DE50648C - Badeofen mit berieselter Heizfläche für das Wannenwasser und unter Druck stehender Heizschlange für das Brausewasser - Google Patents

Badeofen mit berieselter Heizfläche für das Wannenwasser und unter Druck stehender Heizschlange für das Brausewasser

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DE50648C
DE50648C DENDAT50648D DE50648DA DE50648C DE 50648 C DE50648 C DE 50648C DE NDAT50648 D DENDAT50648 D DE NDAT50648D DE 50648D A DE50648D A DE 50648DA DE 50648 C DE50648 C DE 50648C
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Germany
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water
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pipe
bath heater
connection
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Application number
DENDAT50648D
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English (en)
Original Assignee
Firma F. & R. fischer in Goeppingen
Publication of DE50648C publication Critical patent/DE50648C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/10Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium
    • F24H1/12Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium
    • F24H1/124Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium using fluid fuel

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  • Instantaneous Water Boilers, Portable Hot-Water Supply Apparatuses, And Control Of Portable Hot-Water Supply Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 8§: Wasserleitung.
Heizschlange für das Brausewasser.
Die beiliegende Zeichnung stellt in den Fig. 1, 2, 3, 4, 5 und 6 drei verschiedene Einrichtungen von Badeöfen dar.
Bei denselben durchfliefst das Wasser zuerst eine im Innern der Feuerbüchse F befindliche einfache oder mehrfache Spiralrohrschlange (b1 b2 in Fig. 1 bis 3, b in Fig. 4, 5 und 6), gelangt sodann in ein Steigrohr e, welches unterhalb des Schlangenrohranschlusses (c in Fig. ι und 5 und c1 in Fig. 4) eine Absperrvorrichtung d — am einfachsten und besten eine Drosselklappe — enthält und unterhalb dieser letzteren entweder direct (Fig. 1 bis 3 und 5 und 6) oder durch Vermittelung eines zweiten Schlangenrohres (z in Fig. 4) an ein ringförmiges Rohr f bezw. k und f1 angeschlossen ist, welches die Feuerbüchse F an ihrer obersten und zugleich engsten Stelle umgiebt und dieser letzteren zugekehrte Löcher besitzt, aus welchen das Wasser gegen die Feuerbüchse F fliefst, um an dieser, von Stufe zu Stufe fallend, herabzurieseln und sich endlich in dem Zwischenraum zwischen der Feuerbüchse F und dem Ofenmantel A anzusammeln.
. Derjenige Theil des Wassers, welcher nicht durch die veränderliche Oeffhung der Drosselklappe & hindurch in das ringförmige Rohr f bezw. k und f1 abfliefsen kann, sammelt sich — je nach dem Grade des Abschlusses der Drosselklappe & mehr oder weniger rasch — in dem Steigrohr e an und kann von diesem ab einer Brause oder anderen hochgelegenen Entnahmestellen oder auch einem Reservoir zugeleitet werden.
Wird die Drosselklappe vollständig geöffnet, so bleibt das Steigrohr e oberhalb der Drosselklappe leer und alles ihm zugeführte Wasser fliefst direct durch das ringförmige Rohr f bezw. kf1 auf die Aufsenfläche der erhitzten Feuerbüchse F.
Das kalte Wasser strömt bei allen drei in den Zeichnungen dargestellten Ofenconstructionen unten durch das Rohr α zu.
Bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Einrichtung theilt sich das zufliefsende kalte Wasser in zwei Rohrschlangen (d. i. in eine mehrfache — zweifache — Rohrschlange) b1 und b2, die am oberen Ende wieder an ein gemeinschaftliches Sammelrohr angeschlossen sind, welches seinerseits das erwärmte Wasser dem Steigrohranschlufs c zuführt. Fig. 2 zeigt die obere und Fig. 3 die untere Verbindung der beiden Rohrschlangen bl und b2 im Grundrifs.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Einrichtung bildet das weitergewickelte Schlangenrohr b die directe Fortsetzung des Zulaufrohres α und die . alleinige Verbindung zwischen diesem letzteren und dem oberhalb der Absperrvorrichtung δ befindlichen Theil des Steigrohres e; von dem enger gewickelten Schlangenrohr i dagegen ist das untere Ende vermittels des Fallrohres h unterhalb der Absperrvorrichtung d an den Abzweigstutzen c1 des Steigrohres angeschlossen, während das obere Ende des
