DE894192C - Kuehler fuer Lebensmittelfette, wie Butter, Schmalz, Margarine und andere - Google Patents

Kuehler fuer Lebensmittelfette, wie Butter, Schmalz, Margarine und andere

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DE894192C
DE894192C DEB15886A DEB0015886A DE894192C DE 894192 C DE894192 C DE 894192C DE B15886 A DEB15886 A DE B15886A DE B0015886 A DEB0015886 A DE B0015886A DE 894192 C DE894192 C DE 894192C
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DE
Germany
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cooler
butter
food fats
food
tube bundle
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Expired
Application number
DEB15886A
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English (en)
Inventor
Karl Dr Bechtold
Paul Rueters
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Bergedorfer Eisenwerk AG
Original Assignee
Bergedorfer Eisenwerk AG
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23DEDIBLE OILS OR FATS, e.g. MARGARINES, SHORTENINGS OR COOKING OILS
    • A23D7/00Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines
    • A23D7/02Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines characterised by the production or working-up
    • A23D7/04Working-up
    • A23D7/05Working-up characterised by essential cooling
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J15/00Manufacturing butter
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23DEDIBLE OILS OR FATS, e.g. MARGARINES, SHORTENINGS OR COOKING OILS
    • A23D9/00Other edible oils or fats, e.g. shortenings or cooking oils
    • A23D9/02Other edible oils or fats, e.g. shortenings or cooking oils characterised by the production or working-up

