DE89431C - - Google Patents

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DE89431C
DE89431C DENDAT89431D DE89431DA DE89431C DE 89431 C DE89431 C DE 89431C DE NDAT89431 D DENDAT89431 D DE NDAT89431D DE 89431D A DE89431D A DE 89431DA DE 89431 C DE89431 C DE 89431C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/20Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow
    • G01F1/28Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow by drag-force, e.g. vane type or impact flowmeter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
PETER BENDMANN in MITTWEIDA. Flüssigkeitsmesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. März 1896 ab.
Den Gegenstand der'vorliegenden Erfindung bildet ein Flüssigkeitsmefsapparat.
Derselbe ist auf beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Oberansicht des Messapparates sammt dem Räderwerke,
Fig. 2 den Schnitt nach der Linie χ - χ der Fig. i,
Fig. 3 den Schnitt nach der Liniey -y der
Fig· 2J
Fig. 4 den Schnitt nach der Linie \- \ der
Fig. 3 und
Fig. 5 einen Schnitt durch einen Bestandtheil des Mefsapparates.
Im Wesentlichen besteht der Mefsapparat aus einer mit Ringkanal α ausgestatteten Kapsel b, die an ihrer äufseren Deckplatte c einen Stift c1 trägt, mit diesem bei jeder Umdrehung einmal in ein Zahnrad d des Zählwerkes A eingreift und an ihrer Innenfläche mit zwei um i8o° gegen einander versetzten Keilen e e verbunden ist. Die letzteren sitzen in dem ringförmigen Kanal α und schliefsen mit dem Kapselboden f ab, hinter welchem das Zuflufsrohr g angebracht ist. Von dem Rohre g führt eine Oeffnung h (Fig. 3) in den ringförmigen Kanal α der Kapsel b, während die Flüssigkeit durch eine zweite Oeffnung h1 in das Ausfiufsrohr i gelangen kann.
Zwischen den Oeffnungen h und h1 des Zu- und Ausflufsrohres g und i befindet sich ein rechteckiger Schieber k, welcher durch eine Feder / gehalten und von der Wandung m geführt wird. Letztere ist so gestaltet, dafs sie mit den an den Röhren g und i angeordneten Wandungen η und n1 nicht bindet und beim Rotiren der Keile e einen Durchgang ermöglicht.
Die abgezapfte Flüssigkeit strömt zunächst durch das Zuflufsrohr g' und die Oeffnung h nach dem ringförmigen Kanal a, wobei die Flüssigkeit auf die Rückwand des Keiles e drückt. Hierdurch wird die Kapsel b in rotirende Bewegung versetzt, der Stift c1 greift in das Zahnrad d ein und das Zählwerk A tritt in Thätigkeit. Durch eine entsprechende Räderübersetzung wird nun erreicht, dafs der Zeiger 0, Fig. ι, an einem entsprechend angeordneten Zifferblatteρ die Menge der abgezapften Flüssigkeit anzeigt. Letztere fliefst durch die Oeffnung h1 weiter in das Ausfiufsrohr i und von dort in das zu füllende Gefäfs.
Bei Anwendung dieses Apparates kann also das Ausschenken des Bieres bezw. anderer Flüssigkeit aus einem Fasse durch einfaches Ablesen an dem Zifferblatte gemessen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Flüssigkeitsmesser, gekennzeichnet durch eine um einen Zapfen drehbare Kapsel (b) mit kreisförmigem., mittelst einer festen Scheibe abgedeckten Mefskanale (a), in welchen ein im Zuleitungsrohre (g) gehaltener Schieber (k) derart hineinragt, dafs die zu messende Flüssigkeit durch OefFnung (h) nach der einen Seite in den Kanal (a) geleitet wird und infolge des Druckes auf in demselben vorgesehene Wände (e) die Kapsel dreht, wobei die mit geneigten Auflaufflächen versehenen Wände (e) den unter der Wirkung einer Feder (I) stehenden Schieber (k) zeitweilig anheben und die betreffenden Mefsräume unter Oeffnung (hl) gelangen, durch welche die gemessene Flüssigkeit austritt.
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