 14, der mit einer entsprechend bogenförmigen Führung 15 in _gleitendem Eingriff steht. Wie besonders in Fig.2 zu erkennen ist, hat der Bogenteil 14 die Form einer Rinne, die in der ebenfalls rinnenförmigen Führung 15 verschiebbar ist. Der Riegel hat einen längeren Schlitz, durch den die Spindel 4 hindurchtritt, so daß der Riegel bei seiner Verschiebung nicht durch die Spindel gehindert werden kann. Die Führung 15 ist auf der Stütze 6 aufgeschweißt oder auf andere Weise befestigt. Der Kopfteil 13 des Riegels greift in Sperrstellung an den Halter 16, .der an der unteren waagerechten Kante 17 der Kofferraumöffnung 18 befestigt ist.
  • Ein Stanzstück ig mit Seitenflanschen 2o ist durch Schrauben 2i auf der inneren Wandung 7 der Klappe so befestigt, daß die Seitenflansche 2ä sich zu beiden -Seiten des Riegels 9 befinden, daß sie also den Riegel in gewissem Sinn umgreifen. Durch das geflanschte Stanzstück ig wird in wirksamer Weise verhindert, daß der Riegel etwa durch ein zwischen .die Unterkante 22 der Klappe und die Hohlkehle 23 eingeschobenes Stück Bandeisen oder ein anderes Werkzeug erreicht werden kann.
  • In Fig. i und 2 ist der in Sperrstellung befindliche Riegel voll ausgezogen dargestellt. In dieser Stellung befindet sich der Riegelspanner 8 in einer Stellung (s. Fig. 2), die etwas über die Mittellage hinausgeht. Die Seitenkante 24 des Riegelspanners liegt dann an der Seitenwand 25 der Führung 15 an, so daß der Riegelspanner sich nicht weiter entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn .drehen kann. In dieser Stellung des Riegelspanners steht -der Riegel 9 mit dem Halter 16 in der Weise im Eingriff, daß der Deckel nach hinten herunter, d. h. in der Längsrichtung, unter -Zug gesetzt wird.
  • Um den Riegel zu öffnen, wird der Handgriff 3 so gedreht, -daß der Riegelspanner 8 sich im Uhrzeigersinn (in Fig.2) bewegt, bis er die mit gestrichelten Linien angedeutete Lage erreicht. Durch Vermittlung der Betätigungsstange io bewegt der Riegelspanner 8 den Riegel 9 nach unten in Fig. i und 2. Da der Riegel mit seinem Bogenteil 14 in der gebogenen Führung 15 gleitet, wird der Riegelkopf 13 auf einen Bogen vom, dem Halter 16 fortbewegt.
  • Beim Verriegeln der Klappe wird der Riegelspanner 8 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn (in Fig. 2) aus der gestrichelt gezeichneten Stellung herausbewegt. Der Riegel geht dann aus der gestrichelt angedeuteten Stellung in Fig. i in die voll ausgezogen gezeichnete Stellung über, bis der Riegelkopf 13 gegen den Halter 16 stößt, worauf die Weiterbewegung des Riegelspanners den Deckel nach hinten herunter und nach innen gegen den Rand der zu verschließenden Öffnung zieht. Nach dem Überschreiten seiner Mittellage kann der Riegelspanner nur durch Einwirkung der Handkurbel 3 wieder von der Wand 25 der Führung 16, gegen die er anliegt, abgezogen werden. .
  • In Fig. 3 bis 5 ist eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Verschlußklappe i trägt zwei Riegel 9, die auf der unteren Grundkante beiderseits der Mitte angeordnet sind. Die Riegelteile 30 und die Führungen 31 haben die gleiche Form wie der Riegelteil 14 und die Führung 15 in Fig. i und 2, nur wird .der Lenker i o durch eine Kurbel 32 bewegt, die in zwei aus der bogenförmigen Führung 15 herausstehenden Ohren 33 und 34 drehbar gelagert ist. Die beiden Kurbeln 32 bilden die Enden einer Stange 35, die in Augen 37 und 38 der Stützplatte 36 drehbar ist, welche auf der Innenwand 7 der Klappe i befestigt ist. Das innere Ende der Spindel 4 des Handgriffes 3 ist in der Stützplatte 36 drehbar abgestützt. Eine Kurbel 39 ist auf dem inneren Ende der Spindel 4 befestigt. Auf der Kurbel 39 ist drehbar eine Öse 4o befestigt, deren länglicher Schlitz den Kurbelteil 41 der Stange 35 aufnimmt. Die Anordnung der Stange 3@ auf der Stützplatte 36, die Ausbildung des Kurbelteils 41 und ihrer Verbindungen 40 und 39 mit dem Handgriff 3 der Verschlußklappe sind :die gleichen wie in derUSA.-Patentschrift 2 135 625 von Rhein.
