DE894007C - Leistungsmessverfahren mit kontinuierlicher Anzeige in PS, insbesondere an rollenden Kraftwagen - Google Patents

Leistungsmessverfahren mit kontinuierlicher Anzeige in PS, insbesondere an rollenden Kraftwagen

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DE894007C
DE894007C DEG6633A DEG0006633A DE894007C DE 894007 C DE894007 C DE 894007C DE G6633 A DEG6633 A DE G6633A DE G0006633 A DEG0006633 A DE G0006633A DE 894007 C DE894007 C DE 894007C
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DE
Germany
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torque
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power measurement
lever
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Expired
Application number
DEG6633A
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English (en)
Inventor
Willy Grosskopf
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/24Devices for determining the value of power, e.g. by measuring and simultaneously multiplying the values of torque and revolutions per unit of time, by multiplying the values of tractive or propulsive force and velocity
    • G01L3/242Devices for determining the value of power, e.g. by measuring and simultaneously multiplying the values of torque and revolutions per unit of time, by multiplying the values of tractive or propulsive force and velocity by measuring and simultaneously multiplying torque and velocity

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Leistungsmessungen werden im allgemeinen über stationäre energievernichtende Meßeinrichtungen durchgeführt. Bei diesen Einrichtungen ist jedoch bei jeder Leistungsermittlung ein Rechenvorgang notwendig, da die Faktoren P und s getrennt angezeigt werden und durch einen konstanten Wert geteilt werden müssen.
  • Es wird nachfolgend ein Meßverfahren erläutert, wobei mit geringem Aufwand das zur Leistungsmessung erforderliche Drehmoment im rollenden Kraftwagen in einen Hebelweg umgelenkt wird und die errechnete Leistung in PS kontinuierlich zur Anzeige gelangt.
  • Beschreibung der Funktion (s. Zeichnung): Die auf der Motorwelle festsitzende Antriebscheibe I trägt die Feder 4 und den Gleitnocken 5 (s. Fig. I).
  • Der in der Antriebscheibe 2 befestigte Mitnehmerbolzen 7 greift hinter die Feder 4 durch die Antriebscheibe I und bewirkt bei auftretendem Drehmoment eine Verdrehung des Meßflansches 3 auf der Motorwelle (s. Fig. 2, A-B).
  • Die am Meßflansch 3 befestigte Gleitkurve 6 läuft demzufolge gegen den an der Antriebscheibe I befestigten Gleitnocken 5, womit eine Verschiebung des Meßflansches in axialer Richtung auf der Motorwelle erreicht ist (s. Fig. 3, A-B). Die am Meßhebel 9 angebrachte Gleitrolle 8 rollt am umlaufenden Meßflansch 3 ab und überträgt die Verschiebung des Meßflansches auf der Motorwelle in eine Hebelbewegung um den Drehpunkt II (s. Fig. I).
  • Die Rückstellfeder ro bewirkt das Anliegen der Meßteil 3-8 und 5-6 bei nachlassendem Drehmoment.
  • Jn der Weiterbildung des Erfindungsgedankens wird der Hub des Meßhebels zum Verstimmen einer selbstabgleichenden, elektrischen Brücke benutzt.
  • Es ist bekannt, daß die in der Diagonale einer verstimmten Meßbrücke auftretende Spannung als Meßgröße bzw. Steuerspannung für Regelzwecke benutzt wird.
  • Bekanntlich ist mittels einer elektrischen Brücke ein Rechenvorgang nach der Formel a . b = x c zu erzielen, wenn die einzelnen Widerstände in ihrer Größenordnung nach dem Verhältnis a c x b abgeglichen sind.
  • Die Formel der Leistungserrechnung ist bekanntlich P V 75 Erfindungsgemäß wird infolgedessen eine Leistungserrechnung mittels selbstabgleichender, elektrischer Brücke erreicht, indem zwei über Kreuz zur Diagonale liegende Widerstände proportional zum Faktor P und n verstimmt werden.
  • Eine kontinuierliche Anzeige der Leistung wird erreicht, indem der Schleifkontakt eines Widerstandes mit dem in der Diagonale liegenden Anzeigesystem elektrisch und mechanisch verbunden wird.
  • Umlaufende Bewegungen über Nocken oder Kurven in Hebelbewegungen umzuleiten ist bekannt. Es ist ferner bekannt, daß Federkräfte, einem Drehmoment entgegenwirkend, an stationären Meßeinrichtungen Anwendung finden und ein Rechenvorgang unter den angeführten Voraussetzungen über selbstabgleichende, elektrische Brücke zu erzielen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Leistungsmeßverfahren mit kontinuierlicher Anzeige in PS, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem Drehmoment entgegenwirkende Federkraft im umlaufenden Teil untergebracht ist, in einen Hebelweg umgeleitet wird und ein dem Drehmoment proportionaler Hub eines Hebels das Verstimmen eines Widerstandes in der zur Leistungserrechnung benutzten selbstabgleichenden, elektrischen Brücke bewirkt.
  2. 2. Leistungsmeßverfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die im umlaufenden Teil untergebrachte Federkraft bei auftretendem Drehmoment die Verdrehung des Antriebteils zum Abtriebteil auf einen kurventragenden, verschiebbaren Meßflansch überträgt, hierdurch über Gleitnocken eine axiale Bewegung eines Meßflansches erreicht wird und über eine an-einen Hebel angebrachte Gleitrolle ein dem Drehmoment entsprechender Hebelweg erzielt ist.
  3. 3. Leistungsmeßverfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwei über Kreuz zur Diagonale liegende Widerstände proportional dem Drehmoment und der Drehzahl verstimmt werden und der Schleifkontakt eines Widerstandes elektrisch und mechanisch mit dem zur Anzeige benutzten System verbunden ist.
DEG6633A 1951-07-27 1951-07-27 Leistungsmessverfahren mit kontinuierlicher Anzeige in PS, insbesondere an rollenden Kraftwagen Expired DE894007C (de)

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