Schlangenrohres i direct in das ringförmige Rohr k ausmündet.
Das durch die Oeffnung der Absperrvorrichtung d abfliefsende Wasser macht deshalb in diesem Falle zunächst einen zweiten Erhitzungslauf im Innern der Feuerbüchse, bevor es durch das ringförmige Rohr k auf die Aufsenfläche derselben ausgebreitet wird. Das in dem Steigrohr befindliche Wasser hat deshalb bei der vorliegenden. Ofeneinrichtung im allgemeinen eine weniger hohe Temperatur als bei der in Fig. ι bis 3 dargestellten Einrichtung, was unter Umständen erwünscht ist.
Es ist klar, dafs — bei sonst passendem Gröfsenverhältnifs — die Wirkung dieselbe bleibt, wenn man anstatt der beiden Rohrschlangen b1 und b 2 in der Einrichtung, welche Fig. 1 bis 3 zeigen, eine einzige Rohrschlange mit abwechselnd weiten und engen Windungen anordnet. Man kann aber eine nicht unwesentliche Effecterhöhung dadurch herbeiführen, dafs man eine Doppelschlange (Fig. 1 bis 3) oder eine mit abwechselnd engeren und weiteren Windungen versehene einfache Schlange schräg in die Feuerbüchse legt, so dafs das Wasser bei jedem einzelnen Schneckengang gezwungen wird, eine der natürlichen Steigbewegung entgegengesetzte ■— abwärts gehende — Bewegung auszuführen, was zu einem lebhafteren Αιαβίβμβοη der Wasserschichtung im Innern des Rohres — in Bezug auf dessen Umfang — und somit eine raschere Erhitzung der ganzen Wassermasse veranlafst, so dafs die Heizfläche dementsprechend reducirt werden kann.
Eine derartige Einrichtung zeigen die Fig. 5 und 6 in zwei Verticalschnitten des Ofens.
Was die Heizung der Badeofen des in den Fig. ι bis 6 zur Darstellung gebrachten Systems betrifft, so gestattet dasselbe die Verwendung jeder beliebigen Feuerungsart, weil das Wasser in diesen Oefen nicht mit. den Heizgasen in Berührung kommt. Um diese Eigenschaft der vorliegenden Oefen besonders bemerkbar zu machen, ist in Fig. 1 eine Rostfeuerungsanlage C gezeichnet, während in Fig. 5 die bei Badeofen gebräuchlichere Gasfeuerungseinrichtung C1 angedeutet ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche :
    ι.. Ein Badeofen mit Berieselung, bei welchem — zum Zwecke der directen Förderung erwärmten Wassers in höhere Lagen (Reservoire, Brausen etc.) ohne Druckbelastung des Ofenraumes und zum Zwecke der Verwendbarmachung beliebigen Brennmaterials zur Feuerung — das Wasser durch eine im Innern einer Feuerbüchse (F) ansteigende einfache oder mehrfache Spiralrohrschlange (bx b2 in Fig. 1 und b in Fig. 4 bis 6) einem Steigrohr (e) zugeführt wird, welches unterhalb des Schlangenrohranschlusses (c in Fig. 1 und 5, c1 in Fig. 4) eine Absperrvorrichtung (ö) —· Hahn, Ventil oder Drosselklappe —- enthält und unterhalb dieser letzteren mit einem ringförmigen Rohr (ff1 k) in Verbindung steht, welches den . stufenförmig ausgebildeten Kegelmantel der Feuerbüchse (F) an seiner engsten Stelle umgiebt und das ihm ,zufüefsende Wasser durch passend angeordnete Löcher so gegen die Aufsenfläche der Feuerbüchse anwirft, dafs [es an derselben von Stufe zu Stufe unter häufigem Anprallen herabrinnt.
  2. 2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Badeofen — zum Zwecke geringerer Erwärmung des in die Höhe geleiteten (Brauseoder Reservoir-) Wassers ohne Wärmeverminderung des übrigen Badewassers — die Verbindung des Steigrohres (e) unterhalb der Absperrvorrichtung .(&) mit dem ringförmigen Ausfmfsrohr (je in Fig. 4) durch Vermittelung einer zweiten Spiralrbhrschlange (i), welche mit dem unter 1. angeführten Spiralrohr (b) zusammen im Innern der Feuerbüchse untergebracht ist.
  3. 3. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Badeofen —- zum Zwecke der schnelleren Erhitzung des Wassers durch Vermehrung der Bewegung desselben in der unter 1. erwähnten Spiralrohrschlange (b in Fig. 5 bis 6) —" die Wickelung und Anordnung der letzteren in der Weise, dafs ihre Windungen zur Achse der Feuerbüchse (F) schräg liegen und das Wasser in jeder Windung eine auf- und niedergehende Bewegung ausführen mufs.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50648D Badeofen mit berieselter Heizfläche für das Wannenwasser und unter Druck stehender Heizschlange für das Brausewasser Expired - Lifetime DE50648C (de)

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