  • Die Sperrstellung des Riegels ist in Fig. 3 bis 5 in voll ausgezogenen Linien dargestellt. Die Riegel 9 stehen dann mit ihren Haltern 16 im Eingriff, und die Kurbeln 32 sind im Uhrzeigersinn (in Fig. 4) gedreht worden, und zwar etwas über ihre Mittellage hinweg, so daß der Lenker io auf der inneren Fläche des Riegels bei 43 anliegt. Um die Riegel zu öffnen, wird der Handgriff 3 so gedreht, daß die Kurbel 39 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn (in Fig.3) gedreht wird. Durch Vermittlung der Stange 35 werden dann die Kurbeln 32 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn (in Fig.4) aus der voll ausgezogenen .in die gestrichelt angedeutete Stellung bewegt, so daß die Riegelköpfe von den Haltern weg im Bogen verschoben werden.
  • Häufig wird sich die Verschlußklappe i infolge der hervorstehenden Abdichtungsstreifen vor dem Verriegeln nicht völlig schließen. In diesem Fall wird durch das Anliegen des Riegelkopfes 13 gegen den Halter 16 die Klappe nach unten und innen gezogen, so daß sie dann völlig verschlossen ist. Dies ist ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Verriegelung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Riegelvorrichtung, insbesondere für die Verschlußklappe des Kofferraumes oder des Notsitzraumes eines Kraftfahrzeugs:, deren Riegel durch einen Handgriff über eine Kurbeleinrichtung bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, .daß der mit einem senkrecht aus der Verschlußklappenebene herausgebogenen Teil (i4, 30) in einer Gleitführung (i5, 31) gelagerte Riegel (9) mit einem hakenförmig umgebogenen Kopf (i3) ausgebildet ist, der sich beim Schließen des Riegels so frühzeitig gegen einen im Oberbau (2) des Kraftfahrzeugs befindlichen, entsprechend umgebogenen Halter (i6) legt, daß beim weiteren Drehen des die Kurbeleinrichtung (8, 39) betätigenden Handgriffs (3) auf die Verschlußklappe (i) ein Zug ausgeübt wird, der die Klappe in der Längsrichtung von ihren Scharnieren weg und in Richtung auf die zu verschließende Öffnung hin zu bewegen sucht.
  2. 2. Riegelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in einer gebogenen Rinne (i5, 31) geführte gebogene Riegelteil (i4, 3o) rinnenförmig ausgebildet und mit einem Längsschlitz versehen ist, durch den die den Handgriff (3) mit der Kurbeleinrichtung (8, 39) verbindende Spindel (4) hindurchtritt.
  3. 3. Riegelvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichzeitiger Bewegung mehrerer Riegel (9) durch einen Handgriff (3) die von dem Handgriff betätigte Kurbeleinrichtung (39) in an sich bekannter Weise mit den Riegeln (9) über eine gekröpfte Stange (35) verbunden ist, mit deren einer Kröpfung (4i) die Kurbeleinrichtung (39) in unmittelbarer gleitender Verbindung steht. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 317 884, 358 662; USA.-Patentschriften Nr. 8o6 o54, 1 933 92i, 1 965 o47.
DEG5253D 1939-10-11 1940-06-01 Riegelvorrichtung, insbesondere fuer die Verschlussklappe des Kofferraumes oder des Notsitzraumes von Kraftfahrzeugen Expired DE894972C (de)

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DEG5253D Expired DE894972C (de) 1939-10-11 1940-06-01 Riegelvorrichtung, insbesondere fuer die Verschlussklappe des Kofferraumes oder des Notsitzraumes von Kraftfahrzeugen

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE317884C (de) *
US806054A (en) * 1903-12-29 1905-11-28 Willis Osgood Boykin Latch.
DE358662C (de) * 1919-12-19 1922-09-14 Cesare Parolini Verfahren zum Darstellen belebter Projektionen in Reliefwirkung
US1933921A (en) * 1932-03-29 1933-11-07 Chicago Forging & Mfg Co Hood latch
US1965047A (en) * 1932-02-10 1934-07-03 Bassick Co Hood catch

Patent Citations (5)

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