DE89404C - - Google Patents
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- DE89404C DE89404C DENDAT89404D DE89404DA DE89404C DE 89404 C DE89404 C DE 89404C DE NDAT89404 D DENDAT89404 D DE NDAT89404D DE 89404D A DE89404D A DE 89404DA DE 89404 C DE89404 C DE 89404C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D1/00—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
- F22D1/16—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged otherwise than in the boiler furnace, fire tubes, or flue ways
- F22D1/18—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged otherwise than in the boiler furnace, fire tubes, or flue ways and heated indirectly
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
WILHELM SCHMIDT in BALLENSTEDT, Harz. Speisewasservorwärmer für Dampfkessel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. November 1895 ab.
Es ist bekannt, dafs zu einer beträchtlichen Ausnutzung der abziehenden Heizgase eines
Dampfkessels durch Speisewasservorwärmung sehr grofse Heizflächen nöthig sind, und dafs
damit eine grofse Raumbeanspruchung verbunden ist. Werden Heizschlangen ange-■
wendet, so wird zwar im allgemeinen die Raumbeanspruchung geringer; es tritt aber
dann der grofse Uebelstand ein, dafs die Heizschlangen in kürzer Zeit durch Kesselsteinablagerung
unbrauchbar werden, und dafs schon vorher eine wirksame Ausnutzung der Heizgase und leichte Wärmeabgabe durch die
bald inkrustirten Wände der Schlangenrohre immer mehr herabgezogen wird. Diese Uebelsände
lassen sich durch die nachstehend beschriebene neue Einrichtung zum Vorwärmen
des Speisewassers wirksam beseitigen.
Diese Einrichtung ist im wesentlichen darauf begründet, dafs eine für den jeweiligen Zweck
berechnete Menge völlig reinen Wassers in eine Heizschlange eingeschlossen wird, welche
zum Theil den abziehenden Heizgasen ausgesetzt und zum anderen Theil durch einen
Vorwärmer geführt ist. Diese bestimmte Wassermenge wird demnach bei kräftiger natürlicher Kreisung möglichst stark erwärmt,
zum Zweck, die auf kleinster Raumausdehnung von den abziehenden Heizgasen aufgenommene
Wärmemenge möglichst vollkommen an das in den Vorwärmer eintretende Speisewasser
abzugeben, dieses dabei zur Schlamm-. absonderung zu veranlassen und durch immer
neue Kreisung derselben Menge reinen Wassers die geschlossene Heizschlange von Kesselstein
frei und zur gleichmäfsig leichten Annahme von Wärme bereit zu halten.
Auf der Zeichnung ist die neue Einrichtung bei einem liegenden Flammrohrkessel dargestellt.
Die Wärmeabgabe an das Speisewasser findet in einem höher stehenden, bequem zu
reinigenden Vorwärmer α (Fig. 1) statt, in welchem ein Theil der mit reinem Wasser
gefüllten, geschlossenen Rohrschlange die Gestalt etwa einer cylinderförmig gewundenen
Spirale b annimmt. Die Kreisung des Wassers in letzterer erfolgt naturgemäfs von oben nach
unten, während das Speisewasser in dem Cylinder α von unten nach oben steigt. Es ist
ersichtlich, dafs hierdurch eine beträchtliche Erwärmung des langsam aufsteigenden Speisewassers,
eine sehr tiefe Abkühlung des am unteren Ende des Vorwärmers austretenden und in den in einem erweiterten Abzugskanal des
Kessels liegenden Schlangentheil b' (Fig. 1) zurückfliefsenden
reinen Wassers, sowie eine kräftige Kreisung des letzteren in der ganzen Schlange b b1 erreicht wird. Die Windungen b1
der Gesammtschlange sind so geführt, dafs zwischen dem in ihnen befindlichen bezw.
durch sie kreisenden Wasser und den Abzugsgasen das reine Gegenstromprincip zur Anwendung
kommt, so dafs die in dem Schlangentheil b stark abgekühlte Menge reinen Wassers
in dem Schlangentheil b1 zunächst von den kältesten abziehenden Feuergasen wieder erwärmt
wird.
Bei der dargestellten Ausführungsform handelt es sich um einen Flammrohrkessel, bei
(2. Auflage, ansgeg eben am /5. Dezember igoo.)
Claims (1)
- welchem die Temperatur und Wärmemenge der abziehenden Feuergase durch einen Regulator R möglichst gleichmäfsig in dem zu einem gewölbeartigen Raum K erweiterten Abzugskanal erhalten werden kann. Durch einen dem Schlangentheil b1 im Raum K vorgeschalteten Ueberhitzer S wird die Temperatur der Feuergase aufserdem so herabgezogen, wie dies für die zweckmäfsigste Üeberhitzung des Kesseldampfes und für die beste Ausnutzung der Feuergase nach den Gesammtverhältnissen vortheilhaft erscheint. Die Schlange b bl wird hier mit reinem Wasser ganz gefüllt. Da diese Wassermenge sonach hier nur Feuergasen von geringerer Temperatur ausgesetzt ist, so kann sie niemals unter höherem Drucke stehen wie das Kesselwasser. Hierdurch wird es möglich, die Schlange b b1 durch ein Röhrchen g mit dem Dampfraum des Kessels in Verbindung zu bringen, zu dem Zweck, das durch Undichtheiten in den Schlangenwindungen verloren gehende reine Wasser stets durch Condensation von Kesseldampf zu ersetzen. Nachfüllvorrichtungen irgend welcher Art sind also entbehrlich, ein Expansionsgefä'fs braucht nicht Anwendung zu finden und auch von der Benutzung jeder Controlvorrichtung kann Abstand genommen werden.Pa te nt-Ans ρ rüche:
Ein Speisewasservorwärmer für Dampfkessel, dadurch gekennzeichnet, dafs die Vorwärmung des Speisewassers mittelst derselben bestimmten Menge reinen, stetig umlaufenden Wassers erfolgt, welches in einer in den abziehenden Feuergasen des Kessels liegenden Schlange fb\) erhitzt wird und durch den aufserhalb der Feuerung liegenden Speisewasserbehälter zurück in die Schlange (b1) gelangt.
Bei dem unter i. geschützten Vorwärmer die Verbindung der das als Heizmittel dienende Wasser enthaltenden Schlange (bl) mit dem Dampfraum des Kessels zum Zweck selbstthätiger Ergänzung des Heizmittels.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89404C true DE89404C (de) |
Family
ID=361222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89404D Active DE89404C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89404C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE837540C (de) * | 1949-04-24 | 1952-04-28 | Wilhelm Van Holt | Mittelbare Vorwaermeranlage fuer Kesselspeisewasser |
-
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- DE DENDAT89404D patent/DE89404C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE837540C (de) * | 1949-04-24 | 1952-04-28 | Wilhelm Van Holt | Mittelbare Vorwaermeranlage fuer Kesselspeisewasser |
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