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Es ist bekannt, daß durch geeignete Maßnahmen aus einem hochkonzentrierten Rahm, dessen Fettgehalt dem Fettgehalt der fertigen Butter entspricht, im kontinuierlichen Durchlaufverfahren Butter hergestellt werden kann. Alle technisch ausgebildeten Einrichtungen auf diesem Gebiet basieren auf der Erkenntnis, daß durch Abkühlung der hochkonzentrierte Rahm, gleichgültig ob es sich um Süß- oder Sauerrahm handeilt, bei gewissen Temperaturen in Butter umschlägt, also eine Emulsionsumkehr im Gefolge der Phasenänderung des Fettes eintritt. Diese spontan eintretende Butterbildung, die gleichzeitig mit einer erheblichen Befestigung der Buttermasse parallel läuft, setzt der technischen Beherrschung des Kühlvorganges erhebliche Schwierigkeiten entgegen. Die Kühler, die hierfür vorgeschlagen wurden, sind konstruktiv so ausgebildet, daß mit der Kühlwirkung gleichzeitig ein Rührvorgang abläuft, der den Zweck hat, die erstarrende Masse weiterzubewegen und die Kühlfläche zur Aufrechterhaltung des Wärmeüberganges abräumt. Hierdurch ergibt sich eine laufende Beeinflussung des Kristallgefüges dergestalt, daß die verhältnismäßiig großen Fettkristalte dauernd zerbrochen werden und dadurch einer Freiilegung des an sich im eutektischen Kristall labil eingelegten weicheren Fettes Vorschub geleistet wird. Allen diesen Verfahren ist schließlich noch eine mehr oder weniger stark wirkende Knetvorrichtung eigen, die die Bearbeitung der fertigen Butter zum Zweck der Beeinflussung ihrer Konsistenz bewirkt.
Es hat sich nun gezeigt, daß die Konsistenz der fertigen Butter bei allen diesen Verfahren nicht eindeutigtechnisch SO' beherrscht werden kann, wie dies vergleichsweise möglich ist bei der bisher gebräuchlichen Butterung dm Butterfertiger.
Gemäß der Erfindung besteht nun dar Kühler, in dem die Butterbildung nach dem Konzentrationsveirfahren vor sich geht, in der Hauptsache aus einem Rohrbündel von mehr oder weniger engen ίο Rohren, in denen das Butterungsgut auf dem Wege durch die Rohre einer zweckentsprechenden Kühlung unterworfen wird. Dabai wird durch eine Beschallung des ganzen Kühlers in den Grenzen von io bis ioo kHz, die sich noch mit Hilfe der sogenannten Magnetostriktion erreichen läßt und die an einer der Stirnwände des Rohrbündels zum Angriff gelangt, eiine Molekularabräumung der Rohrinnenflächen vom erstarrenden Butterfettt bewirkt. Das einem gewissen Druck in den Rohren ausgesetzte Butterungsgut hat an sich schon das Bestreben, in der Richtung des niederen Druckes, nämlich zum Ausgang zu fließen, wird aber daran gehindert, indem es mit fortschreitender Kühlung immer mehr an den Wänden festhaftet. Die durch Beschallung hervorgerufene Molekularabräumung, die schallphysikalisch bedingt ist, bewirkt jedoch eine Lösung der Masse von den Innenwänden der Rohre, und so ist das Buttergut in der Lage, in der beabsichtigten Richtung zu den Rohrenden und damit zum Ausfließen zu gelangen. Gleichzeitig ruft die ununterbrochene! Abräumung der Kühlflächen eine wesentlich bessere Kühlwirkung hervor, wodurch es möglich wird, mit kleinsten Abmessungen auszukommen.
Eine beispielsweise Ausführung des Verfahrens ist in der Zeichnung dargestellt. Darin bezeichnet 1 den Kühlkörper, 4 das in den Stirnplatten 3 eingewalzte Rohrbündel. Der Schallgeber ist mit 7 bezeichnet, der Schwingungsüberträger mit 8. Zur Abdämmung des Wärmeeintritts in den Kühlkörper von außen dient eine Isolierung 9. Gummiringe 6 sollen die Abdichtung der Stirnplatten 3 zum Deckel bewirken. Der Rahmefntritt erfolgt bei 10, die gekühlte Masse tritt bei 11 aus dem Rohrbündel und fällt in einen Trog 14, in dem eine durch einen Elektromotor 12 angetriebene Transportschnecke 13 läuft. Am Ende der Schnecke ist zur Bearbeitung des Gutes ein Knetkopf 15 angeordnet, um eine Einwirkung auf die Konsistenz der Butter zu ermögliehen. 16 stellt einen Luftfilter dar, der durch eine mit Drosselklappe versehene Rohrleitung 17 Luft oder ein indifferentes Gas in den Trog 14 eintreten läßt. Damit soll eine unter Umständen vorteilhafte Beeinflussung des Gasgehalts der Butter ermöglicht werden. Es kann auch erfmdungsgemäß das Gas unter einem gewissen Überdruck in den Trograum ■eingeführt werden, um ihr Eindringen in die Buttermasse zu erleichtern, doch muß der Gasdruck in solchen Grenzen bleiben, daß der Fließvorgang nicht gestört wird. Die Butter tritt bei 18 aus·. Das Verlängerungsrohr 5 soll eine Verweildauer der Masse vor ihrem Austritt ermöglichen. Die Kühlung kann auf beliebige Weise, z. B. mittels Süßwasser, Sole oder durch direkte Verdampfung des Kältemittels über die Anschlüsse 2 erfolgen.
Es soll dabei noch erheblich sein, daß neben der Möglichkeit der nichtigen Schalldosierung, die jeweils durch genaue Versuche festgelegt wird, auch noch eine geeignete Schallabschirmung aller der Teile durch geeignete Maßnahmen erfolgt, die nicht unter Beschallung stehen sollen, z. B. Schallisolierung bei 6 a zwischen Kühler und Trog durch Gummiringe oder anderes Material neben der Abdichtung des Körperinnenraumes 1 nach außen.
Es liegt im Wesen der Erfindung, dife Schichtstärke der Masse in den Rohren des Bündels im Kühlkörper so klein wie'möglich zu halten, damit der Wärmeaustausch sich schnell und intensiv bis zur Mitte der Schicht vollzieht. Um dies zu erreichen, kann erfindungsgemäß jedes einzelne Rohr nicht rund, sondern langgestreckt, wie in Abb. 2 dargestellt, ausgeführt werden. Dies hat jedoch fabrikationstechnisch den Nachteil der schwierigen Einfügung in die Snirnplatte. Es wird deshalb als weiterer Erfindungsgedanke vorgeschlagen, nur an den Enden das Rohr rund zu belassen und in der Zwischenlänge nach Abb. 3 und 4 durch Zusammendrücken einen langgestreckten Querschnitt zu wählen. Diese Ausführung ergibt den weiteren Vorteil der billigeren Herstellung, weil hierbei wesent-Hch weniger Rohre, jedoch mit größerem Querschnitt erforderlich sind, ohne daß der Querschnitt der Masse innerhalb des Rohres eine den Wärmeaustausch störende Mächtigkeit annimmt.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Kühler für Lebensmittelfette, wie Butter, Schmalz, Margarine usw., bestehend aus einem von dem Gut durchflossenen Rohrbündel (4), das von außen gekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre einer Beschallung durch Magnetostriktion oder auf andere Weise in den Grenzen von 10 bis 100 kHz unterworfen werden.
2. Kühler für Lebensmittelfette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Rohrbündels (4) eine Auffangmulde (14) mit Transportschnecke (13) angeordnet ist, die no an ihrem Ende einen Knetkopf (15) besitzt.
3. Kühler für Lebensniittelfette nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Knetmulde Luft öder ein indifferentes Gas eventuell mit einer Spannung über Atmosphärendruck eingeführt wird.
4. Kühler für Lebensmittelfette nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem endgültigen Austritt der Butter (18) und demjenigen am Ende des .Knetkopfes (15) ein Verweilrohr (5) eingeschaltet ist.
5. Kühler für Lebensmittelfette nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch geeignete Maßnahmen schalldämmende Isolierungen die mit dem beschallten Kühler verbundenen Konstruktionsteile abschirmen, so-
fern eine Beschallung dieser nicht wünschenswert ist,
6. Kühler für Lebensmittelfette nach den Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die; das Rohrbündel bildendem Rohre von rundem Querschnitt in ihrer Länge außerhalb der Stirnplatten einen langgestreckten Querschnitt erhalten (Abb. 2, 3 und 4).
Angezogene Druckschriften: Bergmann, »Der Ultraschall«, 1937, S. i, 166 und 167.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
© 5480 10.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0369729A3 (de) * 1988-11-16 1991-05-29 Unilever Plc Verfahren zum Reifen von Fetten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0369729A3 (de) * 1988-11-16 1991-05-29 Unilever Plc Verfahren zum Reifen von Fetten

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